Forum: HF, Funk und Felder Bluetooth Lautsprecher tunen verbessern.


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von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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Wie kann man Lautsprecher verbessern. Es gibt z.B. die Möglichkeit 
Dämmung reinzutun, was oft hilft, oder man könnte eine Bassröhre 
reinbauen. Oder wie der hier Löcher reinbohren:
https://www.youtube.com/watch?v=Yv97UcwCwzM

Mit einfachen Mitteln guten Sound herstellen, hat jemand Tipps?

von Monk (roehrmond)


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Größeres Gehäuse bauen. Das bringts aber nur, wenn der Verstärker nicht 
speziell an das kleine Gehäuse angepasst wurde.

Extreme Dämmung (voll packen) senkt die Resonanzfrequenz etwas ab, macht 
die Bässe aber auch leiser. Das bietet sich bei Regalboxen an, die ohne 
Subwoofer betrieben werden. Man braucht dazu eine einstellbare Anhebung 
der Bässe am Verstärker, und die Dämpfung auszugleichen.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Der G. schrieb:
> hat jemand Tipps?

Hubraum ist durch nichts zu ersetzen als durch mehr Hubraum.

Dämmung kann Dröhnen verhindern und die Resonanzfrequenz des Gehäuses 
senken, aber wenn es per Design schon dröhnt oder ein armer kleiner 
Class-D-Verstärker drin arbeitet, dann wirst du da keinen Meyer Sound 
Lautsprecher von machen.

Bassreflexrohre sind kein magisches Wundermittel. Die 
Gehäusekonstruktion des Basslautsprechers muss für Bassreflex ausgelegt 
sein und selbst die Länge des Rohres muss recht genau eingehalten 
werden, die abhängig von der Trennfrequenz ist.

Die kleinen "Handtaschen"-Bluetooth-Boxen arbeiten mit Tricks wie 
passiven Membranen und die EQ-Kurve vom DSP wird die reinste 
Achterbahnfahrt sein, um Resonanzen zu verhindern.

Wenn du was gescheit klingendes (gut klingend ≠ viel Bass) haben 
möchtest, brauchst du entsprechend gutes Ausgangsmaterial. Und die 
haben, weil Kostenoptimierung auch im Mid- und High-End-Bereich ein 
Thema ist, sehr sicher schon alles rausgeholt, was geht.

: Bearbeitet durch User
von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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Gute Vorschläge, jetzt hab ich ein besseres Bild von der Sache.

Also ich konnte meine superleichte kleine Billigbox die mir sonst gefiel 
etwas pimpen indem ich nen andren Lautsprecher (kleiner aber besser) 
sowie etwas Dämmung (alte Socke) und ne größeren Akku reinhab, jetzt 
klingt das Teil auch annehmbar mit natürlichem Sound. Davor war es zu 
blechern und zu hochfrequent. Ich nehme an der Microcontroller der auf 
dem Board ist der aussieht wie ein Tausendfüssler hat nen EQ drin, denn 
der 8008 Chip ist der gleiche wie in nem andren, der aber nicht so 
hochtönend daherkommt. Sonst gibts auf dem PCB keine weiteren ICs. 
Könnte aber auch am etwas größerem und massiverem Gehäuse liegen.

Die Bluetooth Lautsprecher haben ja vor ein paar Jahren ja einen 
exorbitanten Sprung in der Soundqualität hingelegt. Ich war immer 
überrascht was für Lautstärke und Soundqualität aus den Rucksäcken 
dröhnt. Für gut 30-40 Euro bekommt man schon kleine Teile die wirklich 
mega Stereo Sound liefern, da kann man wirklich nix mehr verbessern.

Noch ne Kleinigkeit und zwar kann ich mir vorstellen dass ein guter 
Lautsprecher mit einer einzigen Membran besser ist als einer der mehrere 
Membranen hat. Denn der Aufbau davon ist ja sehr viel aufwendiger. 
Entsprechend müsste es also einen saftigen Aufpreis geben für 
vergleichbare Qualität.
Es sei denn es kommt ne Firma daher wie Superlux im Kopfhörerbereich, 
die das mal eben für n Appel und Ei hinbekommt.

