Der Treiber ist versorgt mit einem 12V/4A Netzteil.
Und wird von meinem ESP32 mittels AccelStepper Lib angesteuert.
So nun mein Problem:
Manchmal klappt alles wie es soll, aber in ca. 50% der Fälle rutscht irgendwann der Motor durch, weil ihm die Kraft fehlt.
Ich habe eigentlich gedacht der Motor sollte das locker hinbekommen, aber Pustekuchen.
Ich habe schon die Microsteps abgeschaltet und die Geschwindigkeit weit runter gestellt, aber ohne nen wirklichen Erfolg. Es ist nur minimal besser geworden.
Meine erste Idee wäre sonst ein 24V Netzteil zu nehmen, da ist aber das Problem, dass ich im Gehäuse kaum noch Platz habe und das 24V Netzteil vermutlich nicht passen würde.
Eine andere Idee von mir war die Zahnräder unterschiedlich groß zu machen, aber das wird auch schwierig, weil das durch den Türgriff über dem Schlüssel begrenzt ist.
Hat jemand ne Idee, was man vielleicht sonst noch machen könnte?
Nema17 ist nur die Bauform. Wie sind die konkreten technischen Daten des Motors? Und wie schnell fährt du den Motor? Warum hast du das Zahnrad-Getriebe 1:1 ausgelegt und nicht untersetzt? Wenn der Platz knapp ist, brauchst du entweder eine Zwischenwelle oder du drehst den Motor und treibst das obere Zahnrad über eine Schnecke an. Dann ist das Ganze aber selbsthemmend, d.h. von der anderen Seite nicht mehr per Schlüssel zu öffnen.
Aufgrund der Entfernung der beiden Achsen sind die Zahnräder recht groß
(Achsabstand 105mm).
Hol dir einen GT2 Flachriemen und nutze eine Untersetzung. Am Motor so ein billiges 20 Zähne Riemenscheibe und auf der anderen Seite eins mit passender Zahnanzahl drucken.
Google liefert dir beliebig viele Rechner für Achsabstand und Riemenlänge.
Wenn du dich etwas spielst, kannst du ürbigens mit dem Involutegrear-Generator in Freecad eine hinreichend gute GT2 Riemenscheibe machen (Modul 0,618mm funktioniert bei mir ganz gut). Nicht perfekt, aber funktionell, schnell gemacht und immer noch gut zu drucken.
Der Motorstrom definiert dir die Kraft.
Mit höherer Spannung erhöhst du "nur" die höchste Drehzahl bei dem dein Treiber/Motor Gespann diese auch liefern kann.
Eine andere Idee von mir war die Zahnräder
unterschiedlich groß zu machen, aber das wird
auch schwierig, weil das durch den Türgriff über
dem Schlüssel begrenzt ist.
Also wenn Du den Motor seitlich vom Schloss anstatt unterhalb platzierst, sollte sich das Zahnrad auf der Motor-Welle doch deutlich verkleinern lassen, denk ich; nachdems aktuell schon bei jedem zweiten klappt scheint ja nicht allzu viel Kraft zu fehlen.
P.S.: Sollten sich dabei Motorgehäuse und Klinke ins Gehege kommen, dann kannst Du zumindest mal zum ausprobieren die Klinke auch mal im Hunde/Kleinkinder-Modus (senkrecht nach oben) montieren.
Strom kann er 1,7A ab, so hab ich auch die Begrenzung eingestellt, aber er zieht deutlich weniger.
Wieviel ich damals gemessen hatte weiß ich gerade nicht mehr. Glaub so 0,8A ca.
Umd mit Schmierung des Schlosses komme ich nicht weiter, das hab ich nämlich ganz am Anfang schon gemacht.
Hat jemand ne Idee, was man vielleicht sonst noch machen könnte?
Anlauf/keinen Anlauf nehmen ... also einen 1 step zurück bevor n+1 Schritte für einen Zahn gesendet werden (Anlauf).
Ausrichtung der Zanhradachsen überprüfen, verändern ...
wobei bei deine Achsen die Räder garnicht durchstossen
und natürlich wenn eine Rückmeldung über die tatsächliche Position hilfreich, damit der Controller einem Durchrutschen automatisch gegensteuern resp wiederholen könnte.
Strom kann er 1,7A ab, so hab ich auch die Begrenzung eingestellt, aber
er zieht deutlich weniger.
Wieviel ich damals gemessen hatte weiß ich gerade nicht mehr. Glaub so
0,8A ca.
Falsch. Wenn du den Treiber auf 1,7A eingestellt hat, bekommt der Motor diesen Strom auch (zumindest bei ausreichend niedrigen Drehzahlen). Deine 0,8A hast du wahrscheinlich vom Netzteil zum Treiber gemessen, aber das ist eine anderen Spannungsebene.
