Wie funktioniert diese PTT-Schaltung aus re. Audiokanal

OP #7737590
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Hallo zusammen, ich bin mir jetzt nicht ganz sicher in welche Rubrik das Thema gehört - habe mich jetzt für Funk/Felder entschieden, da es ja eindeutig dem Amateurfunkzubehör zugehört und ich hoffe dass hier jemand mir das erklären kann.

Wie funktioniert denn dieses Kabel? Wofür sind die ganzen Schottky-Dioden da?

https://digirig.net/product/vox-ptt-cable-for-smartphones/ Danke

Edit: Mir kam grde die Idee ib das ein Brückengleichrichter sein könnte. Wofür sind dann aber die Kondensatoren da?

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#7738852
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Hans Markus G. schrieb:

Leider geht das irgendwie nicht - wo ist mein Denkfehler?

Bei LT-spice gilt wie bei allen Simulatoren: garbage in - garbage out.

  • Die Vervielfacherschaltung hat einen Innenwiderstand, der von der Frequenz und der Kapazität der Kondensatoren abhängig ist. An einer Last von 100 Ohm kann da nichts Vernünftiges rauskommen. Ab einer Last von 10 K und höhe wird das eher was. Darum ist in der PTT-Originalschaltung auch eine hochohmige Transistor Schaltstufe als Last, die du in deiner Simulation geflissentlich eingespart hast.

  • Um aus der Villard Schaltung eine Gleichspannung zu erhalten, muss parallel zum Lastwiderstand ein Ladekondenstator von einigen Mikrofarad. Sonst erhält man nur eine Wechselspannung mit Gleichspannungsversatz. (Siehe Link unten). In der PTT Schaltung ist ein 100 nF Ladekondensator nach dem Transistor.

  • Wenn du die Schaltung mit Schottkydioden simulieren willst, solltest du auch Schottkytypen angeben. Ohne Angaben eines Diodentypen arbeitet LT-Spice mit einem generischen Diodenmodell.

Mein Tipp, nochmal den Artikel in dem Link lesen, um die Villard-Schaltung zu verstehen und nicht nur abzuzeichnen. Dort ist auch die Berechnung des Innenwiderstandes erklärt.

https://www.elektroniktutor.de/analogtechnik/vervielf.html

#7744454
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Al schrieb:

Die Vervielfacherschaltung hat einen Innenwiderstand, der von der Frequenz und der Kapazität der Kondensatoren abhängig ist. An einer Last von 100 Ohm kann da nichts Vernünftiges rauskommen.

Der Vervielfacher wird ja auch nicht mit 100R belastet, sondern mit 2k2 in Reihe mit der B-E-Diode.

Und aus der Gesamtschaltung "kommt auch nichts raus", sondern bei ausreichender Signalspannung wird der Ausgang auf GND gezogen. Die positive Spannung für das Relais oder was sonst damit damit angetrieben wird, muss von woanders her kommen. Die Simulation zeigt das zutreffend.

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