Tastatur für Programmierer

Gast #7700101
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Frank O. schrieb:

Zum Beispiel dieses Amazon-Angebot: 339 Euro.

Sorry, aber meiner Meinung nach kann keine Schreibtisch-Tastatur so viel Geld wert sein. Dazu müsste sie Gedanken lesen und alleine tippen können.

Als Programmierer tippe ich nur einen kleinen Bruchteil meiner Zeit. Investiere das Geld lieber, um andere Aufgaben des Programmierers zu unterstützen. Zum Beispiel ein Flipchart.

#7700134
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Arbeite seit > 10 Jahren als Entwickler mit dem was Grad so da ist als Tastatur. Hauptsache kein Laptop und kein Funkgelumpe.

Wichtiger ist imho ne Maus mit Navigationstasten (zurück)

Die 300 Euro sind in nem 2. Monitor/ größeren Monitoren deutlich besser angelegt.

#7700158
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Oliver R. schrieb:

Gibt es einen echten Grund für so eine Tastatur, außer daß man zuviel Geld rumliegen hat?

Ja klar! Die ganzen Zeichen, wie diese hier [] {}. Die behindern den Schreibfluss auf einer QWERTZ-Tastatur. Und gerade, wenn man /kein/ richtiger Programmierer ist, dann stört es wohl noch mehr. Aber die Preise finde ich auch zu hoch. Würde ich mir dann auch nicht kaufen.

Der Gedanke zu diesem Beitrag ist mir dadurch gekommen, dass ich jetzt immer öfter auf dem Ziffernblock für die Kommentare zugreife. Weil dort //, /* und */ viel einfacher zu schreiben ist.

Ganz viel früher hatte ich einmal eine Cherry. Die hatte damals auch fast 300 DM gekostet. Habe ich damals keine Sekunde bereut. Da gab es aber auch noch nicht wirklich preisgünstige und gute Tastaturen. Ich schreibe mit zehn Fingern blind und auch relativ schnell. Da wäre es grundsätzlich schön, wenn man die Finger wenig aus der Grundstellung nehmen müsste.

#7700196
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Wenn man viele Tasten haben will: Die IBM PS/2 Tastatur mit 122 Tasten. Unter anderem F1 bis F24...

Wenn man fuer "X" moeglichst viele "Alt", "Meta", "Supermeta" Ebenen moechte: Die japanische Sun Typ6 Tastatur. Mehr "Meta" geht nicht. Die konnte man (frueher™) fuer 38 Euter im Sun-Shop kaufen. Und keine Angst. Die ist neben japanisch auch in englisch beschriftet.

#7700207
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Zum Programmieren eine flache Cherry full-size mit US-International-Layout. Englisches (GB) Layout ist anders, das mag ich nicht. Aber frag mich nicht welche Cherry. Wahrscheinlich eine für Office, sicher keine für Gameing.

Wenn die das Zeitliche segnet oder ich aus anderen Gründen eine weitere Tastatur brauche werde ich mal über eine Cherry TKL nachdenken. 10er-Block brauche ich selten und ich habe für den Notfall noch ein oder zwei separate 10er-Tastaturen die ich anschließen könnte. Durch TKL wäre der Griff zur Maus ein paar Zentimeter kürzer.

Kabellos kann ich auch mit leben. Hier kommt gelegentlich eine kompakte von Dell zum Einsatz. Auch US-International-Layout. Einfach weil die Multi-Devices kann und ich daher nicht ständig eine Tastatur neu mit einem Server pairen muss. Allerdings ist mir die Dell zu hoch, daher ist das nicht meine Standardtastatur zum Programmieren.

Ach ja, Maus ist seit Jahren kabellos und für's normale Leben Tastatur mit deutschem Layout.

Traumtastatur wäre eine mit US-International-Layout und zusätzlich Tasten für deutsche Umlaute.

