ich suche für eine Ausbildungsanwendung stabile, preisgünstige (um 100€) Geräte, die mit akzeptabler Meßgenauigkeit (größer 8 bit !) und ausreichend Bandbreite (n Sekunden/DIV bis wenige MHz) Spannungen (mV bis 20V) an BNC erfassen können.
Ideal wäre, wenn die Meßpunkte in ein Excel portiert werden könnten, dann kann man transparent auswerten oder anzeigen was immer man will.
Bevor ich mich jetzt durch 50 Datenblätter durchgrabe :
Unter euch haben sicher viele solche Geräte. Gibt's Empfehlungen ?
ich kann das AnalogDiscovery empfehlen. Ist jedoch deutlich teuer als gefordert, dafür kann es sehr viel und ist besonders im Ausbildungsbereich sehr beliebt. Wir hatten diese in der HTL in Verwendung. Eigene Software am PC mit CSV Export (Excel), Matlab, Python bestimmt auch möglich...
Es gibt für Schüler und Studenten eine Vergünstigung.
So ähnlich dachte ich mir das.
Wenn du es aus deiner Ausbildung kennst, spricht das sehr dafür.
Ich habe nach ner Weile suchen bisher das "Picoscope 2000" gefunden, kostet so 140€ rum.
Beide Geräte können rund 100 mal soviel, wie ich brauche. Ich möchte halt mal 'nem Transistor beim schalten zuschauen oder solche Dinge ... ;-)
Im Kern würde es ein Arduino Nano, ein paar Meßwiderstände und ein wenig Python am PC tun, aber ich brauche ein gutes Gehäuse und stabile Meßleitungen (BNC) und all sowas.
Wo soll das Problem sein dabei, auf dem Prozessor im Oszi einen http-Server laufen zu lassen, auf den man vielleicht sogar über WLAN zugreifen kann ?
Ich bin mir eigentlich sicher, daß es das gibt.
Wenn da jetzt noch ein lahmes Webinterface drübergestülpt wird ...
Ja eine Webseite ist lahm, der Mensch ist lahm, das Auge des Menschen ist lahm. Halt! Stop! Bitte die Frage des TO beantworten. Ich wollte sicher nicht, daß es jetzt um eine dazwischen geworfene Frage geht. SORRY.
Gibts sowas eigentlich auch ohne zu installierende Software? Oberfläche
durch eine Webseite?
Wenn es kein reines PC-Scope sein muss: Die Micsig tBooks haben ein Web-Interface (erreichbar per Ethernet oder WLAN), aber wieviel darüber geht, ist mir nicht bekannt.
Wenn da jetzt noch ein lahmes Webinterface drübergestülpt wird ...
Browser sind mittlerweile keineswegs langsam, und man kann sich darin auch Videos ansehen. Der Unterschied liegt eher darin, dass ein solcher Webserver im Oszi einen besseren Prozessor benötigt, als man von IoT Geräten gewohnt ist. Mit App auf dem PC ist das anspruchsloser.
Im 100€ Segment ist mir da nichts bekannt, die Agilent/Keysight DSO-X 3000A Reihe* kann das aber inklusive Steuerung, wir benutzen das beispielsweise für die Dokumentation, weil das deutlich schneller geht als mit USB-Sticks zu hantieren.
*Ich staune gerade wie teuer die Teile geworden sind, wenn ich mich richtig erinnere haben wir vor fast 10 Jahren die Hälfte dafür bezahlt.
So ähnlich dachte ich mir das.
Wenn du es aus deiner Ausbildung kennst, spricht das sehr dafür.
Ich habe nach ner Weile suchen bisher das "Picoscope 2000" gefunden,
kostet so 140€ rum.
Beide Geräte können rund 100 mal soviel, wie ich brauche. Ich möchte
halt mal 'nem Transistor beim schalten zuschauen oder solche Dinge ...
;-)
Im Kern würde es ein Arduino Nano, ein paar Meßwiderstände und ein wenig
Python am PC tun, aber ich brauche ein gutes Gehäuse und stabile
Meßleitungen (BNC) und all sowas.
Wenn das alles so einfach ist, dann mach das doch.
Nur wirst du damit eben nicht mal den Unterschied zwischen einem
wirklich schnellen Schhalttransistor, und einem NF-Gurkentransistor
feststellen koennen. An so einem Ardruino waeren BNC Anschluesse
auch hinausgeworfenes Geld...
Gehaeuse gibt es uebrigens in reichhaltigster Auswahl "fast" fertig.
Es geht doch nichts ueber ein "richtiges" Oszi.
Wenn dir das zu teuer ist, kannst du z.B. bei Max&Max chinesische,
mit Owon gelabelte Plastikbecher, mit einem Maeusekinobildschirm
kaufen.
"The R&S® RTB2000 digital oscilloscope lets you share your scope’s
display with any computer/projector via LAN or Internet. The
oscilloscope comes with an RJ-45 Ethernet jack and a built-in web server
(as standard). The screen is displayed via a direct connection to a PC,
via LAN or over the Internet."
Es widerspricht der Idee eines Oszilloskops. Zu einem der
Leistungsmerkmale eines Oszilloskops gehören die erzielbaren "waveform
updates per second".
Wenn da jetzt noch ein lahmes Webinterface drübergestülpt wird ...
Ich glaube, du hast nicht ganz verstanden, was es mit den "waveform
updates per second" auf sich hat.
Aber wird sollten diesen Thread damit nicht kaputt diskutieren. Wenn du
möchtest, können wir uns über webservende Oszis gerne in einem neuen
Thread unterhalten.
Wie sollen denn die Daten des Scopes auf den Webserver kommen?
Gibt durchaus von Leybold mobile Messgeräte mit eingebautem WLAN Webserver. Damit überträgt die Kiste auf Tablets der Schüler.
https://www.leybold-shop.de/524005w2.html
"The R&S® RTB2000 digital oscilloscope lets you share your scope’s
display with any computer/projector via LAN or Internet.
Jau, gibt es. Aber die Oberflaeche ist etwas verschaehmt/abgespeckt. Okay wenn man das Oszi irgendwo in einem Pruefaubau stehen hat und aus der Ferne etwas messen will, aber ernsthaft dauernd bedienen wird man das Scope so nicht wollen.
Aber cool ist es schon. :-)
Zeig mir mal bitte solch ein Scope mit Ethernetschnittstelle und
eingebautem Webserver.
Die gibt's Haufenweise, z.B. das vor mir, von dem ich den Screenshot aus dem Browser anhänge.
Das mit dem Webbrowser funktioniert übrigens richtig gut mit Echtzeitdarstellung und Remote-Bedienung mit der Maus.
Jetzt übertrumpfen sich hier einige mit Boliden, die mit der Thematik überhauptnichts zu tun haben.
Hauptsache Widerspruch, auch wenns nochso unsinnig ist.
Zeig mir mal bitte solch ein Scope mit Ethernetschnittstelle und
eingebautem Webserver.
Du trollst doch, oder?
Scopes mit eingebautem Webserver gibt es seit mindestens den frühen 2000er.
Unfassbar wie weit man von der Realität weg sein kann