Guten Abend, vielleicht bekomme ich bei euch einen Tipp, der mir bei der (Wieder-)Inbetriebnahme einer Infrarotkabine hilft. Die Kabine wurde im Zuge der Haussanierung abgebaut und nun wieder aufgebaut. Problem: sie heizt nun nicht mehr. Ich habe alle Paneele und alle Flachkabel korrekt angesteckt (mit Fotos vom Abbau kontrolliert, bzw kann man die auch nicht "verkehrt" rum einstecken). Die Anzeige der Steuerung funktioniert soweit unauffällig, nur bleiben die Paneele kalt. Wenn ich den Temperaturfühler (der bei den Paneelen festgemacht ist) mit den Fingern angreife, steigt auch die Temperatur in der Anzeige. Wenn ich diesen Temperaturfühler an der Platine ausstecke, kommt Fehler E3. Wenn ich den Temperaturfühler des Ofenfühlers abstecke, kommt Fehler E6. Ich hab auch mal einen Elektriker draufschauen lassen, da kam auch mal Fehler 7 (dürfte was mit dem Überhitzungsschutz / Temperaturfühler des Ofenfühlers zu tun haben), weswegen ich hier den Fehler vermute. Der Elektriker hat auch mal durchgemessen, 250 V liegen an der Platine bei den Auslässen an, L+N sind korrekt angeschlossen (wobei die Kabine mit einem normalen Schukostecker in die herkömmliche Haushaltssteckdose gesteckt wird und es demnach auch andersum funktionieren sollte). Einmal bei der ganzen Testerei wurden die Paneele kurz warm, aber das konnte ich danach leider nicht mehr erreichen (hatte aber keinerlei Änderungen vorgenommen). Ein bisschen messen (mit Anleitung) mittels Multimeter könnte ich bewerkstelligen. Schwere Frage weil Ferndiagnose, aber: woran kann der Fehler liegen, dass die IR-Paneele nicht mehr warm werden? DANKE im Voraus!
Auf der Platine gibt es keine Leistungsschalter, die müssen anderswo stecken.
Das stimmt schon, die Leistung wurde am Stromverteiler oben an der Kabine gemessen, siehe Foto.
Jacob S. schrieb: > Das stimmt schon, die Leistung wurde am Stromverteiler oben an der > Kabine gemessen, siehe Foto. Das ist eben mehr als ein Verteiler.
Jacob S. schrieb: > OK, was heißt das in meinem Fall? Der Fehler kann auch dort liegen, oder am Verbindungskabel.
Der Elektriker meinte nach dem Messen im Verteiler (wo er keinen Fehler sah), die Platine an der Vorderseite (evtl durch einen defekten Temperaturfühler) würde nicht anfordern. Der Verteiler oben wäre ok. Wenn du mir sagst, was ich im Verteiler nachsehen oder messen soll, bitte um Info.
Jacob S. schrieb: > Der Elektriker meinte nach dem Messen im Verteiler (wo er keinen > Fehler > sah), die Platine an der Vorderseite (evtl durch einen defekten > Temperaturfühler) würde nicht anfordern. Der Verteiler oben wäre ok. Strippenzieher. > Wenn du mir sagst, was ich im Verteiler nachsehen oder messen soll, > bitte um Info. Mach halt mal ein Foto vom Innenleben.
H. H. schrieb: > Strippenzieher. Ich finde diese Aussage unangemessen. Anbei noch das Bild des oberen Kästchens.
Jacob S. schrieb: > Ich finde diese Aussage unangemessen. Heulsuse Steck die Box aus und miss mal die Sicherung F1 auf Durchgang Steck mal den Strom der Box ein und miss die Spannung am Kondensator. - Achtung, auf der Platine liegt Netzspannung an. gibt das Steuermodul eine Fehlermeldung, wenn die Verteilerbox nicht angesteckt ist? hörst du die Relais schalten? Haben die Relais Durchgang, wenn bestromt? sg
Auf der Verteilerplatine ist der Fehler eher zu suchen. Was ist dort an SV4 angeschlossen? Vielleicht ein Sicherheitstemperaturbegrenzer? Dann Relais 2 prüfen, das ist für die heizung zuständig.
