Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Zu dumm für den Job


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von Alexander (alecxs)


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Ich bin gerade in einem Bewerbungsverfahren, nachdem ich meinen letzten 
Job gekündigt habe. Nun muss ich feststellen das klassische 
Vorstellungsgespräch wurde mit Corona abgeschafft. Stattdessen muss man 
sich nun eine Webcam und ein Mikrofon besorgen und Microsoft Teams 
installieren, da Vorstellungsgespräche nur noch online stattfinden.

Außerdem gibt es einen Eignungstest. Ich schaffe einfach nicht mehr als 
20% in der vorgegebenen Zeit. Schlimmer noch, ich habe nicht mal die 
Geduld die Aufgaben überhaupt zu versuchen. Bin ich zu dumm für den Job?

Ich lade alle ein es mal selbst zu versuchen. Das war jetzt wahllos die 
erste Seite die ich gefunden habe.

https://dertestknacker.de

von Dergute W. (derguteweka)


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Alexander schrieb:
> Bin ich zu dumm für den Job?

Tja...also was erwartest du da fuer eine Antwort: Nett oder ehrlich?

scnr,
WK

von Alexander (alecxs)


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ehrlich.. wieviele von den 10 Fragen schaffst Du in 5 min?

https://dertestknacker.de/einstellungstest/konzentrationstest

: Bearbeitet durch User
von Dergute W. (derguteweka)


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Warum sollte ich irgendwelche Links von ominoesen usern aus ominoesen 
Foren anklicken? Ich such' ja nichtmal einen Job.

von J. T. (chaoskind)


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Alexander schrieb:
> ehrlich.. wieviele von den 10 Fragen schaffst Du in 5 min?

Also nach den bisherigen Erfahrungen hier so mit dir, würde ich sagen, 
du bist zu dämlich.

Dein Link führt erstmal nur zu ner Seite mit mehreren "Tests".

Welcher davon soll es denn sein?

Ah, der direkte Link war noch nicht da, als ich schrub.

: Bearbeitet durch User
von J. T. (chaoskind)


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6 von 10 in 3:47, aber ohne Elan.

von Alexander (alecxs)


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Zufall? Hast wohl geraten. Ich hab gerade mal 30% gehabt im Logiktest, 
mein bestes Ergebnis bisher.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Dergute W. schrieb:
> Tja...also was erwartest du da fuer eine Antwort: Nett oder ehrlich?

Ehrlich wäre so:

Alexander schrieb:
> Bin ich zu dumm für den Job?

vermutlich schon, weil

> nachdem ich meinen letzten Job gekündigt habe.

das

> Bewerbungsverfahren

macht man normalerweise noch mit Job, weil das nunmal besser ausschaut.

von Alexander (alecxs)


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Hahaha, der war so stressig da war nicht mal Zeit zum nach Hause fahren.

So jetzt mal hier die Beispielaufgabe. Ich hätte ganz klar gesagt D. 
Warum? weil die Zähne nicht greifen.

- A Im Uhrzeigersinn.
- B Entgegen dem Uhrzeigersinn.
- C Rad B dreht sich nicht.
- D Kein Rad dreht sich.

Richtig ist aber B.

: Bearbeitet durch User
von Hmmm (hmmm)


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Alexander schrieb:
> Warum? weil die Zähne nicht greifen.

Warum nicht gleich die Begründung, dass das keine echten Zahnräder sind, 
sondern nur gezeichnete?

Alexander schrieb:
> Bin ich zu dumm für den Job?

Ja.

von Helmut -. (dc3yc)


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Alexander schrieb:
> So jetzt mal hier die Beispielaufgabe. Ich hätte ganz klar gesagt D.
> Warum? weil die Zähne nicht greifen.
>
> - A Im Uhrzeigersinn.
> - B Entgegen dem Uhrzeigersinn.
> - C Rad B dreht sich nicht.
> - D Kein Rad dreht sich.

B ist richtig, sieht ja ein Blinder mit Krückstock. Aber wer einen Job 
kündigt, ohne einen neuen zu haben, ist eh doof. Also ist meine Antwort 
auf deine Anfangsfrage: Ja, du bist zu dumm!

von Rolf (rolf22)


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Alexander schrieb:

> So jetzt mal hier die Beispielaufgabe. Ich hätte ganz klar gesagt D.
> Warum? weil die Zähne nicht greifen.

> Richtig ist aber B.

Als Student habe ich vor x Jahren wochenends und in den Semesterferien 
als Straßenbahnfahrer gejobbt.
Da gab es bei der Bewerberprüfung auch solche Aufgaben, und sogar noch 
schwierigere. Und was soll ich dir sagen: Die nicht-studentischen 
anderen Bewerber hatten kein Abitur, zwei waren sogar Ungelernte, und 
die haben alle bestanden.

von Alexander (alecxs)


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Helmut -. schrieb:
> B ist richtig, sieht ja ein Blinder mit Krückstock.

Ein Blinder mit Krückstock sieht aber den zu großen Abstand am Zahnkranz 
A nicht. Es ist davon auszugehen das die Zähne nicht greifen, oder 
zumindest verkanten.

von Martin M. (capiman)


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In welcher Fach-Richtung bist du unterwegs?
Was für einen Job suchst du?

Einstellungstests bedeuten, dass sie keinen Mangel an Bewerber*innen 
haben. Sie werden auch bei allen anderen Konditionen (Gehalt!) 
versuchen,
die Ausgaben gering zu halten.

Oder sie bluffen bloss, um den Eindruck zu vermitteln,
dass sie viele Bewerber*innen in der Pipeline haben.

Oder ist es eine Firma, die diese Einstellungstest entwickelt?

von Franko S. (frank_s866)


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Alexander schrieb:
> Ich lade alle ein es mal selbst zu versuchen. Das war jetzt wahllos die
> erste Seite die ich gefunden habe.
>
> https://derplumpealexandermachtwerbung.de
Klingt nach Schleichwerbung.

von X. X. (chrissu)


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Räder zählen...
Anzahl = gerade, Drehsinn kehrt um
Anzahl = ungerade, Drehsinn bleibt gleich

von Alexander (alecxs)


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Martin M. schrieb:
> In welcher Fach-Richtung bist du unterwegs?
> Was für einen Job suchst du?

Fachfremd, Quereinstieg, ohne Budget- oder Personalverantwortung. Ich 
habe schon oft gekündigt und danach was anderes gemacht. Die Arbeit 
selbst traue ich mir vollkommen zu und die würde mir auch Spaß machen. 
Nur dieser Bewerbungsquatsch schreckt mich ab.

X. X. schrieb:
> Räder zählen...
> Anzahl = gerade, Drehsinn kehrt um
> Anzahl = ungerade, Drehsinn bleibt gleich

Das ist logisch, das hat man in 5 Sekunden gelöst. aber die Frage kam 
unter technischem Verständnis, und da sollte schon auffallen das der 
Zahnkranz vom kleinen Zahnrad nicht passt.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Alexander schrieb:
> Hahaha, der war so stressig da war nicht mal Zeit zum nach Hause fahren.

Zum Posten war aber genug Zeit. Also kann das nicht so ganz stimmen.

von Alexander (alecxs)


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hier zu trollen ist Entspannung um wieder runterzukommen

von ArnoNym (bergler)


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Entwicklerjobs die sowas verlangen, kann man getrost vergessen.
Ich habe das einmal durchlaufen (Assessment-Center). Die Firma wollte 
sich danach nicht festlegen, ob ich noch im Rennen bin oder nicht. Auch 
nicht auf Nachfrage, und im Endeffekt war eine zweite Firma schneller.

Die hatten ihre Anzeige danach noch über ein Jahr im Internet.
Meine Vermutung ist, dass sich damit Vorgesetzte absichern wollen. Oder 
das das vom Personaler kommt. Jedenfalls war das Ganze ziemlich teuer...

Üblich sind immer noch gezielte Fachfragen bei einem normalen 
Vorstellungsgespräch, danach kommt erst mal die Probezeit. Una ja, das 
ist auch nach Corona noch so, habs erst vor ein paar Monaten 
durchlaufen.

Kann sein, dass das in anderen Jobs so üblich ist, aber ich kann mir 
ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass sowas Ergebnisse bringt.

Es ist wie mit Wissen:
Nur weil ein Bewerber unter Druck in einer Ausnahmesituation (=Test beim 
Vorstellungsgespräch) alle OPV-Grundschaltungen korrekt hinscheriben und 
berechnen kann, ist er noch lange kein guter Entwickler.
Zu wissen wie man ein Datenblatt liest ist viel wertvoller als 
auswendiggelerntes Schulwissen. Details zu vergessenem Schulwissen zieht 
man in 2 Minuten aus einem Buch oder in 5s aus dem Elektronik 
Kompendium. Niemand arbeitet in einem Kellerraum ohne Fachliteratur oder 
Internet.

von J. T. (chaoskind)


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Alexander schrieb:
> Zufall? Hast wohl geraten.

Wäre eine Interpretationsmöglichkeit.

Alexander schrieb:
> Ich hab gerade mal 30% gehabt im Logiktest, mein bestes Ergebnis bisher.

Dass du nicht von dir auf mich schließen solltest, sage ich dir ja nicht 
zum ersten Mal. Die Aussage "Alecxs hat 30% erreicht" steht halt in 
keinem Zusammenhang mit der Aussage "in diesem Test ist es möglich, 100% 
zu erreichen".

Evtl wurde ich in jungen Jahren ja auch mit solchen Tests gefoltert, und 
ich hab doch nicht geraten.

Oder, aber nur gaaaanz eventuell, bin ich einfach nur indälänter als du 
und komme daher auf ein besseres Ergebnis. Dann solltest du allerdings 
das nächste Mal auf mich hören, wenn ich dir den Unterschied zwischen 
Energie und Leistung erkläre.

Als weitere Alternativoption steht natürlich noch zur Debatte, dass 
solche Tests einfach gar nichts aussagen.

von Alexander (alecxs)


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ArnoNym schrieb:
> Ich habe das einmal durchlaufen (Assessment-Center).

Davor werde ich mich hüten. Als Team mag das noch gehen, sowas haben wir 
früher als Betriebsausflug gemacht. Allein würde ich wohl aber keinen 
Eindruck machen.

J. T. schrieb:
> Oder, aber nur gaaaanz eventuell, bin ich einfach nur indälänter als du
> und komme daher auf ein besseres Ergebnis.

Warum suchst Du Dir dann keinen Job? Oder bist Du zu schlau und lässt 
lieber andere für Dich arbeiten..

: Bearbeitet durch User
von J. T. (chaoskind)


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X. X. schrieb:
> Räder zählen...
> Anzahl = gerade, Drehsinn kehrt um
> Anzahl = ungerade, Drehsinn bleibt gleich

Alternativ einfach den Startpfeil mit nem Bleistift um die Zahnräder 
herum verlängern/schlängeln,

von J. T. (chaoskind)


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Alexander schrieb:
> Warum suchst Du Dir dann keinen Job? Oder bist Du zu schlau und lässt
> lieber andere für Dich arbeiten..

Schnucki, wie oft noch? Deine Vorstellungen über mich haben nichts mit 
der Realität zu tun. Ich habe einen Job, der micht nicht ausschließlich 
ankotzt. Daher brauch ich keinen Einstellungstest versuchen, für den ich 
nicht schlau genug bin.

von Alexander (alecxs)


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J. T. schrieb:
> Evtl wurde ich in jungen Jahren ja auch mit solchen Tests gefoltert, und
> ich hab doch nicht geraten.

Als Kind in den Zaubertrank gefallen? Welche Substanzen muss ich zu mir 
nehmen damit ich so gut werde wie Du?

J. T. schrieb:
> Als weitere Alternativoption steht natürlich noch zur Debatte, dass
> solche Tests einfach gar nichts aussagen.

Zumindest sagt es aus ob man schon oft solche Tests gemacht hat. Manch 
einer kann auch gut Kreuzworträtsel lösen.

von J. T. (chaoskind)


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Alexander schrieb:
> Als Kind in den Zaubertrank gefallen? Welche Substanzen muss ich zu mir
> nehmen damit ich so gut werde wie Du?

Äähhh nein!?
Die Aussage war ja, solche Tests unter Zwang ausgeführt zu haben von 
Doping war nie die Rede, komisch dass dir SOWAS immer sehr schnell in 
den Sinn kommt. Hast du möglicherweise ein Suchtproblem?
Der Wink mit dem Zaunpfahl zielte mehr in die Richtung:

Alexander schrieb:
> Zumindest sagt es aus ob man schon oft solche Tests gemacht hat. Manch
> einer kann auch gut Kreuzworträtsel lösen.

Oder eben:
Üben, üben, üben.

Google mal nach "CogPack", damit kann man sowas üben. Ist nervig, macht 
kein Spass, aber macht tatsächlich besser bei solchen Aufgaben.

von J. T. (chaoskind)


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P.S.
dafür, dass ich mein Versprechen, die nichts mehr zu erklären, gebrochen 
habe, bitte ich um Verzeihung.

von Alexander (alecxs)


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J. T. schrieb:
> Hast du möglicherweise ein Suchtproblem?

