wir haben einen ferngesteuerten Rasenmäherroboter aus China. Das Mähwerk wird über einen Verbrennermotor betrieben, die Höhenverstellung und die Antrieb der Raupenketten erfolgt über Elektromotoren.
Werkseitig wurden 4x 12V Blei-Säure-Batterien verbaut:
A+ 12 Volt 20,3 Ah
Nachdem die Blei-Säure Batterien mittlerweile alle durch sind, wollten wir auf LiFePo4 Batterien umsteigen und haben folgendes verbaut:
4x ECO WORTHY 12 Volt 30 Ah
Max. Entladestrom pro Batterie: 30 A
Die Batterien sind in Reihe geschaltet. Das Starter Relais für den Verbrennungsmotor wir mit 24 Volt gespeist. Die Spannung liegt auch am Relais an, das passt alles soweit.
Problem: Sobald das Relais schaltet, scheinen die LiFePo Batterien in eine Art Schutzmodus zu gehen und schalten komplett ab.
Ich vermutet, dass das interne BMS (Batterie Management System) der LiFePo Batterien das Schalten des Starter Relais als Kurzschluss erkennt und somit abschaltet.
Frage:
Gibt es eine Schaltung oder gar ein Art BMS, dass man zwischen Starter Relais und Batterien schalten kann, um den Abschaltvorgang zu verhindern?
Vorab vielen Dank euch für eure Ideen und eure Hilfe.
Hi,
4x12V Akkus in Reihe sind bei mir 48V.
Also 2/2 Reihen/Parallel-Schaltung?
Ist da so ein fetter Anlasser verbaut, der mehr als 30/60A Anlaufstrom hat?
Kann das sein oder liegt vieleicht ein anderer Fehler vor?
Ansonsten mit extra fettem Elko versuchen den Anlaufimpuls zu brücken um das Abschalten des internen BMS zu verhindern.
Danke für deine Antwort, da hast du natürlich recht.
Die Spannungsversorgung ist so geschaltet, dass am Starter Relais 24 Volt anliegen und dieser nur aus 2 Batterien gespeist wird und dann max. 60 A bekommen kann. (Ist nur eine Vermutung, die ich aber noch prüfen müsste)
Wieviel der Anlasser an Strom tatsächlich zieht, weiß ich leider nicht, aber fett ist er auf jeden Fall :). Vielleicht ist aber auch das Starter Relais defekt.
Ich tausche das mal morgen aus und schaue, ob es ggfs. daran gelegen hat. Sollte es das gewesen sein, melde ich das hier.
Anbei noch ein Bild vom Starter Relais 12/24V Selenoid Relais.
Noch zur Info: Nachdem die Batterien sich abschalten, muss ich die Brücken lösen, damit sie wieder in den Normalzustand kommen. Das deutet für mich eher auf BMS Abschaltung hin.
ELKO werde ich in Betracht zeihen, wenn ich morgen mehr weiß.
Ich vermutet, dass das interne BMS (Batterie Management System) der
LiFePo Batterien das Schalten des Starter Relais als Kurzschluss erkennt
und somit abschaltet.
Frage:
Gibt es eine Schaltung oder gar ein Art BMS, dass man zwischen Starter
Relais und Batterien schalten kann, um den Abschaltvorgang zu
verhindern?
Nein. Lipos aller Art haben einen Maximalstrom, der halt nicht überschritten werden darf, ansonsten gehen die mehr oder weniger plötzlich kaputt. Und den Überwacht das BMS.
Frage:
Gibt es eine Schaltung oder gar ein Art BMS, dass man zwischen Starter
Relais und Batterien schalten kann, um den Abschaltvorgang zu
verhindern?
Nein. Du brauchst leistungsfähigere LiFePO4. Woher hast du die 30A Spielzeuge, die reichen nicht mal für Akkuschrauber, geschweige denn Anlasser im Auto (und dafur sollten die meisten 12V LFP Akkus gebaut sein).
Übrigens vertragen die allermeisten keine 4 in Reihe, schlag nach was das Limit bei deinen ist, da ja jeder ein BMS hat.
Die Spannungsversorgung ist so geschaltet, dass am Starter Relais 24
Volt anliegen und dieser nur aus 2 Batterien gespeist wird und dann max.
60 A bekommen kann. (Ist nur eine Vermutung, die ich aber noch prüfen
müsste)
Wenn der Starter nur aus zwei Batterien in Reihe gespeist wird, sind es dennoch nur 30 A.
Bei Reihenschaltung verdoppelt sich die Spannung, und der Strom bleibt gleich.
Bei Parallelschaltung verdoppelt sich der Strom, und die Spannung bleibt gleich.
Nur dann, wenn auch beide 2S exakt gleich sind und den selben Strom liefern können. Meist liefert einer der beiden Stänge mehr und man kommt wegen dieser Asymmetrie auf deutlich weniger als das Doppelte.
