Hallo Leute, die ILI9341 sind ja eigentlich 3,3V Displays
Aber es gibt sie ja auch als 5V Version. Wer hat eine solche 5V Version mit EIGENER Schaltung im Betrieb?
Ich habe die 3,3V Version im Betrieb, aber es ist zu langsam. Daher auf 5V für mehr Prozessor Takt beim AVR. Aber nun bleibt bei diversen 5V Display hier bei mir das Display dunkel.
Daher frage ich, ob jemand die 5V Versionen dieser Displays erfolgreich im Betrieb hat. Und nur das.. Danke
Ich habe die 3,3V Version im Betrieb, aber es ist zu langsam.
Ja, mit einer "heruntergeladenen" Bibliothek mag das langsam
sein. Selbst ist der Mann, bzw. der Optimierer. Ich hab noch
keine schnelle (herunterladbare) Version gesehen. Alles nur
optimiert auf universelle Verwendbarkeit bei xx Controllern
und yy Display-Versionen.
Ich habe die 3,3V Version im Betrieb, aber es ist zu langsam. Daher auf
5V für mehr Prozessor Takt beim AVR.
Wie wärs damit einen Prozessor zu nehmen der bei 3.3V volle Geschwindigkeit hat? Vielleicht auch mehr Geschwindigkeit als AVRs überhaupt haben? Und vielleicht sogar DMA, um die Daten möglichst effizient raus zu schieben?
Jau, wobei ich dafür dann doch eher ein Display mit parallelem RGB-Interface und einen entsprechenden Mikrocontroller dazu passendem Interface nehmen würde.
Zeig mal.
Meine ILI-Displays die hier so rumliegen können 5V für Backlight und Versorgungsspannung - dann mit eigenem Spannungsregler auf 3,3V. Die Datenleitungen sind meines Wissens immer 3,3V.
Ich habe die 3,3V Version im Betrieb, aber es ist zu langsam.
Es gibt in der Tat bei AliExpress ILI9341-Displays mit Spannungsregler für VDD, so daß sie an 5 V betrieben werden können, aber die Logiksignale müssen z.B. mit einem 74AHC367 von 5 V auf 3,3 V umgesetzt werden, damit das funktioniert.
Zeig mal.
Meine ILI-Displays die hier so rumliegen können 5V für Backlight und
Versorgungsspannung - dann mit eigenem Spannungsregler auf 3,3V. Die
Datenleitungen sind meines Wissens immer 3,3V.
Ich habe die 3,3V Version im Betrieb, aber es ist zu langsam.
Was ist zu langsam und wie langsam ist es?
Dir gefällt die Antwort nicht. Genau so wie Thomas F es beschreibt kenne ich es auch. 5 Volt Versorgung ja aber GPIOs sind 3.3 V und das sollte ja kein Problem sein. Wenn du kein IC (Pegelwandler) dazwischen schalten magst dann eben Spannungsteiler.
Und Leute, bitte bleibt beim Thema. 8 Antworten und keiner nimmt Bezug
zum Thema...
Du willst einen Chip, der vom Hersteller ausdrücklich für 3.3V oder weniger spezifiziert ist, mit 5V betreiben. Da kannst du gegen die Wand rennen, so oft du willst. Wenn du 5V unbedingt willst, brauchst du Spannungsregler und Pegelkonverter. Der Chip selbst darf von deinen 5V nichts mitbekommen - so sagt es das Datenblatt.
Da steht zb 5V durch eingebauten Konverter anschließbar
Da steht 5V für Power Supply durch eingebauten Konverter.
Von den Datenleitungen steht da nix.
Eben. Von den Datenleitungen steht da nichts. Also ist es logisch, daß bei Power Suply von 5V ebenfalls 5V verwendet werden kann kann. Sonst wäre es ja üble arglistige Täuschung..
Und Leute, bitte bleibt beim Thema. 8 Antworten und keiner nimmt Bezug
zum Thema...
Weil es kein ILI-Display mit 5V Datenleitungen gibt.
Das sehen die diversen Anbieter von ILI9341 Displays, die mit 5V Displays irgendwie anders..
Und Leute, bitte bleibt beim Thema. 8 Antworten und keiner nimmt Bezug
zum Thema...
