Forum: HF, Funk und Felder Zirkulare Polarisation Denkblockade


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von Stefan M. (derwisch)


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Moin,

ich bin momentan nicht mehr ganz sicher bei folgender Frage:

Wenn zirkulare Polarisation reflektiert wird, z.B. in einer 
Parabolschüssel, dreht sich die zirkuare Richtung dann um?

Wenn ich also einen "RHCP" Strahler in eine Schüssel baue, ist dann im 
Endeffekt alles "LHCP", wegen der Reflektion in der Schüssel?

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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Phasensprung ist keine Richtungsumkehr.

von Walter T. (nicolas)


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Vielleicht kannst Du die Denkblockade auflösen, wenn Du den 
Poynting-Vektor  betrachtest und wie er sich bei Reflexion verhält.

Und was das für das Kreuzprodukt E x H bedeutet.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Wenn ich also einen "RHCP" Strahler in eine Schüssel baue, ist dann im
> Endeffekt alles "LHCP", wegen der Reflektion in der Schüssel?

In der wikipedia findet sich der Satz:
"Zirkularpolarisation ist nicht anfällig gegenüber 
polarisationsdrehenden Störungen beim Durchgang durch die Ionosphäre" 
(https://de.wikipedia.org/wiki/Polarisation#Funkwellen)

von Jens G. (jensig)


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Bradward B. schrieb:
>> Wenn ich also einen "RHCP" Strahler in eine Schüssel baue, ist
> dann im
>> Endeffekt alles "LHCP", wegen der Reflektion in der Schüssel?
>
> In der wikipedia findet sich der Satz:
> "Zirkularpolarisation ist nicht anfällig gegenüber
> polarisationsdrehenden Störungen beim Durchgang durch die Ionosphäre"
> (https://de.wikipedia.org/wiki/Polarisation#Funkwellen)

Was überhaupt nicht seine Frage war ...

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Was überhaupt nicht seine Frage war ...

Aus meiner Sicht schon, ansonsten hätte ich es nicht zitiert.

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ein zirkulares Feedhorn für QO-100:
http://om6aa.eu/A_Simple_S_X_Dual_Band_Coaxial_Feed_for_Satellite_Communication_FV.pdf

und Paul Wade hat auch einiges in seinem Antennenbuch:
http://www.w1ghz.org/antbook/contents.htm
http://www.w1ghz.org/antbook/chap6-3.pdf

http://www.w1ghz.org/antbook/conf/Helical_feed_antennas.pdf
"The circular polarization of the backfire helix is reversed from
the polarization sense of the same helix with a larger ground plane, 
radiating forward."

Ich würde zwar meinen, dass man sich in einem Spiegel spiegelverkehrt 
sieht. Aber ich bin auch nicht sicher, ob das für die 
Polarisationsrichtung stimmt.

"Polarisationsdrehung" bedeute nicht, dass sich der Drehsinn umkehrt, 
nur von horizontal nach vertikal oder umgekehrt.

: Bearbeitet durch User
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Ich würde zwar meinen, dass man sich in einem Spiegel spiegelverkehrt
> sieht. Aber ich bin auch nicht sicher, ob das für die
> Polarisationsrichtung stimmt.

Beim Bild einer Uhr im Spiegel sind die Ziffern zwar spiegelverkehrt, 
aber der zeiger bewegt sich immer noch von neun auf die zwölf.

von Helmut -. (dc3yc)


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Stefan M. schrieb:
> Wenn ich also einen "RHCP" Strahler in eine Schüssel baue, ist dann im
> Endeffekt alles "LHCP", wegen der Reflektion in der Schüssel?

Nicht alles, aber das, was aus der Schüssel nach vorne heraus 
reflektiert wird. Was nach hinten über den Rand abgestrahlt wird, bleibt 
natürlich in der ursprünglichen Polarisation.

von Stefan M. (derwisch)


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Helmut -. schrieb:
> Nicht alles, aber das, was aus der Schüssel nach vorne heraus
> reflektiert wird. Was nach hinten über den Rand abgestrahlt wird, bleibt
> natürlich in der ursprünglichen Polarisation.

Das ist klar, ich meine natürlich nur den von der Schüssel reflektierten 
Anteil (damit will man ja arbeiten).

von Stefan M. (derwisch)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> "Polarisationsdrehung" bedeute nicht, dass sich der Drehsinn umkehrt,
> nur von horizontal nach vertikal oder umgekehrt.

