Hallo zusammen,
ich brauche ein bisschen Hilfe beim Stopfen von "Halbwissens-Lücken" ;-)
Ich bin gerade im Mailkontakt mit einem (bekannten und amtlichen) australischen Entwickler von Tonstudiotechnik und PSU-Kits, weil ich ein Ersatznetzteil mit mehreren Spannungen für ebenfalls ein Studiogerät brauche mit den Specs:
+/- 27V @1A (linear) +8V @ 2A +48V @ 500mA
Es ging in der Korrespondenz um die Auswahl bzw. Dimensionierung des Ringkern-Trafos für den linearen Teil +/-27V, der nach Gleichrichtung und Spannungsregelung über ein Paar LM317/LM337 dann einzelne Modulkarten mit diskreten Opamps versorgt (auf jeder Karte ist dann nochmal eine LM317/LM337-Kombi, die nochmal "fein" nachregelt (ich glaube auf +/-24 oder +/-25) ).
Jedenfalls ging ich davon aus, dass man dann ja vermutlich einen 2x30VAC Trafo nehmen würde, um daraus im eigentlichen Netzteil über ebenfalls LM317/LM337 dann die +/-27V für den Modulbus herzustellen, weil die LM's ja lediglich RUNTERregeln können. Er aber schrieb mir, dass dafür ein (2x) 22-25VAC Trafo am besten geeignet sei, mit der Angabe: "22 to 25VAC = 1.414 x AC = 31 to 35VDC"
Was krieg ich hier nicht mit? Warum werden aus 25VAC gleichgerichtet 31VDC?
Klar, die Formel findet man überall so, und ich habe bisher vage verstanden, dass es mit RMS- und Peakwerten zu tun hat und mit den Anzeigefähigkeiten von z.B. Multimetern. Und ggfs. mit der Art der Last am Ende. Aber die Frage ist ja dann, was macht denn der LM317/LM337 daraus? Bzw. wenn meine lineare Stromversorgung am Ende ja nunmal +/-27V NACH den PSU-LM317/337's benötigt, wäre das dann wirklich gegeben?
Freue mich über Aufklärung...