#7700215
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https://www.reichelt.de/tastatur-usb-grau-us-g83-6104luneu-0-p159689.html?&nbc=1

Die lässt sich besonders einfach komplett zerlegen. Man öffnet 8 Schnappverschlüsse und hat alle Teile inkl. Tastenkappen einzeln im Waschbecken. Warmes Wasser und Spüli und die ist wieder wie neu.

Natürlich US-Layout mit {[]} statt äöü. Für diese selten gebrauchten Buchstaben kann man die Fenster-Tasten als Shift umdefinieren, falls Compose zu umständlich ist.

#7700229
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Vielleicht sollten wir ein gemeinschaftliches Projekt draus machen und uns selbst "die perfekte Tastatur" bauen?

Ich fange gleich mit dem ersten Vorschlag an. Normale QWERTZ, mit Ziffernblock rechts andockbar oder links. Auf der anderen Seite ein Ziffernblock mit all den Zeichen, die man so braucht.

#7700295
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Frank O. schrieb:

Und hier habe ich schon etwas zur Programmierung gefunden: https://www.lowlevel.eu/wiki/Keyboard_Controller

Da braucht man nicht viel Hirnschmalz investieren. Das universelle Konzept einer PC-Tastatur, sind die einfachen und/oder erweiterten Scancodes. Selbst bei Notebooks erzeugen die "Sondertasten" auch nur Scancodes. Von der "Thinkpad"-Taste eines Thinkpads einmal abgesehen. Die ganze weitere Verarbeitung findet dann weiter "hinten" statt.

#7700311
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Am einfachsten ist es tatsaechlich, auf der Maschine ein "DOS" laufen zu lassen, und sich mit einigen BIOS-Calls in einem Assemblerprogram, die Werte abzupfluecken und anzuzeigen. Je mehr Softwareschichten darueber liegen, um so schwieriger wird es an diese Information zu kommen. Jede "Schicht" faengt naemlich "ihre" Hotkeys ab, die dann nicht mehr zu sehen sind.

Wenn du kein "plain" DOS laufen lassen kannst, bis du auf die ueblichen Informationsquellen angewiesen. Dabei darauf achten, dass wirklich von Scancodes gesprochen wird.

#7700331
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Motopick schrieb:

Am einfachsten ist es tatsaechlich, auf der Maschine ein "DOS" laufen zu lassen, und sich mit einigen BIOS-Calls in einem Assemblerprogram, die Werte abzupfluecken und anzuzeigen.

Das trifft nur dann zu, wenn man auch eine PS/2-Tastatur nutzt. Sonst sieht man nur die "Legacy"-Übersetzung, die das BIOS (hoffentlich) mit den Scancodes der USB-Tastatur macht.

Da neuzeitliche Tastaturen USB-Geräte sind, muss man schon das analysieren, was darüber transportiert wird.

Wireshark ist mehr als ein Netzwerkanalysator, das kann auch USB-Kommunikation erfassen.

https://wiki.wireshark.org/CaptureSetup/USB

Persönliche Seite #7700337
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Oliver R. schrieb:

Gibt es einen echten Grund für so eine Tastatur, außer daß man zuviel Geld rumliegen hat?

Sicher nicht. :-)

Gute Tastaturen, die langlebig, präzise und leise sind, gibt es mit beleuchteten Tasten und Funk schon für ein Drittel. Ein guter Hunderter und fertig. Hält 10 Jahre! Alles darüber ist Optik sage ich mal.

Danaben braucht man eventuell noch Hackertastaturen für Spieler zum Reinhauen!

#7700343
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Harald K. schrieb:

Motopick schrieb:

Am einfachsten ist es tatsaechlich, auf der Maschine ein "DOS" laufen zu lassen, und sich mit einigen BIOS-Calls in einem Assemblerprogram, die Werte abzupfluecken und anzuzeigen.

Das trifft nur dann zu, wenn man auch eine PS/2-Tastatur nutzt. Sonst sieht man nur die "Legacy"-Übersetzung, die das BIOS (hoffentlich) mit den Scancodes der USB-Tastatur macht.