Die Spannungsversorgung ist so geschaltet, dass am Starter Relais 24
Volt anliegen und dieser nur aus 2 Batterien gespeist wird und dann max.
60 A bekommen kann. (Ist nur eine Vermutung, die ich aber noch prüfen
müsste)
Wenn der Starter nur aus zwei Batterien in Reihe gespeist wird, sind es
dennoch nur 30 A.
Bei Reihenschaltung verdoppelt sich die Spannung, und der Strom bleibt
gleich.
Bei Parallelschaltung verdoppelt sich der Strom, und die Spannung bleibt
gleich.
Ja das stimmt. Da es in Reihe geschaltet ist, kommen dann nur 30A an.
Nein. Du brauchst leistungsfähigere LiFePO4. Woher hast du die 30A
Spielzeuge, die reichen nicht mal für Akkuschrauber, geschweige denn
Anlasser im Auto (und dafur sollten die meisten 12V LFP Akkus gebaut
sein).
Dafür sind die wenigsten LFP-Akkus gebaut. Ist auch ein Sicherheitsrisiko wenn das BMS während der Fahrt aus irgendeinem Grund abschaltet und diverse Funktionen wie Bremskraftverstärkung plötzlich nicht mehr funktionieren, siehe z.B. dieses Video hier:
Wenn du Platz hast (wahrscheinlich aber nicht): bau 2 Motorradakkus dazu, (LiFePO4) nur für den Starter. Die Dinger sind unglaublich leistungsfähig.
Dann könntest du deine jetzigen für Elektronik/Antrieb weiternutzen. Sonst alles neu :-)
Vielleicht kannst du auch auf den Start in der Ferne verzichten, es gibt diese Startbooster. Ich kenne die nur für 12V, gibts sicher auch für 24V.
Frage:
Gibt es eine Schaltung oder gar ein Art BMS, dass man zwischen Starter
Relais und Batterien schalten kann, um den Abschaltvorgang zu
verhindern?
Nein. Du brauchst leistungsfähigere LiFePO4. Woher hast du die 30A
Spielzeuge, die reichen nicht mal für Akkuschrauber, geschweige denn
Anlasser im Auto (und dafur sollten die meisten 12V LFP Akkus gebaut
sein).
Übrigens vertragen die allermeisten keine 4 in Reihe, schlag nach was
das Limit bei deinen ist, da ja jeder ein BMS hat.
Schau mal, ich habe hier ein Bild von den Batterien. Der Hersteller meinte, die würde als Starter Batterien an sich geeignet sein.
Wenn du Platz hast (wahrscheinlich aber nicht): bau 2 Motorradakkus
dazu, (LiFePO4) nur für den Starter. Die Dinger sind unglaublich
leistungsfähig.
Dann könntest du deine jetzigen für Elektronik/Antrieb weiternutzen.
Sonst alles neu :-)
Vielleicht kannst du auch auf den Start in der Ferne verzichten, es gibt
diese Startbooster. Ich kenne die nur für 12V, gibts sicher auch für
24V.
Danke für den Tip! Aber leider ist es mit dem Platz recht eng, ziemlich sicher zu eng.
Schau mal, ich habe hier ein Bild von den Batterien. Der Hersteller
meinte, die würde als Starter Batterien an sich geeignet sein.
Tja, wenn der Starter + Startrelais mit 30A zufrieden ist d -as ist wohl nicht der Fall.
Noch ne ganz ketzerische Idee: Modellbauakkus. Die haben teilweise abartig hohe Entladeströme von teilweise 100C und mehr, also ne 2Ah-Batterie kann 200A liefern. Vielleicht findest du da was du unterbringen kannst. Direkt als 8S1P, hätte nebenbei den Vorteil dass dein originaler Pack nicht dauernd assymmetrisch entladen wird.
Dafür sind die wenigsten LFP-Akkus gebaut. Ist auch ein
Sicherheitsrisiko wenn das BMS während der Fahrt aus irgendeinem Grund
abschaltet und diverse Funktionen wie Bremskraftverstärkung plötzlich
nicht mehr funktionieren, siehe z.B. dieses Video hier:
Das Teaserbild sagt eigentlich schon alles über die inhaltliche "Qualität" des Videos aus:
Bildzeitungsgedröhn, Übertreiben, dramatisieren, aus den Zusammenhang reißen, Jagd nach Klicks (Auflage) und Einnahmen.
Ich hab gar nicht erst angefangen das Video (im Gegensatz des TO's - das Ding ist ja doch etwas Größer als was man für einen Vorgarten hat) anzusehen.
Vielleicht ein Fehler - und zwar des Erstellers - wenn ein gutes, unaufgeregter, werbefreies (kein Privat TV Verhalten - es geht nur ums Geld verdienen) und in die technischen Details gehende Video vorliegt dann wählt man die Titel und das "Teaser" Bild ganz anders.
