[S] Reflow-Ofen für Prototyping und Kleinserienproduktion / DE-HH

OP #7778186
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Moin zusammen,

ich suche für unser im Aufbau befindliches Unternehmen einen Reflow-Ofen.

Ziel ist das Löten von Prototypen und Kleinserien (Losgröße: 100 Batches/Panels, über mehrere Tage verteilt). Denkbar wären Batch- oder Durchlaufofen, wobei die Größe eines großen Tischgeräts nicht überschritten werden sollte.

Es muss ein Konvektionsofen (ggf. + IR) sein, da wir Steckverbinder aus Kunststoff verlöten wollen.

Wichtig wäre ein halbautomatischer Betrieb, charakterisiert durch einen automatischen Lötvorgang inklusive Abkühlphase (z.B. motorisierte Schublade).

Die nutzbare Mindestbreite bei einem Durchlaufofen wäre 220 mm, bei Batch-Öfen muss die kleinere Dimension größer gleich 220 mm sein.

Das Gerät sollte nicht schwerer als 120 kg sein und bevorzugt einen einphasigen Netzanschluss benötigen, dreiphasig ist aber auch möglich.

Einige für uns interessante Beispiele:

Wir hoffen auf Angebote von Gebrauchtequipment, um "on a budget" eine gute Lösung für unsere nächsten 12 Monate zu finden.

Viele Grüße

Alex

#7778838
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Hi Alex

ich bin auch auf der Suche nach eins. ich empfehle dich beim VEBEG mal zu gucken. jede paar Monaten taucht ein Reflow oven auf. Als Gewerbe kannst du dich anmelden. Meistens sind die Ansprechpartner hilfreich und können mehr infos über die Geräte beantworten.

Gast #7782298
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Hallo Alexander,

ich sage es nicht gerne und möchte dir nicht alle Hoffnungen nehmen, aber die von dir avisierten Geräte sind für deine Lötaufgaben samt und sonders als grenzwertig anzusehen. In einem anderen Thread sagst du: "Wir möchten damit reproduzierbar Baugruppen mit gemischter Bestückung, d.h. uC und Leistungshalbleiter+Spulen bestücken, in Kleinserienproduktion." Das wird mit diesen Teilen nichts. Ich sage das nach jahrelanger Erfahrung mit einem RO 250 BF von Paggen. Einseitig mit kleinen SMD-Teilen bestückte Baugruppen funktionieren gut. Aber sobald eine Drossel 10x10x6 mit drauf war, musste ich selbige regelmäßig per Hand nachlöten.
Deine Anforderungen schreien nach einer Dampfphase.

"Von dem Ofen erhoffen wir uns eine gute Reproduzierbarkeit und kurze Zykluszeiten."

Reproduzierbarkeit: bei allen Reflowöfen, auch bei VP musst du grundsätzlich vor dem Löten eine Leerfahrt machen, um einigermaßen stabile Ergebnisse zu erhalten.

OP #7782306
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Moin Heinz,

danke für deinen Kommentar.

Ich bin auch nicht 100 % davon überzeugt, dass das gut funktioniert, andererseits müssen wir bei unserem aktuellen Projekt auch noch nicht mit dieser schwierigen Mischbestückung umgehen.

Wir suchen also eine Lösung für zwei verschiedene Dinge, versuchen die aber im Ansatz mit einem Gerät abzudecken. Ob das dann gelingt, sei mal dahin gestellt.

Mein Hoffnungsträger ist der Bokar X-Reflow306 LF-AC (http://www.bokar.com/x-reflow306lf-ac.html), den wir vielleicht zu einem guten Preis bekommen.

Hoffnungsträger deshalb, weil der mit sehr ordentlicher Heizleistung (6.9 kW) und forcierter Konvektion aus zwei Richtungen aufwarten kann.

Damit wären auf jeden Fall unser weniger kritisches erstes Projekt sowie auch im zweiten Projekt der volumenmäßig große Teil der I/O-Baugruppen (nur mit Steckern und Kleinkram) abgedeckt.

Dampfphase habe ich im Hinterkopf, aber würde ich gerne für Standard-Aufgaben vermeiden (PFAS nur dann einsetzen, wenn wirklich nötig). Wenn wir die schwierigen Baugruppen als Prototypen löten müssen, haben wir immer noch eine Galdenfritteuse (ziemlicher Schrotthaufen) und nach Validierung können wir die zur Fertigung rausgeben (ist dann high volume low mix, also gut extern abbildbar).

Viele Grüße Alex

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