Notbuecher sind gloecklicherweise auch heute noch gaaanz ueberwiegend mit PS/2-Tastaturen gesegnet. Ob man eine echte PS/2-Tastatur im Notbuch hat, kann man ganz einfach herausbekommen, in dem man die entsprechende legacy Emulation im BIOS-Setup ausschaltet. Wenn die Tastatur dann nicht mehr reagiert, hatte :) man eine echte USB-Tastatur.

#7700353
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Für mich ist eine etwas ältere Fujitsu Tastatur (FKB4726-651) mit US Layout das höchste der Gefühle. Da stimmt alles und die Tasten haben die richtige Drück-Dynamik für mich. Ist wie beim Piano. In über 20 Jahren gab es bei meiner noch keinerlei Probleme. Unverwüstlich. https://www.ebay.ca/itm/350226588564

Mit QWERTZ Tastaturen komme ich beim Programmieren übrigens nicht gut klar. Ich bin da eher das US Layout gewohnt.

Eine ganz peinliche Frage:-)

Wie reinigt ihr eigentlich Eure Tastaturen?

#7700419
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Motopick schrieb:

Notbuecher sind gloecklicherweise auch heute noch gaaanz ueberwiegend mit PS/2-Tastaturen gesegnet.

Wenn sie alt genug dafür sind, dann vielleicht.

Hier geht es aber gar nicht um Notebooks und darin verbaute Tastaturen, und auch nicht um "pfiffige" Kindergartenwörter.

Meine Tastatur ist eine jetzt bald dreißigjährige IBM Model M (ehedem "MF/2-Tastatur" genannt). Die hat zwar den Excelzahlentipperblock, aber damit kann ich leben. Ist ja nicht wie im Notebook, wo die Positionierung der Tastatur relativ zum Bildschirm hardwaremäßig festgelegt ist.

Und ich habe keine Probleme damit, mit dem .de-Layout zu arbeiten, die steckt im Muskelgedächtnis.

Meine Tastatur hat dafür aber keine Microsoft-Reklame-Tasten und deswegen noch eine normgerechte Leertaste, und dadurch ist die AltGr-Taste nicht verschoben. Die liegt auf einer normgerechten Tastatur unterhalb der Taste neben der rechten Shift-Taste (beim .de-Layout ist das -/_).

Und sollte die Tastatur irgendwann den Löffel abgeben, macht nichts, ich hab' im Schrank noch eine liegen, originalverpackt ...

Gast #7700433
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Frank O. schrieb:

Laptop ausgeschaltet. Desinfektionsspray (mäßig einsprühen) und langfloriges Mikrofasertuch zum trocken wischen.

Dito, bis auf den Unterschied dass ich grundsätzlich niemals Geräte direkt ansprühe, sondern immer nur das Tuch. Man reduziert damit das Risiko, das Gerät zu zerstören.

#7700472
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Motopick schrieb:

Das ist allerdings schon eine Typ7

Schick. Falls du die unter Windows nutzt, hätte ich da Fragen:

  • Wie schreibt man damit Umlaute?
  • Funktioniert die Sun-Taste wie eine Windows-Taste?
  • Was machen die "nihao"-Tasten neben Space?
  • Kann man die linken und die oben-rechten Sondertasten nutzen? Wie?

J. S. schrieb:

Gute Tastaturen, die langlebig, präzise und leise sind, gibt es mit beleuchteten Tasten und Funk schon für ein Drittel. Ein guter Hunderter und fertig. Hält 10 Jahre!

Hast du bitte mal einen Namen von so einem Gerät?

#7700862
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Jens M. schrieb:

Motopick schrieb:

Das ist allerdings schon eine Typ7

Schick. Falls du die unter Windows nutzt, hätte ich da Fragen:

  • Wie schreibt man damit Umlaute?

Ich schreibe keine Umlaute. In meiner DTP-Software sind die deutschen Umlaute auf: "ctrl-q ctrl-j := ä ... ctrl-q ' := ß" gemappt. Neben den ganzen anderen Zeichen/Symbolen die Typegrafie braucht.

  • Funktioniert die Sun-Taste wie eine Windows-Taste?

