Hallo in die Runde!
Ein Kumpel von mir hat vor längerem ein altes KFZ-Diagnosegerät verschrottet und nun ist mir eine dazugehörige Stromzange in die Hände gefallen, die noch in einer Gerümpelkiste rumlag.
Jetzt ist die Schwarmintelligenz des Forums gefragt. Ich habe schon Nachforschungen angestellt, eine Rückwärtsanalyse der Schaltung durchgeführt und ein paar Messungen.
Was bekannt ist:
-Hall Sensor der selbe wie in Fluke i30 (konnte aber keine weiteren Informationen zu diesem finden)
-Übersetzung ist 10mV/A (habe ich getestet)
-Schaltung der Zange ähnlich der LEM PR200, der Fluke i30 und anderer.
-Frequenzbereich DC-100kHz
Der einzige Unterschied ist, dass die anderen Zangen keinen zusätzliche Ausgangsstufe haben, die den Pegel auf Masse bezieht und natürlich haben die anderen eine Batterieversorgung. Bei dieser Zange kam die Versorgung (Vermutlich 5V oder 9V) aus dem Diagnosegerät. Dadurch ist sie halt nur für Gleichstrom geeignet. Da die negative Halbwelle am Massepotenzial abgeschnitten wird.
Nun zu meinen Fragen:
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Man könnte doch die Zange mit einer Batterieversorgung ausstatten (Batteriefach vorhanden) und dann die Ausgangsspannung vor der Ausgangsstufe abgreifen und könnte dann auch Wechselstrom messen.
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Weiß eventuell jemand, was der Trimmer RV2 für eine Funktion hat? Ich habe auch schon nach Service Unterlagen ähnlicher Zangen gesucht aber nichts gefunden. Im eevblog hat jemand die Schaltung der LEM erforscht aber scheinbar auch nichts über diesen Trimmer herausgefunden. Der Stecker J1 geht zum Hall Sensor.
https://www.eevblog.com/forum/testgear/lem-heme-pr-1001-current-probe-teardown-schematics-questions/
PS: Auf der Platine ist ein Aufkleber mit einer Nummer LHPR200SP3 was man durchaus als LEM Heme PR200 deuten könnte.




