Mark K. schrieb:
@Mark: Welches Tablet genau ist es denn?
Dell Venue 11 Pro 7140
Danke. Auf der Dell Seite mit der Anleitung:
https://www.dell.com/support/manuals/de-de/dell-venue-11-pro-7000-7140/dell_venue11pro_7140_ug-v1/technische-daten?guid=guid-ed3189c3-1247-45a2-8265-e9851188ff3e&lang=de-de
... steht (1/2 - 2/3 runterscrollen) "1,2A / 2A (30W)".
Die orig. Versorgung ist also für 2A(max) konzipiert.
Alfred B. schrieb:
@toma: Mit einem synchrongleichgerichteten Buck-Boost
https://de.aliexpress.com/item/1005003293488096.html?gatewayAdapt=glo2deu
(nur ein Beispiel, daß es so etwas überhaupt gibt)
Entschuldige meine Ignoranz, aber was unterscheidet einen synchron-
"Synchron(-gleichrichtung)" geschieht mit FET(s) statt
Diode(n). Übrigens in "verkehrter" Richtung, so daß bei
fehlender Ansteuerung U_GS trotzdem die Bodydioden der
FETs gleichrichten (/würden).
Der - mit Weiterentwicklung der FETs immer niedriger
werdende - R_ON erlaubt (je höher I, desto mehr) eine
deutliche Reduktion der Leitverluste gegenüber Dioden.
von einem asynchron-Teil? Bei dem
https://de.aliexpress.com/item/1005002821294037.html
der aufgrund des eher geringen Strombedarfs eher zu passen scheint,
ist von "asychronous rectification" die Rede
"Asynchron" ... ist hier einfach nur Unsinn.
"Synchron" ist nämlich auf die konkrete "Leitend-Zeit"
der (falls es nicht stattdessen mit FET gemacht wäre)
Fangdiode bezogen, der FET leitet "synchron zu dieser".
(Würde die Diode asynchron (und das zu sich selbst -
geht ja eh nicht, aber ...) arbeiten, müßte sie dazu
leiten während der Schalter das tut und/oder mit einer
anderen als der Schaltfrequenz (letzteres entspräche
"andere (niedrigere) Drehzahl als das Drehfeld - und
zwar durch Schlupf" bei der sog. Asynchronmaschine").
Mind. eines von beiden - jedoch ist beides unmöglich.
(Bzw. alle 3, mitsamt des erstgenannten in Klammern.)
Bedeutet also nur, daß "einfache Dioden-Gleichrichtung"
am Werke ist, die meist (und bei mehr als Minimallast
praktisch immer ... außer der Wandler ist für so wenig
Strom ausgelegt, daß die Ansteuerleistung für den FET
die Diodenleitverluste überträfe) ein Stückchen weniger
effizient ist als Synchrongleichrichtung.
Der hier und oben verlinkte buck-boost erscheint mit für meine Anwendung
(ca. 1A) reichlich überdimensioniert. Würde es nicht auch der verlinkte
https://de.aliexpress.com/item/1005002821294037.html
tun?
Wohl zu knapp - ca. 4A sind das Schalterstromlimit ...
abh. v. d. Topologie und ÜV/TV liegt I_peak ja durchaus
weit oberhalb I_out.
Bin mir sogar unsicher welche Topologie das genau ist:
Ein Inverting Buck-Boost (= nichtisolierter Sperrwandler)
bräuchte nur eine Speicherdrossel, es sind aber zwei ...
nachgeschaltet ein LC Filter, das hätte dafür gepaßt wg.
relativ hohem Ripple bei Flyback-Ausgängen.
Ein SEPIC könnte auch vom LC-Filter profitieren (auch
wenn ein solches, im Gegensatz zur mittleren Aussage auf
Bild 1 unten, R_Spule * I_aus -abhängig die tatsächliche
U_aus doch recht stark nach unten ziehen kann) ... nur
wäre das dann ein SEPIC mit nicht gekopppelten Spulen,
was den Koppelkondensator stärker belastete, weshalb
dieser besonders "gut" (und daher größer ...) zu sein
hätte (... leider sehe ich da nicht mal einen kleineren
Koppel-C, ist also wohl vmtl. kein SEPIC).
Aber egal, daß das Ding (also nicht mal bei z.B. 24VDC
als U_ein, fürchte ich) die eben geforderten bis zu 2A
@ 19VDC schaffte, ohne bedenklich heiß zu werden (und
daher, auch wenn zuerst, evtl. nur begrenzte Zeit bis
Austausch nötig), bezweifle ich. Wäre mir zu knapp.
Aber es ist schon besser, nur einen Buck oder Boost
zu brauchen.
Gut zu wissen.
Also der Einfachheit halber. Weil einfacher nun einmal
weniger fehleranfällig zu sein tendiert. Durch weniger
Schalter im Strompfad meist auch effizienter. Obwohl:
Auf dem v. m. verlinkten Teil werden recht dicke FETs
sein (evtl. sind zwei in Reihe noch niederohmiger als
vieles andere auffindbare mit nur einem).
Zwar sind "bis zu 10A" Unsinn, nur 5A gingen wohl ok.
[Traue nie diesen Angaben: "5A(max) / besser gekühlt
bis zu 10A" ist Unfug (5A im Buck Modus - evtl. grade
so ... 10A niemals) --- ca. die Hälfte zu empfehlen,
somit @2,5A nur 0,5A über der Dell Spec mit 2A(max).]