Jacob S. schrieb: > H. H. schrieb: >> Strippenzieher. > > Ich finde diese Aussage unangemessen. Erfahrungswerte. Da die Anlage vorher funktionierte, würde ich einfach einmal blind drauf tippen, dass da irgendwelche Stecker am Verteiler vertauscht wurden und dadurch vielleicht etwas kaputt gegangen ist oder einfach immer noch (nur) vertausch ist.
Die Stecker, die aus dem "Verteiler" rausgehen, kann man nicht verkehrt rum einstecken, detto die Flachkabeln. Der normale Schukostecker könnte zwar in der Steckdose beliebig eingesteckt werden, aber sogar hier stimmen L+N. Ich werde die Tipps berücksichtigen, danke vorerst.
Bei der pauschalen Aussage Deines Elektrikers, dass die die komplexe "Verteilerplatine" nicht die Fehlerquelle sei - kann ich der Degradierung dessen zum "Strippenstrolch" nur voll zustimmen.
Systematische fehlersuche: Man zeichnet sich ein blockschaltbild der komponenten auf. Dazu ist noch folgende frage offen: Flip B. schrieb: > Was ist dort an > SV4 angeschlossen? Die Komponenten kann man dann entlang dem signalweg durchmessen und schauen, wo kein Signal mehr weitergegeben wird. Für uns zum nachvollziehen ist daher wichtig, alle komponenten zu kennen, auch bilder von etwaigen anschlusskästen an den Heizungen, Ofen (hat dieser eine eigene steuerung?) alle temperaturfühler (haben die noch stecker direkt am fühler, die ggf rausgerutsch sind).
Jacob S. schrieb: > Die Stecker, die aus dem "Verteiler" rausgehen, kann man nicht verkehrt > rum einstecken, detto die Flachkabeln. Das ist nicht auf den Bildern eindeutig ersichtlich und wir versuchen dir nur zu helfen. Es ist doch naheliegend -sogar ohne Messgeräte- erstmal dort zu suchen, wo die Anlage beim Abbau getrennt wurde. Vor allem, wenn sie bis dahin ohne Probleme funktioniert hatte. Falsche Verkabelung, lose Stecker/Verbindungen und danach Kabelbrüche suchen. So würde ich vorgehen.
Guten Morgen, schon ne Weile her, aber noch aktuell! (Hausumbau kam dazwischen und jetzt möchte ich die Reparatur der IR-Kabine nochmal angehen.) Also... Das Problem: IR-Paneele der IR-Kabine werden nicht warm. Licht funktioniert. Folgendes versucht/geprüft: Alle Stecker sind korrekt eingesteckt (wurden vor Abbau markiert, kein Vertauschen/Verpolen möglich). Die Kabel sind in Ordnung, wenn ich Kabel für Fühler, etc testweise ausstecke, kommt am Bedienteil der entsprechende Fehlercode. Ich habe nun Licht und IR eingeschaltet bzw angefordert und auf der Platine des Leistungsteils folgende Punkte gemessen: - L1/N bei Netz - L1/N bei Licht (STV2+) von REL1 - sowie alle L1/N bei allen Heizungsanschlüssen (alle 6 schwarzen) von REL2 Bei Netz und Licht kommt Strom an, bei allen schwarzen kommt nichts an. Ich vermute daher, dass ein Defekt bei Relais 2 vorliegen könnte. Einen Test habe ich noch gemacht: wenn ich das Licht einschalte, klackt es kurz, ich vermute, das Relais 1 schaltet hörbar. Ich habe bei den IR-Paneelen die Zieltemperatur auf 30° C gestellt und mit den Fingern den Fühler auf über 30° C gewärmt (laut Anzeige am Bedienfeld), dh, die IRs sollten eigentlich ausschalten, es war aber weder beim Überschreiten noch beim nachherigen Unterschreiten der Temperatur ein Klacken zu hören. Stützt das meine Vermutung, den Defekt bei Relais 2 zu suchen? Danke für Eure Einschätzung!
Oder bei dessen Ansteuerung. Evtl F1 prüfen ?
