Bei vielen auf Amazon erhältlichen Geräten hört man immer wieder, dass die Erdung nicht korrekt ausgeführt ist, darum dachte ich, dass ich mich lieber bei einem deutschen Händler umsehe, denn Reichelt hat auch eine Gebrauchsanleitung veröffentlicht, was indiziert, dass sie sich wohl an sich schon mit dem Gerät beschäftigt haben.
Danke für den wichtigen Hinweis, dann scheidet die für mich eher aus. In der Gebrauchsanleitung von Reichelt steht ebenso:
Stellen Sie nach Ende der Arbeit immer zunächst eine Solltemperatur von 160°C ein, bevor Sie die Station abschalten. Die Lüftung läuft noch ca. 1 Minute nach.
Bei vielen auf Amazon erhältlichen Geräten hört man immer wieder, dass
die Erdung nicht korrekt ausgeführt ist,
Zumindest die zum Gehäuse lässt sich einfach überprüfen, ich habe da keine Beanstandung. Wegen dieser Frage lege ich jetzt mal ungefähr 1 Ampere zwischen Gehäuse und Heißluftdüse und messe da 0,1 Ohm - genügt auch.
Danke für den wichtigen Hinweis, dann scheidet die für mich eher aus. In
der Gebrauchsanleitung von Reichelt steht ebenso:
Stellen Sie nach Ende der Arbeit immer zunächst eine Solltemperatur von 160°C
Bei genauerem Hinsehen sieht man, dass die Station inzwischen einen zusäzlichen Schalter für die Heizung bekommen hat. Die bei Pollin verlinkte Beschreibung erklärt das anständig.
ob Reichelt oder Ali oder sonst wo. Alles Nachbauten in unterschiedlichen Gehäusen. Kannste nehmen. Aber! Öffne es vor der ersten Benutzung und kontrolliere die Anschlüsse insbesondere die Schutzleiteranschlüsse. Auch die im Handteil. Die Litze ist gern nur drumgewickelt. Sollte man vielleicht wissen und nachbessern.
Ich hab kürzlich eine ZD-939L (laut Aufkleber im Gehäuse) in Form einer "MultiComp Pro" [MP740965] via Farnell erstanden. Die hat das - auch von anderen (in anderen Themen) erwähnte - Problem 60-100°C weniger rauszupusten, als sie im Display angibt. Bei eingstellten minimalen 160°C misst mein Multimeter (ca.5mm vor Auslass) 99°C und bei maximalen 480°C kommen ca.370°C dauerhaft raus.
Während das für SMD DIL und QFP durchaus ausreicht, krieg ich einen QFN von 1x1cm (mit gut 80% GND-Fläche an der Unterseite) damit nicht runter o_o; Alldieweil in Videos andere den Chip (mit anderen Geräten) innerhalb Sekunden OHNE Unterheizung abkriegen!
Leider ist auf der Platine kein Trimmer sichtbar. Gibt's - wie bei anderen "rework-Stationen" - Leute, die an der (aktuellen) ZD-939L per Software rumhäcken? Oder ist bei solch hohen Temperaturen doch ein anderes Gerät, gar mit Grifflüfter die bessere Alternative?
Oder ist bei solch hohen Temperaturen doch ein
anderes Gerät, gar mit Grifflüfter die bessere Alternative?
Definitiv. Ich besitze ebenfalls die 939L und würde sie nicht wieder kaufen. Allein der Geräuschpegel ist eine Zumutung bei längerem Arbeiten oder wenn man Rücksicht auf andere "Zuhörer" nehmen muß. Den Schlauch mußte ich bereits mehrfach mit Powerband flicken, aber nun ist er am Griffstück endgültig abgerissen. Wegen der durchgeführten Kabel, die zumindest einseitig abgelötet werden müssen, ist das Auswechseln des Schlauches sehr umständlich. Ich werde sie nicht reparieren und stattdessen eine 858D kaufen.
Mit der 858D, die es aktuell für €31,- in der Bucht gibt, hab ich den Chip innerhalb von 3 Minuten bei angezeigten 460°C (gemessen ca. 430°C) runtergeholt. Daher auch meine Empfehlung für die 858D, anstelle der groberen ZD-939L.
Während das für SMD DIL und QFP durchaus ausreicht, krieg ich einen QFN
von 1x1cm (mit gut 80% GND-Fläche an der Unterseite) damit nicht runter
o_o;
Ich glaub der trick bei diesen Billigteilen ist es die Luftgeschwindigkeit ziemlich runter zu drehen und die Temperatur so auf mittel. Es gibt eine ganz bestimmte Kombination der beiden Parameter bei der es dann auch mit QFNs geht.
Luftgeschwindigkeit ziemlich runter zu drehen und die Temperatur so auf mittel.
Es gibt beim Einschalten "meiner" ZD-939L [bei 480°C Maximum] einen kurzen "Überschwinger" an die 500°C, der aber in 3-4 Sekunden rasch auf 370°C zurück fällt. Den Lufstrom hatte ich schon auf Minimal und der ist dabei immer noch viel stärker, als bei der 858D mit "Fön", so das das Kollophonium in die weitere Umgebung weggeblasen wird, während selbst bei mittlerer Stellung der 858D das Flussmittel am eigentlichen Chip bleibt.
Wenn die Temperatur nicht hoch genug ist, gibt's da leider nicht viel zu kombinieren. Gut möglich, dass andere ZD-939L auf höhere Temperaturen kalibriert sind und so etwas damit abgeht.
Es gibt beim Einschalten "meiner" ZD-939L [bei 480°C Maximum] einen
kurzen "Überschwinger" an die 500°C, der aber in 3-4 Sekunden rasch auf
370°C zurück fällt.
Sollte man beim Einschalten das Handteil nicht sowieso eingehängt und etwas aufwärmen lassen, und erst dann aufs PCB richten...?
Wenn die Temperatur nicht hoch genug ist, gibt's da leider nicht viel zu
kombinieren.
Naja doch, wenn die Geschwindigkeit zu hoch ist verteilt sich die Wärmeenergie auf mehr Luft die dann auch schnell am Werkstück vorbei rauscht. Bei langsamerem Luftstrom wird mehr Wärme aufgenommen und abgegeben. Vermutlich der gleiche Effekt wie in der Dusche, wo es gefühlt kälter wird wenn man das Wasser aufdreht ohne die Temperatureinstellung zu ändern ;-)
Den Lufstrom hatte ich schon auf Minimal und der ist
dabei immer noch viel stärker, als bei der 858D mit "Fön", so das das
Kollophonium in die weitere Umgebung weggeblasen wird,
Den Schalter für die Heizung hat sie ja nun serienmäßig, aber wohl immer noch zuviel Luft. Dafür habe ich damals einen Schalter nachgerüstet, der 220kOhm in Reihe zum Poti schaltet, das scheint eine simple Phasenanschnittsteuerung der Pumpe zu sein.