Lineare Polarisation ist auch nicht betroffen.
Vertikal bleibt vertikal und horizontal bleibt horizontal.
Egal ob reflektiert oder nicht.
Bei zirkularer Polarisation sieht es wohl offenbar anders aus.

von Walter T. (nicolas)


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Für das E-Feld ist die Schüssel ein geschlossenes Ende. Die Rücklaufende 
Elementarwelle ist um 180° gedreht.

Für das H-Feld ist die Schüssel ein offenes Ende. Die Rücklaufende 
Elementarwelle ist nicht gedreht.

Der Poynting-Vektor ist auch um 180° gedreht.

-> Der Drehsinn bleibt gleich.

von Rainer W. (rawi)


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Stefan M. schrieb:
> Vertikal bleibt vertikal und horizontal bleibt horizontal.
> Egal ob reflektiert oder nicht.
> Bei zirkularer Polarisation sieht es wohl offenbar anders aus.

Wie sollte es?
Wenn du die horizontale und vertikale Komponente einzeln betrachtest, 
fällt dir die Spiegelung nur nicht auf.
Zirkular polarisiertes Licht besteht aus zwei 90° phasenverschobenen 
horizontal bzw. vertikal polarisierten EM-Wellen. Erst über die 
Phasenlage wird der Drehsinn definiert. Bei der Reflektion wird die 
Ausbreitungsrichtung geändert und dann wird aus einer RHCP- eine 
LHCP-Welle.
Halte eine Schraube vor einen Spiegel. Dann siehst du was passiert.

von Stefan M. (derwisch)


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Rainer W. schrieb:
> Wie sollte es?

Vertikale pol. bzw horizontale pol. ändert sich nicht durch Reflektion.
Warum sollte sie?

Ich meine damit, dass aus vertikal nicht horizontal wird (durch 
Reflexion).

: Bearbeitet durch User
von Res (resmon)


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Ja. Wenn man LHCP will, braucht man einen RHCP feed.
Schau dir mal eine Schraube mit rechtsdrehendem Gewinde im Spiegel an. 
Es sieht wie ein linksdrehendes Gewinde aus.

von Rainer W. (rawi)


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Stefan M. schrieb:
> Ich meine damit, dass aus vertikal nicht horizontal wird (durch
> Reflexion).

Dann nimm mal eine linear polarisierte, um 45° nach links gekippte 
Welle. Wenn du die vor den Spiegel hältst, wird daraus eine um 45° nach 
rechts gekippte Welle.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


Angehängte Dateien:

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Im Wikipediaartikel
https://de.wikipedia.org/wiki/Polarisation
ist ein PDF verlinkt:
http://www.rfcafe.com/references/articles/Satellite-Comm-Lectures/Satellite-Comms-Polarization.pdf
Darin sind ein paar Zeichnungen zum Thema. Demnach dreht eine flache 
Reflektorfläche die Polarisationsrichtung um, ein Winkelreflektor nicht.

von Helmut -. (dc3yc)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Demnach dreht eine flache
> Reflektorfläche die Polarisationsrichtung um, ein Winkelreflektor nicht.

Nicht nur eine flache (ebene) Fläche ändert die Drehrichtung, auch ein 
Parabolspiegel; eigentlich jede Reflexion. Nur bei einem Winkelreflektor 
sind es ja zwei Reflexionen. Ergo kommt wieder die ursprüngliche 
Polarisation heraus.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ja, steht auch da "flat or sphere". Könnte natürlich trotzdem falsch 
sein.

Vielleicht muss man doch Walters großes Geschütz auffahren, 
Poynting-Vektor, Kreuzprodukt aus E- und H-Feld und die 
Energieflussrichtung. Lang her, dass ich das mal gehört habe.

: Bearbeitet durch User
von Stefan M. (derwisch)


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Rainer W. schrieb:
> Dann nimm mal eine linear polarisierte, um 45° nach links gekippte
> Welle. Wenn du die vor den Spiegel hältst, wird daraus eine um 45° nach
> rechts gekippte Welle.

Das kann eigentlich nicht sein.

Am Beispiel eines LNB in einer Satschüssel.

Die Polarisation des empfangenen Senders ist vertikal.
Das kleine Antennenstäbchen im LNB (also der eigentliche Strahler) ist 
dann mechanisch ebenfalls vertikal ausgerichtet.
Die Reflexion in der Schüssel hat darauf keinen Einfluss.

Es müsste ansonsten ja der vertikale Strahler für horizontale Programme 
verwedet werden.
Das ist definitv und nachweisbar aber nicht der Fall.

: Bearbeitet durch User
von Stefan M. (derwisch)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Demnach dreht eine flache
> Reflektorfläche die Polarisationsrichtung um, ein Winkelreflektor nicht.

