Bot N. schrieb:
meine aktuelle PC HW (WIN10) ist jetzt etwas in die Jahre gekommen
und macht mehr und mehr Probleme. Ich möchte auf eine neue HW
umziehen und dabei möglichst meine gesamte lokale Struktur
(Programme, Daten, Verzeichnisse, etc.) beibehalten.
Mit anderen Worten, ich möchte auf einem neuen PC auf dem WIN10
oder WIN11 läuft, meine alten Programm und Daten in gleicher Struktur
lauffähig wiedersehen.
Eine noch nicht erwähnte Möglichkeit:
Die Festplatte/SSD des alten PCs auf die des neuen klonen.
Anders als ältere Windows-Versionen steckt Windows 10 so etwas sehr gut weg, nur in wenigen Fällen gibt es Probleme.
Das wären einige davon:
Alter PC ist noch ein 32-Bit-System, auf dem ein 32-Bit-Windows läuft
Dagegen ist kein Kraut gewachsen, da hilft mehr oder weniger nur Neuinstallation. Man kann versuchen, den Benutzerordner zu kopieren, aber das wird bei der Migration 32->64 Bit nicht vollständig funktionieren
Alter PC bootet im "legacy"-Betrieb ohne UEFI-Firmware
Das lässt sich mit etwas Aufwand umschiffen, der aber einen weiteren PC erfordert
(Umziehen des alten Rechners in eine Hyper-V-Generation-1-VM, konvertieren dieser VM in eine Generation-2-VM, Umziehen aus dieser VM auf physische Hardware. Die benötigte Software gibt's für lau, das wären Windows Server 2022 in der 180-Tage-Testversion, disk2vhd von Sysinternals/Microsoft und ein Festplattenklonprogramm à la Clonezilla)
Allerdings: Das geschilderte Problem "ist jetzt etwas in die Jahre gekommen und macht mehr und mehr Probleme" liegt oft nicht an der Hardware, sondern an einer ungünstig alternden Windows-Installation, die zuviel Ballast in Form von überflüssiger "Hilfs"-Software mit sich herumschleppt.
Schlangenöl in Form von Virenscannern, Firewalls Optimierern, "Cleanern" oder gar so etwas wie "365 Internet Security" hat schon hunderttausende PCs vorzeitig in den Ruhestand geschickt.
Der zu Windows 10 gehörende "Defender" genügt völlig.
Auch die von manchen PC-Herstellern vorinstallierte Software ist oft von zweifelhaften Nutzen (gerade Notebooks sind gerne mit dieser Crapware verseucht).
Ein gründliches Aufräumen des PCs (deinstallieren unnötiger Software) kann da schon Wunder bewirken. Ein Ersatz einer etwaigen Festplatte durch eine SSD natürlich auch, und etwas mehr Arbeisspeicher kann sich je nach Nutzungsprofil auch positiv auswirken.