Wenn ich eines hätte, würde mir die Krankenkasse das dann bezahlen?

J. T. schrieb:
> Google mal nach "CogPack", damit kann man sowas üben.

Ist nicht gerade preiswert. Kostenlose Alternativen willkommen.

J. T. schrieb:
> P.S.
> dafür, dass ich mein Versprechen, die nichts mehr zu erklären, gebrochen
> habe, bitte ich um Verzeihung.

Ich kann mich an genau EIN Mal erinnern dass DU mir etwas beigebracht 
hast...

https://www.mikrocontroller.net/topic/goto_post/7652273

von J. T. (chaoskind)


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Alexander schrieb:
> Wenn ich eines hätte, würde mir die Krankenkasse das dann bezahlen?

Möglicherweise, das fragst du am besten deine Krankenkasse.

Alexander schrieb:
> Ist nicht gerade preiswert. Kostenlose Alternativen willkommen.

Wimre gibt es eine Demoversion.

Alexander schrieb:
> Ich kann mich an genau EIN Mal erinnern dass DU mir etwas beigebracht
> hast...

Na immerhin etwas. Und dass du die anderen Male nicht verstanden hast, 
ist mir auch aufgefallen, keine Sorge.

von Rbx (rcx)


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J. T. schrieb:
> Alternativ einfach den Startpfeil mit nem Bleistift um die Zahnräder
> herum verlängern/schlängeln,

Das mit den Zahnrädern scheint mir mehr ein Aufmerksamkeitstest zu sein.
Weswegen der Tipp mit dem Bleistift sehr gut ist.

Ein paar Wochen Rätselecken besuchen würde da schon was bringen, ein 
paar Sudokus, dies und das, Gnome-Schach auf höchster Stufe auch. Am 
besten 8 Wochen vorher anfangen, und sich auch wirklich Mühe geben und 
mindestens 2 Stunden pro Tag investieren.

Inwieweit D korrekt sein kann oder falsch, ist auch Testangelegenheit. 
Missdeutige oder missverständliche Sachverhalte sollten möglichst 
draußen bleiben. Gelingt natürlich nicht immer.
Das endet dann so ähnlich wie bei Medikamenten. Die Mehrheit antwortet 
bei der Testkonstruktion B und das reicht den Testkonstrukteuren oft. 
Wer dann rausfällt, aus welchen Gründen auch immer, hat dann eben Pech 
gehabt. Wie gesagt, bei Medikamenten ist es ja ähnlich.

Manchmal kann man sich gar nicht vorbereiten, es geht dann um konkrete 
Messungen, die sind dann aber auch sehr gut, aber eher schlecht als 
(Psycho-) Test. Beispielsweise Messungen zum Arbeitsgedächtnis. Das kann 
natürlich ein wichtiger Faktor sein, und so tauchte deswegen soetwas 
früher auch oft in bekannten Leistungs-Tests auf.

Wenn man es ernst meint, schaut man sich das Profil an, und nicht 
einzelne Faktoren. Je nach Profil kann man selber auch Ausgleiche 
erarbeiten. Könnte man auch vorher machen, dann bräuchte man kein großen 
Vergleichs-Tests, sondern passt die Bedingungen für die Leute bzw. des 
Arbeitsplatzes an.
Sind aber eher Idealbedingungen.
Grundsätzlich ist man mit etwas Übung und Vorbereitung schon besser dran 
aber alles vorbereiten geht nicht immer.

von Stefan S. (chiefeinherjar)


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Alexander schrieb:
> J. T. schrieb:
>> Oder, aber nur gaaaanz eventuell, bin ich einfach nur indälänter als du
>> und komme daher auf ein besseres Ergebnis.
>
> Warum suchst Du Dir dann keinen Job? Oder bist Du zu schlau und lässt
> lieber andere für Dich arbeiten..

Oder ... OOOOODER! Oder... und jetzt halt dich ganz dolle fest! Er HAT 
einen Job! Den er nicht einfach so kündigt ohne eine Alternative zu 
haben!

Ich weiß, vollkommen unglaublich!

von J. T. (chaoskind)


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Alexander schrieb:
> So jetzt mal hier die Beispielaufgabe. Ich hätte ganz klar gesagt D.
> Warum? weil die Zähne nicht greifen.

Du musst genauer hinschauen, die Kopfkreise überlappen alle mindestens 
ein Pixel. Das Zahnflankenspiel ist aber jenseits von gut und böse :D

von Alexander (alecxs)


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Auf jeden Fall haben die nicht alle den gleichen Modul. Ehrlich gesagt 
kann ich mir auch keinen vorstellen der B nicht rauskriegt, oder was an 
der Frage anderweitig schwierig sein soll. 
Günther-Jauch-Eröffnungsfrage.

Rbx schrieb:
> Manchmal kann man sich gar nicht vorbereiten, es geht dann um konkrete
> Messungen, die sind dann aber auch sehr gut, aber eher schlecht als
> (Psycho-) Test. Beispielsweise Messungen zum Arbeitsgedächtnis.

Ich hatte vorhin den gleichen Test zweimal, aber ich konnte mich nicht 
mehr an die Lösungen vom ersten Mal erinnern.

: Bearbeitet durch User
von J. T. (chaoskind)


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Alexander schrieb:
> Günther-Jauch-Eröffnungsfrage.

Da muss ich dir ausnahmsweise sogar mal zustimmen.

Alexander schrieb:
> Ich hatte vorhin den gleichen Test zweimal, aber ich konnte mich nicht
> mehr an die Lösungen vom ersten Mal erinnern.

Numa Budder bei die Fisches, wieviel kiffst du am Tag?

von Alexander (alecxs)


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höchstens 2,74 mg. im Durchschnitt

: Bearbeitet durch User
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Alexander schrieb:
> Fachfremd, Quereinstieg, ohne Budget- oder Personalverantwortung. Ich
> habe schon oft gekündigt und danach was anderes gemacht.

Also Scheiße bauen und danach aus dem Staub machen.

> Die Arbeit
> selbst traue ich mir vollkommen zu und die würde mir auch Spaß machen.

Es spielt keine Rolle, ob Du Dir das zutraust, sondern ob Du für die 
Tätigkeit geeignet bist.

> Nur dieser Bewerbungsquatsch schreckt mich ab.

Dann funktioniert das doch bestens.

von Alexander (alecxs)


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Andreas S. schrieb:
> Also Scheiße bauen und danach aus dem Staub machen.

Ob Du's glaubst oder nicht aber es war jedesmal umgekehrt - ich wurde 
gebeten zu bleiben, aber ich mache die Scheiße eben nicht mit!

von Monk (roehrmond)


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Alexander schrieb:
> Ein Blinder mit Krückstock sieht aber den zu großen Abstand am Zahnkranz
> A nicht. Es ist davon auszugehen das die Zähne nicht greifen, oder
> zumindest verkanten.

Darum geht es dich bei der Frage gar nicht!

Wenn du im Mathe Unterricht dze Fahrzeit eines Regionalzuges mit 180 
km/H ausrechnen sollst, ust auch scheißegal, daß kein Regionalzug so 
schnell fährt.

Bei dir hapert es wohl schon daran, die Fragen zu verstehen. Pech 
gehabt, zurück zur Sekundarstufe 1 geht es nicht mehr.

von J. T. (chaoskind)


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Alexander schrieb:
> höchstens 2,74 mg. im Durchschnitt

Das sollte das Gedächtnis nicht signifikant beeinträchtigen. Oder sind 
es gar Mg? Was knüppelst du dir noch so in die Birne? Oder war das schon 
immer so, dass du dir nichts merken konntest?

Bei beintrachtigtem Kurzzeitgedächtnis kann stumpfes Wiederholen helfen.

Andreas S. schrieb:
> Es spielt keine Rolle, ob Du Dir das zutraust, sondern ob Du für die
> Tätigkeit geeignet bist.

Ein wenig Rolle spielt es aber, ob der Bewerbungsentgegennehmer es ihm 
zutraut, von der Eignung abgesehen. :D

: Bearbeitet durch User
von Marcel V. (mavin)


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J. T. schrieb:
> Das Zahnflankenspiel ist aber jenseits von gut und böse :D

Nicht nur das. Der Modul sollte bei allen Zahnrädern auch gleich groß 
sein, damit die Zahnräder der Reihe nach ineinander greifen können. Das 
ist hier aber definitiv nicht der Fall.

Das Getriebe ist somit nicht funktionsfähig!

von Monk (roehrmond)


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Alexander schrieb:
> Fachfremd, Quereinstieg, ohne Budget- oder Personalverantwortung. Ich
> habe schon oft gekündigt und danach was anderes gemacht. Die Arbeit
> selbst traue ich mir vollkommen zu und die würde mir auch Spaß machen.
> Nur dieser Bewerbungsquatsch schreckt mich ab.

Es gibt zu viele ahnungslose Schwätzer, die genau das sagen. Deswegen 
haben auch wir Einstellungstests eingeführt.

von J. T. (chaoskind)


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Alexander schrieb:
> Ob Du's glaubst oder nicht aber es war jedesmal umgekehrt - ich wurde
> gebeten zu bleiben, aber ich mache die Scheiße eben nicht mit!

Die Geschichte mit dem Geisterfahrer und dem Gegenverkehr

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Alexander schrieb:
> Andreas S. schrieb:
>> Also Scheiße bauen und danach aus dem Staub machen.
>
> Ob Du's glaubst oder nicht aber es war jedesmal umgekehrt - ich wurde
> gebeten zu bleiben, aber ich mache die Scheiße eben nicht mit!

Die Aussage "Halt! Sie bleiben hier und beseitigen erst einmal die 
Scheiße!" hat eine andere Bedeutung als Du Dir einbildest.

von Thomas E. (tmomas)


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Alexander schrieb:
> höchstens 2,74 mg. im Durchschnitt

Du glaubst also auch noch an Homöopathie?-)

von Alexander (alecxs)


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Ich habe evtl. zu hohe moralische Anforderungen und finde es 
unerträglich etwas zu tun das ich nicht voll vertreten kann.

Alexander schrieb:
> Wenn man ehrlich ist bedingen die meisten Berufe dass man sich die
> Tätigkeit moralisch schön redet.

Monk schrieb:
> Es gibt zu viele ahnungslose Schwätzer, die genau das sagen. Deswegen
> haben auch wir Einstellungstests eingeführt.

Wenn ihr Anforderungen habt dann ist ein Eignungstest auch völlig 
legitim. Sicher kann ein Personaler mich besser einschätzen als ich mich 
selbst. Aber wenn ein Beruf als Quereinstieg angeboten wird dann kann 
man natürlich eine Eignung schlecht daran beurteilen was derjenige 
vorher gemacht hat.

von Monk (roehrmond)


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Marcel V. schrieb:
> Das Getriebe ist somit nicht funktionsfähig!

Noch so ein Fachidiot

von J. T. (chaoskind)


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Marcel V. schrieb:
> Das Getriebe ist somit nicht funktionsfähig!

Da ist beim Copy&Paste des einen Zahrades ein Maßstabsfehler 
aufgetreten, beim echten Getriebe sind alle gleich groß und 
selbstverständlich entsprechend positioniert :D

Oder man erinnert sich, das es ne blöde Aufgabe ist, darauf weist auch 
hin, das nur Umfänge aufeinanderlaufen. Man könnte einfach alle 
Zahnräder ausser A und B weglassen, und hätte ein deutlich 
wartungsärmeres Wendegetriebe :D

von J. T. (chaoskind)


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Alexander schrieb:
> etwas zu tun das ich nicht voll vertreten kann.

Du sollst deinen Chef ja auch nicht vertreten, nicht einmal verhauen 
sollst du ihn.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Es gibt auch immer wieder die Testfrage, was besser wäre als Trafo:

a) Stern-Stern
b) Dreieck-Dreieck
c) Stern-Dreieck
d) Dreieck-Stern

Da fehlt dann immer noch was an Angaben.

von Udo S. (urschmitt)


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Alexander schrieb:
> Welche Substanzen muss ich zu mir
> nehmen damit ich so gut werde wie Du?

Vielleicht umformulieren:
Welche Substanzen solltest du nicht mehr zu dir nehmen, ...

von Hmmm (hmmm)


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Alexander schrieb:
> Ob Du's glaubst oder nicht aber es war jedesmal umgekehrt - ich wurde
> gebeten zu bleiben

Auch nachdem Du bei Deinem wenig schlauen Überholmanöver den Firmenwagen 
in einen Haufen Schrott verwandelt hast und deshalb den Führerschein 
verloren hast?

Muss ein sehr toleranter Arbeitgeber gewesen sein, ich würde keinen 
Kurierfahrer ohne Führerschein bezahlen wollen.

von Alexander (alecxs)


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Thomas E. schrieb:
> Du glaubst also auch noch an Homöopathie?-)

Er hatte nach dem Tageskonsum gefragt. Es gibt Substanzen da reichen 0,4 
µg / Tag. Nimmt man halt nur einmal im Jahr.