Du willst einen Chip, der vom Hersteller ausdrücklich für 3.3V oder
weniger spezifiziert ist, mit 5V betreiben. Da kannst du gegen die Wand
rennen, so oft du willst. Wenn du 5V unbedingt willst, brauchst du
Spannungsregler und Pegelkonverter. Der Chip selbst darf von deinen 5V
nichts mitbekommen - so sagt es das Datenblatt.
Ich will keinen Chip verwenden, sondern ein eine Display-Platine, bei der die Verkäufer den Betrieb mit 5V anbieten.
Ich will keinen Chip verwenden, sondern ein eine Display-Platine, bei
der die Verkäufer den Betrieb mit 5V anbieten.
Dann guck dir den Schaltplan und die genaue Spezifikation des Moduls an. Ein ILI9341 als Display gibt es nicht. Das ist ein Treiber für ein Display und irgendwo auf deiner Display-Platine verbaut. Ob 5V Ansteuerung der Platine möglich ist, entscheidet die Beschaltung des ILI9341.
Das Interface zum ILI9341 ist zwar bidirektional aber man muss nicht unbedingt etwas lesen (manche Displays senden auch einfach nie was zurück). Man könnte also mit einem simplen Spannungsteiler die 5V-Signale vom Mikrocontroller auf 3.3V bringen.
Also ist es logisch, daß bei Power Suply von 5V ebenfalls 5V
verwendet werden kann kann. Sonst wäre es ja üble arglistige Täuschung..
Dann bezeichne es so und verklage den Verkäufer.
Du kannst zur Strombegrenzung auch erstmal Serienwiderstände in die SPI-Leitungen (MOSI, En und CLK) schalten und mit einem Oszi messen, was passiert, wenn du da mit 5V SPI-Signalen ran gehst.
Also ist es logisch, daß bei Power Suply von 5V ebenfalls 5V
verwendet werden kann kann. Sonst wäre es ja üble arglistige Täuschung..
Dann bezeichne es so und verklage den Verkäufer.
Du kannst zur Strombegrenzung auch erstmal Serienwiderstände in die
SPI-Leitungen (MOSI, En und CLK) schalten und mit einem Oszi messen, was
passiert, wenn du da mit 5V SPI-Signalen ran gehst.
Spi? Schon wieder hast du nicht gelesen, um was es genau geht....
Das TFT mit dem ILI9341 ist für 3,3Volt Betriebsspannung sowie auf den Datenleitungen ausgelegt. Das ist Fakt und auch in diversen Datenblättern belegt.
Wenn du 5 Volt nutzen möchtest, kommst du nicht um Level Shifter rum. Zumindest wenn du saubere Signale der SPI Daten haben möchtest.
Das ist hier aber eher kacke weil man dazu tendiert die Teile
mit relativ hohen Signalfrequenzen anzusteuern.
Bei jedem 1:10 Oszi-Tastkopf ist zusätzlich zum ohmschen Spannungsteiler ein Hochpass vorhanden, der den Effekt der Eingangskapazität kompensiert. Das ist dann allerdings nicht mehr ganz so simpel, hilft aber ganz ungemein bei den höheren Frequenzen
Wie wärs damit einen Prozessor zu nehmen der bei 3.3V volle
Geschwindigkeit hat? Vielleicht auch mehr Geschwindigkeit als AVRs
überhaupt haben? Und vielleicht sogar DMA, um die Daten möglichst
effizient raus zu schieben?
Mein Lob für den Konjunktiv, wobei hier eher der Indikativ angesagt wäre.
Schon ein RP2040 Pico-Board würde die Geschwindigkeit verzehnfachen.
Selbst eine kleiner STM32Gxyz würde reichen.
Bei mir läuft das ILI9341-Display mit einem ATmega1284 mit 20MHz Takt. Als Pegelwandler ist von der MCU zum Display ein 74LCX541 verbaut. Die 3,3V Pegel vom Display zum ATmega gehen direkt auf den Port und machen hier keine Probleme. Das MISO-Signal ist über einen Widerstand 2,2k geführt, da die Pins auch für den Programmieradapter verwendet werden.
Ich schalte die Beleuchtung aus, bau das Bild auf und schalt dann die Beleuchtung wieder ein. Ein kompletter Bildaufbau dauert ca. 650ms. Im laufenden Betrieb werden nur noch die wenigen, sich ändernden Zahlen aufgefrischt.