Ja. Erstaunlicherweise.

  • Was machen die "nihao"-Tasten neben Space?

Die erzeugen Scancodes. :) Was sonst. Etwa so wie alt und ctrl.

  • Kann man die linken und die oben-rechten Sondertasten nutzen? Wie?

Fuer "unter Windows" muss man sich einen "Filtertreiber" schreiben.

Unter UNIX® reicht natuerlich xmodmap.

#7700890
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Danke, aber Schade. Ich suche eine Tastatur, die Tastenmakros kann, also schnell zu ändernde (!) Tastenfolgen repetieren. Die G11 und G15 von Logitech konnten das, sind aber überteuerte Gamingdinger, die nix taugen und dann mit einem Softwareupdate der "Gamingsoftware" unbrauchbar gemacht wurden. Über die MR (Macro-Recording)-Taste hat man schnell aufgezeichnet was man drücken wollte, z.B. Pos1-shift/rechts-entf-runter und schon hatte man eine "löscht das erste Wort einer Zeile"-Taste.

#7700896
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Jens M. schrieb:

Danke, aber Schade. Ich suche eine Tastatur, die Tastenmakros kann, also schnell zu ändernde (!) Tastenfolgen repetieren. Die G11 und G15 von Logitech konnten das, sind aber überteuerte Gamingdinger, die nix taugen und dann mit einem Softwareupdate der "Gamingsoftware" unbrauchbar gemacht wurden. Über die MR (Macro-Recording)-Taste hat man schnell aufgezeichnet was man drücken wollte, z.B. Pos1-shift/rechts-entf-runter und schon hatte man eine "löscht das erste Wort einer Zeile"-Taste.

Dafuer habe ich den "D-System's Keyboard Remapper" am Start. Der ist allerdings nicht ganz so 'instant' wie eine MR-Taste. :) Dafuer funktioniert er mit jeder am System angeschlossenen Tastatur. Der unterstuetzt selbstverstaendlich auch Tastaturmakros, die man auf mit win-, alt-, ctrl-modifizierte Tasten legen kann.

Als sicher nicht mehr ganz aktuellen Anwendungsbeispiel, konnte man die "Fensterumschaltfunktion" die ab Windows 7 mit win-1 bis win-0 das jeweilige Fenster der Taskleiste aktiviert, auch unter Windows XP realisieren.

#7700931
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Harald K. schrieb:

Motopick schrieb:

Ich schreibe keine Umlaute. In meiner DTP-Software sind die deutschen Umlaute auf: "ctrl-q ctrl-j := ä ... ctrl-q ' := ß" gemappt.

Man muss schon ein ganz schön cooler Hecht sein, wenn man sich so etwas freiwillig antut, weil es ja sonst so "kompliziert" ist, eckige und geschweifte Klammern zu tippen.

Ganz sicher.

Immerhin haben sich diese Tastaturmappings seit nunmehr 34 Jahren nicht geaendert, und funktionieren sowohl unter Windows, SCO-Unix und es gab sogar mal eine Linuxversion. Und die uebrigen Tasten sind genau da wo sie sein sollen. Mein Capslock schickt aber auch ein Right-Control...

Wie du deine Finger "verbiegst" ist mir uebrigens schnuppe.

#7700970
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Motopick schrieb:

Du redest von Dingen, zu denen dir scheinbar jeder geistige Zugang fehlt.

Logisch, so muss es sein. Wer nicht eine Tastatur im einzig wahren™ US-Layout verwendet, der kann gar keinen geistigen Zugang haben.

Weil das ja klar ist.

Nun, dann habe ich halt keinen geistigen Zugang, aber das stört weder meinen Arbeitgeber, noch mich, der ich für ersteren seit einigen Jahrzehten Software entwickle - und das auf einer schauder deutschen Hausfrauentastatur, statt auf einer 1337-Hack0rZ-Tastatur in der Darkcave mit dem Progger-Hoodie zu tun ... Sowas aber auch.

