Gewöhnliche billige Haus- und Hof-Thermometer messen Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit innen und aussen. Mit den 4 Werten müsste man doch ausrechnen können, was passiert, wenn man lüftet, also ob es innen trockener oder feuchter wird. Gibt es Thermometer, die das können und anzeigen oder geht das nicht so einfach?
Also Stichwort Taupunktsteuerung? Das gibts zu kaufen, aber halt in Form einer zentralen Steuerung - alternativ halt mit billigen Bluetooth-fähigen Thermo/Hygrometern + Auswertung auf ESP-32 oder ähnlichem.
Gewöhnliche billige Haus- und Hof-Thermometer messen Temperatur und
relative Luftfeuchtigkeit innen und aussen. Mit den 4 Werten müsste man
doch ausrechnen können, was passiert, wenn man lüftet, also ob es innen
trockener oder feuchter wird. Gibt es Thermometer, die das können und
anzeigen oder geht das nicht so einfach?
Nun, bei Lidl gabs ein solches Thermometer neulich für ca. 10€.
Das Lidl Thermometer habe ich vor einigen Jahren gekauft
(Das mit dem Haus mit Fenster offen/zu Symbol)
Zeigt aber leider speziell draussen eher falsche Werte am Hygrometer an
zb jetzt 34% statt 46%
Was recht gut funktioniert, ist Mobile Alerts mit den Funksensoren
Ist aber leider eine Cloudloesung, wenn man nicht den Hack mit SDR etc macht
Warum kommt sowas ausser Mode? Ist das so aufwendig zu rechnen? Aber "Lüftungsempfehlung" ist ein gutes Stichwort. Damit findet man bei Reichelt immerhin eins. Nur reagiert das erst bei grossen Unterschieden, dann merke ich es auch ohne Technik.
Die Art könnte mich schon reizen, aber das endet ganz schnell bei
Wetterstationen mit Windrichtung und Regenmenge.
Es ist Dein Problem, wenn Du nicht aufhören kannst. Ja, ich weiß, dass µCs reizen, Dinge zu machen, die man eigentlich nicht braucht.
Du musst auf beiden Seiten Temperatur und Luftfeuchte messen. Man benötigt die absolute Menge (g/m^3) und sollte nur dann lüften, wenn sie draußen geringer ist. Was kaum jemand begreift, dass im Winter bei Minustemperaturen und Nebel die Innenraumfeuchte sinkt.
Man kann natürlich auch lüften, wenn sie innen dank Überheizung zu niedrig ist.
Ein Bekannter von mir (damals Student Bautechnik) musste sowas als Studienobjekt in einer Kirche aufbauen, mehrere Meßpunkte samt Zuluftsteuerung. Das war recht anspruchsvoll, Arduino gab es noch nicht.
Weil man so etwas normalerweise nicht braucht. Lüften ist wichtig, aber
wann genau ist fast egal sofern man die Augen offen hat.
Du bist ein ganz pfiffiges Kerlchen!
Mir genügt ein Blick zum Nachbarn, das Gegenteil zu erkennen. Gamz toll, wie man sich dort Feuchtigkeit und Wärme vermeidbar ins Haus holt.
Denke ich xx-Jahre zurück, meine Eltern: Kippfenster, in der Wohnung kalte Füße bis hin zu Schimmel in der Fensterlaibung. Die Hausverwaltung sprach von falschem Lüften, was nicht akzeptiert wurde, aus meiner Sicht aber absolut zutreffend war.
Du musst auf beiden Seiten Temperatur und Luftfeuchte messen. Man
benötigt die absolute Menge (g/m^3) und sollte nur dann lüften, wenn
sie draußen geringer ist. Was kaum jemand begreift...
...und deshalb kaum jemand solche Geräte baut. Allerdings muss man wohl wirklich rechnen oder eine grosse Tabelle spendieren. Na gut, mal sehen, erstmal dankeschön.
Und doch kommen fast alle Menschen damit erfolgreich über die Runden. Genau das meinte ich mit "wann genau ist fast egal". Es muss nicht optimal sein - abgesehen von Ausnahmefällen.
Wer mit dem Lüften Schwierigkeiten hat (z.B. weil sein Haus das erfordert, oder weil er sich ungeschickt anstellt), für den mag so ein Gerät hilfreich sein. Und wer einfach Spaß an der Technik hat, oder daran sein eigenes Leben zu vermessen, für den mag das auch eine feine Sache sein.
Lidl Zielgruppe sind jedoch nicht diese wenigen Ausnahmen. Die Frage war:
Ich frage mich eher, warum kam es überhaupt in Mode?
Erstmal glaube ich, dass die nicht wirklich die Luftqualität messen, sondern einem Zeitmuster folgen. Jedenfalls denke ich das für normale Konsumergeräte.
Mal von den Kosten für solche Sensorik abgesehen, da gäbe es viele, die ihr Gerät reklamieren würden, weil es nicht immer /gleich/ funktioniert.
Diesen Widerspruch verstehe ich nicht: Auf der einen Seite wollen die Menschen selbstbestimmt sein und auf der anderen Seite lassen sie sich von immer mehr Geräten ihr Verhalten vorgeben.
Sehen, Hören, Riechen, Tasten und Schmecken, das alles ist uns mit unserer Geburt gegeben. Wieso verlassen sich immer mehr Menschen auf eine Elektronik?
Die hat letztlich auch ein Mensch entwickelt und programmiert.
Wieso verlassen sich immer mehr Menschen auf eine Elektronik?
Weil die Werbung verspricht, dass man damit glücklicher lebt. Wenn man das mal weiter spinnt, liegen wir am Ende nur noch auf der Couch während Roboter uns füttern und waschen.
Für die meisten Menschen ist es bereits die Hölle, in bettlägerigem Zustand von freundlichen Menschen gefüttert und gewaschen zu werden.
Erstmal glaube ich, dass die nicht wirklich die Luftqualität messen,
sondern einem Zeitmuster folgen. (...)
Mal von den Kosten für solche Sensorik abgesehen, da gäbe es viele, die
ihr Gerät reklamieren würden, weil es nicht immer gleich funktioniert.
Mein Wunsch war ja, nur die vorhandenen Sensoren für Temperatur und Feuchtigkeit besser zu nutzen. Das könnte auch ein billiges Gerät aus dem Supermarkt. Luftqualität ist doch eine ganz andere Liga. Ich probier mal dieses schlichte Teil:
Mein Wunsch war ja, nur die vorhandenen Sensoren für Temperatur und
Feuchtigkeit besser zu nutzen. Das könnte auch ein billiges Gerät aus
dem Supermarkt.
Ich hatte damals (mein erstes Projekt) einen Schimmelwächter gebaut, der dann selbstständig lüften sollte, sobald schimmelbegünstigende Situationen eintreten.
Dafür musste ich mich erstmal intensiv mit Schimmel auseinander setzen.
Um das hier nicht so lang zu machen. Heraus kam für mich, dass Schimmel ab einer Temperatur von 15°C und 75% Luftfeuchtigkeit gut gedeihen kann.
Dazu bedarf es noch zu einigen Punkten mehr, aber wenn jemand sich so etwas bauen will, kann er das als Grundlage für sein Programm nehmen.