Danke, kann ich die Lötstellen der Widerstände bei R4 und R2 zum Testen der Sicherung nehmen (Durchgangsprüfung)? Die Sicherung ist ja oben geschlossen und auf die Unterseite der Platine komme ich grad nicht ohne Zerbohren (vernietet mit Halterung).
Aus deinen Fragen merkt man: Hole dir jemanden, der wenigstens ein bisschen Ahnung von Elektronik hat, bevor noch mehr kaputtgeht. Leute vom Reparaturcafe machen evtl. auch mal Hausbesuche. Die Infrarotsteuerung heißt IHS1 PMD 017.
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Thomas W. schrieb: > Evtl F1 prüfen Wäre F1 defekt, würde sich gar nichts mehr tun. Prüfe lieber mal das Flachbandkabel auf Beschädigungen/Durchgang.
Sorry war Blödsinn von mir. Wenn sie 12V Sicherung F1 defekt wäre, würde auch das Licht nicht schalten. Also entweder das Relais oder - meiner Meinung nach wahrscheinlicher - der Chip.
IC3, 4 und 5 sind Optokoppler, die die TRIACs Q1 bis 3 ansteuern. Das sind deine Leistungsstufen, die Relais dienen vermutlich der doppelten Sicherheit, damit dir die Bude nicht abbrennt, wenn ein TRIAC durchgeht. Ich würde mir LEDs mit Vorwiderstand zurechtmachen und schauen, ob die Optokoppler angesteuert werden, die TRIACs den OK folgen, die Relais angesteuert werden und ob hinten was rauskommt.
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Evtl auch das 10-polige Flachbandkabel durchklingeln, nicht das etwas gebrochen ist.
https://www.sentiotec.com/de/kategorien/sentiotec-infra/steuerungen/ihs_ihf_master_ihs1 Hier die Installation- und Bedienungsanleitung in 5 Sprachen: https://www.essana.be/besturing-infrarood-bediening-abatec-ihs1-ihf1.pdf https://www.sentiotec.com/sentiotec/sentiotec-infra/steuerungen/ihs_ihf/ihf_ihs_1511472_zusatzblatt_sicherheit.pdf Bei Kleinanzeigen gibt es eine komplette Steuerung für 80 Euro: https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/infrarotsteuerung-ihs1-mit-bedienteil/3262652987-87-4717 Sie wird auch unter dem Namen Harvia Infrarotsteuerung IS1 gehandelt.
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Vielen Dank für die Inputs und die Links, ja, sentiotec heißt jetzt Harvia, und die zahlreichen Steuerungen sind im Grunde recht ähnlich aufgebaut. Das Modell aus den Kleinanzeigen ist genau das selbe, wie ich habe. Wenn alle Stricke/Kabeln reißen, dann werd ich mich um ein Tauschgerät umsehen!
Gerald B. schrieb: > IC3, 4 und 5 sind Optokoppler MOC3063 Jacob S. schrieb: > Wenn alle Stricke/Kabeln reißen Liegt's nicht an der Platine. Thomas W. schrieb: > das 10-polige Flachbandkabel durchklingeln Mario M. schrieb: > Prüfe lieber mal das > Flachbandkabel
Ansonsten einem Forumsmitglied als Päckchen zuschicken, geht sicher auch. Kann ich auch gerne ansehen wenn du nicht ich weiterkommst.
Die Steuerung IHS1 / IHF1 kostet neu etwa 220 Euro. Der Unterschied ist der Einstellbereich: Temperatur Infrarot-Folien-Heizsystem: (IHF) 30 - 50 Grad Celsius Temperatur Infrarot-Stab-Heizsystem: (IHS) 30 - 70 Grad Celsius > Die Kabine wurde im Zuge der Haussanierung abgebaut und nun > wieder aufgebaut. Problem: sie heizt nun nicht mehr. > 250 V liegen an der Platine bei den Auslässen an Dann liegt es nicht an der Steuerung, sondern an den Steckern, Leitungen oder Heizungen. Wenn das dein "Elektriker" nicht erkannt hat: suche einen anderen. Zitat aus der Anleitung: Die Montage darf nur durch einen Elektrofachmann oder einer vergleichsweise qualifizierten Person ausgeführt werden. Beitrag von Gerald B. (gerald_b) 29.12.2025 09:56: genau so ist es.