Aber paßt schon ganz gut zu den leider auch hier im Forum vertretenden Panikmachern und Weltuntergangsherbeiredern (10000 Gutgegangen 1 mal daneben mit einen kleine "Puff" oder etwas Rauch aus der Garge aber natürlich wird mit den einen Mal und einer Filmreifen "Explosion" -bzw. abbrennen einer ganzen Häuserzeile um sich geschmissen -gelogen und verunsichert-).
Und leider bringt so ein Mist auch hier sozusagen die meisten Klicks _> Die längsten und Emotionsreichsten (Korrekt: Stromtischgedröhn...) Threads.
Blei Säure Batterien können kurzzeitig (daher auch der Begriff "Starterbatterie") deutlich höhere Ströme als ihren erlaubten Dauerstrom abgeben.
Bei "Autobatterien" (LKW Diesel - Baumaschinen, Diesellokomotiven) geht das bis in den unteren 4 Stelligen Bereich - allerdings wirklich kurzzeitig (vielleicht 2 Sekunden) - und über längere Zeit (10- 30 Sekunden?) auch im deutlich dreistelligen Bereich.
"Deine" Bleisäure Batterie wird kurzzeitig sicherlich auch deutlich zweistellig machen dürfen und können wobei ja auch zwei 2 Stränge parallel geschaltet zu sein scheinen.
Eigentlich haben (nicht nur die einfachen auch die Besseren und deutlich teureren Solar- Stapler, Taktions- ) Bleibatterien nur Nachteile außer halt die hohen Ströme die sie kurzzeitig (ohne defekte zu erzeugen) liefern können, den Preis für solche Starterdanwendungen (Ansonsten: Zum Betrieb und Planmäßigen entladen sehr bedingt geeignet - dabei gehen sie schnell kaputt und verlieren deutlich an Nutzkapazität oder werden halt sehr teuer - schwer und Platzfressend Wh pro Volumen bleiben sie immer), und bedingt das sie auch bei niedrigen Temperaturen noch hohe Ströme liefern können (allerdings ist die Nutzkapazität dann noch geringer).
Der ehemalige Vorteil des einfachen Ladens ist halt ehemalig und heute kein Argument mehr.
Doch, schon, dass von dir der Unsinnsvorschlsg kam der alles verschweigt was wichtig wäre.
Modellbauakkus kommen eben ohne Schutzschaltung daher, daher sind sie so hochstromfähig.
Und da Leser immer den Vorschlag toll finden, der einfach und billig aussieht weil sie nicht verstehen welche fatalen Konsequenzen das hat, muss man mal was sagen.
Selbst bauen! Das Beispiel besteht aus 10s10p also 37/42 Volt. Das sind gebrauchte Zellen aus Laptopakkus, die nicht mehr zu hoch belastet werden dürfen (war als PV Speicher gedacht) aber mit neuen Zellen für Werkzeugakkus (30A Entladestrom pro Zelle) wäre so etwas vermutlich passend.
So etwas können dir Lieferanten von Zellen auch auf Wunsch anfertigen. Dann hat man auch Einfluß auf die Wahl des passenden BMS.
Wehe da macht mal eine Zelle einen Kurzschluss. Dann kann die Feuerwehr
nur noch zuschauen.
Ja, wie bei jedem Fahrradakku ;-)
Das muß schon vernünftig aufgebaut sein, mit passendem BMS und Balancer. Aber damit bekommt man einen Akku der in die vorgegebene Form paßt und genügend Strom liefern kann.
Geht natürlich auch mit einzelnen LiFePO Zellen, die können nicht brennen. Dafür etwas "klobiger".
Und da Leser immer den Vorschlag toll finden, der einfach und billig
aussieht weil sie nicht verstehen welche fatalen Konsequenzen das hat,
muss man mal was sagen.
Aber paßt schon ganz gut zu den leider auch hier im Forum vertretenden
Panikmachern und Weltuntergangsherbeiredern (10000 Gutgegangen 1 mal
daneben mit einen kleine "Puff" oder etwas Rauch aus der Garge aber
natürlich wird mit den einen Mal und einer Filmreifen "Explosion"
-bzw. abbrennen einer ganzen Häuserzeile um sich geschmissen -gelogen
und verunsichert-).
Warum von euch nicht mal was hilfreiches und motivierendes?
Siehe z.B. hier:
Das muß schon vernünftig aufgebaut sein, mit passendem BMS und Balancer.
Aber damit bekommt man einen Akku der in die vorgegebene Form paßt und
genügend Strom liefern kann.
Geht natürlich auch mit einzelnen LiFePO Zellen, die können nicht
brennen. Dafür etwas "klobiger".
Genauso motiviert man und trägt zur Problemlösung bei.
Gut gemacht Thomas R. - du hast verstanden um was es hier in diesen Forum geht und wer sich hier (Ausnahmen leider vorhanden) herumtreibt.
Das ist eben nicht "Kevin vom Bau" oder der 12 jährige "Polenböller" Werfer