Monk schrieb:
> Bei dir hapert es wohl schon daran, die Fragen zu verstehen.

Möglich. Bleibt offen ob das gewollt ist, also Bestandteil des Tests.

Interessanterweise ist J. T. (chaoskind) bisher der einzige der mal sein 
Testergebnis geteilt hat. Jetzt sind wir also wieder beim Taubenschach, 
denn es fehlen mir ein paar Vergleiche mit euch alten Knackern.

von Monk (roehrmond)


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Alexander schrieb:
>> Bei dir hapert es wohl schon daran, die Fragen zu verstehen.

> Möglich. Bleibt offen ob das gewollt ist, also Bestandteil des Tests.

Natürlich ist das Verständnis der Fragen Bestandteil des Tests!

Alexander schrieb:
> Interessanterweise ist ... der einzige der mal sein
> Testergebnis geteilt hat. Jetzt sind wir also wieder beim Taubenschach,
> denn es fehlen mir ein paar Vergleiche mit euch alten Knackern.

Die meisten hier sind aus dem Alter raus, wo man vergleicht, wer den 
längsten hat.

: Bearbeitet durch User
von Marcel V. (mavin)


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Monk schrieb:
> Marcel V. schrieb:
>> Das Getriebe ist somit nicht funktionsfähig!
>
> Noch so ein Fachidiot

Komm, komm, komm, also was soll das denn jetzt?

von Peter X. (dcf)


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Alexander schrieb:
> ehrlich.. wieviele von den 10 Fragen schaffst Du in 5 min?
>
> https://dertestknacker.de/einstellungstest/konzentrationstest

10 von 10 in 3 Minuten, eine Hand auf dem Rücken.

von Alexander (alecxs)


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Hmmm schrieb:
> Auch nachdem Du bei Deinem wenig schlauen Überholmanöver den Firmenwagen
> in einen Haufen Schrott verwandelt hast und deshalb den Führerschein
> verloren hast?

Ja, denn Statistik zählt. Du hast halt keinen Einblick wieviele Jahre 
und Kilometer unfallfrei waren, und wieviele Schrottautos jährlich den 
Hof verlassen. Solche Unfälle sind leider traurige Routine. Natürlich 
habe ich den Lappen wieder, und könnte tatsächlich da wieder anfangen. 
Aber ich will mal etwas geistig anspruchsvolleres machen, auch wenn der 
Job Spaß gemacht hat.

Peter X. schrieb:
> 10 von 10 in 3 Minuten, eine Hand auf dem Rücken.

Nur ehrliche Gebote bitte!

: Bearbeitet durch User
von J. T. (chaoskind)


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Alexander schrieb:
> Es gibt Substanzen da reichen 0,4
> µg / Tag

THC gehört nicht zu diesen Substanzen. Und kiffen ist schwer mit dem 
Rauchen THC-haltiger Pflanzenteile konotiert. Üblicherweise werden 
Tagesdosen noch auf die Probandenmasse normalisiert.

Alexander schrieb:
> Möglich. Bleibt offen ob das gewollt ist, also Bestandteil des Tests.

sind es comicartige Zahnräder, geht es nur ums Grundprinzip "Was sich 
berührt dreht sich umgekehrt", wenn man es mal so nennen möchte. Sind es 
akurate Zeichnungen, kann man zumindest in Erwähnung ziehen, ob es 
möglicherweise auf die Zahngeomtrie abzielt.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Andreas S. schrieb:
> Alexander schrieb:
>> Die Arbeit
>> selbst traue ich mir vollkommen zu und die würde mir auch Spaß machen.
> Es spielt keine Rolle, ob Du Dir das zutraust, sondern ob Du für die
> Tätigkeit geeignet bist.

Diverse Ratschläge im Forum zeigen, dass Zutrauen und Realität deutlich 
differieren.

>> Nur dieser Bewerbungsquatsch schreckt mich ab.
> Dann funktioniert das doch bestens.

Gut für die Firma, gegen die er gerne arbeiten würde.

Monk schrieb:
> Es gibt zu viele ahnungslose Schwätzer, die genau das sagen. Deswegen
> haben auch wir Einstellungstests eingeführt.

Die Du aktuell wohl nicht mehr bestehen würdest - außer, Aufblasen von 
Heißluftballons wäre ein Teil dieser.

Hmmm schrieb:
> Alexander schrieb:
>> Ob Du's glaubst oder nicht aber es war jedesmal umgekehrt - ich wurde
>> gebeten zu bleiben
> Auch nachdem Du bei Deinem wenig schlauen Überholmanöver den Firmenwagen
> in einen Haufen Schrott verwandelt hast und deshalb den Führerschein
> verloren hast?

Treffer, Du hast ein gutes Gedächtnis.

von Lu (oszi45)


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Mancher Test dient scheinbar nur dazu, Daten zu sammeln. Ob dann ein 
Bewerber echt eingeladen wird, steht auf einem ganz anderen Blatt.
https://soundcloud.com/systemabsturz/daten-daten-daten

von Alexander (alecxs)


Angehängte Dateien:

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Manfred P. schrieb:
> Die Du aktuell wohl nicht mehr bestehen würdest - außer, Aufblasen von
> Heißluftballons wäre ein Teil dieser.

und wie lang ist deiner? bitte mit Screenshot

: Bearbeitet durch User
von Marci W. (marci_w)


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Alexander schrieb:
> Hahaha, der war so stressig da war nicht mal Zeit zum nach Hause fahren.
>
> So jetzt mal hier die Beispielaufgabe. Ich hätte ganz klar gesagt D.
> Warum? weil die Zähne nicht greifen.

Und warum sollte sich nicht wenigstens Rad A drehen? Also selbst mit 
Deiner Begründung ist Antwort D falsch!

ciao

Marci

von Alexander (alecxs)


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Da es ein Multiple-Choice-Test ist sind keine Begründungen zugelassen.

Alexander schrieb:
> Auf jeden Fall haben die nicht alle den gleichen Modul.

Alexander schrieb:
> Es ist davon auszugehen das die Zähne nicht greifen, oder zumindest
> verkanten.

von Martin H. (horo)


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Manfred P. schrieb:
> Aufblasen von Heißluftballons

J. T. schrieb:
> comicartige Zahnräder

Wer kann sich noch an das DOS-Spiel "The Incredible Machine" erinnern?
Muss ich doch mal wieder starten, es läuft immer noch prima in der 
Dosbox von Linux. Zusammen mit "Frozen Bubble" (in Perl & SDL 
geschrieben) kann man damit Stunden verbrennen.

von Monk (roehrmond)


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Martin H. schrieb:
> Wer kann sich noch an das DOS-Spiel "The Incredible Machine" erinnern?

Ich habe das Spiel geliebt. Auch empfehlenswert: World of Goo

von Andrew T. (marsufant)


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Alexander schrieb:
> Hahaha, der war so stressig da war nicht mal Zeit zum nach Hause fahren.
>
> So jetzt mal hier die Beispielaufgabe. Ich hätte ganz klar gesagt D.
> Warum? weil die Zähne nicht greifen.
>
> - A Im Uhrzeigersinn.
> - B Entgegen dem Uhrzeigersinn.
> - C Rad B dreht sich nicht.
> - D Kein Rad dreht sich.
>
> Richtig ist aber B.

Sehr schön.
Die Frage gab es schon 1979 in der Musterung zum Grundwehrdienst.
Schön das sowas nach 45 Jahren noch gefragt wird -- offensichtlich nötig 
zur Differenzierung für low level Jobs.

Das TE hier nur trollt, sollte wohl allen klar sein.

von Alexander (alecxs)


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Wenn man sich die Url von den Bildern anguckt stimmt das sogar.

In welchem Bild hat sich ein Fehler eingeschlichen?

https://einstellungstest-bundeswehr.de/wp-content/uploads/sites/11/2021/04/Fehler-Haus-Loesung-E.png

von J. T. (chaoskind)


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Alexander schrieb:
> Da es ein Multiple-Choice-Test ist sind keine Begründungen zugelassen.

Alexander schrieb:
> Ich hätte ganz klar gesagt D. Warum? weil die Zähne nicht greifen.

Wieso begründest du dann deine Antwort?

Beitrag #7696435 wurde vom Autor gelöscht.
von Cyblord -. (cyblord)


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Alexander schrieb:
> Ich bin gerade in einem Bewerbungsverfahren, nachdem ich meinen letzten
> Job gekündigt habe. Nun muss ich feststellen das klassische
> Vorstellungsgespräch wurde mit Corona abgeschafft. Stattdessen muss man
> sich nun eine Webcam und ein Mikrofon besorgen und Microsoft Teams
> installieren, da Vorstellungsgespräche nur noch online stattfinden.

ja wow, was denkst was man heute für 99% aller Bürojobs braucht? Exakt 
das Gleiche.

>
> Außerdem gibt es einen Eignungstest. Ich schaffe einfach nicht mehr als
> 20% in der vorgegebenen Zeit. Schlimmer noch, ich habe nicht mal die
> Geduld die Aufgaben überhaupt zu versuchen. Bin ich zu dumm für den Job?

Für was bewirbst du dich überhaupt?

Es macht schon einen Unterschied ob als Bürohengst oder Bauarbeiter.

von (prx) A. K. (prx)


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Cyblord -. schrieb:
> Für was bewirbst du dich überhaupt?

Als Forentroll. Die Stelle ist aber schon mehrfach besetzt.

Alexander schrieb:
> hier zu trollen ist Entspannung um wieder runterzukommen

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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(prx) A. K. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Für was bewirbst du dich überhaupt?
>
> Als Forentroll. Die Stelle ist aber schon mehrfach besetzt.

Und selbst darin ist er schlecht.

Aber da er mal erwähnte er wäre aktuell nicht arbeitender Kurierfahrer, 
passt die Bewerbungsstory schon ein wenig. Nur mit dem Hintergrund 
bewirbt man sich eher nicht auf eine Entwicklerstelle.

Darum meine Nachfrage.
Bei sowas wie Kurier, Post, Lager usw, da besteht der Einstellungstest 
doch aus dem Schreiben des Namens. Wenn man dann noch Deutsch spricht 
ist man direkt Teamleiter.
Ein Remote-VG über Teams findet da eher nicht statt.

: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Alexander schrieb:
> So jetzt mal hier die Beispielaufgabe.
> Richtig ist aber B.
Ja, hat weniger als 3 Sekunden gedauert...

> Ich hätte ganz klar gesagt D. Warum? weil die Zähne nicht greifen.
Die ist aber mit absoluter und garantierter Sicherheit falsch, denn 
mindestens das Rad A dreht sich.

Dazu fällt mir nur der Klassiker ein:
1
Es gibt 2 Arten von Menschen:
2
3
1. die, die anhand fehlerhafter und unvollständiger Informationen extrapolieren können


Alexander schrieb:
> Ich hab gerade mal 30% gehabt im Logiktest
Damit hast du den Beweis erbracht: der Test funktioniert tatsächlich!

[Edit: ein paar üble Typos korrigert]

: Bearbeitet durch Moderator
von Alexander (alecxs)


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Cyblord -. schrieb:
> Nur mit dem Hintergrund bewirbt man sich eher nicht auf eine
> Entwicklerstelle.

Natürlich nicht, ich habe kein IT Studium. Obwohl es tatsächlich Arduino 
Jobs gibt, z.B. als Techniker bei einem Escape Room Veranstalter.

von Dirk K. (knobikocher)


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Lothar M. schrieb:
>> Ich hätte ganz klar gesagt D. Warum? weil die Zähne nicht greifen.
> Di ist aler mit absoluter iund garantierter Sicherheit falsch, denn
> mindestens das Rad A dreht sich.
>
> Dazu fällt mir nur der Klassiker ein:Es gibt 2 Arten von Menschen:
> 1. die, die anhand fehlerhafter und unvollständiger Informationen
> extrapolieren können

Danke, du sprichst mir zu 100% aus der Seele!

von Marcel V. (mavin)


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Lothar M. schrieb:
> Es gibt 2 Arten von Menschen:
>
> 1. die, die anhand fehlerhafter und unvollständiger Informationen
> extrapolieren können

Na und? Deswegen ist die 2. Art von Menschen, nähmlich die die das nicht 
kann, nicht unbedingt dööfer als die erste Menschenart!

