Umschaltbarer Digital/Analog Eingang

OP #7762018
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Hallo,

ich möchte für meine aktuelle Schaltung in der Lage sein, einen Klemmeneingang je nach Einstellung als Digital Eingang (max 24V) oder Analog Eingang (0-10V | 0-20mA) verwenden.

Leider komme ich hier nicht wirklich weiter. Man könnte zwar einen Spannungsteiler so dimensionieren, dass beide Bereiche abgedeckt sind, dann würde man allerdings einen Teil der ADC Auflösung verschenken.

Eine weitere Möglichkeit wäre evtl. wie im Bild zu sehen.

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#7762041
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Das Lustige: Ein Spannungseingang sollte möglichst hochohmig sein, ein Stromeingang möglichst niederohmig.

Ohne mindestens einen schaltbaren Shunt (mit 500R werden aus den 20mA 10V) wird das schlecht umsetzbar sein.

Messumformer haben in der Praxis meist nicht umsonst eine Anschlussklemme für Strom, und eine Klemme für Spannung.

#7762049
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Benedict K. schrieb:

ich möchte für meine aktuelle Schaltung in der Lage sein, einen Klemmeneingang je nach Einstellung als Digital Eingang (max 24V) oder Analog Eingang (0-10V | 0-20mA) verwenden.

Ja, tu das doch.

Ein Analogeingang kann immer auch digitalisieren.

Wenn dein Analogeingang einen Bereich von 0-1V erfasst (scheint laut deiner Schaltung so zu sein, vermutlich 1.1 mit -10% möglicher Toleranz, softwarekalibrierbar), brauchst du einen Spannungsteiler 1:10. Damit 20mA zu 10V führen, braucht man 500Ohm als Gesamtwiderstand des Spannungsteilers. Also 450 Ohm + 50 Ohm. 24V führen dann zu 2.4V am Analogeingang, was verkraftbar ist, auch von den 50mA 1.2W her. Nur nicht normgerecht.

1
Eingang--450Ohm--+--10k--Analogeingang
2
                 |
3
               50Ohm  
4
                 |
5
                GND

Aber 500 Ohm mit 20mA bedeutet 10V Spannungsabfall am Eingang, etwas viel. Wenn man das nicht tolerieren kann, muss der Spannungsteiler unschaltbar sein.

#7762104
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die 0-20mA gehen mit 500Ohm R67 ohne KSQ/transistor ist dann aber bei 24V ein 5W-Widerstand notwendig. Die 0-10V bis 24V kann man einfach nach dem spannungsteiler mittels (tvs) diode klemmen.

Schutzorgane am signaleingang immer möglichst hochohmig anbinden. So können hier bei einsatz des PTC und 1/4W R66 auch mal 75V angelegt werden ohne schaden . Wäre eine TVS direkt an der eingangsklemme, kann schon eine kräftige überspannungstransiente oder verpolung den eingang zerstören.

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#7762187
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Motopick schrieb:

Sind Anschlussklemmen so teuer, dass man daran sparen muss?

Sag das dem Monteur, der nicht liest, falsch anschließt und dann stundenlang den Kundendienst belästigt.

Bei einer einzigen klemme kann man nicht mehr so viel falsch machen oder fehlkonfigurieren. Nicht umsonst gibt es Kodierte Stecker, Verpolschutz und überspannungsschutz. Viele monteure klatschen etwas zusammen und probieren dann so lang, bis etwas funktioniert. 24V auf dem 20mA eingang? Am liebsten lege ich so etwas direkt auf 230VAC-Festigkeit aus, das geht aber nur bei spannungseingängen gut.

#7762235
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Michael B. schrieb:

Aber 500 Ohm mit 20mA bedeutet 10V Spannungsabfall am Eingang, etwas viel. Wenn man das nicht tolerieren kann, muss der Spannungsteiler unschaltbar sein.

Umschaltung scheint doch der sinnvolle Weg zu sein: Den Teiler auf 10 Volt auslegen und am Eingang 500 Ohm bei Bedarf zuschalten.

Flip B. schrieb:

Screenshot_20241025_153649.png

Eine komplett blödsinnige Schaltung für Zufallsmeßwerte.

ist dann aber bei 24V ein 5W-Widerstand notwendig.

Oh weh, rechnen klappt auch nicht.

Flip B. schrieb:

Screenshot_20241025_161540.png

Und nochmal Quuatsch, den FET nicht begriffen.

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