Da steht zb 5V durch eingebauten Konverter anschließbar
Ja, für die Stromversorgung. Die Logikpegel sind aber 3,3V, denn ich
sehe auf den Fotos des Verkäufers keine Pegelwandler. Da ist lediglich
ein Spannungsregler für die 3,3V-Versorgung des ILI9341, ein Transistor
zum Schalten der Hintergrundbeleuchtung und ein Touch-IC, mehr nicht.
Du kannst den Vorpostern also ruhig glauben:
5V-AVR direkt an das von dir verlinkte Display geht ohne zusätzliche
Pegelwandler nicht. Das ist einfach Fakt.
Selbst wenn es halbwegs funktionieren würde, würde es sowohl dem AVR
also auch dem ILI9341 wegen der hohen Ableitströme durch die
Schutzdioden des ILI9341 ziemlich warm werden.
Eben. Von den Datenleitungen steht da nichts. Also ist es logisch, daß
bei Power Suply von 5V ebenfalls 5V verwendet werden kann kann.
Nein, das ist überhaupt nicht logisch. So kann praktisch jeder bessere
µC-DevBoard über USB (5V) versorgt werden, die Logikpegel sind dennoch
3,3V, weil die allermeisten modernen µC (insbesondere die schnelleren)
nur noch für maximal 3,3V ausgelegt sind.
Anders als noch vor 40 Jahren ist heutzutage die Logikspannung nicht
mehr zwingend an die Versorgungsspannung gebunden. Ich hatte mal ein
Ordroid-Board, da war bei 5V Versorgungsspannung die Logikspannung sogar
nur 1,8V.
Sonst wäre es ja üble arglistige Täuschung..
Nein, arglistige Täuschung wäre es, wenn der Verkäufer das Display
fälschlicherweise mit 5V-Logikpegel anpreisen würde und damit in Kauf
nähme, dass es beim Kunden nicht funktioniert und schlimmstenfalls
sogar das Display und/oder die Schaltung des Kunden zerstört wird.
Mein Tipp für dich:
Das von dir verlinkte Display kostet inkl. Versand 9,29€+4,87€=14,16€.
Dieses Display hier (ebenfalls 3,2", 320×240, resistiver Touch) kostet
17,59€+0,00€=17,59€, also gerade mal 3,43€ mehr:
Mit dem ersten und erst recht mit dem zweiten Modul schöpfst du also in
jeder Hinsicht aus dem Vollen.
Und das Beste: Der µC und das Display sind fertig zusammengebaut, du
brauchst dir also keine Gedanken um die Hardwareanbindung, Logikpegel
und dergleichen mehr zu machen. Einfach einschalten und loslegen :)
Beide Module bekommst du übrigens für ca. 3€ mehr auch mit kapazitivem
Touch. So ein resistiver Touch mutet ja im Zeitalter von Smartphones und
Tablets doch etwas altertümlich an.
Das ist ja eine Ewigkeit. Bei maximaler SPI-Frequenz laut Datasheet von 10 MHz sollten 123ms drin sein. Angeblich können die aber sogar bis 50 MHz. Da doch lieber:
Spi? Schon wieder hast du nicht gelesen, um was es genau geht....
vermute ich, dass er den AVR an den ILI9341 nicht über SPI, sondern über
das 8- oder 16-Bit-8080-Interface anbinden will. Er hat dies zwar
nirgends explizit geschrieben, aber wozu haben wir denn unsere
Kristallkugeln? ;-)
Für den 8080-Modus braucht es dann schon ziemlich viele Pegelwandler,
für die volle Funktionalität sogar bidirektionale.
Angeblich können die aber sogar bis 50 MHz. Da doch lieber:
Ich hab die mit 40Mhz laufen. Ist aber weit jenseits dessen
was Datenblatt erlaubt. Aber natuerlich saubere Flanken/Pegel
sind da pflicht. Ich hab sogar mit 22pF+100R abgeschlossen damit
es auf dem Oszi sauber und knackig aussieht.
Da steht 5V für Power Supply durch eingebauten Konverter.
Von den Datenleitungen steht da nix.
Eben. Von den Datenleitungen steht da nichts. Also ist es logisch, daß
bei Power Suply von 5V ebenfalls 5V verwendet werden kann kann. Sonst
wäre es ja üble arglistige Täuschung..
