eine kleine Lok meines Sohnes ist kaputt gegangen. Der USB-Anschluss hat sich von der Platine gelöst. Siehe Bilder. Besteht die Chance das wieder dran zulöten?
USB: Micro USB mit 7 Pins (schlecht auf den Bildern zu erkennen)
Vielleicht möglich, sofern da keine Leiterbahnen abgerissen sind.
Das kann man auf Deinem nachbearbeiteten Bild aber nicht sicher beurteilen; die Fläche direkt oberhalb des "+" im Bestückungsdruck sieht verdächtig auf, und das Gewölle oberhalb der LED sieht noch verdächtiger aus.
An der Platine hat sich schon jemand versucht, wie?
Die abgebildete Micro-USB-Buchse wahr offensichtlich nur angeklebt, welcher Idiot auch immer dieses Layout gemacht hat, hat darauf verzichtet, die beiden seitlichen Laschen der Buche verlötbar zu machen.
Das ist also eine Sollbruchstelle, und die wird mit jedem Reparaturversuch immer besser.
Hab das gebraucht bei Kleinanzeigen gekauft und mein Sohn hat gleich am ersten Tag den Stecker so fest reingedrückt dass es kaputt ging...
Was ich mich frage: auf dem Microkontroller ist so viel Lötzinn, dass es so aussieht, dass alle Pins quasi verbunden sind, da ist ja kein Pin isoliert - da kein Abstand dazwischen ist. Wenn ich also das Lötzinn entferne, muss jeder PIN in das passende Löchlein, aber am Ende ist eh alles verbunden, da das Lötzinn ja leitend ist!?
Man muss sich erst für ein Lötzinn entscheiden, und heute nimmt man bleifrei, mit dem ist auch der Stecker gelötet. Nein, dafur taugt der Ersa ohne Temperaturregelung nicht
Da hat dir jemand nach einem fehlgeschlagenen Repversuch ein kaputtes
Teil angedreht. Dein Sohn ist daran unschuldig.
Genau das, es wurde da schonmal stümperhaft rumgelötet, ich sehe auch nicht wo und in welcher orientierung die gezeigte Buchse da passen kann. Vielleicht ist die Buchse nicht dazugehörig, kaputt ist sie sowieso. Gibt es ein Bild einer unbeschädigten Lok, hat diese einen Namen?
Eine Platine nennt man nicht Mikrocontroller! Es verschiebt sich dieses Wortverständnis immer mehr durch Raspi-IT-Jünger, der Mikrocontroller ist einer der schwarzen ICs auf der Platine.
Hohle dir reichlich platinen zum üben, bevor du loslegst.
Die beiden Bilder sind geschickterweise in unterschiedlichem Maßstab.
Was Du auf der Platine als Pin 2 und 3 bezeichnest, sind tatsächlich Pin 1 und 5, und was Du als 1 und 4 bezeichnest, sind die beiden mit dem Gehäuse der Buchse verbundenen größeren Stifte.
"Kleber" trifft es, das ist ein Versuch, das Buchsengehäuse mit der Platine zu verlöten.
Vielleicht ist es besser, diese Buchse ganz weg zu lassen und stattdessen eine andere Steckverbindung heraus hängen zu lassen, an die man einen Adapter steckt.
Ja genau: schick her.
Bei alles Respekt: sowas muss man schon mal gemacht haben.
Steck ne große Schachtel pall mall rot mit ins Päckchen. Passt.
Ich mach dir das.
Was Du auf der Platine als Pin 2 und 3 bezeichnest, sind tatsächlich Pin
1 und 5, und was Du als 1 und 4 bezeichnest, sind die beiden mit dem
Gehäuse der Buchse verbundenen größeren Stifte
So ist es und wenn man genau hinschaut, dann sind die Pins 2-4 an der Buchse gekürzt. Vermutlich hatte die Originalbuchse die gar nicht, zum Laden reichen die anderen beiden. Hier hat wohl jemand versucht eine unpassende Buchse dranzufrimmeln, die Ursprüngliche war sicher auch an der Vorderkante verlötet.
Wenn man schon einiges an Erfahrung mit Lötwerkzeugen und Lötstellen hat, dann schon. Aber der winzige 15W Lötkolben erscheint mir völlig ungeeignet. Und hier muss man zudem mit Lötsauglitze, Flussmittel und Leiterplattenreiniger ran. Und man sollte die richtige, passende Buchse dranlöten.
Und die Fläche ganz recht dient lediglich der Halterung ist also vl. ein
Kleber?
Diese Fläche sollte idealerweise flächig verlötet sein und die Steckkräfte aufnehmen. Offenbar hat genau das nicht funktioniert. Zum GLück waren auch die Pins schlecht verlötet, sodass wenigstens noch die Pads dran sind.