Kann für lineare Polarisation aber nicht gelten.

Du kennst sicher die beliebte "Dopplequad Antenne" (gerne für WLAN 
verwendet)?
Die hat auch eine ebene Reflektorwand.

Das Quadelement wird ja auch nicht horizontal gespeist, wenn eine 
vertikale Pol. benötigt wird.

Eine Reflexion kann eigentlich niemals die (lineare) Polarisation 
kippen.
Nur bei der Drehrichtung von zirkular Pol. bin ich nicht sicher.

von Teo D. (teoderix)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Ich würde zwar meinen, dass man sich in einem Spiegel spiegelverkehrt
> sieht. Aber ich bin auch nicht sicher, ob das für die
> Polarisationsrichtung stimmt.

Ah, er vertauscht links mit rechts... Warum nicht oben mit unten?

Im Spiegel sieht man ein Virtuelles selbst, das von der eigenen Position 
aus gesehen, auf die Rückseite des beobachten Objektes Blickt...
Er vertauscht Vorne mit Hinten, bzw. die relative Position.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Andere wichtige Frage: Wo kommen die Löcher im Käse her?
http://www.zeno.org/Literatur/M/Tucholsky,+Kurt/Werke/1928/Wo+kommen+die+L%C3%B6cher+im+K%C3%A4se+her+-%EF%BC%9F?e

Um beim Haareschneiden meinen Hinterkopf zu betrachten habe ich einen 
zweiten Spiegel an der Badezimmertür angebracht, der im anderen Spiegel 
zu sehen ist. Also wie oben der Corner-Reflektor. Das Bild ist darin 
wieder seitenrichtig.

Die Polarisationsdrehung passiert laut Wikipedia "durch Störungen beim 
Durchgang durch die Ionosphäre". Also auf einer längeren Strecke, keine 
Fläche.

von Helmut -. (dc3yc)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Die Polarisationsdrehung passiert laut Wikipedia "durch Störungen beim
> Durchgang durch die Ionosphäre". Also auf einer längeren Strecke, keine
> Fläche.

Das ist anscheinend bei Wikipedia ungenau ausgedrückt: beim Durchgang 
durch die Iononphäre wird die lineare Polarisation "gekippt" oder 
"gedreht"; d.h. horizontal kann ein bisschen "schräg" werden, oder auch 
ganz vertikal werden, wenn's ganz hoch kommt. Aber RHCP wird niemals zu 
LHCP. Da würde der Herr Pointing mit seinem Vektor nicht mitspielen! Das 
ist auch der Vorteil von zirkular polarisierten Empfangsantennen: man 
bekommt beim Empfang von linearer Polarisation maximal 3dB Dämpfung, 
egal, wie schräg sie ist. Wenn man eine lineare Empfangsantenne 
verwendet, können es bis zu 20dB Dämpfung werden (zwischen H und V).

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ich vermute das ist irgendeine Wechselwirkung der elektromagnetischen 
Welle mit den geladenen Teilchen der Ionosphäre, die "biegt" ja auch 
Kurzwelle zur Erde zurück.
Die EME-Spezialisten (Erde-Mond-Erde-Funk) haben das genauer untersucht, 
bei denen kommt es auf das Zehntel dB an. Da kommt noch die unbekannte 
Reflexion an der rauen Mondoberfläche dazu.

Bilanz der Diskussion bei Tucholsky 1928:
"4 Privatbeleidigungsklagen. 2 umgestoßene Testamente. 1 aufgelöster 
Soziusvertrag. 3 gekündigte Hypotheken. 3 Klagen um bewegliche 
Vermögensobjekte: ein gemeinsames Theaterabonnement, einen 
Schaukelstuhl, ein elektrisch heizbares Bidet. 1 Räumungsklage des 
Wirts."
Die ursprüngliche Frage bleibt weiter ungelöst.

von Rainer W. (rawi)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Da kommt noch die unbekannte Reflexion an der rauen Mondoberfläche dazu.

Die ist nur auf kleinen Skalen im Detail unbekannt. Für Funkwellen 
zählen nur Mittelwerte über den ganzen Mond, sofern der Öffnungswinkel 
der Antenne nicht deutlich unterhalb von 1/2° liegt. Schon ein gut 
kollimierter, von der Erde zum Mond geschickter und dort reflektierter 
Laserstrahl mittelt über viele Quadratkilometer.