Was ich aber erfolgreich ablehne, sind die völlig überflüssigen Microsoft-Reklametasten. Wären das einfach nur zusätzliche Tasten, die sie hinzugefügt hätten, ohne dabei das mechanische Layout zu zerwichsen, wäre mir das ja egal, aber nein, die rechte Alt-Taste (bzw. auf der deutschen Hausfrauentastatur "AltGr"-Taste) mussten die Arschlöcher verschieben und die Leertaste verkleinern.

#7700976
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Harald K. schrieb:

Motopick schrieb:

Du redest von Dingen, zu denen dir scheinbar jeder geistige Zugang fehlt.

Logisch, so muss es sein. Wer nicht eine Tastatur im einzig wahren™ US-Layout verwendet, der kann gar keinen geistigen Zugang haben.

Weil das ja klar ist.

Richtig!

Nun, dann habe ich halt keinen geistigen Zugang, aber das stört weder meinen Arbeitgeber, noch mich, der ich für ersteren seit einigen Jahrzehten Software entwickle - und das auf einer schauder deutschen Hausfrauentastatur, statt auf einer 1337-Hack0rZ-Tastatur in der Darkcave mit dem Progger-Hoodie zu tun ... Sowas aber auch.

Vielleicht kommst du noch dahinter, dass man selbst sein bester Arbeitgeber ist.

Was ich aber erfolgreich ablehne, sind die völlig überflüssigen Microsoft-Reklametasten. Wären das einfach nur zusätzliche Tasten, die sie hinzugefügt hätten, ohne dabei das mechanische Layout zu zerwichsen, wäre mir das ja egal, aber nein, die rechte Alt-Taste (bzw. auf der deutschen Hausfrauentastatur "AltGr"-Taste) mussten die Arschlöcher verschieben und die Leertaste verkleinern.

Mein Bedauern haelt sich in Grenzen.

Deine bornierte Engstirnigkeit verhindert, dass du den wahren Zweck dieser "Reklametasten" erkennst. Zusammen mit einer Remappersoftware kann man sie als "Umschalttasten" fuer seine eigenen Makros benutzen. Und das ohne jedwede Kollision mit exotischen Hotkeys irgendwelcher Software. Es kann hoechstens mit Windows selbst kollidieren. Dann hat man halt Pech und muss sich eine andere Taste ausguggen.

Eine japanische Tastatur hat naturgemaess viel mehr "Metatasten". Da ist man auf die "Reklametasten" nicht angewiesen. Aber die findet man halt nicht ueberall vor.

#7700978
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Harald K. schrieb:

Motopick schrieb:

Du redest von Dingen, zu denen dir scheinbar jeder geistige Zugang fehlt.

Logisch, so muss es sein. Wer nicht eine Tastatur im einzig wahren™ US-Layout verwendet, der kann gar keinen geistigen Zugang haben.

Könnt ihr mir einen Gefallen tun? Bitte lasst den Kleinkrieg hier! War hier so schön friedlich. Motopick, ich denke der erste "kritische Beitrag" von Harald, das war auch eher mit einem Augenzwinkern gemeint. Habe ich aber genauso gedacht. Ob ich nun Alt Gr und die Klammern drücke oder irgendeine andere Tastenkombination, das bremst alles den Schreibfluss.

Also, seid lieb zueinander. Sonst schicke ich euch in den Ring und mache den Ringrichter für euch. Nur dass ihr dann erst wieder raus dürft, wenn einer liegt.😜

#7700985
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Motopick schrieb:

Vielleicht kommst du noch dahinter, dass man selbst sein bester Arbeitgeber ist.

Wer glaubt, als "selbständiger" sinnvoll über die Runden zu kommen ... vergeudet Lebenszeit für Heißdüsenscheiß und hat später, dank der "günstigen" privaten Krankenversicherung, erst richtig lustige Probleme. Und Rente hat man dann i.d.R. auch nicht ... wenn man Glück hat, ist das bisschen Anlagezockerei, das man als selbsternannter Leistungträger, FDP-Wähler und Elitenangehöriger abgezogen hat, nicht komplett gegen die Wand gefahren worden, aber bei so vielen Kryptoschneebälle, wie in der Gegend herumkullerten, ist sowas eher schon fast ein Wunder. Ja, toll, geiler Stundensatz, klar, aber ich hab' meine 35-Stunden-Woche und muss nicht den Stenz rauslassen, um bei der Acquise dann doch wieder stundenlang nur leeres Zeug gesaftelt zu haben, ohne den geilen Auftrag an Land gezogen zu haben.

