Forum: Haus & Smart Home Leitung Kabelfernsehen kappen?


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von Fritz G. (fritz65)


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In meinem Haus gab es früher einmal einen Kabelfernsehanschluss. Dieser 
wurde vor ca. einem Jahrzehnt stillgelegt, weil ich seitdem eine 
Satellitenschüssel nutze. Allerdings wurde die Leitung vom Hausanschluss 
(HÜP) nicht demontiert, weil letzterer hinter einer Rigipsverkleidung 
montiert und nicht zugänglich war. Das auf Putz verlegte Kabel stört und 
ich möchte es entfernen. Kann man das einfach kappen? Viel Spannung 
dürfte da ja nicht drauf sein, aber könnte es zu Störungen in den 
Nachbarhäusern kommen?

von Lu (oszi45)


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Die Enddose würde ich nicht entfernen, da sie meist einen 
Abschlusswiderstand enthält. Wenn der fehlt, kann es Ärger geben im 
ganzen Haus.

von Michael B. (laberkopp)


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Fritz G. schrieb:
> Kann man das einfach kappen?

In kurzer Entfernung vom Hausanschluss: ja.

In langer Entfernung: die Dose enthält einen Abschlusswiderstand, also 
Dose wieder montieren.

Kurzschluss vermeiden wenn DSDS läuft.

von Wolf17 (wolf17)


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Fritz G. schrieb:
> weil letzterer hinter einer Rigipsverkleidung
> montiert und nicht zugänglich war. Das auf Putz verlegte Kabel stört und
> ich möchte es entfernen. Kann man das einfach kappen? Viel Spannung
> dürfte da ja nicht drauf sein, aber könnte es zu Störungen in den
> Nachbarhäusern kommen?

Wenn bei der Stillegung der HÜP auf Abschluss umgeschaltet wurde, kann 
man einfach abschneiden. Wenn noch Signal anliegt, sollte die Leitung 
mit 75R abgeschlossen werden: F-Stecker montieren und mit 
Abschlusswiderstand verbinden.

von Lodda (Gast)


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Fritz G. schrieb:
> In meinem Haus

wenn es dein Eigentum ist, dann kannst du machen was du willst!

von H. H. (hhinz)


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Lodda schrieb:
> wenn es dein Eigentum ist, dann kannst du machen was du willst!

§ 317 StGB Störung von Telekommunikationsanlagen
(1) Wer den Betrieb einer öffentlichen Zwecken dienenden 
Telekommunikationsanlage dadurch verhindert oder gefährdet, daß er eine 
dem Betrieb dienende Sache zerstört, beschädigt, beseitigt, verändert 
oder unbrauchbar macht oder die für den Betrieb bestimmte elektrische 
Kraft entzieht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit 
Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
(3) Wer die Tat fahrlässig begeht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem 
Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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H. H. schrieb:
> § 317 StGB Störung von Telekommunikationsanlagen

Chapeau!

von Philip S. (Firma: ueberblick industries) (ueberblick)


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Möchtest Du das Kabel vor dem Hausübergabepunkt (HüP) Kappen? Also ein 
schwarzes 10-12mm dickes Erdkabel?) oder ein Kabel das zu Deiner 
Hausinstallation gehört und vermutlich eher weiss und 7mm dünn ist?

Alles vor dem Hüp gehört den Netzbetreiber und eine Manipulation daran 
kann die ganze Straße stören, zumal auch Internet und Telefon über diese 
Leitungen laufen. Das kann recht teuer werden.

Alles danach gehört dem Gebäudeeigentümer und du kannst vermutlich 
machen was Du willst.

Der Netzbetreiber ist jedoch verpflichtet seine Installations auf 
Verlangen des Gebäudeeigentümers zu entfernen. Das wäre der korrekte weg 
einen HüP loszuwerden.

von H. H. (hhinz)


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Philip S. schrieb:
> Der Netzbetreiber ist jedoch verpflichtet seine Installations auf
> Verlangen des Gebäudeeigentümers zu entfernen.