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Die frühen Satelliten-TV-LNBs hatten noch eine magnetische 
Polarisationsumschaltung. Über ein magnetisches Gleichfeld (ähnlich wie 
im YIG-Oszillator) wurde mit einem Ferritmaterial die Polarisation 
gedreht. Dazu waren auf dem Empfänger (hier mein Wisi OR31) Trimmpotis 
zum Abgleich von außen zugänglich.

von Stefan M. (derwisch)


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Ich werde es wohl experimentell ermitteln.
Danke an alle!

von Rainer W. (rawi)


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Stefan M. schrieb:
> Das kann eigentlich nicht sein.

Ist aber so.
Male dir mit einem Stift den E-Vektor dieser 45° nach links gekippten, 
linear polarisierten Welle auf den Spiegel und guck einmal von vorne 
(aus der Sicht des Sendehorns/LNB) und einmal von hinten (in 
Ausbreitungsrichtung des reflektierten Signals) die Orientierung des 
Striches an.

> Es müsste ansonsten ja der vertikale Strahler für horizontale Programme
> verwedet werden.

Niemand redet von einer Drehung der Polarisation.
"links" und "rechts" hängen von der Blickrichtung ob, "oben" und "unten" 
nicht. Setz dich einmal entgegen der Fahrrichtung in ein Auto oder einen 
Bus, und dann sag dem Fahrer, er soll nach links abbiegen ...

: Bearbeitet durch User
von Stefan M. (derwisch)


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Rainer W. schrieb:
> Niemand redet von einer Drehung der Polarisation.

Ich schon.
Das was Du meinst ist für mich nicht Gegenstand meiner Frage.
Wenn gleich ich schon weiß was Du meinst.

Mein Problem nochmal geschidert:

Vertikale Polarisation wird von einer horizontal polarisierten Antenne 
nicht empfangen und umgekehrt gilt das auch (idealisiert).

LHCP wird von einer RHCP Antenne nicht empfangen (idealisiert).

Wird die Polarisation eines (z.B.) RHCP Erregers in einer Parabolantenne 
durch die Reflexion in der "Schüssel" umgekehrt und als LHCP im 
Endeffekt abgestrahlt?

von Rainer W. (rawi)


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Stefan M. schrieb:
> Rainer W. schrieb:
>> Niemand redet von einer Drehung der Polarisation.
>
> Ich schon.
> Das was Du meinst ist für mich nicht Gegenstand meiner Frage.

Doch - irgendwie schon.
Ein 45° nach links gekippte, linear polarisierten Welle setzt sich aus 
einer horizontal und einer vertikal polarisierten Komponente zusammen, 
die beide in Phase schwingen.
Bei deiner zirkularpolarisieren Welle ist der einzige Unterscheid, dass 
zwischen den beiden Komponenten ein Phasenverschiebung von 90° besteht, 
d.h. die eine Komponente 1/4 Wellenlänge zeitverzögert abgestrahlt wird.
Wenn du deine Blickrichtung änderst, wird trotzdem aus einem "links" ein 
"rechts".

: Bearbeitet durch User
von Helmut -. (dc3yc)


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Stefan M. schrieb:
> Ich werde es wohl experimentell ermitteln.
> Danke an alle!

Da du ja nicht glaubst, was ich schon ein paarmal geschrieben habe, hier 
ein Link: 
http://www.dd1us.de/Downloads/Wimo%20Helix%20Feed%20fuer%202400%20MHz%201v1.pdf

von Stefan M. (derwisch)


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Helmut -. schrieb:
> Da du ja nicht glaubst, was ich schon ein paarmal geschrieben habe, hier
> ein Link:

Danke Helmut,
das ist es was ich meinte.

In der Disskussion wurde (so wie ich es verstanden habe) aber auch 
"behauptet", dass sich eine lineare Polarisation (also vertikal oder 
horizontal) bei Reflexion ändert.
das würde heissen, dass aus horizontal vertikal wird (wegen der 
Reflexion).

Das ist aber definitiv nicht der Fall.
Ein horizontaler Erreger im Spiegel hat keine vertikale pol im Endeffekt 
als Folge.

Warum ändert sich aber dann der Drehssinn von zirkularer pol. im 
Reflexionsfall.
Ein bisschen kurios ist das schon.
ich glaube es aber...

von Teo D. (teoderix)


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Stefan M. schrieb:
> Warum ändert sich aber dann der Drehssinn von zirkularer pol. im
> Reflexionsfall.
> Ein bisschen kurios ist das schon.

Wie geschrieben, ein Spiegel vertauscht Vorne mit Hinten. Der Strahler 
liegt dann scheinbar hinter dir, DU drehst dich um. Was passiert, die 
Uhr scheint sich rückwärts zu drehen oder die Schrift...

von Rainer W. (rawi)


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Stefan M. schrieb:
> Warum ändert sich aber dann der Drehssinn von zirkularer pol. im
> Reflexionsfall.

