nochmal Led-Tester

OP #7742503
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Hi

Da die meisten Multimeter keine blauen oder weißen Leds, oder gar mehrere Leds in Reihe testen können, dachte ich an einen Selbstbau.

12V-Stromquelle ist kein Problem, wobei ich mir aber Sorgen mache: Die Test-Led/s können auch falschrum angeschlossen werden, dann bekommen sie 12V Sperrspannung.

Gibts Möglichkeiten, das zu verhindern?

#7742761
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Peter N. schrieb:

12V-Stromquelle ist kein Problem

Mit 12V wird das aber eher eine Spannungsquelle werden. ;)

Sollte max. 12V gemeint sein, dann kannst damit aber auch wieder nur max. 3 blau/weiße LEDs in Serie testen; viel gewonnen hättest Du damit auch nicht. Aber wenn Dir das reicht, dann mach die max. Spannung Deiner Stromquelle einfach einstellbar, z.B. 5V/8V/12V je nachdem wieviele LEDs Du gerade in Serie zum Testen hast.

#7742803
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Hallo Peter,

im Anhang habe ich dir mal eine Schaltung von mir gepostet.

Zufällig baue ich mir gerade einen LED-Tester mit AVR. Vielleicht kannst du mit der Schaltung was anfangen. Der Op Amp mit BD333 ist die Konstantstromquelle. Sie lässt sich durch Anlegen von 0-5V auf 0-100mA einstellen (nicht ganz 0 wegen R4). Die Bauteilewerte und Betriebsspannung musst du dir für deine Anforderungen halt anpassen.

Der zweite Op Amp macht das Ganze hotplug-fähig. Er sorgt dafür, dass erst Strom fließt, wenn die LED angeschlossen ist. Sonst würde bei bereits eingeschalteter Quelle beim dran stecken der LED der maximale Strom fließen und die LED aufblitzen. Die anderen Op Amps kannst du ignorieren, die Schaltung sieht inzwischen auch anders aus, damit messe ich nur die Durchlassspannung.

Angehängte Dateien:
#7742855
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Tim 🔆 schrieb:

im Anhang habe ich dir mal eine Schaltung von mir gepostet.

Wo sind die Zeiten hin, als man das mit einem LM317 und einem 220Ohm Widerstand gemacht hat? Der begrentzt sofort, man muß nichts schalten, mit den 5 mA kann man bei aktuellen LEDs schon seine Augen lasern und verpolt halten das auch fast alle LEDs aus, zumindest kurz zum Testen. Wer Angst vorm verpolen hat nimmt 1kOhm, mit 1,2mA macht man wirklich nichts kaputt.

Beitrag #7742930 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7742968
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Michael B. schrieb:

eine Konstantstromquelle (BCR420)

Klar doch, für eine simple Aufgabe muss man möglichst exotische Bauteile verwenden. Andere stellen das mit einem Transistor samt etwas drumherum dar.

Tim 🔆 schrieb:

mal eine Schaltung von mir

Aufwandsmaximierung.

Oliver R. schrieb:

Wo sind die Zeiten hin, als man das mit einem LM317 und einem 220Ohm Widerstand gemacht hat?

Das ist doch zu einfach und wäre auch eine meiner Ideen gewesen. Es tut aber auch eine Stromquelle mit einem Transistor, Emitterwiderstand und LED als Referenz, macht vier Bauteile.

Letztendlich brauche ich das alles nicht, weil ich nicht täglich dutzende LEDs zu testen habe. Ich habe ein Labornetzgerät und ein Sortiment Widerstände.

#7743014
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Ich würde für eine so anspruchvolle Aufgabe einen ATMega und einige Transis ( wegen der 12 Volt ) nehmen und die Software so programmieren, das die Spannung langsam hoch geht bis ca. 5Volt und dann abschaltet, wenn kein Strom fließt und im Display erscheint die Anzeige "Keine LED oder verpolt". HolgerR

#7743061
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Michael B. schrieb:

5V nutzen, die meisten überleben 5V.

Mal wieder typisch Laberkopp.

Es ist kein Wunder, dass die meisten 5V überleben, weil das bei den meisten so spezifiziert ist.

Aber den zweiten Punkt hast du wohl im Schreibeifer geflissentlich überlesen:

Peter N. schrieb:

... oder gar mehrere Leds in Reihe testen können

Peter N. schrieb:

Die 12V waren erstmal eine dahingeworfene Hausnummer mehr wäre besser.

Du wirst damit leben müssen, dass es die eierlegende Wollmilchsau nicht gibt.

#7743131
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#7743149
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