Motopick schrieb:

Deine bornierte Engstirnigkeit verhindert, dass du den wahren Zweck dieser "Reklametasten" erkennst. Zusammen mit einer Remappersoftware kann man sie als "Umschalttasten" fuer seine eigenen Makros benutzen.

Wenn man in seiner persönlichen 7331-Hax0r-Cave nur an seinem eigenen, persönlichen Computer arbeitet, dann kann man sowas natürlich machen, wenn man aber dann irgendwo beim Kunden auch mal 'ne Tastatur anfassen muss, und das eine deutsche Hausfrauentastatur ist, kann man sich natürlich erst mal 'ne Stunde lang auskotzen oder versuchen, die mitgebrachte persönliche 7331-Tastatur anschließen zu dürfen ... währenddem derjenige, der mit einem halbwegs normalen Tastaturlayout zurechtkommt, schon längst wieder gegangen ist. Aber mit der Spezial-US-Tastatur (am besten: komplett schwarz, ohne Beschriftung) ist man natürlich /der/ megac00le Hecht.

#7700991
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Einige haben sicher schon mitbekommen, dass ich früher geboxt habe und auch "die dunkle Seite der Macht" kennengelernt hatte.

Daher würde ich hier bald was einführen, dass früher auf dem Kiez gemacht wurde. Dort gibt es (oder gab) es einen Boxring. Dort wurden solche Sachen dann unter Männern geklärt.

#7700993
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Harald K. schrieb:

Sorry, zu spät gesehen.

Klasse! :-)

Frank O. schrieb:

Harald, würdest du mir dein Alter verraten?

Die 60 wird in diesem Jahrzehnt noch erreicht. Genau genug?

Ja klar. War nur, weil der "Lateiner" noch wohl in dir steckt. :-) Wir sind ganz schön alt geworden. Ich bin Ende letzten Monats 61 geworden. Wenn man den Menschen um mich herum so glauben schenken darf, sehe ich wohl nicht einmal wie fünfzig aus. Aber das macht das Training, innen sieht es bisweilen eher anders aus.

#7701017
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Ich habe jetzt eine relativ günstige Zusatztastatur gefunden. https://www.amazon.de/VAYDEER-programmierbare-programmierbaren-mechanische-Mini-Tastatur/dp/B08V1LZ128/ref=asc_df_B08V1LZ128/?

Aber was mir gerade aufgefallen ist, man bräuchte nur Alt und Alt Gr tauschen. Dann kommt man mit der rechten Hand wunderbar zurecht, ohne den Schreibfluss zu blockieren.

Was soll ich sagen? Mit den "Microsoft Power Toys" kann man Tasten ändern. nun habe ich die "Alt Gr" zusätzlich auf die "Win (Left)" gelegt und nun kann ich die ganz einfach erreichen, wenn ich etwas weiter als "y" gehe um dann mit der rechten Hand diese Zeichen {[]}\ schreiben zu können.

Da ist, jedenfalls für mich, keine weitere Maßnahme mehr nötig.

Danke euch allen für den weitestgehend friedlichen Austausch und für das Mitdenken!

#7701084
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Walter T. schrieb:

Das Problem am US-Layout ist ja die winzige Enter-Taste. Ich will zwar nicht behaupten, daß mein kleiner Finger zu dick wäre, aber irgendwie habe ich mich an die große Taste gewöhnt.

Das ist nicht bei allen so. Meine Fuji hat eine schöne große Enter-Taste. Ich habe aber auch schon welche gesehen, wo das wie von Dir beschrieben, der Fall ist. Da muß man natürlich aufpassen.

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