Dafür haben die Menschen zweiter Klasse vielleicht eine andere besondere 
Fähigkeit und können durch ihren Autismus zum Beispiel verborgene Dinge 
erkennen. Die sehen sofort einen Fehler im Platinenlayout, oder können 
mit einem Blick und ohne Anstrengung komplette Telefonbücher, oder 
Bauteile-Stücklisten mit Artikelnummern auswendig lernen.

von Alexander (alecxs)


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Man(n) sagt ja auch, dumm fickt gut

von Marcel V. (mavin)


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Alexander schrieb:
> Man(n) sagt ja auch, dumm fickt gut

Das glaub ich kaum! Das wird wohl eher umgekehrt sein!

von Alexander (alecxs)


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Dazu machen wir eine gesonderte Abstimmung. Hier würden mich erstmal nur 
eure Eier interessieren. Bisher hatte nur J. T. (chaoskind) welche, und 
wie es aussieht ist er anscheinend der intelligenteste von uns allen.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Marcel V. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Es gibt 2 Arten von Menschen:
>> die, die anhand fehlerhafter und unvollständiger Informationen
>> extrapolieren können
> Na und? Deswegen ist die 2. Art von Menschen, nähmlich die die das nicht
> kann, nicht unbedingt dööfer als die erste Menschenart!
Ich habe diese "2. Art von Menschen" nicht bewertet, sondern lediglich 
festgestellt, dass es sie gibt.

Aber auf jeden Fall dürfte der Alexander dazugehören, denn zur 1. Art 
gehört er offensichtlich nicht. Und deswegen sind er und dieser Test 
nicht füreinander geeignet.

Und wenn der Test tatsächlich die Tauglichkeit für eine bestimmte 
Anforderung ermittelt, dann ist der Alexander eben auch nicht für diese 
Anforderung geeignet.

: Bearbeitet durch Moderator
von Alexander (alecxs)


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Mach Du doch erstmal den Test!

von Le X. (lex_91)


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Marcel V. schrieb:
> Dafür haben die Menschen zweiter Klasse vielleicht eine andere besondere
> Fähigkeit und können durch ihren Autismus zum Beispiel verborgene Dinge
> erkennen. Die sehen sofort einen Fehler im Platinenlayout, oder können
> mit einem Blick und ohne Anstrengung komplette Telefonbücher, oder
> Bauteile-Stücklisten mit Artikelnummern auswendig lernen.

Seit einiger Zeit werden Autisten in den Medien gerne als Superhelden 
mit übermenschlichen Fähigkeiten dargestellt.
Und ja, es gibt sie natürlich, die Autisten die auf einem speziellen 
Gebiet überdurchschnittliche Leistungen zeigen und deswegen auch für 
Nischenjobs heiß begehrt sind.

Im großen und ganzen ist Autismus aber erstmal eine schlimme Krankheit 
die überwiegend Einschränkungen mit sich bringt und den Alltag der 
Betroffenen dominiert. Das Gros der Autisten hat nicht das Glück, eine 
Superkraft als Ausgleich erhalten zu haben.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Le X. schrieb:
> Das Gros der Autisten hat nicht das Glück,...

Da triffst Du einen Kern. Es gibt einen Autisten, der wurde durch 
mehrere technische Foren verfolgt, auch dieses hier, weil er auf einem 
Vorstellungsmodell, das sich nunmal bei Autisten einbrennt, alles andere 
versuchte aufzubauen. Das konnten einige nicht ab, statt einfach 
weiterzuspringen.

von J. T. (chaoskind)


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Alexander schrieb:
> Bisher hatte nur J. T. (chaoskind) welche, und wie es aussieht ist er
> anscheinend der intelligenteste von uns allen.

Ich hoffe doch nicht, das wäre ziemlich traurig. An wen soll ich mich 
denn dann wenden, wenn ich mal nicht weiter weiß?

von Alexander (alecxs)


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Peter X. (dcf) steht dir stets mit Rat und Tat zur Seite

Peter X. schrieb:
> 10 von 10 in 3 Minuten, eine Hand auf dem Rücken.

von J. T. (chaoskind)


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Alexander schrieb:
> Peter X. (dcf) steht dir stets mit Rat und Tat zur Seite
> Peter X. schrieb:
>> 10 von 10 in 3 Minuten, eine Hand auf dem Rücken.

Aber den hattest du doch als Schummler ausgeschlossen.

Alexander schrieb:
> Peter X. schrieb:
>> 10 von 10 in 3 Minuten, eine Hand auf dem Rücken.
>
> Nur ehrliche Gebote bitte!

von Rbx (rcx)


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Man kann Tests auch cheaten. Vorausgesetzt man weiß in etwa, wie.
Beim d2 Test konnte man z.B. Vorteile haben, wenn man immer den letzten 
in der Reihe mit anstreicht.

Schwieriges Thema. Kritik können diese Testverkäufer nicht gut ab. 
Andererseits bezahlen sie und fördern sie auch Zeitschriften. Früher 
wurde viel mit projektiven Tests gemacht, die finde ich aber schlimmer 
als die aktuellen trotz einiger Probleme da. Allerdings haben einige 
projektive Tests eine recht umfangreiche Auswertung,
Beim Rorschach-Test z.B. sind die Auswertungsmöglichkeiten ist so üppig, 
da könnte man einen eigenen Studiengang draus machen.

Man könnte sich noch über Messgenauigkeit unterhalten. Also inwieweit 
misst X was wir wissen bzw. haben wollen.
Beim Assessment-Center hatte ich immer den starken Eindruck, hier werden 
Schauspieler für eine Theatergruppe gesucht.
Der Biografische Fragebogen hat im Vergleich eine etwas bessere 
Vorhersagekraft.
https://de.wikipedia.org/wiki/Biografischer_Fragebogen

von Michael (Firma: HW Entwicklung) (mkn)


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Alexander schrieb:
> Man(n) sagt ja auch, dumm fickt gut

Alexander schrieb:
> Hier würden mich erstmal nur
> eure Eier interessieren.

Es kristalisiert sich da ein neuer Job für Dich heraus, würde ich 
meinen...
Formale Tests sind da auch garnicht so wichtig.
Hauptsache Du bestehst die mündliche Prüfung.

Für die Karriere muss man sich eben auch mal den Arsch aufreissen. 😬

von Alexander (alecxs)


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singen mit Eunuchen?

von J. T. (chaoskind)


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Alexander schrieb:
> singen mit Eunuchen?

Nich dass die neidisch werden und dich dann enteiern.

von Alexander (alecxs)


Angehängte Dateien:

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Also für die meisten hier keine konkrete Gefahr, die haben ja keine.

J. T. schrieb:
> Bei beintrachtigtem Kurzzeitgedächtnis kann stumpfes Wiederholen helfen.

Für sowas braucht man aber eine sehr hohe Frustrationstoleranz. Wird man 
durch stumpfes Wiederholen intelligenter?

von Michael (Firma: HW Entwicklung) (mkn)


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Alexander schrieb:
> hohe Frustrationstoleranz

Die braucht man bei Dir auch, also alles gut.

Das letzte mal musste ich mit 16J solche Tests machen.
Da hab ich ne Lehrstelle gesucht.
Schon damals bedeutete ein Schulabschluss nicht viel und man musste 
nachtesten ob der Probant überhaupt ausbildungsfähig ist.

Seit dem ist mein beruflicher Werdegang, meine Zeugnisse und ein 
persönliches Gespräch ausreichend gewesen.
Meine Gesprächspartner gingen einfach davon aus das ich mir die Schuhe 
alleine binden und mit geschlossenem Mund kauen kann.
Hätten die mir solche Tests vorgelegt hätte ich mich entschuldigt und 
gefragt wo das Bewerbungsgespräch stattfindet. Die Betriebskita hätte 
ich wohl schon gefunden.

von Alexander (alecxs)


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Genau deswegen habe ich den Thread eröffnet, denn das ist auch meine 
Haltung dazu. Ich habe mich noch nie auf etwas vorbereitet. Es kostet 
mich extreme Überwindung mich ernsthaft auf so einen Test einzulassen, 
weil mein innerer Schweinehund sofort dicht macht mit dem sicheren 
Gefühl das ist reine Zeitverschwendung.

Alexander schrieb:
> Schlimmer noch, ich habe nicht mal die Geduld die Aufgaben überhaupt zu
> versuchen.

Die Aufgaben an sich sind alle lösbar, aber ich brauche pro Frage im 
Schnitt 3 min.

Das Problem bei dem Test ist die fehlende Genauigkeit - man muss 10 
Antworten wählen innerhalb der 5 min, bei Timeout werden nämlich sonst 
alle Antworten verworfen. Da es keine Möglichkeit der Enthaltung gibt 
bzw. keine Auswahl die Frage unbeantwortet zu lassen, muss man raten. 
Das widerstrebt mir. Und genau da kommt der Zufall ins Spiel, was den 
Test ungerecht macht. Über die Wahrscheinlichkeit kann man auch Fragen 
durch raten richtig beantworten. 2 gelöst, 8 geraten, davon 3 richtig 
geraten. Bestanden. Das ist mehr Glücksspiel wie Verstand.

: Bearbeitet durch User
von J. T. (chaoskind)


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Alexander schrieb:
> Für sowas braucht man aber eine sehr hohe Frustrationstoleranz. Wird man
> durch stumpfes Wiederholen intelligenter?

Das wohl nicht, aber die Chance, dass etwas im Langzeitgedächtnis 
landet, steigt.

Alexander schrieb:
> Die Aufgaben an sich sind alle lösbar, aber ich brauche pro Frage im
> Schnitt 3 min.

Die Zeit lässt sich halt durch stumpfes üben leicht drücken.

Alexander schrieb:
> Das Problem bei dem Test ist die fehlende Genauigkeit - man muss 10
> Antworten wählen innerhalb der 5 min, bei Timeout werden nämlich sonst
> alle Antworten verworfen. Da es keine Möglichkeit der Enthaltung gibt
> bzw. keine Auswahl die Frage unbeantwortet zu lassen, muss man raten.
> Das widerstrebt mir. Und genau da kommt der Zufall ins Spiel, was den
> Test ungerecht macht. Über die Wahrscheinlichkeit kann man auch Fragen
> durch raten richtig beantworten. 2 gelöst, 8 geraten, davon 3 richtig
> geraten. Bestanden. Das ist mehr Glücksspiel wie Verstand.

Da bin ich schon das zweite Mal in einem Thread einer Meinung mit dir.

J. T. schrieb:
> Als weitere Alternativoption steht natürlich noch zur Debatte, dass
> solche Tests einfach gar nichts aussagen.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Michael schrieb:
> Alexander schrieb:
>> Hier würden mich erstmal nur
>> eure Eier interessieren.
>
> Es kristalisiert sich da ein neuer Job für Dich heraus, würde ich
> meinen...

Vor einigen Jahren hatten wir einen Bewerber (Diplom-Ingenieur 
Elektrotechnik!), in dessen letzten Arbeitzeugnis positiv hervorgehoben 
wurde, dass er besonders gut Hühnereier stapeln könne. Rein aus Neugier 
luden wir ihn zum Vorstellungsgespräch ein und befragten ihn u.a. zu 
dieser Formulierung. Er arbeitete zuvor tatsächlich als Betriebsleiter 
eines Hühnerhofes und verschuldete durch ein paar sehr verquere 
Ansichten den Tod von ca. 10.000 Hühnern. Trotz seiner 
arbeitsrechtlichen und strafrechtlichen Verurteilungen musste aber das 
Arbeitszeugnis positiv formuliert sein.

Interessanterweise hatte er von den drei Bewerbern besten 
Elektronikkenntnisse. Aber im Bereich Software hatte er in etwa so viel 
Ahnung wie von Hühnerzucht. Und seine ziemlich komischen 
weltanschaulichen Vorstellungen vertrat er äußerst selbstbewusst.

von Michael (Firma: HW Entwicklung) (mkn)


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Alexander schrieb:
> das ist auch meine
> Haltung dazu

Du verstehst mich falsch.

Ich frage mich was bei dir falsch gelaufen ist das Du solche Tests 
machen musst.
Sowas machen Berufsanfänger.
Wenn man keine Ahnung hat was man mit der Person anfangen soll lässt man 
den solche Test zur Einordnung der Fähigkeite machen.
Wenn man bereits berufstätig ist, sollte die ausgeübte Tätigkeit, das 
Arbeitszeugnis und das persönliche Gespräch völlig ausreichen.

von Alexander (alecxs)


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Genau so sieht es aus, als Quereinstieg ist man immer Berufsanfänger. 
Das letzte Arbeitszeugnis ist von 2010. Danach war ich lange 
selbstständig. Den Beruf den ich mal gelernt habe gibt es schon gar 
nicht mehr. Arbeitszeugnisse für Pampeljobs brauche ich nicht.

Michael schrieb:
> Ich frage mich was bei dir falsch gelaufen ist das Du solche Tests
> machen musst.

Diese Tests sind in Berufen mit Verantwortung standard. Alle Bewerber 
durchlaufen das Verfahren, das hat mit meiner Person gar nichts zu tun.

: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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Andreas S. schrieb:
> Rein aus Neugier
> luden wir ihn zum Vorstellungsgespräch ein und befragten ihn u.a. zu
> dieser Formulierung.