Die Kosten trägt der Gebäudeeigentümer.

von Wolf17 (wolf17)


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Philip S. schrieb:
> Alles vor dem Hüp gehört den Netzbetreiber und eine Manipulation daran
> kann die ganze Straße stören, zumal auch Internet und Telefon über diese
> Leitungen laufen. Das kann recht teuer werden.
> Alles danach gehört dem Gebäudeeigentümer und du kannst vermutlich
> machen was Du willst.
Wenn der HÜP nicht auf Abschluss geschaltet ist, ist das Signal 
durchgeschleift. Kabelmanipulationen davor oder dahinter haben dann die 
gleiche technische Auswirkung.
Dann kann man nur hoffen, dass der Stammleitungsabzweiger in der Straße 
genug Rückkoppeldämpfung hat...

von Heinz R. (heijz)


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Wolf17 schrieb:
> Wenn der HÜP nicht auf Abschluss geschaltet ist, ist das Signal
> durchgeschleift.

bei mir ist da ein aktiver Verstärker eingebaut - den sollte das wenig 
stören?

von Frank O. (frank_o)


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H. H. schrieb:
> Die Kosten trägt der Gebäudeeigentümer.

Ich bin ja meistens auf deiner Seite, aber hier nicht.
Das kommt zum einen auf den Vertrag an und da gab es schon illegale 
Installationen der Betreiber.
Bei einer Freundin in einem ihrer Mietshäuser hatten die einfach einen 
Kabelanschluss gelegt. Die neue Mieterin hatte auch vorher Kabel.
Nachdem ich mir das angesehen hatte, hatten sie anfangs noch eine 
ziemlich große Fresse. Im Verlaufe der Telefonate wurden sie dann 
ziemlich kleinlaut und haben den Mist wieder ausgebaut.

von H. H. (hhinz)


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Da wurde dem Netzbetreiber wohl eine gefälschte Erklärung des 
Grundstückeigentümers untergejubelt.

von Frank O. (frank_o)


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H. H. schrieb:
> Da wurde dem Netzbetreiber wohl eine gefälschte Erklärung des
> Grundstückeigentümers untergejubelt.

Ich will das jetzt hier nicht klein, klein erzählen.
Da ich gerne Jura studiert hätte, war Recht immer ein bisschen Hobby von 
mir.
Daher weiß ich auch wie man da vorgehen muss.
Die hatten gar keine Erklärung vom Eigentümer.
Nachdem ich in der Geschäftsführung (schriftlich) gelandet bin, hat mich 
ein Mitarbeiter von denen angerufen und sich tausendmal entschuldigt und 
das Ding war rückstandslos nach drei Tagen weg.
Die großen Läden fühlen sich bisweilen etwas zu mächtig. Ab und zu 
gewinnt man dann eine Schlacht, auch wenn man den Krieg nicht gewinnen 
kann.
(Das Minus war nicht von mir)

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ich nehme an, da sind Richtkoppler verbaut, mit denen wie bei der 
Antennensteckdose ein kleiner Teil der HF-Leistung ausgekoppelt wird. 
Wenn der offen bleibt oder auch kurzgeschlossen wird, sollte das auf die 
Stammleitung keinen nennenswerten Einfluß haben. Ich habe jedenfalls bei 
mir das ganze einfach abgeschnitten und das Loch in der Kellerwand 
zugespachtelt.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Frank O. schrieb:
> Das kommt zum einen auf den Vertrag an ...

Die rechtlichen Bedingungen haben sich über die Jahre ein paar mal 
geändert. Es ist auch ein Unterschied, mit welcher Art von Anbieter der 
Vertrag damals geschlossen wurde.

Für die Profis wären folgende Fotos relevant:
Was für ein Kabel kommt in das Haus.
Jede Box, wo das Kabel weiterläuft.
Herausforderung wäre noch die nichtnotwendigen Aufschriften der Boxen 
mit der Fotobearbeitungsanwendung zu schwärzen.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Frank O. schrieb:
> Bei einer Freundin in einem ihrer Mietshäuser hatten die einfach einen
> Kabelanschluss gelegt. Die neue Mieterin hatte auch vorher Kabel.
> Nachdem ich mir das angesehen hatte, hatten sie anfangs noch eine
> ziemlich große Fresse. Im Verlaufe der Telefonate wurden sie dann
> ziemlich kleinlaut und haben den Mist wieder ausgebaut.