Imho gut geeignet.
Ist es gleich, ob man sich für buck oder boost
entscheidet, oder ist eines vorzugswürdig?
Buck ist bei identischen Bedingungen und Teilen wohl
etwas effizienter, weil Boost Selbstinduktion nutzt,
während Buck faktisch LC-gefilterte Rechteckspannung
darstellt - Boost bräuchte bessere Spule für selbe
Effizienz bei vertauschten IN/OUT - Bedingungen.
(Boost arbeitet recht ähnlich dem Sperrwandler. "Der"
Unterschied ist, daß U_ein beim Boost auch zusätzlich
ganz_direkt an den Ausgang gekoppelt ist / seriell
zu U_selbstind. aus der Drossel dem Ausgang parallel
liegt. Und daher sowohl bei Taktung als auch "stillen"
FET(s) U_ein minus U_Diode (synchronglr.: Bodydiode)
an der Last liegt. Beim "ganzen" Sperrwandler sperrt
die Bodydiode so etwas ... weshalb dieser auch jegl.
Unter -setzung unterhalb 1 kann - der Boost nicht.)
Von dem Problem abgesehen, daß die buck anscheinend immer eine
Spannungsdifferent zur Ausgangsspannung benötigen. Wie verhält sich ein
Aufwärtswandler, braucht der auch eine Spannungsdifferenz zur
Ausgangsspannung?
Keine üble Frage, lieber Mark! ;)
Beim Buck wirkt der stromabh. Spannungsfall leider in
die Wandlungs-Richtung, verringert die mögl. U_aus(max).
Folge: U_Differenz rec ht hoch / höher als beim Boost.
Bei Boost wirkt genau das der Aufwärtswandlung entgegen
und somit sinkt daher U_Differenz. Trotzdem /entstehen/
diese Leitverluste: Auch wenn sie sich @ Boost "partiell
eigenkompensieren" bzgl. U_Differenz vgl. mit Buck, sind
doch sie es, die (mit) den Wirkungsgrad drücken.
(Da haben aber auch schon einige die A...karte gezogen
indem sie zu nahe dran plötzlich keine funktionale
Spannungsregelung (Step-Up arbeitet nicht) hatten ...
trotz allem: "Boost bedeutet eben doch aufwärts.")
Also bspw. wenn 5V benötigt werden: Besser mit einem LiIon-Akku (ggfs.
zwei parallel) und aufwärts oder zwei in Reihe und abwärts?
5V? Besser 2S und Buck, wenn man mit 2S zurechtkommt
(Also rein auf Wandlungseffizienz bezogen - 1S könnte
man halt simpler (auch in-Circuit) laden ...).
Allerdings @ U_ein möglichst nahe an der
gewünschten U_aus, nicht etwa "unterschiedlicher ist
besser". Hier gilt: Je näher dran, desto effizienter.
(Nur damit der TO nix falsch auffaßt dahingehend.)
:-)) Das ist mir schon klar ...
Dachte ich mir fast.
War wegen meiner da gerade unbeholfenen Formulierung,
die Dich nur nicht irgendwie irritieren hatte sollen.
Am effizientesten also wenn man bis auf den minimalen
Spannungsabfall des Buck oder Boost (resultierend aus
ohmschen Anteilen aller Leiterbahnen und Bauteile im
Strompfad, bei max. Strom hindurch) "ganz dran" ist.
(Beim Buck halt @ Akkupack (fast) leer, beim Boost
eben @ Akkupack (fast) voll.)
Bei 4s (4s2p oder 4s3p) wären es maximal knapp 17V, bis herab zu wohl
etwa 12V. Ei-ei.
Und mit 5s (5s2p) wären es minimal halt 15V.
Bei 6s (6s2p) sind es minimal 18V. Ein Abwärtsregler bräuchte aber
minimal 20V-21V, wenn ich die Soll-Spannung auf 18V reduziere, das wären
7s. Bei 7s2p spielt aber schon das Gewicht und die Größe eine Rolle.
Andererseits 40% mehr Kapazität ....
Prinzipiell ist durch effiziente Synchronwandler jede
Konstellation denkbar.
Max. wichtig für alles, auch bevor man "nS/nP" plante:
Wie hast Du die Zellen überhaupt präzise getestet?
Werte jeder Zelle für sich sind welche?
Nichts dagegen, gebrauchte Zellen wiederzuverwenden, nur
je nach Zustand anders / je nach Fall evtl. doch nicht.
Oder mit Tricks:
Vor 2 Jahren wurde ein Pack aus über 20 solchen Zellen
gefertigt, nach der Messung wurde es auch 4S/ 5P. Dabei
wurden je ähnliche übereinander seriell verschaltet -
schlechtere "weiter weg" (sogar mit etwas höherem R der
Anschlüsse also - obwohl sich I eh durch erhöhten R_i
verringert). Hält noch (Kapazität gemessen fast 10Ah),
nur wie lange weiß man bei absichtlicher Mitverwendung
auch schon etwas schlechterer Zellen kaum. Darauf, auf
trotz allem hohe Kapazität, war es damals angekommen -
leider.
Allgemein hat man am besten viele davon und macht's wie
die Schneewittchen-Taube - also schlechtere gleich weg,
bzw. zumindest separat verwendet (getrennte Packs).