Gute "Aufhänger" können in Vorstellungsgesprächen recht praktisch sein.
Wenn man es bei der Bewerbung schafft, die Neugier der Leser oder der 
Einsteller zu wecken, kann das seine Vorteile haben. Wenn so ein 
PTB-Praktikant mit guter Vorausbildung nur Durchschnittswerte bringt 
(wie die meisten) ist das auch interessant. Nur als Gesprächsthema ist 
sowas schwieriger. Da müsste man zuerst fragen, wo es hingehen soll.

Alle Menschen haben über das Testszenario hinaus ein recht spezielles 
Profil, welches auch wichtig ist, weil man dann schauen kann, wie 
kongruent die Vorstellungen und die Anforderungen sind, oder wie das 
Profil in die Gesamtsituation passt bzw. gehandhabt werden kann. Es gibt 
auch immer wieder reichlich skurrile Momente, die einem klarmachen, das 
Leben ist nicht so einfach, wie man üblicherweise denkt.

von Michael (Firma: HW Entwicklung) (mkn)


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Alexander schrieb:
> Diese Tests sind in Berufen mit Verantwortung standard.
😂

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Alexander schrieb:
> Diese Tests sind in Berufen mit Verantwortung standard.
Sicher nicht.

Ich würde jedenfalls niemals in einer Firma arbeiten, die sowas als 
Grundlage für verantwortungsvolle Arbeit sieht. Nicht für viel Geld.

von Cyblord -. (cyblord)


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Alexander schrieb:
> Diese Tests sind in Berufen mit Verantwortung standard.

Verstehe nur nicht warum du dann so einen Test bekommen hast. Vielleicht 
ein versehen?

: Bearbeitet durch User
von Monk (roehrmond)


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Meine Frau hat nach dem ersten Kind 20 Jahre lang nicht gearbeitet. 
Danach hatte sie in Vorstellungsgesprächen Schwierigkeiten, zu 
überzeugen. Oft beklagte sie sich mir gegenüber, dass man ihr 
unverschämte Fragen stellte, die sich auf ihr Alter und ihre Leibesfülle 
bezogen.

Ich hatte ihr dann geraten, den Frust nicht an mir aus zu lassen, 
sondern direkt im Vorstellungsgespräch das passende Feedback zu geben. 
Schließlich habe sie nichts zu verlieren. Und plötzlich klappte es 
gleich mehrfach.

Manchmal muss man einfach mutig und ein bisschen frech sein.

: Bearbeitet durch User
von Marcel V. (mavin)


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Cyblord -. schrieb:
> Vielleicht ein versehen?

Beim Assessment Center wird man ganz bewusst übermäßig stark 
herausgefordert, um zu sehen wie der Bewerber:innen mit 
Stresssituationen umgeht.

: Bearbeitet durch User
von Michael (Firma: HW Entwicklung) (mkn)


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Marcel V. schrieb:
> Beim Assessment Center wird man ganz bewusst übermäßig stark
> herausgefordert
https://lenosa-spielwarenhandel.de/p/holzkloetze-formen-sortierbox-bunt-13tlg

von Michael (Firma: HW Entwicklung) (mkn)


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Monk schrieb:
> Manchmal muss man einfach mutig und ein bisschen frech sein.
Aber nur wenn man ernstgenommen werden will und dann den Druck der 
'Sichtbarkeit' auch aushält.
Ansonsten sollte man sich brav blökend mit den anderen Paarhufern 
zusammendrängen und möglichst nicht die Aufmerksamkeit der Raubtiere 
erregen.

von Alexander (alecxs)


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Lothar M. schrieb:
> Sicher nicht.
> Ich würde jedenfalls niemals in einer Firma arbeiten, die sowas als
> Grundlage für verantwortungsvolle Arbeit sieht.

Vielleicht habe ich mich ungenau ausgedrückt. Ich nenn mal als Beispiel 
Fluglotse für den oberen Bereich der Meßlatte.

von Christian B. (luckyfu)


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Alexander schrieb:
> Ich nenn mal als Beispiel
> Fluglotse für den oberen Bereich der Meßlatte.

Vom Kurierfahrer zum Fluglotsen? Das kann klappen, aber wenn man sich 
nichtmal 20 Sekunden was merken kann, ist man praktisch disqualifiziert 
für den Job, erst recht, wenn das mit den 20 Sekunden ohne Streß ist. 
Andererseits, bei den 3 Starts und Landungen am Tag in Dresden, da ist 
Fluglotse halt auch nur ne Halbtagskraft :)

von Alexander (alecxs)


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mein Werdegang ging in die entgegengesetzte Richtung

von Cyblord -. (cyblord)


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Alexander schrieb:
> mein Werdegang ging in die entgegengesetzte Richtung

Was sicher ein großer Beitrag für die Verbesserungen der Sicherheit im 
Flugverkehr war.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Cyblord -. schrieb:
> Alexander schrieb:
>> mein Werdegang ging in die entgegengesetzte Richtung
>
> Was sicher ein großer Beitrag für die Verbesserungen der Sicherheit im
> Flugverkehr war.

Warum? Er wird damals schon in der ersten Rundes des Assessment Centers 
für Fluglotsen herausgeflogen sein. Und bei seinem letzten wurde 
geprüft, ob er die Klobürste richtig herum halten kann.

von Cyblord -. (cyblord)


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Andreas S. schrieb:
> Warum? Er wird damals schon in der ersten Rundes des Assessment Centers
> für Fluglotsen herausgeflogen sein.

Genau deshalb. Schon der 1. Filter ist hier wichtig.

von Alexander (alecxs)


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Keine Ahnung wie ihr auf Fluglotse kommt, das stand niemals im Raum.

Im Übrigen sollte es hier um den Test gehen, also um euch und nicht um 
mich.

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Alexander schrieb:
> keine Ahnung wie ihr auf Fluglotse kommt, das stand niemals im Raum

Hast du es denn schon mal in der Systemgastronomie versucht?

von Alexander (alecxs)


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Alexander schrieb:
> ehrlich.. wieviele von den 10 Fragen schaffst Du in 5 min?
>
> https://dertestknacker.de/einstellungstest/konzentrationstest

von Hmmm (hmmm)


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Alexander schrieb:
> Keine Ahnung wie ihr auf Fluglotse kommt, das stand niemals im Raum.

Reine Logik:

Christian B. schrieb:
> Vom Kurierfahrer zum Fluglotsen?

Alexander schrieb:
> mein Werdegang ging in die entgegengesetzte Richtung

Das müsstest Du dann nochmal erläutern.

Alexander schrieb:
> Im Übrigen sollte es hier um den Test gehen, also um euch und nicht um
> mich.

Laut Threadtitel geht es darum, dass Du zu dumm für Deinen erhofften Job 
bist.

von Alexander (alecxs)


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Hmmm schrieb:
> Reine Logik:

dann lege ich dir auch folgende Tests nahe

https://dertestknacker.de/einstellungstest/logisches-denken

Hmmm schrieb:
> Das müsstest Du dann nochmal erläutern.

Was an dem Wort *'Beispiel'* verstehst Du denn nicht?

https://dertestknacker.de/einstellungstest/wort-und-sprachverstaendnis

von Marcel V. (mavin)


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Hmmm schrieb:
> Christian B. schrieb:
>> Vom Kurierfahrer zum Fluglotsen?
>
> Alexander schrieb:
>> mein Werdegang ging in die entgegengesetzte Richtung
>
> Das müsstest Du dann nochmal erläutern

Der Fluglotse ist keine Option mehr, weil er schon als Kurierfahrer die 
Karre zu Schrott gefahren hat.

von Alexander (alecxs)


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Fluglotse war nie eine Option. Es war ein Beispiel für welche Art von 
Jobs solche Tests gemacht werden. Wobei Fluglotse das obere Ende der 
Meßlatte repräsentiert und Kurierfahrer das unterste.

Bis jetzt hat hier nur J. T. (chaoskind) den Test bestanden. Er scheint 
nicht so ein Duckmäuser zu sein wie alle anderen, die Angst haben sich 
zu blamieren. ;)

: Bearbeitet durch User
von Andi (chefdesigner)


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Kann es sein daß nicht die Bewerber, sondern die Bewerbungsverfahren 
immer dämlicher werden? Oder sind es die Firmen?

Dieser Sermon in diesem thread liest sich wie die 1:1 Kopie dessen was 
ich mit Swabian Instruments erlebt habe: Dort wurde über Personalberater 
und Webseiten intensivst nach Entwicklern und Projektleitern gesucht und 
ich wurde von 2 Seiten kontaktiert. Am Ende lief es dann auf einen 
Bewerbertest hinaus, der online durchzuführen ist. Ich hatte mich dem 
verweigert, weil er eine ledigliche Schnelligkeitstippprüfung darstellt 
und vor allem auch nur einen Teil der benötigten Fähigkeiten des 
beschriebenen Jobs abdeckt.

Der Pesonalberater war mit mir einer Meinung, konnte aber auch nichts 
machen.

Die Teilnahme an dem online-Auswahl-Verfahren war von der HR / der GL 
verpflichtend vorgegeben. Man wollte den Besten finden.

Nun könnte man unterstellen, daß die Ansprüche bei Swabian Instruments 
so derartig hoch sind, daß normale Menschen mit 2 Dekaden Facherfahrung 
das nicht leisten und dort so schnell und effektiv gearbeitet werden 
soll, dass wir armen Franken dazu nicht in der Lage sind.

Die Realität ist aber wohl eher die, dass dort der billige Jakob gesucht 
wurde, der möglichst billig möglichst viel Software-Code erzeugt, 
ansonsten aber keine Meinung hat und auch dem Teamleiter nicht zur Last 
fällt oder diesen etwa kritisiert.

Die Sache stellt sich nämlich inzwischen so dar, daß ich in meiner 
Funktion als PL für meinen aktuellen Kunden unter anderem Mess- und 
Test-Austattung der Schwaben auf dem Labortisch habe (oder besser, 
"hatte") um zu checken, was wir davon brauchen können. Im Zuge dessen 
hatte ich auch mehrfach Kontakt mit der Firma und deren Vertreter und 
konnte deren Kompetenzen einschätzen. Ich kann hier aus verständlichen 
Gründen keine Details posten, muss aber bemerken, dass dort der Anspruch 
und die Wirklichkeit leicht auseinander gehen und ich im Grund froh bin, 
dort nicht angefangen zu haben.

Ich rate gernell zur Vorsicht, bei solchen Firmen, mit solchen 
simplifizierten und verknappten Bewerbungsprozessen, wo "online" ohne 
persönlichen Kontakt nach Mitarbeitern gefiltert wird.

Wir wissen wie wichtig das Persönliche in den Firmen ist und wie wenig 
das eigene Vorankommen von den technischen Möglichkeiten abhängt. Auch 
Kunden und Lieferanten-Kommunikation sind davon abhängig. Das heißt, 
dass ein solcher Job, der auf diese Weise besetzt werden soll, irgendwo 
im Hinterzimmer - ganz unten in der Hierarchie ist und als 
Austauschposition gehandhabt wird.

Da "unten" ist der Finanzdruck am höchsten und deshalb wird da der 
billigste gesucht, damit sich die Hierarchie noch rechnet. Diejeinigen, 
die sich nach oben gewurstelt haben, suchen einfach Bücklinge, die die 
Arbeit machen, damit sie selber in mettings die Beine hochlegen können. 
Wie gesagt, hatte ich mit denen zu tun und kann deren Fähigkeiten 
einschätzen. Großartige überdimensional gute Entwickler sind mir da 
nicht begegnet.

Was man machen kann: Man stellt ein paar technische Fragen und schaut, 
wer in der Firma die beantwortet. Bekommt man dann eine mail eines 
Entwicklers aus dem Hinterzimmer weitergeleitet, sucht man den Herrn auf 
den business-Plattformen und spricht ihn direkt an. Der ist meistens 
unterbezahlt und leicht abzuwerben.

Auf diese Weise bekommt man von der SI zwar keine Geräte, mit denen man 
was anfangen kann, aber eventuell gutes und billiges Personal.

von Marcel V. (mavin)


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Alexander schrieb:
> Er scheint nicht so ein Duckmäuser zu sein wie alle anderen, die Angst
> haben sich zu blamieren. ;)

Wieso? Ich habe auch nur 5 von 10 Fragen in 5 Min. gelöst und davon 
waren bestimmt zwei falsch.

Die Angst ist aber ausgeblieben.

von Alexander (alecxs)


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Du hättest die anderen 5 Fragen raten müssen um für die 3 richtigen 
Antworten die 30% zu erreichen. So sind es 0% bzw. war dein Test 
ungültig.

von Andi (chefdesigner)


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Alexander schrieb:
> Fluglotse war nie eine Option.

Das wäre jetzt mal ein Beispiel, wo WIRKLICH Konzentration und 
logisches, fehlerfreies Denken gefordert sind. Vor allem wäre auch 
Stressresistenz sehr wichtig. Kreativität braucht man da wiederum nicht.

Ein Fluglotse ist ein Informationsverwaltungsroboter, der mit einem 
Ingenieur sehr wenig gemein hat. Ingenieurhirne taugen meines Erachtens 
in keinster Weise für so einen Job, da stark unterbeschäftigt.