Weil bei Spiegelung aus "links" ein "rechts" wird, aus "oben" aber kein 
"unten" und aus "später" kein "früher".
Guck dir einfach noch einmal die in Horizontal- und Vertikalkomponente 
zerlegt zirkulare Welle an, betrachte für beide Komponenten, was bei der 
Spiegelung passiert und dann bau die ausgehende zirkulare Welle nach der 
Spiegelung wieder aus den Komponenten zusammen. Daraus ergibt sich dann 
der neue Drehsinn der reflektierten Welle.
Denk an den Busfahrer ...

1. Du guckst in Ausbreitungsrichtung der Wellen die vom Sendehorns 
abgestrahlt wird, also zum Spiegel (+x=rechts, +y=oben, wobei x und y 
z.B. die auf 1 normierten Komponenten des E-Feldes sind)
1
Einstrahlung RHCP:
2
x(t) = sin(ωt-90°)
3
y(t) = sin(ωt)
2. Jetzt guckst du in Gegenrichtung, also die Ausbreitungsrichtung der 
reflektierten Welle (x'=rechts, y'=oben). Dann wird wegen der 
Vertauschung von links und rechts x'=-x für die horizontale Komponente. 
Bei der Vertikal bleibt es bei oben und unten, d.h. y'=+y. Die Zeit 
läuft, unbeeindruckt von der Reflektion, einfach weiter.
1
Reflektion:
2
x'(t) = -x(t) = -sin(ωt-90°) = sin(ωt+90°)
3
y'(t) = y(t) = sin(ωt)
Dadurch, dass die Welle ihre Ausbreitungsrichtung ändert (und du deine 
Blickrichtung), wird aus RHCP ein LHCP mit +90° Phasenverschiebung 
zwischen H- und V-Komponente an Stelle von vorher -90°.

: Bearbeitet durch User
von Teo D. (teoderix)


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Da sollte für jeden was dabei sein:
https://youtu.be/XoC7oJCdnBE?si=d0pF0LEso5Ip1tG8

von Rainer W. (rawi)


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Teo D. schrieb:
> Da sollte für jeden was dabei sein:
> https://youtu.be/XoC7oJCdnBE?si=d0pF0LEso5Ip1tG8

Vor allen Dingen vertauscht eine Drehung von 90° um die horizontale 
Achse nicht oben und unten (00:38) :-(

: Bearbeitet durch User
von Teo D. (teoderix)


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Rainer W. schrieb:
> Vor allen Dingen erzeugt eine Drehung von 90° um die horizontale Achse
> nicht Oben und Unten (00:38) :-(

Leg dich mal vor einen Spiegel...

von Rainer W. (rawi)


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Teo D. schrieb:
> Leg dich mal vor einen Spiegel...

Dann vertauschen sich bei 90° horizonta

von Teo D. (teoderix)


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Das mit der Änderung des Drehsinnes, ist auch nicht gerade Glücklich 
formuliert.
Was sich änder bzw. umdreht, ist der Bewegungs-Vektor. Der Drehsinn 
bleibt räumlich gesehen der selbe. Die Welle kommt nun von hinten, 
anstatt von vorne... Hatten wir das......

von Rainer W. (rawi)


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Teo D. schrieb:
> Leg dich mal vor einen Spiegel...

Für mich ist "unten" immer noch da, wo die Schwerkraft hin zieht ;-)

von Rainer W. (rawi)


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Teo D. schrieb:
> Was sich änder bzw. umdreht, ist der Bewegungs-Vektor. Der Drehsinn
> bleibt räumlich gesehen der selbe.

Ja, aber das Koordinatensystem ändert sich bei der Reflektion, weil sich 
links und rechts auf die Ausbreitungsrichtung beziehen.

: Bearbeitet durch User
von Sim (Gast)


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Bradward B. schrieb:
> "Zirkularpolarisation ist nicht anfällig gegenüber
> polarisationsdrehenden Störungen beim Durchgang durch die Ionosphäre"

Vom Sprung in der SAT-Schüssel zur Ionosphäre sinds noch ca. ~ 100 km 
und ein Paar zerquetschte unstudierte Elektrodoktoren, nur hier mit 
Zertifikat ;)

von Sim (Gast)


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Stefan M. schrieb:
> Ein horizontaler Erreger im Spiegel

phantastisch, ein Spiegel an der Decke macht aber viel mehr Spaß ;)

von Sim (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Der Drehsinn bleibt räumlich gesehen der selbe

aus der Sicht eines sturen Drehers. Erleuchtung ist einfach.