: Bearbeitet durch User
von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Der G. schrieb:
> Noch ne Kleinigkeit und zwar kann ich mir vorstellen dass ein guter
> Lautsprecher mit einer einzigen Membran besser ist als einer der mehrere
> Membranen hat. Denn der Aufbau davon ist ja sehr viel aufwendiger.

Nicht wirklich. 2-Wege-Lautsprecher sind jetzt nicht wirklich unüblich 
und mit passiver Frequenzweiche auch schon seit 50 Jahren bei jeder 
günstigen Kompakt- und "Hifi"-Anlage mit bei.

Der G. schrieb:
> Ich nehme an der Microcontroller der auf
> dem Board ist der aussieht wie ein Tausendfüssler hat nen EQ drin, denn
> der 8008 Chip ist der gleiche wie in nem andren, der aber nicht so
> hochtönend daherkommt.

Ich bezeifel, dass du dort einen Intel 8008 gefunden hast.

Aber ja, es gibt voll integrierte Lösungen, die von Bluetooth über EQ 
bis hin zu Class-D alles in einem Chip machen. Leistung und Qualität 
entsprechend.

Über was für konkrete Blueetoot-Lautsprecher reden wir denn?

von Uwe (neuexxer)


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Der G. schrieb u.a.:

> ...zwar kann ich mir vorstellen dass ein guter
> Lautsprecher mit einer einzigen Membran besser ist als einer der mehrere
> Membranen hat.

'Vorstellungen' sind frei. -

EIN Lautsprecher für ALLES hat eine notwendige Konsequenz, auch wenn er 
noch so "gut" ist:
Für die Wiedergabe tiefer Töne muss er eine erhabliche Amplitude
machen, und zwar umso grössere, je kleiner die Membran
-und tiefer die Frequenz-
ist.

Höhere Töne (die sind für's Hörempfinden relevant) werden
von eben dieser Membran mitabgestrahlt,
und damit -via Dopplereffekt- frequenzmoduliert,
was den "Klang" verschlechtert.

von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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Sorry, ich meinte nicht 8008 sondern 8002, das ist ein Chip der in den 
günstigsten Bluetooth Lautsprechern drin ist.
https://duckduckgo.com/?q=8002+audio+amplifier

Wir reden von einem Atlas for Men Lautsprecher, in 
Werbegeschenkqualität. Der Akku da drin war winzig. Und das Teil brüllt 
dich an dass du nen Hörschaden bekommst, auch wenn du es auf leise 
gestellt hast. Erst mal musste die aufgeregt in allen Farben blinkende 
Led raus. Ansonsten gefällt mir das Design ganz gut.
https://www.atlasformen.de/gift/der-lautsprecher-mit-leuchteffekt-kabellos/aa948.aspx

Dann hab ich noch ein bose Plagiat, das hat 2 gute Lautsprecher, die 
beide Mono ausgeben?!?!! Da hätte man mit Leichtigkeit nen Stereo IC 
nehmen können. Zwei dieser 8002 Verstärker ICs für jeden Lautsprecher. 
Und beim Start kommt eine eindeutig chinesische Melodie. Ich frag mich 
wie das Teil zusammengeklöppelt wurde, das ist doch einfach nur noch 
lustig diese Kombination.

------------------------------------
Also für meine Ohren hören sich gute Lautsprecher mit einer Membran 
excellent an. Frequenzbereiche außerhalb meines Hörens brauche ich 
nicht. Vielleicht ist ordentlicher Bass manchmal ganz lustig, aber geht 
mir schnell auf die Nerven.

Einzelmembran

Vorteile:

Phasenkohärenz:
Da es nur eine Membran gibt, gibt es keine Probleme mit der 
Phasenverschiebung zwischen verschiedenen Treibern.