Ich habe ja nur 12V am Netzteil.
Je nach Widerstand und Induktion der Wicklung kommt er doch eventuell dann garnicht auf den Strom denke ich mir.
Ich habe jetzt ein Netzteil gefunden, das 24V/3A hat und in mein Gehäuse passen würde.
Allerdings geht mein Buck-Converter nur bis 23V.
Da hab ich überlegt vielleicht 2 Dioden davor zu schalten.
Zu den Fragen:
Nullpunkt ist die Schlüsselstellung beim Einschalten. Und die Drehung macht er ja immer gleichweit hin und her.
also sollte, solange man das nicht per Schlüssel verstellt oder Strom ausfällt ja theoretisch alles immer passen, wenn nichts durchdutscht.
Ich hab die Zahnräder gleich groß gemacht, weil ich die Entfernung überbrücken musste, der Platz knapp ist und ich dann eben ne 1:1 Übersetzung habe.
Die Idee das mit Riemen zu lösen hatte ich auch, da hatte ich aber bedenken, dass der durchruscht und ich dann eben nicht mehr die genauen Positionen habe.
Diese GT2 Riemen kannte ich noch nicht, guck ich mir später mal genau an.
Da ist dann wohl die Frage genau den richtigen Riemen zu bekommen.
Ich hab die Zahnräder gleich groß gemacht, weil ich die Entfernung
überbrücken musste
Der Metallkonstruktionszusatzbaukasten Construction C132 beinhaltet alle erforderlichen Ketten und Zahnräder. Die Naben sind aus Metall und haben eine 4mm Bohrung für die Welle / Achse, die mit einer Madenschraube fixiert wird.
Ich wuerde sowieso ein anderen verhaltung der Zahnraeder nehmen,
vielleicht mit ketten. (Fischer Technik?)
Auch machbar. Hat auch eine 4mm Nabe.
Oder du behältst deine beiden bereits vorhandenen großen Zahnräder und nutzt ein großes Zahnrad einfach nur als Zwischenrad, um den großen Achsabstand zu überbrücken. Das kleine Zahnrad, für die Erhöhung des Drehmoments (mit gleichem Modul), druckst du dir einfach noch zusätzlich dazu aus.
Die Drehrichtung muss bei der Verwendung eines Zwischenzahnrads geändert werden!
Die Achse vom Schrittmotor ist 5mm auf einer Seite abgeflacht auf 4,5mm.
Das andere Zahnrad steckt auf dem Haustürschlüssel, das geht eh nur wenn man das selbst druckt.
da frage ich heute Abend mal den Spezi was er empfiehlt.
Diese GT2 Zahnriemen, gibt es die in ganz vielen Längen, oder irgendwie anpassbar?
Und würde das denn halten, so dass er nicht durchrutschen kann?
Meine andere Frage wäre nochmal zum Netzteil.
Wenn ich ein 24V Netzteil einbauen würde, ändert das vermutlich viel an. Der Kraft, oder eher nicht?
Bei thingiverse gab es auch mal einen Generator für Riemenscheiben, damit liessen die sich in allen Größen drucken. Der basierte auf OpenSCAD Script, die wird man auch noch finden.
Zahnriemen können wegen ihrer Formschlüssigkeit automatisch nicht
durchrutschen!
Erzähle das meiner Teigmaschine. Deren Riemen rutscht manchmal schon bei 800g Teig durch, obwohl die Maschine für doppelt so viel ausgelegt ist.
Due machts bestimmt nicht mehr lange. Ersatzteile gibt es 3 Jahre nach dem Kauf schon nicht mehr. Schöne neue Welt. Ich werde wohl bald wieder "mit Liebe" kneten.
Zahnriemen können wegen ihrer Formschlüssigkeit automatisch nicht
durchrutschen!
Erzähle das meiner Teigmaschine. Deren Riemen rutscht manchmal schon bei
800g Teig durch, obwohl die Maschine für doppelt so viel ausgelegt ist.
Due machts bestimmt nicht mehr lange. Ersatzteile gibt es 3 Jahre nach
dem Kauf schon nicht mehr. Schöne neue Welt. Ich werde wohl bald wieder
"mit Liebe" kneten.
Miese Qualität und miese Konstruktionen gibt es in jedem Bereich, ist aber nichts, was gegen einen Riemenantrieb spricht.
Miese Qualität und miese Konstruktionen gibt es in jedem Bereich, ist
aber nichts, was gegen einen Riemenantrieb spricht.
Das stimmt wohl. Bei meinem alten Motorrad lief der Riemenantrieb einige zig tausend Kilometer völlig wartungsfrei. Das neue hat Kette, und nervt mich schon. Ich bin zu Faul für sowas.
