Spannungsregler mit parralelgeschaltetem Verbraucher

OP #7755635
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Hallo zusammen,

ich bin grad dabei ein Kassettendeck zu reparieren, ein Nakamichi 482 (Anfang 80'er Jahre) Größtenteils werden die Schaltungen mit 24V, geregelt von einem 7824 versorgt. Es sind drei Motoren verbaut: Antrieb der Wickel, Capstan & einer regelt die Höhe der Kopfschiene.

Die Motorsteuerung wird mit 12V betrieben, das heißt die 24V werden von einem OV und Leistungstransistoren noch noch mal auf 12 runtergeregelt. (siehe im Bild unten) Meiner Meinung ist diese Schaltung hart an der Grenze der Toleranzen entworfen: Transistor Q407 ist im Normalbetrieb äusserst heiss und hat nur einen relativ kleinen Kühlkörper und beim Arbeiten an dem Gerät brennen Q407,Q408 und OV sehr schnell durch.

Ich hatte mich gefragt warum nimmt man nicht einfach einen 7812 der wesentlich robuster ist.

Was das Arbeiten an dem guten Stück auch noch etwas komplizierter macht, ist das im IC RC45580 zwei OV's verbaut hat, der zweite regelt den "Cam-Motor" (Höhe der Kopfschiene). An dem Punkt hab ich mir die Frage, warum kein 7812, selbst beantwortet, es war halt noch ein OV übrig.

Das heisst nun aber, ist der Eine defekt kann es sein das auch der Zeite in Mitleidenschaft gezogen wird. Also hab ich mir gedacht, bau ich doch einfach selbst einen 7812 ein. Das Ganze funktioniert jedoch nur eingeschränkt.

Der Wickelmotor bekommt auf einem Kontakt 12V und der Zweite ist mit der Motorsteuerung verbunden. Dort werden bei Play 8V bereitgestellt (resultierend 4V), bei FFW Masse (resultierend 12V) und bei REW 24V (resultierend -12V). Play fuktioniert gut, bei FFW ist die Drehzahl recht gering und REW funktionier gar nicht.

Jetzt hab ich mir mal ein Blockschaltbild gemacht und dort fällt mir auf, das jetzt Wickelmotor (auf Bild grün) mit Steuerung (auf bild gelb)und 7812 parrallel geschalten sind. Sieht natürlich blöd aus, Motor unterminiert Steuerungsverhalten des Spannungsregles. Bei REW liegen am Ausgang des Spannungsreglers plötzlich 21V an. Also müssen sich die Japaner 1979 wohl schon was dabei gedacht haben. (; Asche auf mein Haupt!!!

Was jetzt allerdings meine Frage ist und da ich, was diese Transistorgrundschaltungen anbetrifft auch eher Anfänger bin:

Was schaffen Q407 und Q408 was der LM7812 nicht schafft, also wieso wirkt der Motor deren Steuerungsverhalten nicht entgegen? Ich muss das Ganze wohl wieder zurückbauen.

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#7755713
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Rene M. schrieb:

Was schaffen Q407 und Q408 was der LM7812 nicht schafft,

Wenn man sie richtig verschaltet, wir du es inzwischen korrigiert hast, können sie die 12V halten, egal ob der obere Motor oder der untere Motor mehr Strom braucht.

Ein 7812 würde mehr als 12V liefern, wenn der obere Motor mehr Strom benötigt als der untere.

Die Schaltung ist trotzdem grober Unfug, weil der OpAmp zwischen 12.7 und 12.3V oszilliert.

OP #7755772
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Hallo Michael

Also ob die Schaltung nun grober Unfug ist oder nicht, da halt ich mich

lieber zurück, wie gesagt ist sehr empfindlich, aber ist serienmäßig so

verbaut worden. Ich häng sie noch mal in Gänze mit Stromversorgung und

kompletter Motorsteuerung an.

Meine Schaltung mit 7812 ist Unfug, wenn ich das jetzt so richtig

verstanden habe, da OV + Q407; 408 nicht nur Stromversorgung, sondern

bei Zuschaltung des Reelmotors auch als Last wirkt und über Q408, der gegen

Masse öffnet wenn am negativen Eingang vom OV die Spannung steigt.

Ist das richtig so? (@ hhinz)

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