Warum tut man sowas? Es schadet dem Mietobjekt nicht, dass die Mieter 
Kabelfernsehen bekommen können und vielleicht sogar Internet über Kabel.

Frank O. schrieb:
> Da ich gerne Jura studiert hätte, war Recht immer ein bisschen Hobby von
> mir.

Da unterstelle ich Dir Prinzipienreiterei als Hobby, von dem in diesem 
Fall niemand einen Vorteil hat.

Bei meinem Nachbarn im Keller sitzt eine graue Dose mit Posthörnchen, 
bei mir nicht. Allerdinge wurde unser Ort niemals ans Kabelnetz 
angeschlossen. Ich wüsste nicht, was mich an dieser Dose stören würde.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


Angehängte Dateien:

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Das war mein HÜP (Hausübergabepunkt), April 2021. Durch das Loch in der 
Wand kam Feuchtigkeit herein, daher musste ich das seit den 80ern 
unbenutzte (und unbezahlte) Teil entfernen und zuspachteln. Ich weiß 
nicht, ob in der Straße noch irgendwer Kabelfernsehen bezieht, ich hatte 
schon lange eine Satellitenschüssel.

von Christian B. (luckyfu)


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Philip S. schrieb:
> Alles vor dem Hüp gehört den Netzbetreiber und eine Manipulation daran
> kann die ganze Straße stören, zumal auch Internet und Telefon über diese
> Leitungen laufen. Das kann recht teuer werden.

Ich hab das aus versehen mit dem Bagger zerstört, als ich mein Haus 
ausgegraben habe (Das Kabel war wirklich sehr "clever" verlegt, sodass 
man damit nicht rechnen konnte. Es ging praktisch in Hausmitte aus der 
Wand um dann direkt einen 90° Knick zu machen und parallel zur Wand 
weiterzugehen, in vielleicht 10cm Abstand), für die Trockenlegung 
damals, vor 14 Jahren. Ich hab dann bei der Kabelfirma angerufen und die 
schickten jemanden vorbei, der auf das Verbliebene Kabelstück mindestens 
eine Schrumpfmuffe aufgebracht hat. Ob da noch ein Widerstand drin ist, 
vermag ich nicht zu sagen, ich war zu dem Zeitpunkt auf Arbeit. Hat mich 
glaube 50 oder 70 Euro gekostet, allerdings vermute ich, währen die 
Kosten ein Vielfaches höher ausgefallen, wenn ich es nicht gemeldet und 
das Kabel in Folge für Störungen gesorgt hätte. Also am besten den 
Anbieter kontaktieren und fragen. Bevor man da selbst irgendwas dran 
rumpfriemelt.

von Marcel V. (mavin)


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Man sollte aus Sicherheitsgründen soviel wie möglich von der 
Kabelinstallation stehen lassen. Man hat es ja gestern in dem Film 
"Gravity" auf RTL2 wieder gesehen, wie die Satelliten durch 
Weltraumschrott sukzessive zerstört werden. Mit der Kabelinstallation 
hat man immer noch als Reserve ein zweites Eisen im Feuer!

von Jens K. (jensky)


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Fritz G. schrieb:
> Allerdings wurde die Leitung vom Hausanschluss
> (HÜP) nicht demontiert, weil letzterer hinter einer Rigipsverkleidung
> montiert und nicht zugänglich war. Das auf Putz verlegte Kabel stört und
> ich möchte es entfernen. Kann man das einfach kappen? Viel Spannung
> dürfte da ja nicht drauf sein, aber könnte es zu Störungen in den
> Nachbarhäusern kommen?

Im Allgemeinen und bei dir im Speziellen wäre das eine blöde Idee.
Alleine schon weil man heutzutage über Kabel eine geile Geschwindigkeit 
fürs Internet bekommen kann. Tarife gibt es als reine Datentarife auch 
ohne Fernsehprogramme. So musst du dir nicht ARD und ZDF antun. Außer du 
willst es. Dann kriegst es.

von Rolf (rolf22)


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Philip S. schrieb:
> Alles vor dem Hüp gehört den Netzbetreiber
>
> Alles danach gehört dem Gebäudeeigentümer

Das gehört manchmal dem Gebäudeigentümer, manchmal auch nicht. Es hängt 
ganz davon ab, was vertraglich vereinbart wurde, und da gab es in den 
mindestens 40 Jahren seit Einführung des Kabelfernsehens und bei 
mehreren Betreiberwechseln diverse Varianten (jedenfalls in den neuen 
Bundesländern).