Ein normaler Spiegel vertauscht weder oben und unten noch rechts und 
links.

Irrglaube der Massen. Milliarden Idiotenaffen glauben dummes Zeug.

99,9 % manipulierbar wie die Sagrotangläubigen.

Q.E.D

von John B. (craftsman)


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Teo D. schrieb:
> Das mit der Änderung des Drehsinnes, ist auch nicht gerade Glücklich
> formuliert.
> Was sich änder bzw. umdreht, ist der Bewegungs-Vektor. Der Drehsinn
> bleibt räumlich gesehen der selbe.

Der Drehsinn der Polarisation ist in Ausbreitungsrichtung definiert. Das 
macht die Sache doch recht einfach. Ein Kreuzdipol, der in eine Richtung 
rechtsdrehend abstrahlt, strahlt rückwärts linksdrehend, von eventuell 
dort vorhandenen Reflektoren wird wieder rechtsdrehend reflektiert.

Durch den Bezug auf die Ausbreitungsrichtung ist man unabhängig von 
einem räumlichen Koordinatensystem, das ja willkürlich angenommen werden 
könnte.

"Der Drehsinn bleibt räumlich gesehen der selbe", stimmt nicht 
unbedingt. Nur wenn du das Koordinatensystem bei behältst, ist das 
richtig.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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> Koordinatensystem
Die Frage, ob die Erde um die Sonne kreist oder umgekehrt wird immer 
wieder falsch dargestellt. Als ob das eine völlig verkehrter 
mittelalterlicher Unsinn sei, und nur die Naturwissenschaft es endlich 
richtiggestellt hätte.

Alles nur eine Frage des Koordinatensystems. Natürlich war es wesentlich 
einfacher zu berechnen, statt Schleifen drehende Planeten ergab es 
elliptische Bahnen.

Die Erklärung mit dem Kreuzdipol scheint mir auch logisch.

von Robert M. (r_mu)


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Christoph db1uq K. schrieb:
>> Koordinatensystem
> Die Frage, ob die Erde um die Sonne kreist oder umgekehrt wird immer
> wieder falsch dargestellt. Als ob das eine völlig verkehrter
> mittelalterlicher Unsinn sei, und nur die Naturwissenschaft es endlich
> richtiggestellt hätte.
>
> Alles nur eine Frage des Koordinatensystems. Natürlich war es wesentlich
> einfacher zu berechnen, statt Schleifen drehende Planeten ergab es
> elliptische Bahnen.

Ob sich die Erde um die Sonne dreht oder umgekehrt ändert nichts 
wesentliches an der Rechnung, interessant wirds erst wenn man die 
Bewegung der anderen Planeten anschaut und das als Umlaufbahn um die 
Erde deuten will.

von Rainer W. (rawi)


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Robert M. schrieb:
> Ob sich die Erde um die Sonne dreht oder umgekehrt ändert nichts
> wesentliches an der Rechnung

Erstmal dreht die Erde sich um ihre eigene Achse.

Viele Leute meinen auch, dass der (Erd-)Mond die Erde umrundet, obwohl 
er tatsächlich um die Sonnen läuft, d.h. seine Bahn nie von der Sonnen 
weg gekrümmt ist ;-)

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Und die Sonne kreist um ein schwarzes Loch im Zentrum der 
Michstrassengalaxie.
Und die Galaxien streben wieder tendenziell auseinander, was mit dem 
Urknall erklärt wird.
Aber es kommt auch vor, dass zwei Galaxien sich auf ihrer Wanderung 
durchdringen, für uns wäre Andromeda so ein Kandidat.
Es gibt auch die Theorie, dass mit der Ausdehnung irgendwann Schluß ist 
und alles wieder zusammenstürzt. Vielleicht ist das sogar ein 
periodischer Vorgang.

Und wenn man feststellt, dass die Materie im Weltall 60% mehr "wiegt" 
als berechnet, dann erfindet man kurzerhand dunkle Materie. und dunkle 
Energie.

Naturwissenschaft lebt von solchen Theorien, wie damals Phlogiston zur 
Erklärung der Wärme: https://de.wikipedia.org/wiki/Phlogiston
Das sollte man nicht als "falsch" bezeichnen, anders geht 
wissenschaftlicher Fortschritt eben nicht. Versuch und Irrtum.

von Rainer W. (rawi)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Und die Sonne kreist um ein schwarzes Loch im Zentrum der
> Michstrassengalaxie.