Ich bin zudem der Ansicht, dass FLuglotsen immer mehr von KI ersetzt 
werden dürften. Schon jetzt gibt es ja Software, die nicht nur den 
normalen Betrieb überwacht und managed, Kollisionsberechnungen 
durchführt und Vermeidungen vorschlagt, sondern auch permanent 
potenzielle Störfälle mit berechnet und mögliche Lösungen / Routen und 
Reaktionen vorausdenkt. So wie ein Schachcomputer z.B.  Deshalb werden 
schon jetzt die Empfehlungen an Flughöhen und Ausweichmanöver so 
gegeben, dass mit Weitblick weitere Maßnahmen verhindert werden, falls 
noch ein zusätzliches Problem auftaucht, damit die Kette der 
Ausweichmanöver früh unterbrochen wird und nicht ein Problem zum 
nächsten führt.

In Tests hat sich gezeigt, dass das parallele Abschätzen solcher 
Szenarien binnen Sekunden geht und die daraus ermittelte 
Ausweichreaktion generell besser war, als die naheliegende, die der 
Lotse vorgeschlagen hatte.

Der Lotse muss eigentlich nur noch aufpassen, dass nicht ein völliger 
Blödsinn entschieden wird oder wenn die KI mehrere Lösungen hat, die 
gefühlt angenehmste heraussuchen.

von Marcel V. (mavin)


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Alexander schrieb:
> So sind es 0% bzw. war dein Test ungültig.

Genau, am Ende wurde mir noch nicht einmal meine Quote gezeigt. Da kam 
einfach nur eine Maske mit dem Hinweis: "Ihre Zeit ist abgelaufen!"

Auf solche Tests habe ich keine Lust. Den Test können sie der Katze in 
den Scheitel reinschmieren.

ICH WILL gefälligst Feedback HABEN!

von Alexander (alecxs)


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Der Punkt mit den Gedanken wie "wozu mache ich das" "wieso soll ich mich 
bemühen" "das habe ich nicht nötig" und "warum soll ich 5 min 
investieren" stellt sich bei mir schon nach 2 min ein und ich verliere 
die Lust. Das sagt etwas über die Frustrationstoleranz aus.

: Bearbeitet durch User
von Michael (Firma: HW Entwicklung) (mkn)


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Alexander schrieb:
> für welche Art von
> Jobs solche Tests gemacht werden.

Also stupide Arbeit nach starren Regeln unter hohem Druck.
Ich dachte 'mit Verantwortung' meint Struktur, Inhalt, Ergebnis, Budget, 
Personal.

Die Verantwortung besteht also darin bei Dauerbelastung mit 
wiederkehrenden Aufgaben keine teuren Dinge kaputtzumachen.

Ja, solche Aufgaben macht man mit Hunden auch, wenn man die auf was 
trainiert.
Und da hilft Wiederholung, Belohnung, Spielpause und von vorn.
Ist beim Menschen nichts anderes.
Die Fähigkeit sich auf eine eng umrissene Aufgabe zu konzentrieren und 
alles andere auszublenden wird lange trainiert.
Deswegen lernen wir in der Schule 45min stillsitzen und an der Uni 
dauern Vorlesungen schon 90 Min.
In der Vorschule sind die Konzentrationsphasen noch viel kürzer.

Und deswegen kann man in Drittweltstaaten oft erst die nächste 
Generation ausbilden, wenn man denen vorher Schulen baut um sie 
überhaupt ausbildungsfähig zu bekommen.
Sonst ist nach 15min Schluss mit Konzentration und nach drei mal 15min 
sind die fertig für den Tag.

von Alexander (alecxs)


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Für manche ist es halt schwierig mal einen Thread zu lesen bevor man 
seinen Senf dazu gibt; noch so eine Form von Konzentration und Ungeduld.

Alexander schrieb:
> Fachfremd, Quereinstieg, ohne Budget- oder Personalverantwortung.

von Rbx (rcx)


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Michael schrieb:
> Monk schrieb:
>> Manchmal muss man einfach mutig und ein bisschen frech sein.
> Aber nur wenn man ernstgenommen werden will und dann den Druck der
> 'Sichtbarkeit' auch aushält.
> Ansonsten sollte man sich brav blökend mit den anderen Paarhufern
> zusammendrängen und möglichst nicht die Aufmerksamkeit der Raubtiere
> erregen.

Das scheint mir eher eine Einschätzung für Selbständigkeit zu sein, also 
SelfAG oder ähnliches. Da muss man dann aber auch der Typ für sein, mit 
passenden Hintergründen, guter Ausbildung und fleißig und nicht zuletzt 
braucht man auch ein wenig Glück.
Aktuell ist es ganz gut, für manche Situationen einen Anwalt parat zu 
haben. Manche halten z.B. die Urlaubsregelungen und -Planungen für 
Firlefanz.

Andi schrieb:
> Auf diese Weise bekommt man von der SI zwar keine Geräte, mit denen man
> was anfangen kann, aber eventuell gutes und billiges Personal.

Gewusst wie ;)

Andi schrieb:
> In Tests hat sich gezeigt, dass das parallele Abschätzen solcher
> Szenarien binnen Sekunden geht und die daraus ermittelte
> Ausweichreaktion generell besser war, als die naheliegende, die der
> Lotse vorgeschlagen hatte.

Diesbezüglich, also beim Fluglotsen denkt man auch erstmal an eine 
medizinische Untersuchung, z.B. Tests beim Augenarzt.

Ob man jetzt alle Reaktionstest mit dem Computer abdecken kann, glaube 
ich eher nicht. Aber es gibt ja professionelle Tests, und deren "Muster" 
sind eigentlich recht bekannt:
https://mpu-sl.de/wp-content/uploads/2020/09/Reaktionstest.pdf

Mir ist mal beim Tischtennis etwas aufgefallen, das fand ich spannend:

Ich hatte Zuhause versucht, mit 2 Schlägern Tischtennisbälle zu 
jonglieren.
Dazu muss man wirklich viel üben - was ich nicht geschafft hatte - aber 
nach ein paar Tagen Übung in dieser Richtung hatte ich beim 
Tischtennisspielen gemerkt, dass mir die Wahrnehmung der Aktionen der 
Gegenspieler vor dem Schlag viel leichter fällt.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Christian B. schrieb:
> Vom Kurierfahrer zum Fluglotsen?

Der Thread und der Spruch vielen mir gerade wieder ein, als ich den 
folgenden Artikel las:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/annalena-baerbock-und-die-feministische-aussenpolitik-im-auswaertigen-amt-stoesst-sie-an-ihre-grenzen-a-af36443b-b26d-483c-b635-7fb6756b538a

Kann aber nicht mehr an sagen, welcher Absatz das war.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Rbx.

Rbx schrieb:

> Mir ist mal beim Tischtennis etwas aufgefallen, das fand ich spannend:
>
> Ich hatte Zuhause versucht, mit 2 Schlägern Tischtennisbälle zu
> jonglieren.
> Dazu muss man wirklich viel üben - was ich nicht geschafft hatte - aber
> nach ein paar Tagen Übung in dieser Richtung hatte ich beim
> Tischtennisspielen gemerkt, dass mir die Wahrnehmung der Aktionen der
> Gegenspieler vor dem Schlag viel leichter fällt.

Komisch, dass ist bei mir komplett anders. Wenn ich etwas übe, setzt bei 
mir irgendwann eine Verengung der Wahrnehmung ein. Bei der geübten 
Situation werde ich schneller, aber wenn etwas in der Realität davon 
leicht abweicht, falle ich aus dem Konzept und werde extra langsam.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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Bernd W. schrieb:
> Bei der geübten
> Situation werde ich schneller, aber wenn etwas in der Realität davon
> leicht abweicht, falle ich aus dem Konzept und werde extra langsam.

Um mal beim Tischtennis zu bleiben: man kann kann ja u.a. Frischkleben, 
und so seinen Schläger "schneller" machen. Sowas kann man natürlich auch 
üben, in den Wettkampf damit gehen sollte man besser nicht. Man 
unterschätzt gelegentlich den Übungsaufwand, den man dafür bräuchte, 
sicherer zu spielen - und auf der anderen Seiten den Übungsaufwand, den 
man schon mit dem "normalen" Belag hinter sich hat.

Hättest du vielleicht ein Beispiel, welches genauer verständlich macht, 
was du meinst?
Sonst müsste ich an die Fahrschule denken, und einen Fahrschüler, der 
bei der praktischen Fahr-Prüfung nur noch auf das Lenkrad starrt.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Rbx.

Rbx schrieb:

>> Bei der geübten
>> Situation werde ich schneller, aber wenn etwas in der Realität davon
>> leicht abweicht, falle ich aus dem Konzept und werde extra langsam.
> Hättest du vielleicht ein Beispiel, welches genauer verständlich macht,
> was du meinst?

Beispiel, ist ca. 30 Jahre her, ich arbeitete bei einem Verleiher und 
der hatte mich an eine Firma verliehen, die Pulverbeschichtungen von 
Autoteilen machte.
Ich wollte den Job unbedingt als Festanstellung und habe mich darum 
extrem ins Zeug gelegt.
Es ging bei mir darum, Autozierleisten im Akkord mit einem Loch an einem 
Haken in einem Rahmen zu Hängen. In einen Rahmen passten 100 oder 120 
Zierleisten, und wenn der voll war, ging der zur Pulverbeschichtung und 
dann zum Einbrennen. Weil ich für den Akkord etwas lahm war, habe ich 
mir Zuhause eine Dachlatte mit Haken versehen, und Leisten mit Löchern, 
und daran ein Wochenende trainiert, um schneller zu werden. Hat auch 
erst mal auch funktioniert. Ich war am Montagmorgen ca. 20% schneller 
geworden. Aber ab der Mittagspause hatten sich die Verhältnisse 
geändert. Jetzt gab es abwechselnd die Rahmen mit den Zierleisten und 
dem Loch am Ende worauf ich trainiert hatte, und, dann im Wechsel, 
Rahmen für Zierleisten, die anders geschwungen waren und an einem 
anderen Loch aufgehängt werden mussten. Und das hat mich rausgehauen. 
Bei denen war ich dann nur noch halb so schnell wie vorher.
Natürlich habe ich die Festanstellung nicht bekommen. :(

Übrigens hilft einem ein bestandenes Diplom in E-Technik in der 
Situation kein bisschen weiter.

Ansonsten gibt es (ausser Dosenklemmen einfädeln und zudrehenz. B.) 
beruflich kaum etwas, was man gut Zuhause trainieren kann, aber 
ansonsten gilt das für mich auch extrem bei Computerspielen. Darum mache 
ich ja auch keine, weil ich da immer und dauerhaft versemmel. Also Null 
Erfolgserlebnis. Das ist mir aber schon beim colour genie und beim Atari 
in den 80ern aufgefallen. z.B. das Zielen in einem Schooter. Das habe 
ich Situationsbezogen geübt, und in der Situation hat das auch gut 
funktioniert. Aber wenn sich die Situation änderte, z.B. helles 
Fadenkreuz vor schwarzem Ziel statt wie vorher schwarzes Fadenkreuz vor 
hellem Ziel brach alles zusammen.

> Sonst müsste ich an die Fahrschule denken, und einen Fahrschüler, der
> bei der praktischen Fahr-Prüfung nur noch auf das Lenkrad starrt.

Das hat nur eine entfernte Ähnlichkeit, aber diese Situation kenne ich 
auch.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Alexander schrieb:
> So jetzt mal hier die Beispielaufgabe. Ich hätte ganz klar gesagt D.
> Warum? weil die Zähne nicht greifen.

So was Einfaches? Sollte ich mich glatt noch mal irgendwo bewerben.
Da muss man nicht überlegen, so was weiß man.

Aber jetzt mal zum Eingangspost zurück: Ist das wirklich so, dass das 
heute alles nur noch online gemacht wird?
Ich glaube bei uns in der Firma noch nicht.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Frank O.

Frank O. schrieb:

> Aber jetzt mal zum Eingangspost zurück: Ist das wirklich so, dass das
> heute alles nur noch online gemacht wird?
> Ich glaube bei uns in der Firma noch nicht.

Bei größeren Firmen ist das Bestehen des Onlinetestes die Grundlage für 
alles weitere. Und das ist dann aber nicht alles online.

Bei kleinen Krautern sieht das anders aus. Denen wäre die Planung für 
einen Onlinetest schon zu aufwändig und langwierig. Und Dienstleistern 
gegenüber sind die traditionell meistens mißtrauisch.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Frank O. (frank_o)


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Danke Bernd!

von Frank O. (frank_o)


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Bei uns ist es wohl üblich geworden, die Leute durch ein 
Assessment-Center zu jagen. Mein Service Leiter, der selbst lange 
Service Techniker war, musste das auch machen, als er Service Leiter 
wurde. Gut, der war geil auf den Job.