(Bei uns hat der Kabelanbieter nach Kündigung seine Sachen abmontiert. 
Im Keller kommt durch die Hauswand von draußen ein Koaxkabel, das in 
einem Stecker endet. Das ist sozusagen der HÜP. Die alte Koaxverkabelung 
bis in die Wohnungen ist noch da und überträgt TV vom 
Glasfaser-Provider.)

von Rolf (rolf22)


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Philip S. schrieb:
> Alles vor dem Hüp gehört den Netzbetreiber
>
> Alles danach gehört dem Gebäudeeigentümer

Das gehört manchmal dem Gebäudeigentümer, manchmal auch nicht. Es hängt 
ganz davon ab, was vertraglich vereinbart wurde, und da gab es in den 
mindestens 40 Jahren seit Einführung des Kabelfernsehens und bei 
mehreren Betreiberwechseln diverse Varianten (jedenfalls in den neuen 
Bundesländern).

(Bei uns hat der Kabelanbieter nach Kündigung seine Sachen abmontiert. 
Im Keller kommt durch die Hauswand von draußen ein Koaxkabel, das "tot" 
in einem Stecker endet. Das ist sozusagen der HÜP. Die alte 
Koax-Sternverkabelung bis in die Wohnungen ist noch da und überträgt TV 
vom Glasfaser-Provider.

Wenn da nun ein Mieter auf die Idee kommt, den toten Anschluss nutzen zu 
wollen und wenn der Netzbetreiber da mitspielt, ist das im Prinzip kein 
Problem. Nur, dass der Monteur wg. Fachkräftmangel erst Ostern 2025 
kommt.)

von Frank O. (frank_o)


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Manfred P. schrieb:
> Warum tut man sowas?

In erster Line, weil die Hausbesitzerin das so wollte.

Stelle dir vor, ich komme in dein Haus, als nicht von dir bestelltes 
Unternehmen und baue alle Türen aus und statt dessen Gittertüren ein.
Einfach so.
Habe ich da deine Schmerzgrenze erreicht?
Außerdem haben die sich an den Strom angeklemmt (zwar über Steckdose) 
der auf den Hausstrom geht. So müssten alle Mieter für die eine Mieterin 
mit bezahlen.
Klar geht es (mir auf jeden Fall) ums Prinzip!
Da kommt irgendwer her und baut in deinem Eigentum etwas ein, hat noch 
zunächst ein große Fresse (wirklich; "Das geht Sie gar nichts an, das 
können wir einfach so machen!", war die Aussage vom ersten Mitarbeiter).
Ohne Prinzipien gäbe es unsere Welt nicht so wie sie ist (ich würde 
lieber sagen war). Wir würden alle noch mit der Keule aufeinander 
einprügeln.
Und genau das hatte das Unternehmen, im übertragenen Sinne, versucht zu 
tun.

Manfred, ich bin eigentlich sprachlos, wenn ich solche Fragen lese.

von Rolf (rolf22)


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Frank O. schrieb:
> Ohne Prinzipien gäbe es unsere Welt nicht so wie sie ist (ich würde
> lieber sagen war). Wir würden alle noch mit der Keule aufeinander
> einprügeln.

In der Keulen-Ära ging es auch nur ums Prinzip: Wer stärker zuschlagen 
kann, hatte Recht, ein ganz einfaches Prinzip, das jeder verstehen 
konnte.

Erst 1900 wurde es besser. Das Adelsprinzip wurde abgeschafft, das BGB 
kam und es wurde im Prinzip :-) ein klein wenig besser. Aber in manchen 
Belangen wirklich nur ein wenig.

von Lu (oszi45)


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Vielen Dank für 3- oben!
Wenn ein Kabelende nicht definiert abgeschlossen ist, kann eine stehende 
Welle Signale auslöschen. Wegen eines nicht genau am Ende angebrachten 
Abschlusswiderstands war schon mal ein ganzes Hochhaus todgelegt.