Das wäre schon ein großer Zufall, wenn die Sonne eine Kreisbahn um das 
Zentrum der Milchstraße beschreibt.

von Walter T. (nicolas)


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Die Bewegung der Gestirne ist für die Polarisationsdrehung irrelevant, 
weil die Lichtgeschwindigkeit in jedem Bezugssystem gleich ist.

von Sim (Gast)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Und die Sonne kreist um ein schwarzes Loch im Zentrum der
> Michstrassengalaxie.
> Und die Galaxien streben wieder tendenziell auseinander, was mit dem
> Urknall erklärt wird.
> Aber es kommt auch vor, dass zwei Galaxien sich auf ihrer Wanderung
> durchdringen, für uns wäre Andromeda so ein Kandidat.
> Es gibt auch die Theorie, dass mit der Ausdehnung irgendwann Schluß ist
> und alles wieder zusammenstürzt. Vielleicht ist das sogar ein
> periodischer Vorgang.
>
> Und wenn man feststellt, dass die Materie im Weltall 60% mehr "wiegt"
> als berechnet, dann erfindet man kurzerhand dunkle Materie. und dunkle
> Energie.

Kluge Raumfahrer sind auch Funkamateure. Vom Jupiter?

https://www.radiosky.com/jupant1.html

von Sim (Gast)


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Stefan M. schrieb:
> Vertikale Polarisation wird von einer horizontal polarisierten Antenne
> nicht empfangen und umgekehrt gilt das auch (idealisiert).

Stefan M. schrieb:
> Zirkulare Polarisation Denkblockade

Du hast vmtl. nur eine gaga - Panne im Denkzentrum, das geht vorbei...

Zirkularpolarisierte Signale kommen unparalysiert an und das LNA LNB LNC 
interessiert wie beim Zeckenziehen die Schraubrichtung nicht die Bohne, 
obs Signal rechts- oder linksverschwurbelt daher kommt.

Fahr etwas Weniger Karusell und komm auf den Boden. Drogenpause hilft. 
Erst herausdrehen, dann strecken, den Zeck zerquetschen und gut ist ;)

von Sim (Gast)


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Walter T. schrieb:
> Die Bewegung der Gestirne ist für die Polarisationsdrehung irrelevant,
> weil die Lichtgeschwindigkeit in jedem Bezugssystem gleich ist.

Jain. Die Einsteindoktrin hat die Newtondoktrin abgelöst und seit 
ungefähr 100J. ist aber klar, das etwas mit dem Zeitraumkontinuum nicht 
stimmt.

Überlichtgeschwinde Tunneldefekte, in Echtzeit reproduzierbare in der 
Zeit rückwärtswirkende Effekte der Verschränkung u.a. unsichtbare 
Geister wie z.B. dem elektrischen Strom seine neutrale Verwandtschaft in 
der QED+QCD ...

(falls einer hier etwas mehr weiß, bitte melden)

https://scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2015/01/16/bilder-machen-ohne-wirklich-hinzugucken/

seitdem Nobelpreisträger für Verschränkung aka Alokalität und 
Akausalität

die Erforschung der Anomalien ist im Gange, keine Angst

hinter jedem Stirn
lauert ein G-hirn ;)

von Sim (Gast)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Demnach dreht eine flache
> Reflektorfläche die Polarisationsrichtung um, ein Winkelreflektor nicht.

Japp, es gibt in einigen Druckkopierer gewinkelte Doppelprismenspiegel, 
da wird einem ganz schwindlig, oben und unten vertauscht zu sehen wie 
angeblich in der Literatur zu lesen, ein Neugeborener, ders noch nicht 
weiß und dem das Hirn angeblich erst danach adaptiert wird, das ist aber 
totaler Unsinn.

Wens interessiert - bin noch ein Tag da und liefere gerne Belege.

von Teo D. (teoderix)


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Sim schrieb:
> oben und unten vertauscht zu sehen wie
> angeblich in der Literatur zu lesen, ein Neugeborener, ders noch nicht
> weiß und dem das Hirn angeblich erst danach adaptiert wird, das ist aber
> totaler Unsinn.

Warum sollte das Unsinn sein?
Das lässt sich auch wieder umkehren. Aus solch Prismen ne Brille 
gebastelt, nach 2-3 Tagen (weiß nich mehr genau) ununterbrochenem 
Tragen, dreht dir dein Hirn, das Bild wieder richtig herum.
Alles experimentell nachgewiesen.

von Jens B. (dasjens)


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Sim schrieb:
> Christoph db1uq K. schrieb:
>> Demnach dreht eine flache
>> Reflektorfläche die Polarisationsrichtung um, ein Winkelreflektor nicht.
>
> Japp, es gibt in einigen Druckkopierer gewinkelte Doppelprismenspiegel,
> da wird einem ganz schwindlig, oben und unten vertauscht zu sehen wie
> angeblich in der Literatur zu lesen, ein Neugeborener, ders noch nicht
> weiß und dem das Hirn angeblich erst danach adaptiert wird, das ist aber
> totaler Unsinn.
>
> Wens interessiert - bin noch ein Tag da und liefere gerne Belege.