Jetzt bin ich eh zu alt, aber schon vor 10 Jahren hätte ich so was im 
eigenen Unternehmen nicht mehr mitgemacht, wenn die mich für einen 
bestimmten Job haben hätten wollen.
Vor ein paar Jahren wollten sie noch mal ein paar meiner Kollegen und 
mich (also einen davon) für einen anderen Job.
Ich habe mich schon bei der Vorstellung der Sache raus geklemmt. Wäre 
nur mehr Arbeit, andere Arbeit und Geld wechseln gewesen.
Meine direkten Kollegen haben das auch abgelehnt. Man muss nicht mehr 
alles mitmachen.

von Alexander (alecxs)


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Frank O. schrieb:
> So was Einfaches? Sollte ich mich glatt noch mal irgendwo bewerben.
> Da muss man nicht überlegen, so was weiß man.

In welche Richtung sich ein Zahnrädchen dreht ist aber vielleicht gar 
nicht die Fragestellung, je nach Kontext.

Das war eine Beispielaufgabe für "technisches Verständnis", von mir als 
Beispiel gewählt um die Ambiguität solcher Fragestellungen im 
Allgemeinen aufzuzeigen. Der scherzhafte Hinweis auf den falschen Modul 
der Zahnräder war gar nicht so abwegig.

Anders als von Lothar M. (lkmiller) vorgeschlagen, entsteht die 
Unsicherheit, die offensichtlich richtige Antwort zu wählen, meiner 
Meinung nach nicht wegen einer (ungewollten) Restungenauigkeit der 
Frage, sondern aufgrund des zu kritischen Hinterfragens der 
Aufgabenstellung, provoziert durch die zusätzlichen 
Multiple-Choice-Vorgabeantworten.

Jemandem der kein technisches Verständnis hat und nicht weiß was ein 
Modul ist, wird sowas gar nicht erst auffallen. Für den ist die Frage in 
der Tat einfach.

: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Alexander schrieb:
> die offensichtlich richtige Antwort zu wählen, meiner
> Meinung nach nicht wegen einer (ungewollten) Restungenauigkeit der
> Frage, sondern aufgrund des zu kritischen Hinterfragens der
> Aufgabenstellung,

Was die sich dabei denken, kann man nur mutmaßen.
Wenn ich mich (angenommen ich wäre noch jünger) auf einen Job in meinem 
Bereich bewerben würde, das würde ich nicht mehr mitmachen. Dann wissen 
sie zumindest, was sie von mir zu erwarten haben.
Fragen zu meinem technischen Wissen und zur Arbeit dürfen sie gerne und 
umfangreich fragen.
Aber davon abgesehen, ich würde sowieso lieber eine Selbstständigkeit 
wählen.

von Alexander (alecxs)


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Trifft auf die Beispielaufgabe selbst natürlich überhaupt nicht zu - 
hier war ja extra die Lösung vorgegeben um explizit jede 
Mißverständlichkeit auszuschließen. Der Test "technisches Verständnis" 
ist auch der einfachste von allen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Alexander schrieb:
> emandem der kein technisches Verständnis hat und nicht weiß was ein
> Modul ist, wird sowas gar nicht erst auffallen.

Dieter D. schrieb:
> Artikel

Die Textstelle weiß ich nun wieder:
"In ihrem ersten Amtsjahr schaffte Baerbock den psychologischen 
Eignungstest der Deutschen Gesellschaft für Personalwesen (DGP) trotz 
vieler Proteste ab."

Dort sind auch solche Fragenarten als Multiple Choice drin:
https://www.dgp.de/bewerber_innen/

Welche Fragen werden beim psychologischen Test gestellt?
Bei einem psychologischen Eignungstests wird die geistige Leistung und 
Persönlichkeit einer Testperson abgefragt. Zur Gedächtnisleistung 
gehören Allgemeinwissen, mathematisches, technisches und sprachliches 
Verständnis, logisches Denken, Konzentrations- und Erinnerungsvermögen, 
sowie räumliches Vorstellungsvermögen, 20.12.2020;

Wobei ich mich frage, wie das bei solchen Fragen funktionieren soll 
wirklich eine psyhologische Einstufung zu treffen. Es ist doch damit nur 
möglich zu erfassen, welches Grundwissen die Person aus der Umwelt 
mitbekommen hat und in welche Richtung mehr Begabung sein müsse.

Echt süffisant ist dort diese Kombination:

"Eine Zeit lang glaubten die Verantwortlichen, bestimmte Prüfungen 
würden Frauen benachteiligen."

Dann schafft man die Prüfungen ab:

"Es half nichts: Bewerberinnen schnitten gegenüber ihren männlichen 
Konkurrenten weiterhin deutlich schlechter ab."

Wenn ich jetzt dieses auf die Testfrage zu Beginn des Threads umsetzen 
würde, dann wären aus den Antworten

Alexander schrieb:
> - A Im Uhrzeigersinn.
> - B Entgegen dem Uhrzeigersinn.
> - C Rad B dreht sich nicht.
> - D Kein Rad dreht sich.

jeweils A und B richtig, um niemanden zu diskriminieren, oder habt Ihr 
eine bessere Lösung für das Problem?

von Alexander (alecxs)


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Die "Testfrage zu Beginn des Threads" ist aber nicht diese 
Beispielaufgabe gewesen. Die kam erst später im Thread aus soeben 
erklärten Gründen ins Spiel.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Alexander.

Alexander schrieb:
> Der Test "technisches Verständnis"
> ist auch der einfachste von allen.

Technisches Verständnis ist immer weniger ein Kriterium, weil Du in 
ausreichender Zahl Leute findest die das haben. Die Art des nötigen 
technischen Verständnisses hat sich ebenfalls geändert. Neue 
Technologien bieten andere Lösungen. Wer zu viele alte Lösungen kennt, 
verzettelt sich zu schnell in überholten Methoden.

Das Problem ist heute, so wurde mir von sachkundiger Seite berichtet, 
Leute zu finden, die gut in einem Team zusammenarbeiten, weil die 
meisten Themen so komplex geworden sind, dass sie niemand wirklich 
abdecken kann. Daher wird immer ein Team aus mehreren Leuten benötigt.

Es hat sich herausgestellt, das sich "normale" Allrounder in einem Team 
wesentlich weniger gut bewähren, als hochspezialisierte Experten, die 
dafür sehr gut im Team arbeiten können.

Allrounder haben wohl erfahrungsgemäß mit Teamarbeit oft ein Problem, 
weil sie sich zu sehr in die Aufgaben ihrer Kollegen hineindrängen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Alexander (alecxs)


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Ich bin kein Allrounder und war noch nie ein gutes Team. Ich war im 
Projekt derjenige der alles alleine machen musste um die anderen 
durchzuschleifen. Nein stimmt nicht ganz, präsentiert haben die anderen.

von Hmmm (hmmm)


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Alexander schrieb:
> Ich war im Projekt derjenige der alles alleine machen musste um die
> anderen durchzuschleifen.

Was für ein Projekt soll das gewesen sein?

Alexander schrieb:
> Nein stimmt nicht ganz, präsentiert haben die anderen.

Alecxs, das verkannte Genie.

von Rbx (rcx)


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Bernd W. schrieb:
> Ich wollte den Job unbedingt als Festanstellung und habe mich darum
> extrem ins Zeug gelegt.

Also Akkord wäre nichts für mich, das wüsste ich schon vorher, meistens 
bin ich generell langsam. Ich esse sogar langsamer als andere.
Aktuell wird in unseren Straßen gerade von einer polnischen Firma 
Glasfaser verlegt. Diese Leute arbeiten extrem schnell, sorgfältig und 
rückstandslos. Sowas sieht man echt selten, hoffentlich werden die Jungs 
auch gut bezahlt.

Bernd W. schrieb:
> Aber ab der Mittagspause hatten sich die Verhältnisse
> geändert.

Als in anfing zu Studieren, da ging es mir ganz ähnlich. Da hatte ich 
dann immer wieder stundenlang über 2-3 Textseiten gesessen, und hatte 
nicht verstanden, wieso ich so lange brauche, um damit zurecht zu 
kommen. Später, gegen Ende des Studiums war es genau umgekehrt, ich 
konnte die anfangs schwierigen Texte extrem schnell lesen/verarbeiten, 
und so auch Fachbücher schnell durcharbeiten. Das ging aber nicht von 
heute auf morgen, oder mal eben am Wochenende, das brauchte Wochen, 
Monate, Jahre.
Ich war auch neu in der Stadt, und auch das ist keine triviale 
Behinderung.

Bernd W. schrieb:
> ansonsten gilt das für mich auch extrem bei Computerspielen. Darum mache
> ich ja auch keine, weil ich da immer und dauerhaft versemmel.

Auch Schach?
Computerspiele waren bei mir umgekehrt, andere Kinder hatten mich 
beneidet, warum ich mit verschiedenen (neuen) Kisten so schnell 
zurechtkam.
Manchmal gab es aber auch Spiele, mit denen kam ich auch nicht gut 
zurecht.

Weil ich beim Tischtennis viel mit Linkshändern trainierte, waren 
Rechtshänder im Wettkampf immer wieder schwierig. Das ging erst mit viel 
mehr Wettkampf-Erfahrung langsam weg.
Als ich die Chance hatte, Kreismeister zu werden(auf Kreisebene), hatte 
ich sie nicht genutzt, und einige Tage später hatte ein 
nervenschädigender Virus die Familie überfallen.
Vielleicht dazu doch was, weil es auch Lern-Szenarien betrifft:
Zuerst konnte ich die Finger nicht mehr bewegen - dass ging nach ein 
paar Tagen weg mit einer extrem motivierenden "Plastizitäts"-Phase. Nach 
dem die vorbei war (dauerte so 14 Tage an) ging nichts mehr. Die Finger 
waren wieder einigermaßen beweglich, aber nicht so 100% wie vorher. 
Aktuell passiert es mir immer noch, dass mir die Schnürsenkel aufgehen.
Jedenfalls hatte ich nach diesen 14 Tagen immer noch recht starke 
Krämpfe in den Händen.

Ein zwei Jahre später hatte ich Gitarrenunterricht an einer Musikschule 
genommen. Viel gelernt hatte ich da nicht unbedingt, aber der Spaß da 
und die vorbildlich beweglichen Finger vom Musiklehrer hatten geholfen, 
dass die Krämpfe verschwinden, und die Finger sich wieder normal und 
flüssig bewegen lassen. Da hatte ich nicht schlecht gestaunt, und später 
auch versucht, in einer Selbsthilfegruppe für Schlaganfall-Betroffene zu 
missionieren, bitte nicht vorzeitig aufzugeben.
Die Selbsthilfegruppe hatte ich aufgesucht, weil mein Vater Schlaganfall 
hatte, und ich mir Vorteile bei der Betreuung versprach. Prinzipiell lag 
ich da richtig, aber dann gab es Ärger mit korrupten oder betrunkenen 
Ärzten. Die ganze Betreuungssituation selbst war unglaublich belastend.

Mein Vater hatte recht gute Hörgeräte - die aber, sobald mein Vater in 
ein Krankenhaus kam, nicht mehr gut funktionierten. Er brauchte halt 
auch Ruhe und Konzentration, um den Hörgerät-Input zu verarbeiten - und 
die hatte er im Krankenhaus nicht. Die Ärzte und Pfleger da hielten 
meinen Vater lieber für PlemPlem.

Um jetzt die Kurve wieder zurück zu bekommen:
Es hilft vielleicht zu schauen, was jetzt im normalen Rahmen liegt, und 
was nicht.
Darüberhinaus wäre es wichtig zu fragen, was aktuell gut funktioniert, 
und warum.
Das Forum ist ja z.B. auch super. So viele hilfsbereite und begabte 
Leute auf einen Haufen findest du so schnell nicht wieder.

von Alexander (alecxs)


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Hmmm schrieb:
> Was für ein Projekt soll das gewesen sein?

Schulprojekt drittes Semester

Hmmm schrieb:
> Alecxs, das verkannte Genie.

früher hielt ich mich für Will Hunting und Tyler Durden, heute nur 
Elliot Alderson und Hausmeister Krause

: Bearbeitet durch User
von Monk (roehrmond)


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Alexander schrieb:
> Ich war im Projekt derjenige der alles alleine machen musste um die
> anderen durchzuschleifen. Nein stimmt nicht ganz, präsentiert haben die
> anderen.

Manchmal fehlt den anderen das Know-How. Manchmal haben sie schlicht 
keine Zeit, weil sie etwas tun müssen, wo sie wiederum die einzigen 
Spezialisten sind. In unserer Firma ist es eine ständige 
Herausforderung, die Bildung von Einzelkämpfern zu verhindern. Besonders 
bei Aufgaben, die aus organisatorischen Gründen einer alleine beginnt 
und wochenlang kein anderer mit macht.

Nur so aus Neugier, ohne allzu viel rein interpretieren zu wollen: Wie 
hast du dich gefühlt, als andere "deine" Arbeit Präsentierten?