Einheitlicher Klang:
Da der gesamte Frequenzbereich von einer Membran abgedeckt wird, gibt es 
keine Übergänge zwischen verschiedenen Treibern, was zu einem 
gleichmäßigeren Klangbild führen kann.

Nachteile:

Begrenzter Frequenzbereich:
Einzelmembran-Lautsprecher haben oft Schwierigkeiten, sowohl sehr tiefe 
Bässe als auch sehr hohe Höhen wiederzugeben.

Verzerrung bei hohen Lautstärken:
Bei höheren Lautstärken können Verzerrungen auftreten, da eine Membran 
nicht optimal für alle Frequenzen gleichzeitig arbeiten kann.


Mehrmembran-Lautsprecher (Mehrwege-Lautsprecher)

Vorteile:

Erweiterter Frequenzbereich:
Durch die Verwendung spezialisierter Treiber (z.B. Tieftöner, 
Mitteltöner, Hochtöner) kann ein breiteres Frequenzspektrum abgedeckt 
werden.

Geringere Verzerrung:
Jeder Treiber ist für einen bestimmten Frequenzbereich optimiert, was 
die Verzerrung bei höheren Lautstärken verringert.

Nachteile:

Phasenprobleme:
Unterschiedliche Treiber können zu Phasenverschiebungen führen, was den 
Klang beeinflussen kann.

Einzelmembran-Lautsprecher eignen sich gut für kompakte und 
kostengünstige Anwendungen mit moderaten Lautstärkeanforderungen. 
Mehrmembran-Lautsprecher bieten eine bessere Klangqualität und höhere 
Leistung, sind jedoch teurer und größer.

https://de.wikipedia.org/wiki/Lautsprecherbox#Breitb%C3%A4nder-Box

In alten Lautsprechern ist oft der Kondensator an der Weiche zum 
Hochtöner ausgetrocknet.

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Das Eingangs erwähnte Video zeigt deutlich dass der Lautsprecher mehr 
tiefen bietet und sich damit voller anhört. Das ist wirklich ein 
interessantes unerwartetes Resultat. Hier ein Erklärungsversuch:

Bassreflexwirkung
Die hinzugefügten Löcher könnten eine Art improvisierten Bassreflexport 
geschaffen haben. Bassreflexgehäuse verwenden Öffnungen oder Ports, um 
die tiefen Frequenzen zu verstärken und den Wirkungsgrad des 
Lautsprechers im Bassbereich zu erhöhen.

Akustische Entlastung
Durch die Löcher kann sich der Luftdruck im Inneren des Gehäuses 
schneller ausgleichen, was der Membran ermöglicht, freier zu schwingen. 
Dies kann besonders bei hohen Lautstärken oder tiefen Frequenzen von 
Vorteil sein und zur Verbesserung der Klangqualität beitragen.

Reduktion von Resonanzen
Die Löcher könnten helfen, diese Resonanzen zu reduzieren, indem sie den 
Druckausgleich im Gehäuse verbessern und unerwünschte Schwingungen 
verringern. Dies kann zu einem klareren Klang führen.


Das Gehäuse dient wohl in erster Linie dazu einen akustischen 
Kurzschluss zu verindern: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Akustischer_Kurzschluss

: Bearbeitet durch User
von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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Scheinbar müssen geschlossene Boxen gut designed sein damit sie gut 
klingen, ist bei Kopfhörern genauso. Es gibt geschlossene und offene 
Kopfhörer. Bei Lautsprechern wäre das analog dazu open baffle:
https://www.youtube.com/watch?v=VLsbr_msVBA

Das könnte bedeuten dass günstige Boxen von Löchern sehr wohl 
profitieren können, wie man bei dem Radio eindrucksvoll hören kann. Was 
mir auffällt: Bei den großen Lautsprechern müsste man seitlich mehr 
Wandbreite geben, das verstehen die Leute wohl nicht, auch könnte eine 
Art Konus nach vorne helfen die Klangwellenauslöschung zu reduzieren. 
Also die Boxen vertieft zu setzen, und evtl. die Ränder nach hinten 
auslaufen zu lassen.