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Torsten B. schrieb: > Dann liegt es nicht an der Steuerung, sondern an den Steckern, Leitungen > oder Heizungen. Damit fällt schon mal als Ursache die Klimaschutzfunktion im Chip weg. Wobei aber nicht sicher ist, ob wirklich richtig gemessen wurde. Schnell mal N und P getauscht und überall an der Last ist Spannung (Schukostecker umdrehen reicht gemäß dem Bild). Vielleicht wurde auch alles mit dem Profstift (Glimmlampe) gemessen. Dessen Spitzname ist nur zufälligerweise Lügenstift.
Das Ab- und Anstecken der Sensoren ergibt zwar Fehlermeldungen, das heißt aber nicht daß diese noch richtig funktionieren! Das werden einfache NTCs sein und vom Prozessor nur auf vorhanden/Kabelbruch geprüft. Wenn aber ein Sensor nur falsche Werte liefert würde die Heizung nie einschalten, völlig egal was du da am Bedienpanel einstellst. "Einmal wurden die Panels kurz warm" deutet genau darauf hin: da wurde der Sensor einmal in den "richtigen" Widerstandbereich gebracht. Sind da womöglich nur Sensoren verschiedenen Typs vertauscht angeschlossen?
Thomas R. schrieb: > Sind da womöglich nur Sensoren verschiedenen Typs > vertauscht angeschlossen? Vertauschen geht nicht, es sind verschiedene Stecker.
H. H. schrieb: > Vertauschen geht nicht, es sind verschiedene Stecker. Danke, denn diese Frage hatte ich auch im Kopf. So wie ich es verstanden habe, funktionierte der Anlage vorher und nach dem Wiederaufbau funktionierte sie nicht mehr. Wenn also kein falscher Anschluss vorliegt, dürfte die Elektronik eigentlich nicht das Problem sein und äußere Beschädigungen wären sicher aufgefallen. Vielleicht ist eine neue Initialisierung nötig, weil durch das lange Liegen oder den Neuanschluss einige Anfangseinstellungen verloren gingen.
Beitrag #7987016 wurde vom Autor gelöscht.
Gerald B. schrieb: > IC3, 4 und 5 sind Optokoppler, die die TRIACs Q1 bis 3 ansteuern. Das > sind deine Leistungsstufen, die Relais dienen vermutlich der doppelten > Sicherheit, damit dir die Bude nicht abbrennt, wenn ein TRIAC durchgeht. > Ich würde mir LEDs mit Vorwiderstand zurechtmachen und schauen, ob die > Optokoppler angesteuert werden, die TRIACs den OK folgen, die Relais > angesteuert werden und ob hinten was rauskommt. Vor einiger Zeit wurde hier eine Saunasteuerung mit Schaltplan diskutiert. Da gabs einen dickeren Schütz für die Sicherheit und in Reihe Einzelrelais für die Ofenphasen. Wird hier dasselbe sein, zumal Triacs häufiger durchlegieren dürften als Relaiskontakte kleben bleiben. Mir ist die Sucherei nach dem Fehler hier zu unsystematisch. Wie in den letzten drei oder fünf ähnlichen Fällen bei anderen Geräten. Irgendwas wird gemessen, und wenn ein Relais klackt, war die Hexe schuld und ein Kind muß verbrannt werden. Der 16-Beiner beim Flachbandkabel mit trotz 300000000x400000000 Pixeln Auflösung vollkommen unlesbarer Aufschrift (weil jeweils 100x100 Pixel nur ein Bit Information enthalten) dürfte ein ULN-(ähnlicher)-Treiber sein, vermutlich für Relais und Optokoppler gleichermaßen. Da kann man wunderbar die eingehenden Signale messen und muß sich nicht auf akustische Mutmaßungen verlassen. Schwieriger wird es bei den Temperaturfühlern. Da kann man zwar abgesteckt einen Widerstand und im Betrieb eine Spannung messen, aber ohne zu wissen, was das für ein Widerstandstyp ist, ist das nur begrenzt hilfreich. Ein elektronisch Bewanderter würde mit einem Poti oder Widerstandsdekade Werte einstellen, die ein sicheres An oder Aus bewirken. Kann man hier aber nicht empfehlen. Ein sporadischer bzw. temperaturabhängiger Kabelbruch zum Sensor nach Ab- und Aufbau der Anlage wäre jedenfalls nicht ungewöhnlich. Zumal mir diese flachen "Telefonkabel" nach der Machart aussehen, wo ein hauchfeines Kupferband um ein dickes Büschel Nylonfasern gedreht ist. Verdrillte Hörerschnüre haben sich da früher gerne aus dem Kreis der Durchleiter verabschiedet. (Edit: Nach nochmaliger Betrachtung des 100 Terapixel-Ursprungsbilds sieht das doch eher wie normale Doppellitze aus, und nicht wie das Telefonzeug mit Westernstecker.)
