Die Näherungsschalter, due nicht auf Metalle sondern Menschen reagieren, heissen üblicherweise Touchsensoren, weil man schon sehr nahe kommen muss, bevor sie reagieren. Ob das gut genug ist ?
Player ist einfach, Versorgung hoffentlich nicht Akku.
Vermutlich besser kein Näherungsschalter, sondern eher ein Bewegungsmelder oder Präsenzdetektor mit einstellbarer Reichweite. Der Kunstkenner soll dem Kunstwerk ja nicht /zu/ nahekommen müssen, um eine Reaktion auszulösen.
Und gerade einen üblichen Bewegungsmelder sollte auch ein Laie durch Vorhalten von Blenden (Pappstücke) nachvollziehbar beeinflussen können.
Tonspeicher, was nimmt man heutzutage ? Stilvolle
Lösungen wie Endlosbandschleife scheiden aus;
Es gibt kleine mp3-Player-Module, die Material von einer (µ)SD-Karte abspielen können, z.B. der hier im Forum auch schon häufiger thematisierte Dfplayer mini:
In dem Ding ist sogar ein kleiner Verstärker eingebaut, der 3W-Lautsprecher ansteuern kann.
Man kann einen Microcontroller (à la Arduino) verwenden, um das Ding anzusteuern, es lässt sich aber auch direkt mit anzuschließenden Tasten o.ä. steuern.
Und an die könnte man den Ausgang des Bewegungsmelders/Präsenzdetektors anschließen.
"Naäherungsschalter" ist für mich nur der Oberbegriff,
berührungslos aus meiner Sicht. Weit verbreitet sind
z. B. die Bewegungsmelder für Licht.
Gibt es Erfahrungen mit dem vorgeschlagenen "Soundmodul" ?
...
PIR Sensor kannte ich noch nicht. Es liest sich, als müsste
man damit etwas experimentieren.
Erstaunlich der niedrige Preis des "DFPlayer". Sieht aus,
als sei Reichelt der Anbieter der Wahl, alles aus einer Hand.
...
Wie gesagt, Bewegungsmelder ist für mich eine Bauart des
Näherungsschalters, die Bezeichnung B. mag veraltet sein.
Es scheint auf solche digitalen Komponenten hinauszulaufen.
Mal sehen, ich hab auf dem Gebiet keine Erfahrung. Am schönsten
wäre es natürlich, alle aus derselben Versorgung speisen zu können.
Wie gesagt, Bewegungsmelder ist für mich eine Bauart des
Näherungsschalters
Ein Bewegungsmelder reagiert aber nur auf die Bewegung (von unterschiedlich warmen oder radarreflektirrenden) Sachen in seinem Sichtbereich und geht aus, wenn sich nichts bewegt,
ein Näherungsschalter bleibt an so lange etwas (ggf. metallisches, zumindest kapazitives) nah genug ist (bis er sich automatisch rekalibriert).
Wo wird das Objekt installiert? Im Freien? Im überdachten Bereich? ODer in einem klimatisierten und beheizten Raum? aus welchem Material ist das Kunstobjekt?
Am schönsten
wäre es natürlich, alle aus derselben Versorgung speisen zu können.
Am Allerschönsten wäre es, wenn da eine dauerversorgte Steckdose versteckt unter dem ausreichend großen Kunstobjekt wäre. Und im Kunstobjekt (oder dessen Sockel) ein (ggfs. hinreichend wassergeschützter) Bauraum für die ganze Elektronik.
Näherungsschalter, am besten was fertiges kaufen;
Auf welche Entfernung soll der reagieren? Soll der omni- (rundum) oder nur unidirektional (Vorzugsrichtung) funktionieren? Darf man den Sensor sehen oder geht das auf gar keinen Fall?
Mal sehen, ich hab auf dem Gebiet keine Erfahrung.
Das sind allerdings recht ungünstige Voraussetzungen...
Gibt es Erfahrungen mit dem vorgeschlagenen "Soundmodul" ?
Ich habe den DFPlayer schon einmal für ein Spaßprojekt eingesetzt und
war ziemlich (angesichts des Preises sogar absolut) begeistert davon.
Klanglich ist das Modul recht gut (natürlich abhängig von den
Lautsprechern) und um Welten besser als bspw. dieses hier, das ich auch
schon für ähnliche Zwecke verwendet habe:
Ob die oben von mir vorgeschlagenen Lautsprecher etwas taugen, kann ich
nicht sagen. Ich habe einfach nach günstigen Aktivlautsprechern gesucht.
Bei der Auswahl der Lautsprecher ist der Einsatzort wichtig. Für ein
Messeexponat können sie wegen der vielen Hintergrundgeräusche kaum laut
genug sein, in einer Kunstausstellung hingegen (wo es wesentlich ruhiger
zugeht) rückt die Klangqualität in den Vordergrund.
PIR Sensor kannte ich noch nicht.
Das ist die Sorte von Sensoren, auf denen die meisten
Bewegungsmelder für Licht
basieren. Im Prinzip kann man damit nicht viel falsch machen. Lediglich
bei der Anbindung an den DFPlayer sind ein paar Dinge zu beachten:
Wenn ich das richtig sehe, muss das Signal dafür invertiert werden
(bspw. mit einem kleinen Relais oder einer Kombination aus Transistor
und Widerstand). Alternativ könnte ein Bewegungsmelder mit bereits
integriertem Relais verwendet werden.
Da der Bewegungsmelder i.Allg. wiederholt ansprechen wird (kaum eine
Person steht beim Betrachten des Kunstwerks absolut still), muss
verhindert werden, dass dabei die Audioausgabe jedesmal unterbrochen
und neu gestartet wird. Ich kann heute Abend mal nachschauen, wie sich
der DFPlayer diesbezüglich verhält. Ggf. muss die Mehrfachtriggerung
durch eine einfache Logikschaltung verhindert werden.
Nach Rücksprache mit dem Künstler : sein Plan ist die Anfertigung der lebensgroßen Skulptur eines Tigers, zur Aufstellung nur in Innenräumen.
Das "Gebrüll" soll ausgelöst werden, wenn jemand in das geöffnete Maul fasst. Das könnte die Frage des Sensors erleichtern, aber einen kleinen Lautsprecher zu finden und im Korpus unterzubringen, der das natürlich wiedergeben kann, stelle ich mir nicht so einfach vor.
Ok, dann nimm halt einen kleinen. Mit ein Bisschen Herumprobieren wird
es auch damit irgendwie gehen. Wenn es aber nach mehr als nach einem
Babytiger klingen soll, brauchst du irgendwo ein gewisses Volumen (nicht
unbedingt im Schallerzeuger selber), das ist bei einem echten Tiger auch
nicht anders.