: Bearbeitet durch User
von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Der G. schrieb:
> Und das Teil brüllt
> dich an dass du nen Hörschaden bekommst, auch wenn du es auf leise
> gestellt hast.

Du kannst so viel Blattgold auf einen Hundehaufen streuen, wie du magst 
- Es bleibt ein Hundehaufen.

von Εrnst B. (ernst)


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Der G. schrieb:
> Scheinbar müssen geschlossene Boxen gut designed sein damit sie gut
> klingen,

Eigentlich genau andersherum: Eine geschlossene Box kannst du bauen, 
ohne die exakten Parameter vom verbauten Chassis zu kennen.
Einfach "groß" bauen, und falls zu klein ist das kein Beinbruch, Bässe 
werden weniger und ein Bereich um die Resonanzfrequenz leicht angehoben.
Kriegt man per EQ oder notfalls per Bass/Trebble-Regler leicht 
ausgeglichen.

Bei einer auf "gut Glück" zusammengezimmerten Bassreflex-Box fährt der 
Frequenzgang dagegen u.U. Achterbahn.

von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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Ich hab mal ne runde Dose genommen 14x10 mit 4,5cm Lautsprecher, den in 
den Deckel den Lautsprecher geklebt und dann damit experimentiert:

Nur der Deckel als Schallwand klingt zu hell, die Tiefen sind zu blass.

Mit dem Deckel die Dose verschlossen, Resonanzen trüben das Bild, aber 
lustig wie der Blechboden mit den Bässen mit trommelt.

Mit Dämmung, super!

Hinten seitlich Löcher rein, schlechter.

Hinten den Boden rausgeschnitten, hört sich beschissen an, aber wenn man 
Dämmung in die Röhre stopft dann wirds sofort gut bis sehr gut.

Bin zu dem Ergebnis gekommen dass geschlossene Box mit Dämmung (muss 
nicht viel sein) am besten klingt. Wirklich gut sogar, die Dämmung sorgt 
dafür dass die Tiefen sauber wiedergegeben werden. Das Abschließen sorgt 
für definiertes sauberes Klangbild mit weitreichenden Tiefen. Dämmung 
kann nie verkehrt sein, hat in meiner Billigbox auch was gebracht. Bei 
der hat aber der kleinere Lautsprecher für Verbesserung gesorgt, aber 
der ursprüngliche größere Lautsprecher klingt jetzt in meiner Dose 
super. Klarer Sound und gute saubere Bässe. Auf dem zweiten Platz landet 
Dose hinten offen mit Dämmung in der Röhre, klingt dann eher wie ein 
Freiluftkonzert, es gibt Musik die profitiert davon, oder klingt eben 
anders, und basslastige Musik ist da aber unnatürlich unangenehm. Also 
eher nicht gut.

Zu Kopfhörern:
Wenn ich Superlux HD330(offen) gegen HD660(geschlossen) vergleiche dann 
mag ich den definierten akzentuierten Sound der geschlossenen, und 
bevorzuge die eindeutig. Während bei den offenen die Bässe freier 
spassiger schwingen aber ansonsten flacher undefinierter klingen. Wobei 
hochohmige Kopfhörer, wie die mit 150 Ohm ausgeglichener mit mehr feinen 
Details klingen, was weniger ermüdend ist. 30 Ohm sind dafür 
verspielter. Hätte ich Superlux HD681 würde ich die einfach behalten, 
weder die Evo noch die hochohmigen sind entscheidend besser.

: Bearbeitet durch User
von Εrnst B. (ernst)


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Der G. schrieb:
> Bin zu dem Ergebnis gekommen dass geschlossene Box mit Dämmung (muss
> nicht viel sein) am besten klingt.