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Wollvieh W. schrieb: > Schwieriger wird es bei den Temperaturfühlern. Die Temperaturanzeige geht. > Kabelbruch zum Sensor nach Ab- und Aufbau der Anlage Die Kabelbruchanzeige E3 und E6 funktioniert. Flip B. schrieb: > Was ist dort an > SV4 angeschlossen? Vielleicht ein Sicherheitstemperaturbegrenzer? Wo bleibt die Antwort auf diese wichtige Frage? Bilder vom dort angeschlossenen Teil machen. SV4 abziehen, Ohmmessung am Geber machen.
Gemäß der Anleitung ist SV4 für den/die Übertemperatursicherung vorgesehen, Öffnerkreis. Kann man zu Testzwecken auch brücken. Wenn es dann funktioniert die Übertemperatursicherung(en) tauschen.
Danke für die konstruktiven Beiträge! Habe noch einige hochaufgelöste Bilder der Bauteile angehängt. Folgendes habe ich noch gemessen: - beide Relais (Licht und Heizung) ziehen an, wenn ich testweise 9V anlege UND es besteht dann auch Durchgang bei den Pins, die die Heizung (bzw. das Licht) schalten. - Sicherung hat Durchgang. - das breite Flachkabal hat an allen 10 Leitungen Durchgang, auch kein Wackelkontakt. Werde noch STV4 brücken und testen, obs am Übertemperaturschutz liegt.
Der ULN2003AN ist ein Darlington-Transistor-Array. Der wird die Relais ansteuern. https://www.ti.com/document-viewer/uln2003a/datasheet Da mal erstens zwischen Pin 9 und Pin 8 messen (siehe Datenblatt) ob überhaupt 12VDC messbar sind. Die Frage ist auch, ob der überhaupt am Eingang angesteuert wird. Am ULN2003AN sind Pin 1 bis Pin 7 die Eingänge 1 bis 7. Aber es scheinen nur Eingang 3 bis 7 verbunden, wobei davon die zugehörigen Ausgänge 5 - 7 (am ULN2003AN) zu den 3x MOC3063s gehen für die Ansteuerung der Triacs. Die Ausgänge 3 und 4 scheinen zu den Relais zu gehen. Ausgang 3 über SV4 (den Übertemperaturschutz). Wenn man den brückt, sollte der Schutz temporär zum Testen außer Kraft gesetzt sein, wenn ich die Leiterplatte korrekt verstanden habe und alle Leiterbahnen richtig nachverfolgen konnte. Bild von IC1 Aufschrift wäre auch noch nicht verkehrt. Schätze LM7805. D.h. Testen ob am Eingang 3 vom ULN2003 ca. 5V (gegen GND) anliegt, wenn die Sauna heizen sollte. Ist aber bei offener Platine für Laien sicher gefährlich.
Achso auch an Eingang 5 muss natürlich 5V oder so messbar sein, da ja auch der Triac Q3 über IC5 (MOC3063) angesteuert werden muss, damit die Heizung funktioniert.
Jacob S. schrieb: > Werde noch STV4 brücken Sieht schon gebrückt aus oder ist das die Unschärfe des Fotos?
Mario M. schrieb: > Sieht schon gebrückt aus oder ist das die Unschärfe des Fotos? Tatsache. Dachte mir sowieso schon was die Nahaufnahme des Steckers soll. Denke das sollte damit gezeigt werden.
Genau, das ist laut Detailfoto schon gebrückt, werde die andere Seite des 2-poligen Kabels, Bedienteil und den Übertemperaturfühler nochmal auf Defekte prüfen, bevor ich die Detailmessungen am ULN2003AN mache.