Nein, ist es nicht. Siehe USB. Da ist für VBus 5V gewählt worden, obwohl der Signalpegel für D+ und D- bei Low- und Full-Speed bei max 3.3V liegt. Und warum? Klar, dadurch, dass VBus das USB Device versorgt, fließt dort ein nicht vernachlässigbarer Strom, und der führt zu einem Spannungsabfall. Also erhöht man die Spannung soweit, dass man auch mit Spannungsabfall nach einem Linearregler stabile 3.3V für den USB Transceiver und den ganzen Rest hat. Die Datenleitungen hingegen werden kaum belastet, hier muss man mit nur geringem Spannungsabfall rechnen (und auch der ist in der Norm einkalkuliert).
Was ist denn Dein eigentliches Problem? Zu wenig Know-How für einfache Logikschaltungen?
Selbst wenn es halbwegs funktionieren würde, würde es sowohl dem AVR
also auch dem ILI9341 wegen der hohen Ableitströme durch die
Schutzdioden des ILI9341 ziemlich warm werden.
Das ist ein guter Frostschutz ;-)
Wenn es SPI wäre, dann kann man für /CS und CLK Spannungsteiler nehmen und DATA per Serienwiderstand schützen: einfach machen.
Und das Beste: Der µC und das Display sind fertig zusammengebaut, du
brauchst dir also keine Gedanken um die Hardwareanbindung, Logikpegel
und dergleichen mehr zu machen. Einfach einschalten und loslegen :)
Mit 'loslegen' meinst Du wohl, sich irgendwelche LIBs zusammen zu klicken ;-) Viel und günstige Hardware bedeutet ja nicht, auch brauchbar zu sein.
Aber gut, das ist ein anderes Thema.
Wenn es SPI wäre, dann kann man für /CS und CLK Spannungsteiler nehmen
und DATA per Serienwiderstand schützen: einfach machen.
Das geht prinzipiell auch mit dem 8080-Interface, nur braucht man dafür
eben ein paar Widerstände mehr ;-)
Bei hohen Geschwindigkeiten könnte aber (Konjunktiv, weil ich es nicht
ausprobiert habe) die Signalintegrität leiden und zu Fehlfunktionen
führen, nicht nur wegen parasitärer Kapazitäten, sondern evtl. auch
wegen der Sperrverzugszeit der Schutzdioden, die ja darauf ausgelegt
sind, nur in Ausnahmefällen zu schalten und deswegen ganz sicher nicht
"ultra-fast" sind.
Mit 'loslegen' meinst Du wohl, sich irgendwelche LIBs zusammen zu
klicken ;-) Viel und günstige Hardware bedeutet ja nicht, auch brauchbar
zu sein.
Die Hardware an sich dürfte schon brauchbar sein. Ich habe ein ähnliches
(aber größeres) Display vom selben Hersteller und bin ganz zufrieden
damit. Was am Ende herauskommt, hängt damit primär von den Fähigkeiten
des Softwareentwicklers ab bzw. davon, woher er die Softwarekomponenten
herunterkopiert ;-)
Das geht prinzipiell auch mit dem 8080-Interface, nur braucht man dafür
eben ein paar Widerstände mehr ;-)
Widerstände hat der TO doch schon genug gezeigt ;-)
Die Hardware an sich dürfte schon brauchbar sein. Ich habe ein ähnliches
(aber größeres) Display vom selben Hersteller und bin ganz zufrieden
damit.
Auch mit ESP32? Den muß man schon mögen wollen, oder wenn man nicht auf Draht ist (drahtlos). Wenn ein STM32 mit mehr IO drauf wäre, würde ich dem Nikolaus Bescheid sagen.
Da wir hier mittlerweile ganz allein sind: was machst Du mit dem Teil?
... sondern evtl. auch wegen der Sperrverzugszeit der Schutzdioden, die
ja darauf ausgelegt sind, nur in Ausnahmefällen zu schalten und deswegen
ganz sicher nicht "ultra-fast" sind.
Wenn die Dioden jemals leiten, ist sowieso schon etwas falsch.
Auch mit ESP32? Den muß man schon mögen wollen, oder wenn man nicht auf
Draht ist (drahtlos).
Ich bin auch nicht der ganz große Fan des ESP32, aber er ist mit seiner
recht hohen Rechenleistung, viel (externem) FLash und (externem) RAM,
dem integrierten WLAN, Bluetooth und LCD-Interface usw. schon sehr
vielseitig einsetzbar.
Wenn ein STM32 mit mehr IO drauf wäre, würde ich dem Nikolaus Bescheid
sagen.