Die Dämmung dient zwei Zwecken: Zum einen reduziert sie harte 
Reflexionen an den Wänden (stehende Welle bei Resonanzfrequenz), zum 
anderen erhöht sie "virtuell" das Volumen der Box, weil Luft die in der 
Dämmung komprimiert/entspannt wird sofort thermisch mit dem Dämmmaterial 
interagieren kann.
Hört sich nach einem vernachlässigbaren Effekt an, erreicht aber 
durchaus eine Vergrößerung des "virtuellen" Boxenvolumens um 20%.

Und wie immer im Audio-Bereich: es gibt die tollsten Angebote, Dämmwolle 
aus Einhorn-Haar oder Engelsflügelfedern...

von Uwe (neuexxer)


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> Während bei den offenen die Bässe freier
> spassiger schwingen aber ansonsten flacher undefinierter klingen.
> Wobei hochohmige Kopfhörer, wie die mit 150 Ohm ausgeglichener
> mit mehr feinen Details klingen, was weniger ermüdend ist.
> 30 Ohm sind dafür verspielter.

Und wie sind die im Abgang?

https://de.wikipedia.org/wiki/Abgang_(Wein)

SCNR

von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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Bitter wenn du keinen Ersatz hast.

Danke Ernst, das sind sehr aufschlussreiche Details.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Der G. schrieb:
> Das Abschließen sorgt
> für definiertes sauberes Klangbild mit weitreichenden Tiefen.

Der G. schrieb:
> Während bei den offenen die Bässe freier
> spassiger schwingen aber ansonsten flacher undefinierter klingen. Wobei
> hochohmige Kopfhörer, wie die mit 150 Ohm ausgeglichener mit mehr feinen
> Details klingen, was weniger ermüdend ist. 30 Ohm sind dafür
> verspielter.

Das klingt erstaunlich nach Audiophilensprache. Viel Placeboeffekt, aber 
nichts, was man irgendwie messtechnisch erfassen könnte.

von Thomas B. (thombde)


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Boxenvolumen erhöhen.
Zumindest für den Tiefenbereich.
Wenn es handlich bleiben soll, es gibt auch gute Breitbandlautsprecher.

Die Qualität des BT-Moduls ist auch entscheidend.
Technische Daten wie THD, Rauschabstand, Frequenzgang,
Kanaltrennung usw,  werden ja nicht mehr angegeben.
Braucht ja keiner mehr, Hauptsache es macht Lärm.

Und dieses MP3 Zeugs klingt um Welten schlechter
als eine WAV-Datei von der CD.

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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Der G. schrieb:
> Scheinbar müssen geschlossene Boxen gut designed sein damit sie gut
> klingen

wieso scheinbar?
Was nutzt es denn wenn der Ton der vorne rausgeprügelt wird hintenrum 
wieder ausgelöscht wird, akustischer Kurzschluß!
Sind die Boxen geschlossen und klein muß die Membran gegen das begrenzte 
Luftvolumen ankämpfen, wie soll auch vorne bewegte Luft rauskommen wenn 
hinten keine nachströmt?

Auch möchte man das der Schalldruck aus der Membran kommt und nicht aus 
den Gehäusewänden.

: Bearbeitet durch User
von Thomas B. (thombde)


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Der G. schrieb:
> Wie kann man Lautsprecher verbessern. Es gibt z.B. die Möglichkeit
> Dämmung reinzutun, was oft hilft, oder man könnte eine Bassröhre
> reinbauen

Hast Du denn ein konkretes Gerät gekauft?
Oder war die Frage nur Theorie?

Aus kleinen Plastikkisten kann man schon etwas Klang rauszaubern.
Ich habe PC-Lautsprecher als Ersatz für eine Soundbar an TV-Geräten.
(Creative Labs T20/40 Serie)
Die haben oben eine Bassreflex-Öffnung.
Das steigert den Wirkungsgrad.
Das Gehäuse ist auch recht dickwandig gespritzt.
Den dicken Subwoofer hinter dem Fernseher brauche ich nicht.
Irgendwann nervt die dicke Kiste :-)

: Bearbeitet durch User
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