Dann liefere bitte mal.

von Helmut -. (dc3yc)


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Sim schrieb:
> Fahr etwas Weniger Karusell und komm auf den Boden. Drogenpause hilft.

Du solltest dir weniger Dröhnung einpfeifen bei deinen Beiträgen in 
diversen Threads die letzten Tage!

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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> pause hilft

von Sim (eno) 24.05.2024 02:53
von Sim (eno) 24.05.2024 03:01
von Sim (eno) 24.05.2024 03:12
von Sim (eno) 24.05.2024 23:35
von Sim (eno) 25.05.2024 01:20
von Sim (eno) 25.05.2024 01:57
von Sim (eno) 25.05.2024 07:43

je später der Abend desto höher der Alkoholspiegel ?

7:43 muss ein kurzer Aufwachzustand gewesen sein. Geht's losst mi doch 
schlofn!

von Sim (Gast)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> von Sim (eno) 24.05.2024 02:53
> von Sim (eno) 24.05.2024 03:01
> von Sim (eno) 24.05.2024 03:12
> von Sim (eno) 24.05.2024 23:35
> von Sim (eno) 25.05.2024 01:20
> von Sim (eno) 25.05.2024 01:57
> von Sim (eno) 25.05.2024 07:43
>
> je später der Abend desto höher der Alkoholspiegel ?
>
> 7:43 muss ein kurzer Aufwachzustand gewesen sein. Geht's losst mi doch
> schlofn!

Gratuliere zur perfekten Tabelle. Nr ein Tip - Polizei und BigData 
Player suchen händeringend Denunzianten und Profiler und bezahlen spitze 
+ apropos Drogen - was konsumierst Du denn so, nur Beamtenweinbrand?

von Sim (Gast)


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Teo D. schrieb:
> nach 2-3 Tagen (weiß nich mehr genau)

jaja, Dir ist schwindlig geworden und mußtest ab- oder nur brechen ;)

von Hp M. (nachtmix)


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Stefan M. schrieb:
> Ich werde es wohl experimentell ermitteln.
> Danke an alle!

Das ist übrigens ganz einfach.
Besorg dir ein zirkular polarisierendes Filter*).    Manche 
Foto-Amateure haben so etwas und früher war es oft als 
reflexionsmindernes (sic!) Fenster vor den Nixie-Röhren angebracht.
Nun legst du dieses Filter (mit der lambda-viertel-Schicht nach unten) 
auf einen Spiegel und beleuchtest es.

Schwarz! **)

Du kannst also nicht mit der gleichen zirkular polarisierenden Antenne 
das Echo deiner Aussendung empfangen!




*)
Solch ein zirkular polarisierendes Filter besteht aus zwei Schichten:
Die erste Schicht ist ein gewöhnliches linear polarisierendes Filter, 
das aus dem natürlichen Licht die unerwünschte Polarisation entfernt.

Die zweite Schicht hat, wie z.B. ein Kalkspatkristall, doppelbrechende 
Eigenschaft. D.h. das Licht breitet sich in Bezug auf die optische Achse 
des Kristalls je nach Polarisation unterschiedlich schnell aus.
Bei passender Orientierung (die lineare Polarisation kann man sich auch 
aus zwei gleichgrossen Wellen vorstellen, deren Polarisationsebenen um 
+45° und -45°, insgesamt also 90°, gekippt sind) und geeigneter Dicke 
dieser Folie tritt das Licht dort als zwei gegeneinander um 90° 
gekippte, aber zeitlich um eine viertel Periode verschobene Welle aus.
Fertig ist die Zirkularpolarisation.

**) Man macht davon auch in Radaranlagen Gebrauch um Regenechos 
gegenüber den Flugzeugechos abzuschwächen.
Die symmetrischen Tröpfchen stören die zirkular polarisierte Welle 
nicht, weshalb sie nach der Reflexion nicht mehr am Empfänger ankommt, 
während der  für H- und V-Polarisation unterschiedliche Reflexionsgrad 
eines Flugzeugs zu einer elliptischen Polarisation des Echos führt und 
dieses dadurch nur teilweise unterdrückt wird.

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