Bei meiner Arbeit läuft es praktisch immer so. Unser technischer 
Architekt Präsentiert, was die Entwickler gebaut haben. Die Entwickler 
präsentieren höchstens ihre Ideen/Lösungen untereinander, um Know-How zu 
teilen. Anfangs empfand ich das durchaus als ärgerlich, aber inzwischen 
habe ich mich daran gewöhnt. Der Architekt präsentiert sehr gut und hält 
uns den Rücken frei von problematischen Forderungen und ermüdenden 
Diskussionen. Die Entwickler im Home-Office können sich so besser auf 
ihre Arbeit konzentrieren. Allerdings ist sie dadurch auch etwas 
einseitiger geworden.

von Alexander (alecxs)


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Monk schrieb:
> Nur so aus Neugier, ohne allzu viel rein interpretieren zu wollen: Wie
> hast du dich gefühlt, als andere "deine" Arbeit Präsentierten?

Ich war froh denn formal auftreten und frei sprechen lag mir in dem 
Alter so gar nicht. Natürlich haben alle etwas gemacht.

Monk schrieb:
> Der Architekt präsentiert sehr gut und hält uns den Rücken frei von
> problematischen Forderungen und ermüdenden Diskussionen. Die Entwickler
> im Home-Office können sich so besser auf ihre Arbeit konzentrieren.

Home-Office ist die unproduktivste Arbeitsform die ich kenne, ich 
brauche zwingend ein Büro oder einen Arbeitsplatz wo ich privat und 
geschäftlich trennen kann. Da war es selbst produktiver als wir noch 
regelmäßig zu Meetings geflogen sind.

: Bearbeitet durch User
von Norman (Gast)


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X. X. schrieb:
> Räder zählen...
> Anzahl = gerade, Drehsinn kehrt um
> Anzahl = ungerade, Drehsinn bleibt gleich

soso, dann also Zweirad, Dreirad, Vierrad, fünftes Rad am Wgen usw. etc.

von Michael (Firma: HW Entwicklung) (mkn)


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Alexander schrieb:
> Ich bin kein Allrounder und war noch nie ein gutes Team. Ich war im
> Projekt derjenige der alles alleine machen musste um die anderen
> durchzuschleifen.

Man nehme das mal auseinander:
Du bist kein gutes Team:
Du und Deine multiplen Persönlichkeiten?
Die Bedeutung von TEAM ist Dir geläufig?

Du bist kein Allrounder, machst aber alles alleine:
Also bist Du scheiße in dem was Du tust, denn Du kannst das ja garnicht 
alles alleine, schaffst es aber auch nicht mit den anderen zusammen zu 
arbeiten.

Trotz allem betrachtetst Du Dich als Universalgenie, das allen anderen 
überlegen ist und meinst das andere sich mit Deiner Leistung brüsten.

Das Universalgenie bekommt aber keine billo Onlinetestest gebacken, die 
es braucht weil es so toll ist das es keinen Job behalten kann.
Entweder weil es gekündigt wird um dem Elend ein Ende zu bereiten oder 
weil es so brilliant ist das es kündigt bevor es einen neuen Job hat.

Ergo: Kein Bewerber ist besser als Du.
Sorry, das benötigt eine Erklärung:
Lieber keinen bewerber haben als sowas wie Dich als Bewerber haben.
Als Personaler würde ich nach alledem lieber den Job unbesetzt lassen 
als sowas einzustellen.

von Alexander (alecxs)


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Alexander schrieb:
> Ich [...] war noch nie ein gutes Team.

das Universalgenie in Sarkasmus bist Du anscheinend auch nicht

: Bearbeitet durch User
von Maurice S. (wiminisse)


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Alexander schrieb:

> ... Ich hätte ganz klar gesagt D.
> Warum? weil die Zähne nicht greifen.
>
> - A Im Uhrzeigersinn.
> - B Entgegen dem Uhrzeigersinn.
> - C Rad B dreht sich nicht.
> - D Kein Rad dreht sich.
>
> Richtig ist aber B.

Antwort D lässt sich doch ausschließen:
"KEIN Rad dreht sich" kann ja nicht sein, da sich Rad A ja schon dreht 
(lt. Vorgabe) und in keinster Weise verkeilt wird (durch Rückkopplung 
z.B. So etwas gibt es auch in solchen Fragen).

Egal.
Das war mein Senf dazu.

von Alexander (alecxs)


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Ist nicht ganz korrekt. Es gibt dort sehr wohl Aufgaben da ist D die 
richtige Lösung, obwohl für das Antriebsrad eine Drehrichtung vorgegeben 
ist. Allerdings nicht durch verkanten aufgrund falschen Moduls.

von Christian M. (likeme)


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Neulich im Bewerbungsgespräch in einer Uni: ein Dipl. Ing. jünger wie 30 
und ein Doktor, jünger wie 30. Respekt! Der Doktor Dingsbums war 
sympathisch, ging auf mich ein, der, der im Thema etwas tiefer drin 
steckte, musste während des Gesprächs plötzlich an sein Tel. rangehen, 
war insgesamt total unterkühlt... seltsam. Insgesamt kam ich mir vor wie 
wenn ich Elon Musk vor mir hätte, fragte mich nach Dingen die ich können 
sollte, die ich meiner Meinung nach in einem normalen Job in der F&E 
nirgends wo anders habe. Er suchte wohl einen NERD, der im Bastelkeller 
bereits das stehen hat, was er gerne hätte und das bei EG9 TVÖD. 
Scheiße, Kinder regieren die Welt....

: Bearbeitet durch User
von Jens K. (jensky)


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Alexander schrieb:
> Bin ich zu dumm für den Job?

Ich finde, jemand der diese Frage stellt ist alles andere als dumm. Eher 
die Leute die sich hier triggern lassen.

Ich war vor einer Zeit bei einer Firma zur Verhaltensanalyse. Die kennen 
übrigens dieses Forum ( Grüße gehen raus :-) ). Die Resultate daraus 
waren erschreckend. Dieses Forum scheint das Ventil der Allgemeinheit zu 
sein. Deshalb habe ich auch die Sichtweise übernommen, dass dieses 
Zanken hier gewünscht ist. Mir hat man das mit Werbetraffic erklärt. Ich 
nutze deshalb Adblocker mit Adschutzfaktor 100. Diese Firma konnte 
übrigens auch zeigen wer hier doppelte Accounts hat. Fand ich sehr 
spannend.

von Maik .. (basteling)


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Hier treiben sich neben vielen fachlich und menschlich guten 
Forumsmitgliedern leider viele streitsüchtige Sozialkrüppel herum. Und 
die hacken dann noch in voller Breitseite auf z.B. neurodiversen, aber 
nicht böswilligen Forumsmitgliedern herum, da sie wohl meistens selber 
sonst zumindest menschlich nichts zu sagen haben...


Zum T.O. : schonmal über eine ADHS Diagnostik nachgedacht? Oder über 
einen Intelligenztest - nur so für Dich - zur Selbsteinschätzung. 
Vielleicht bist Du nicht doof - aber etwas zerstreut und chronisch 
chaotisch. Tipp: Bei Mensa gibt's eine Detailauswertung für ca 60 Euro 
Aufpreis dazubuchbar.
Da könnte dann z.B. rauskommen, dass Du in vielen  Bereichen richtig 
richtig gut bist, aber Dein Kurzzeitgedächtnis schlecht. Die 
Vergesslichkeit wäre ein Indiz fürs ADHS. Das geht bei manchen Menschen 
soweit, dass das ADHS die Feststellung einer vorhandenen Hochbegabung 
erstmal zumindest in Schule und Studium maskiert. Deine scheinbar 
zerrissene Erwerbsbiographie würde auch dazu passen. Oder gleich eine 
richtige Diagnostik, im Zweifel ein paar Hundert Euronen selberzahlen, 
Termine sind wohl schwer zu bekommen...

P.S. AD(H)S kann aufgrund der kreativen Seiten auch richtig toll sein.

von Alexander (alecxs)


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Maik .. schrieb:
> Die Vergesslichkeit wäre ein Indiz fürs ADHS.

Das fehlt mir gerade noch - ein Label für meine Faulheit.

Aber zurück zum Thema:

Wer hat denn nun außer J. T. (chaoskind) mal einen Test bestanden?

Zu oft kann man die Tests leider nicht machen, da man irgendwann die 
Antworten auswendig weiß.

von Rbx (rcx)


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Jens K. schrieb:
> Verhaltensanalyse

Wenn wir das als Stichwort nehmen, dazu gibt es eine ganze Menge "Holz" 
-oberflächlich angerissen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Behaviorismus
https://de.wikipedia.org/wiki/Verst%C3%A4rkung_(Psychologie)

Der Theoretische Ansatz sieht die "Psyche" zuerstmal als "BlackBox" um 
sich von den eher subjektiven Ansätzen der Innenschau abzugrenzen. Der 
ist so gesehen auch ein Versuch, die Wissenschaft als solche objektiver 
hinzubekommen.
Man kann einiges brauchbares auch für das Alltagsleben lernen.
Verstärkung ist wirklich mit Vorsicht zu genießen, und sollte nach 
Möglichkeit immer sehr gut begründet sein. Am besten auch nur unter 
kontrollierten Bedingungen.

Viel lustiger war immer das Lernen durch Zuschauen
https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/beobachtungslernen/7982

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Jens K. schrieb:
> Diese Firma konnte übrigens auch zeigen wer hier doppelte Accounts hat.

Das ist auch heutzutage auch nicht sehr schwer über eine Analyse des 
Ausdrucks und Satzbaus, größtenteils über Studien finanziert.

Alexander schrieb:
> Das fehlt mir gerade noch - ein Label für meine Faulheit.

Zu spät 🙈, daher gelesen und 😁😁😁.

Alexander schrieb:
> Wer hat denn nun außer J. T. (chaoskind) mal einen Test bestanden?

Bei der Einschulung soll ich einen Test bestanden haben, sagten mir 
meine Eltern. Erinnern kann ich mich daran nicht mehr.

Alexander schrieb:
> Zu oft kann man die Tests leider nicht machen, da man irgendwann die
> Antworten auswendig weiß.

Um so besser wird das Testergebnis. Wer über diese Hürde kommen will, 
muss üben, üben und üben. Dafür gibt es die Testbücher.

Wobei die meisten Personalerinnen und Personaler nicht nach dem Test 
über den Test mit dem Bewerber sprechen und sich damit verbauen 
Kandidaten besser einzuschätzen.

von Alexander (alecxs)


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Maik .. schrieb:
> Oder über einen Intelligenztest - nur so für Dich - zur
> Selbsteinschätzung.

Ich bin mir ziemlich sicher ich wäre zu faul den Test durchzuziehen. 
Mein IQ war mal dreistellig, so viel weiß ich noch. Heute kann ich nicht 
mal mehr ein Kreuzworträtsel lösen.

Dieter D. schrieb:
> Um so besser wird das Testergebnis.

Aber das ist cheaten, also wertlos.

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


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Dieter D. schrieb:
> Das ist auch heutzutage auch nicht sehr schwer über eine Analyse des
> Ausdrucks und Satzbaus, größtenteils über Studien finanziert.

Es gibt auch genügend techn. Mittel...

MfG
alterknacker

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Alexander schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Um so besser wird das Testergebnis.
>
> Aber das ist cheaten, also wertlos.

Das zu üben ist offiziell zulässig. Es gibt auch Firmen, die erwarten 
vorher geübt zu haben. Zumindest sind diese Ansichten ungeeignet um in 
Belarus oder weiter östlich zu leben.

von Alexander (alecxs)


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So manche Stellenbeschreibung ist auch schon ein Test an sich. Sind das 
nun && oder || Bedingungen?

Ihr Profil:
- Berufsabschluss im Bereich IT oder naturwissenschaftlicher 
Studienabschluss
- auch Quereinsteiger aus dem Bereich Pädagogik sind uns willkommen
- ...

: Bearbeitet durch User
von Peter N. (alv)


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Alexander schrieb:
> So manche Stellenbeschreibung ist auch schon ein Test an sich. Sind das
> nun && oder || Bedingungen?

Gehören diese && / || bereits mit zum Test? Als Nichtprogrammierer sagen 
diese Zeichen mir nichts.

von Klaus (feelfree)


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Alexander schrieb:
> Sind das nun && oder || Bedingungen?

Alleine dass du dir (und uns) diese Frage stellst, zeigt, dass du mit 
bereits mit einfachster Logik deutlich überfordert bist.

Antwort auf den Threadtitel: Ja.

: Bearbeitet durch User
von Hans (ths23)


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Alexander schrieb:
> Ihr Profil:
> - Berufsabschluss im Bereich IT oder naturwissenschaftlicher
> Studienabschluss
> - auch Quereinsteiger aus dem Bereich Pädagogik sind uns willkommen
Da steht halt nix von Quereinsteigern aus dem Bereich Kurierfahrer, 
demzufolge ist der Job nix für den alecs.

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