Frank O. schrieb:
> In erster Line, weil die Hausbesitzerin das so wollte.

Solange die Dose nicht mitten im Wohnzimmer ist, würde ich vorhandene 
Verkablung als Vorteil für Nachmieter sehen. Eine Wohnung ohne schnellen 
Internetanschluss ist schlechter vermietbar.

von Peter N. (alv)


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Jens K. schrieb:
> Im Allgemeinen und bei dir im Speziellen wäre das eine blöde Idee.
> Alleine schon weil man heutzutage über Kabel eine geile Geschwindigkeit
> fürs Internet bekommen kann. Tarife gibt es als reine Datentarife auch
> ohne Fernsehprogramme.

Bei Kabel Internet (+ Telefon-Festnetz) gibts bei meiner Kabel-Fritzbox 
das (unverschlüsselte) Kabelfernsehen noch gratis dazu.

Wenn die Infrastruktur (kostenlos) bereits im Keller liegt, warum 
darüber beschweren?

von Manfred P. (pruckelfred)


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Peter N. schrieb:
> Wenn die Infrastruktur (kostenlos) bereits im Keller liegt, warum
> darüber beschweren?

Frank O. schrieb:
> In erster Line, weil die Hausbesitzerin das so wollte.

Frank O. schrieb:
> Klar geht es (mir auf jeden Fall) ums Prinzip!

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Lu schrieb:
> vorhandene Verkablung als Vorteil für Nachmieter

... spaetere Kaeufer und Erben ...

> sehen.

von Joachim B. (jar)


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Lu schrieb:
> würde ich vorhandene
> Verkablung als Vorteil für Nachmieter sehen

auch mit Dämpfungs- und Schirmwerten aus den 70er Jahren?
Da sehe ich nur Nachteile, heute sind 3-fach geschirmte Koaxleitungen 
optimal mit 130dB Schirmmmaß, damals war einfach geschirmt mit 90dB 
normal.

Hier in allen vertikalen Koax UP alle Wände aufreißen durch Mieter und 
Eigentümer bewohnte Einheiten wird kaum auf allgemeine Zustimmung 
treffen.

Ich sehe in manchen Kanälen Einstrahlungen, aussetzen der Digitalsender 
Klötzchen, trotz Pegel und Bittest gut.

: Bearbeitet durch User
von Klaus (feelfree)


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Frank O. schrieb:
> Klar geht es (mir auf jeden Fall) ums Prinzip!

Ohne Sinn und Verstand. Kann man machen, ist aber halt dumm.

von Rolf (rolf22)


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Joachim B. schrieb:

> auch mit Dämpfungs- und Schirmwerten aus den 70er Jahren?
> Da sehe ich nur Nachteile

Wie gut die Leitung ist, sieht der Wohnungsnachfolger ja nicht. Wenn er 
denn überhaupt etwas über solche technischen Details weiß. 1 % der 
Bevölkerung?
Also stimmt das Argument mit den Vorteilen bei Neuvermietung.

> Ich sehe in manchen Kanälen Einstrahlungen, aussetzen der Digitalsender
> Klötzchen, trotz Pegel und Bittest gut.

Hatte ich nach Einzug auch. Ich hatte mein uraltes 1-Meter-Kabel 
zwischen Wanddose und TV mitgebracht, das stammte noch aus der 
Analog-Ära. Dann dieses Kabel gegen ein besser geschirmtes ausgetauscht, 
schon war der Spuk vorbei.

von Rolf (rolf22)


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Peter N. schrieb:
> Bei Kabel Internet (+ Telefon-Festnetz) gibts bei meiner Kabel-Fritzbox
> das (unverschlüsselte) Kabelfernsehen noch gratis dazu.

AFAIK gibt es heute über jeden drahtgebundenen Internet-Anschluss 
Fernsehen gratis. ARD und ZDF in HD, die meisten anderen nur in SD.
Ohne so eine spezielle Fritzbox brauchst du allerdings einen TV_Stick 
oder z. B einen Raspberry Pi.

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