Kondensator für Steinmetzschaltung überdimensioniert

OP #7670270
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Ich warte gerade meine Pelletheizung und habe mir hier den Motor für die Pelletschnecke angesehen:

  • Drehstrommotor mit Dreiecksschaltung, 0,25 kW
  • Steinmetzschaltung
  • Kondensator hat 35 uF

Das Ganze ist so vom Hersteller dimensioniert worden und funktioniert seit 10 Jahren. Warum ist der Wert vom Kondensator aber so hoch?! Sollte der nicht deutlich kleiner sein? So eher 20 uF? Warum wurde das so gemacht? Hättet ihr eine Ahnung?

#7670417
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Pelletschnecke... Der Motor wird kein Dauerläufer sein. Dafür muss dieser die Schnecke in Bewegung bringen und benötigt beim Start für einen kurzen Moment ein ordentliches Startmoment. dieses gibt nur mit reichlich Kapazität oder einem größeren Motor. In den Betriebspausen kann er ja wieder abkühlen.

(Firma: matzetronics) #7670451
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Samuel P. schrieb:

Das Motorklemmbrett hat u1u2/v1v2/w1w2 und es sind 6 Kabel angeklemmt.

Das ist kein Kondensatormotor. Die hätten eine Wicklung mit Z1/Z2 beschriftet. Nö, das ist tatsächlich ein richtiger Drehstrommotor. Und wenns funktioniert und der Motor leise vor sich hinschnurrt, ist das eben so mit dem Kondensator. Ist zwar against the rules, aber was solls.

Gast #7670465
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Armin X. schrieb:

Pelletschnecke... Der Motor wird kein Dauerläufer sein. Dafür muss dieser die Schnecke in Bewegung bringen und benötigt beim Start für einen kurzen Moment ein ordentliches Startmoment. dieses gibt nur mit reichlich Kapazität oder einem größeren Motor. In den Betriebspausen kann er ja wieder abkühlen.

Ganz genau so ist das.

Beitrag #7671667 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7672178
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Thomas R. schrieb:

Kondensatormotoren soll es auch mit Anlaufkondensator geben. Der ist ja immer sehr viel größer als der Betriebskondensator und wird üblicherweise irgendwann abgeschaltet. Bei dem Kurzzeitbetrieb hat man sich möglicherweise einfach den Abschalter gespart.....

Oder aber zwei der sechs erwähnten Adern sind eben jener Fliehkraftschalter.

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