Fast alle dieser Displays mit integriertem µC verwenden einen ESP32,
welche mit einem STM32 trifft man – insbesondere bei LCD-Auflösungen >
320×240 – eher selten an.
Leider hat auch der ESP32 auf meinem Display nur einige wenige frei
verfügbare GPIOs, da ein Großteil davon für das TFT-Panel und der Rest
für Touch, SD-Kartenslot, USB-UART, Audiomodul usw. verbraucht werden.
Da wir hier mittlerweile ganz allein sind: was machst Du mit dem Teil?
Das sollte ursprünglich mal die Abrechnung von Snacks und Süßigkeiten
unter Kollegen unterstützen. Es gibt einen gemeinsamen Pool mit solchen
Dingen, und jeder, der etwas daraus entnimmt, gibt es über ein Touch-GUI
in das Gerät ein. Einmal im Monat werden dann für jeden Kollegen die
aufgelaufenen Kosten ermittelt und abgerechnet. Man hätte das natürlich
auch mit einem Tablet machen können, aber ich wollte noch ein paar
Gimmicks hinzufügen, bspw. einen Fingerabdrucksensor, mit dem sich
registrierte Benutzer schnell und einfach identifizieren können.
Da sich das Ganze aber mittlerweile erledigt hat, benutze dich das
Display derzeit nur noch zum Herumspielen, bspw. um neue Versionen der
LVGL auszuprobieren. Da das Display mit dem integrierten ESP32 sehr
viele Features bietet, fällt mir sicher irgendwann eine neue Anwendung
dafür ein :)
... sondern evtl. auch wegen der Sperrverzugszeit der Schutzdioden, die
ja darauf ausgelegt sind, nur in Ausnahmefällen zu schalten und deswegen
ganz sicher nicht "ultra-fast" sind.
Wenn die Dioden jemals leiten, ist sowieso schon etwas falsch.
Volle Zustimmung, aber das passiert eben, wenn man sie (zusammen mit
jeweils einem Widerstand) als Pegelwandlerersatz missbraucht.
Wenn die Dioden jemals leiten, ist sowieso schon etwas falsch.
Warum so destruktiv?
Ich spiele gerade mit einem STM32G031, dem ich das +/- 5 V RS232 TxD-Signal (500 kBd) über 10 k auf den entsprechenden Rx-Eingang gebe. Nun sind die Flanken 'nur' 200 ns steil, was aber daran liegt, daß der USB-RS232 Umsetzer keine schnelleren Flanken ausgibt - ist ja auch nicht notwenig.
Für die 'niederfrequenten' AVR-Signale sehe ich da keinerlei Verzögerung. Für Angsthasen gibt es immer noch die Option Spannungsteiler.
Da sich das Ganze aber mittlerweile erledigt hat, benutze dich das
Display derzeit nur noch zum Herumspielen, bspw. um neue Versionen der
LVGL auszuprobieren.
Allein dafür lohnt sich die Anschaffung, da man keine Einschränkungen durch die Hardware hat.
Nur bin ich leider selbst für LVGL zu blöd, diese Klickerei mit ihren 100000 Möglichkeiten überfordert mich völlig. Und wenn man nicht aufpasst, hat man am Ende dunkelgraue Schrift auf dunkelblauem Hintergrund 'verzettelt' und wundert sich, daß das keiner lesen kann ;-)
Wenn es SPI wäre, dann kann man für /CS und CLK Spannungsteiler nehmen
und DATA per Serienwiderstand schützen: einfach machen.
Der maximale SPI-Takt eines 20MHz-AVR beträgt immerhin 10 MHz, d.h. die
Verschiebung einer Flanke um 50 ns kann die SPI-Kommunikation zum
Erliegen bringen. Da hätte ich leichte Bedenken, ob die Pegelwandlung
mittels Widerstand und Schutzdiode noch zuverlässig funktioniert.
Takt- und Datenleitung erfahren die gleiche Verzögerung und bleiben zueinander synchron!
Anbei ein Bild eines 16 MHz UNO-R3 SPI-Signals auf einen RP2040. R = 470 Ohm, Dioden SD103. Legt man noch kleine Cs (27 pF) über die Widerstände sind die Flanken deutlich steiler, was bei meinem fliegenden Aufbau aber die schlechten GND-Verbindungen offenbaren würde.
Ich zeige es nur für CLK.
Es ist narürlich jedem freigestellt, sich passende ICs zu kaufen. Dann kommt man auch in den Himmel.