Guten Abend zusammen, habe jetzt die vorgeschlagenen Messungen am UL2003AN gemacht. Es liegen zwischen Pin 8 und 9 bei Heizungsanforderung 12,8 V an. Bei Eingang 3 sind es 8,2 V und bei Eingang 5 sind es 12,8 V. Habe mehrfach gemessen, immer diese Ergebnisse. Ich habe mir auch den Fühler (siehe Bild) angesehen. Abstecken oder kurzschließen bringt jeweils die entsprechende Fehlermeldung am Bedienteil. Mit dem Multimeter konnte ich folgende Messungen am ausgebauten Fühler machen: Bei ca 5 °C -> 29 kΩ Bei ca 20 °C -> 15 kΩ Bei ca 35 °C -> 8 kΩ Ich dneke, diese Werte sind alle soweit unverdächtig bzw kein Hinweis auf einen Defekt bei diesen Teilen?
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Ist dabei auch ein Klicken eines Relays zu hoeren?
Beim einschalten des Lichts als auch der Heizung klickt das Relais. Wenn ich einen Fehler provoziere (zb einen Fühler abstecke oä), klickt es ein paar Sekunden nach dem einschalten erneut (ich denke, das ist dann eigtl das abschalten, weil ein Fehler entdeckt wurde).
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Jacob S. schrieb: > Beim einschalten des Lichts als auch der Heizung klickt das Relais. Es sind ja zwei Relais. Du meinst das "REL2" für die Heizung klickt, oder? Wenn das Relais klickt, dann wird es auch angesteuert und der ULN2003 sollte ok sein. Dann müsstest du auch am Ausgang des REL2 230VAC gegen N messen können. Wenn die Heizung dann immer noch nicht geht, sind entweder die drei TRIACs oder deren Ansteuerung Toast oder die Heizung selbst. Man könnte ja auch einfach mal das Licht bei den Steckern für die Heizung dranmachen und schauen ob das Licht angeht, wenn die Heizung angeschaltet wird. Wenn ja, ist die Platine ok und die Heizstäbe/Kabel defekt.
Danke, Licht und Heizung tauschen geht von den Steckern leider nicht. Ob direkt am Relais 240 V anliegen, kann ich noch messen, bei den ganzen schwarzen Steckern kommt kein Strom an, beim weißen Lichtstecker schon.
Wobei hier auch die Leistungshalbleiter auf der Unterseite auch noch schalten. Diese dürften die Heizung als Wellenpaketsteuerung bedienen. Es gibt Anlagen, da schaltet ein Relais in Reihe vor den Leistungshalbleitern erstmal ein. Das soll sicherstellen, dass bei durchlegiertem Halbleiter die Leute nicht verbrennen, weil bei noch größerer Übertemperatur das Relais abschalten soll.
Jacob S. schrieb: > Danke, Licht und Heizung tauschen geht von den Steckern leider nicht. Bestimmt kann man auch die Stecker tauschen oder irgendein anderen kleinen 230V Verbraucher (Glühbirne) irgendwie an die Stecker / Kontakte anschließen um es zu testen. Dieter D. schrieb: > Wobei hier auch die Leistungshalbleiter auf der Unterseite auch noch > schalten. Das sind die besagten Triacs. Die sind auch in Reihe zu REL2 geschaltet. Wenn am Ausgang von Rel2 230V ankommen (zu N gemessen), dann geht das Relais und seine Ansteuerung schonmal. Wenn am Ausgang dann nichts ankommt, stimmt was mit den Triacs/der Ansteuerung der Triacs nicht. So einfach.
Ich lese jetzt nicht nochmal alles durch: Schon mal an der freigeschalteten Platine den Ohmwert der angesteckten Heizungen hinten an den Buchsen gemessen? Schon mal bei eingeschalteter Heizung N am Stecker einer HZG und L am Triaceingang gemessen? Vielleicht ist der Relaiskontakt defekt.
Timo N. schrieb: > Bestimmt kann man auch die Stecker tauschen Man kann diese Stecker von Wieland sogar kaufen.