An dem Schlüssel könnte eine Kette aus dem Modellbau aber gut klappen, denke ich.
Ich habe eigentlich gedacht der Motor sollte das locker hinbekommen,
Man wünscht sich nichts zusammen, sondern konstruiert ingenieuermässig, mit Drehmoment, und guckt ins Datenblatt des Steppers, Drehmoment vs. Drehzahl vs. Spannung.
Wenn ich ein 24V Netzteil einbauen würde, ändert das vermutlich viel an.
Der Kraft, oder eher nicht?
Am Haltemoment sollte das erstmal garnichts ändern, erst bei höheren Schrittgeschwindigkeiten macht das einen Unterschied.
Laut deinem Link hat dein Stepper 2,6Ohm und 1,7A, das wären ca. 4,4V. Somit sollte deine 12V erstmal dicke ausreichen damit du den Haltestrom auch auf 1.7A (pro Strang) einstellen kannst. Wie hast du den Strom gemessen und eingestellt?
An der Stromversorgung kannst du die nicht messen, weil der DRV als Konstantstrom-Schaltregler arbeitet und somit auf der 12V-Seite entsprechend wenige Strom gemessen wird. Stelle also erstmal den Haltestrom richtig ein.
Das mit der Induktivität und der deswegen eventuell benötigten höheren Spannung (als 12V) kommt erst bei entsprechenden hohen Schrittgeschwindigkeiten.
Aufgrund der perspektivischen Verzerrung kann man es auf dem Foto nicht sicher bestimmen, aber mir scheint für eine sichere Formschluss das Kopfspiel zu groß.
Ich bin Elektroniker und schätze erstmal, hat ja auch fast funktioniert.
Formschlüssigkeitb der Zahnräder....
Da es nicht perfekt messbar war, war es beim ersten Druck nicht gut, dann haben wir aber noch Anpassungen gemacht und jetzt ist nahezu kein Spiel mehr.
Ich glaube das Foto war noch aus dem ersten Druck.
Jetzt zu meinen Fähigkeiten als Bäcker....
Ja! Mehr Wasser! Je mehr Wasser ne Pizza enthält, desto besser wird sie!
Allerdings kann man sie ab 80% Wassereh nicht mehr in einer Maschine verarbeiten und muss sie per Hand bearbeiten, aber da geht eben kneten nicht mehr, weil zu Flüssig. Das Zauberwort heißt Folding.
teig muss eigentlich garnicht geknetet werden, das Gluten entwickelt sich automatisch, wenn das Mehl feucht ist und es lange genug dumm rumsteht.
Ich habe mittlerweile überlegt 2 Riemenräder zu nehmen, die man kaufen kann.
Eins mit 20 Zähnen, eins mit 80.
Also meiner Logik nach Übersetzung 1:4.
Das 80er Zahnrad kommt per 3D-Druck aud den Schlüssel, da mein Experte die Daten für so ein Riemenrad in seinem Programm nicht hat, drückt er mir die Schlüsselhalterung mit ner Achse auf die ich vorhabe ein gekauftes 80er Riemenrad drauf schrauben kann.
Die Länge an Zahnriemen gibt es scheinbar auch auf 0,5mm genau passend.
Morgen muss ich das alles mal genau ausrechnen.
So viel zur aktuellen Überlegung.
Zumindest hat mir die Diskussion neue Ideen gebracht, mit denen ich mein Problem lösen kann denke ich.
Ich hoffe, ich hab keinen Post vergessen zu beantworten.
Achja Strom am DRV hab ich als erstes richtig eingestellt.
Wo ich den aktuellen Strom das damals genau gemessen habe, erinnere ich mich nicht mehr, aber vermutlich tatsächlich in der Leitung zum Treiber.
Aber ich hab vorhin auch nochmal grob gerechnet und kam zum selben Ergebnis, dass die Spannung vermutlich nicht wirklich was bringt, daher lieber die Mechanik umbauen.
Hol dir einen GT2 Flachriemen und nutze eine Untersetzung. Am Motor so
ein billiges 20 Zähne Riemenscheibe und auf der anderen Seite eins mit
passender Zahnanzahl drucken.
Google liefert dir beliebig viele Rechner für Achsabstand und
Riemenlänge.
Wenn du dich etwas spielst, kannst du ürbigens mit dem
Involutegrear-Generator in Freecad eine hinreichend gute GT2
Riemenscheibe machen (Modul 0,618mm funktioniert bei mir ganz gut).
Nicht perfekt, aber funktionell, schnell gemacht und immer noch gut zu
drucken.
Das war die Lösung, auch wenn ich es etwas anders gelöst und fertige Riemenschiben genommen habe, die ich auf der neuen 3D Druck geschraubt habe.