Ich würde bei Mouser(oä) die passende Buchse ordern, bzw. vorher im Teilesortimentskasten nach einer passenden USB-Buchse kramen, die Platine entsprechend herrichten und die Buchse plan auflöten/ aufschwimmen lassen.
Die beiden Positionierstifte gehören durch die kleinen Löcher und dienen eigentlich ja nur zur sicheren Positionierung während des automatischen Bestückprozesses, nemhen sicher auch einen Teil der Scherkräfte auf. Zumal, wie richtig bemerkt wurde, die komplette Vorderkante der Platine mit der (einst angedachten) Buchse verlötet war. Die Buchse hatte wahrscheinlich sogar entsprechende, nach unten zeigende, Metalllaschen, die dort im PCB eintauchten. Die Langlöcher sind ja zu erkennen.
Edit: hab nur Micro-USB-Stecker zur Selbstmontage zur Hand, keine Buchsen.
Aber auf jedem Arduino ist son Ding drauf. Bevor ich da ne Bestellung auslöse, würde ich halt dort eine herunterlöten, auch wenn sie nun nicht zu 100% passen sollte.
Ich würde bei Mouser(oä) die passende Buchse ordern, bzw. vorher im
Teilesortimentskasten nach einer passenden USB-Buchse kramen, die
Platine entsprechend herrichten und die Buchse plan auflöten/
aufschwimmen lassen.
Das ist natürlich die professionelle Methode, doch der TO hat durchblicken lassen, dass er das dazu nötige Werkzeug nicht hat. Es extra nur dafür anzuschaffen scheint mir nicht ratsam.
Ich hab mal aus China ein Sortiment mit irgendwas um die 70 Mikro und Mini Buchsen bestellt. Da sollte schon was passendes drunter sein. Dazu bräuchte es aber ein paar DetailFotos mit Massen von Buchse und Platine.
Die Reichelt Buchse hatte ich weiter oben auch schon vorgeschlagen. Die ist noch gut von Hand zu verlöten. Ich benutze die sehr oft. Etwas Lötpaste auf die mittleren 2 Haltepads, dann die beiden Laschen verlöten.
Ich würde bei Mouser(oä) die passende Buchse ordern, bzw. vorher im
Teilesortimentskasten nach einer passenden USB-Buchse kramen, die
Platine entsprechend herrichten und die Buchse plan auflöten/
aufschwimmen lassen.
Das ist natürlich die professionelle Methode, doch der TO hat
durchblicken lassen, dass er das dazu nötige Werkzeug nicht hat. Es
extra nur dafür anzuschaffen scheint mir nicht ratsam.
kann ja alles sein. Ich hatte ihm angeboten, es mir einfach zuzusenden.
Ich mach das dann wieder "heile". Ist doch nun egal, wo ich das benötigte Zeuchs dafür hernehnme.
Da aber hier nichts mehr kommt, scheint es ja SOO wichtig nicht gewesen zu sein.
Da aber hier nichts mehr kommt, scheint es ja SOO wichtig nicht gewesen
zu sein.
Vielleicht will er auch einfach sein Kinderspielzeug nicht in eine widerliche Raucherbude geben?
Das ist übrigens ein Projekt für ein Repair Café, die freuen sich und basteln dann irgendeine Stromversorgungsbuchse dran. Auf der Platine ist genügend Platz, um Kabel an + und - anzulöten, der Rest der USB-Buchse wurde ja auch nie genutzt, wozu auch?
Du bist auf den falschen Maßstab hineingefallen. Das Bild rechts ist
größer dargestellt als das Bild links.
Egal, wie der Maßstab ist, der mit "Pin4 ID" beschriftete Pin der Buchse war dem Aussehen nach zu urteilen noch nie angelötet. Falls die mit "Kleber?" beschriftete Fläche etwas mit der Befestigung der USB-Buchse zu tun haben soll (Buchse auf der SMD Bestückungsseite) wären die Pin-Nummerierungen in dem Bild gespiegelt - aber wer weiß, wie Platine und Buchse zusammen gehören.
der mit "Pin4 ID" beschriftete Pin der Buchse
war dem Aussehen nach zu urteilen noch nie angelötet.
Wozu auch? Wie ja schon gemutmaßt wurde, ist das nicht die Buchse, die da ursprünglich verarbeitet war, sondern eine, die ein mäßig begabter Reparateur da "drangemacht" hat.
Die Pins 2 und 3 einer USB-Buchse werden auch nicht verlötet, die ganze Geschichte läuft ausschließlich über Pins 1 und 5 -- was halt +5V und GND sind.
Das ist ein reiner Stromversorgungsanschluss, da kann man weder Firmwareupdates einspielen noch sonstwie mit der Spielzeuglok reden.