Kann es sein, dass die Firma so viele Stecker hat, dass diese ab und zu einen verkaufen müssen? 🤔
Nebenbei erinnere ich mich dabei an eine Fall, wo jemand mehrfach am Stecker den korrekten Wert des Widerstandes für die Last gemessen hatte und immer wieder nach dem Einstecken es nicht ging. Es wurden auch die Buchsenkontakte bis auf die Platinenleiterbahn auf Durchgang geprüft. Es war immer alles ok. Die Ursache war am Schluss eine Unterbrechung im Kabel, die auftrat, wenn es eingesteckt war.
Sind auch spannende Vermutungen, kann ja alles sein. Bei den Steckern für die Heizung liegt niemals Strom an, egal ob die Kabel zu den Paneelen eingesteckt sind oder nicht. Irgendwie klickt das Relais, bringt aber die 230 Volt nicht auf die Stecker. Werde als nächstes noch mal messen, ob beim Relais tatsächlich 230 Volt abgehen oder nicht. Wenn ich gar nicht mehr weiterkomme, baue ich die Stecker der Paneele auf herkömmliche Steckdosenstecker um und schalte die Heizung mit einem 60 Minuten-Countdowntimer. (wobei das echt last exit ist, ich würde es wirklich gerne "richtig" hinbekommen).
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Die Stecker scheinen die: https://www.wieland-electric.com/de/produkte/elektroinstallation/stecksysteme-niedrige-schutzart/gesis-classic/#node-euxys9j27xezo Wieland Gesis Classic zu sein. Da steht drin, dass die schraubbar sind. Den Stecker abzuschrauben und stattdessen dann an ein rumliegendes Anschlusskabel von einem 230V Verbraucher zu schrauben geht schnell (Baufassung von Glühbirne). Aber wenn schon an den Ausgängen keine 230V messbar sind, dann liegts wohl auch eher an der Platine. So weit ich das sehe gibt es ja 3x Heizungsausgänge (HZ1, HZ2, HZ3), mit je zwei Steckern, von denen aber immer nur einer belegt ist. D.h. es sind 3 x Infrarotpanele da dran? Dass alle drei gleichzeitig kaputt gehen, wäre merkwürdig. Genauso merkwürdig wäre aber, wenn alle 3x Triacs auf der Platine kaputt gehen. Wie dem auch sei: Wenn methodisch nachgemessen werden würde (von hinten nach vorne oder von vorne nach hinten im Signalpfad), wäre der Fehler schnell gefunden.
Ja, keiner der 2 x 3 Ausgänge zu den Paneelen bekommt Strom (man kann bei den drei Auslässen frei wählen, welchen man nimmt), nur die beiden weißen mit dem Licht haben Strom. Die Paneele können also gar nicht warm werden. Wenn ich Stecker tausche, weiß ich, was passiert: beim Licht angesteckt, oder umgebaut auf normale Steckdose heizt das Paneel (sofern die drei nicht zufällig alle kaputt sind). Einen Verbraucher, zb Glühbirne angesteckt, wird sie bei den weißen Steckern leuchten, bei den schwarzen nicht. Habe auch alle hier erwähnten Messstellen gemessen und die Werte sind soweit ok. Nachdem der Fehler schnell gefunden werden sollte, wenn man entlang des Signalpfads misst, ich aber trotz den hier gegebenen Tipps den Fehler nicht gefunden habe und auch nicht ohne Weiteres weiß, wo ich welchen Wert bei der Messung entlang des Pfades zu erwarten habe, werde ich es dabei bewenden lassen. Das Ding ist aus welchen Grund auch immer, für mich nicht mehr zum Laufen zu bringen. Ich hab alles haarklein beim Abbau der Kabine fotografiert, und alle Kabel markiert etc (obwohl es egal gewesen wäre) und beim erneuten Aufbau auch alles exakt so montiert (ist ja auch nicht so kompliziert). Ich fuchse mich im Alltag in die verschiedensten Sachen rein und versuche sie mit größtmöglicher Sorgfalt und Sicherheit in Stand zu setzen, auch manches "elektronische" war schon dabei. Gibt noch ein zwei andere kleinen Baustellen, wo ich vielleicht mit dem Wissen aus diesem Forum zum erfolgreichen Lösen des Problems kommen kann, für diesen Fall gebe ich mich vorerst geschlagen. Ich habe schon mehr Stunden mit der doofen Platine verbracht, als ich je in dieser Kabine sitzen werde.
Jacob S. schrieb: > auch nicht ohne Weiteres weiß, wo ich welchen > Wert bei der Messung entlang des Pfades zu erwarten habe Es kann doch nicht so schwer sein, zu messen, ob die Phase hinter dem Relais noch anliegt. Am besten geht das mit einem zweipoligen Spannungstester und einem Pol an N. https://www.ebay.de/itm/277190920183 So ein defekter Relaiskontakt könnte hochohmige Verbindung haben, da kann eine Messung mit hochohmigen DVM täuschen. Wenn sichergestellt ist, dass die Heizungen angeschlossen sind und die Triacs angesteuert werden, dann reicht ein Phasenprüfer, da dann der Kontakt ja belastet wird: Wenn er vor dem angesteuerten Relais leuchtet (roter Kreis), dahinter aber nicht (grüne Kreise), ist der Relaiskontakt defekt. Die Messung ist aber nur mit Heizungslast gültig. Ohne Last reicht ein hochohmiger Kontakt aus, dass der Phasenprüfer leuchtet.
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Nein, das habe ich wie geschrieben noch vor (dass ich beim Relais-Ausgang messe). Habe auch einen Duspol zum Messen.
Jacob S. schrieb: > Habe auch einen Duspol zum Messen Prima, dann ist auch die Polung egal. Eine Seite an N, z. B. in die Hülse eines unbenutzten Heizungsanschlusses stecken, mir dem zweiten Pol erst roten, dann grünen Kreis messen. ERGEBNIS?
Werde berichten, bitte um Nachsicht, es ist keine Nachlässigkeit, wenn ich längere Zeit nicht antworte, aber ich komme immer erst an manchen Wochenenden zum Testen, die Kabine steht im Wochenendhaus :)
Wie ich schon vor Wochen ... Wollvieh W. schrieb: > Mir ist die Sucherei nach dem Fehler hier zu unsystematisch. ... und er sogar vor Jahren ... Flip B. schrieb: > Systematische fehlersuche: Man zeichnet sich ein blockschaltbild der > komponenten auf. ... schrieb, erfordert Fehlerfinden eine Systematik, und kein ADHS-Eichhörnchen-auf-Speed-mäßiges Durchhuschen durch irgendwelche aufgeschnappten Teillösungen, ohne diese in Zusammenhang zu bringen. Wo um Himmelswillen ist das Problem, folgendes geordnet zu tun: -Die Eingänge des ULN messen [*] (ich würde kurzerhand an jeden eine LED dranhängen) und daraus im Zusammenspiel mit der Steuerung ermitteln [*], ob zur rechten Zeit die Heizung eingeschaltet wird. Wenn nicht: Fehler in der Steuerung. -Wenn die entsprechenden Relais eingeschaltet sind, deren Kontaktseite von Betriebsspannung bis jeweiligen Steckerabgang durchmessen[*]. Wo der Triac dazwischensitzt, die Teilstrecken messen. Wenn Relais gut, Triacs prüfen. Dazu würde ich ohne Detailwissen über deren Funktionsweise erstmal eine 10-Watt-Schreibtischlampe an den Ausgang hängen [*] und bei Nichtfunktion (weil nur noch LED mit vorhanden und eventuell Mindestlast unterschritten) einen Föhn auf halber Stufe. Wenns nicht tut: Fehler in der Ansteuerung. -Strom auf die Heizelemente geben[*]. Wenn sie nicht warm werden: Kaputt. Meine Güte. Wenn man nicht gleich 5kW drüberlaufen läßt, kann man solche Kontakte wunderbar mit Drahtkleiderbügeln oder Staubsaugerkabeln (der Trend geht ja heute eh zu schnurlos) bespielen. Wer es sich aus guten Gründen nicht zutraut, auf diese Weise mit Netzspannung zu hantieren, kann ein solches Gerät halt nicht reparieren. Sogar nicht einmal analysieren. [*] für all das gilt: auf die jeweils passende und angemessene Weise
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