Ich habe im Garten eine Wetterstation (Hersteller und Typ gerade nicht greifbar, war vermutlich mal von Conrad).
Versorgt wurde diese mit 3 AA-Spezialkkus (je 1,5V), die durch die eingebaute Solarzelle geladen wurden.
Diese Akkus sind längst hinüber, und normale Ni-Akkus funktionieren nicht (Spannung zu gering).
Ich behelfe mich mit normalen Batterien, aber die halten immer nur ein paar Monate.
Gibt es irgendwo entsprechende Spezialakkus, oder kann man sich etwas basteln, um normale Akkus zu verwenden?
Es gibt Lithium-Ionen AA-Zellen mit 1.5V. Ich habe keine Erfahrungen damit!
Aber da könnte ich mir vorstellen, das diese funktionieren für den Zweck.
Aber falls man ein bestimmtes Ladegerät braucht, taugt das dann auch nicht für dich.
Ob die gut sind, hängt davon ab, bei welchem echten Hersteller der Händler "Ansmann" die vor dem Umlabeln gekauft hat...
Kann funktionieren, muß aber nicht.
Der Typ alleine sagt noch wenig darüber aus, wie sie sich bei niedrigen Temperaturen wirklich verhalten. Jeder Hersteller hat da noch ein paar kleine Tricks. Das merkt man z.B. bei der Wildkamera im Winter recht deutlich.
Bei meinen Geräten mit 3 x AA nehme ich mittlerweile eine Li-Ion mit zwei Dummyzellen. Funktioniert prima. Du musst nur darauf achten, dass deine Solarzelle nicht zuviel Spannung liefert.
Bei meinen Geräten mit 3 x AA nehme ich mittlerweile eine Li-Ion mit
zwei Dummyzellen. Funktioniert prima. Du musst nur darauf achten, dass
deine Solarzelle nicht zuviel Spannung liefert.
Intressante Idee.
Gibt es LiIo in AA? Da würde doch die Spannung nicht passen?
Aber man könnte ja vielleicht eine mechanisch passende LiPo-Tüte verwenden und eine 4,2V Z-Diode für die Solarzelle parallelschalten.
Müßte man Maßnahmen gegen Tiefentladung treffen?
Bei 3,3V (oder wieviel 3 vollgeladene Ni-Akkus haben) funktioniert die Station ja nicht mehr, fragt sich, wie stark die Station dann noch am Akku nuckelt...
Es gibt da ein Standard-Ladeplatine mit einem IC: TP4056, aus China-Quellen mit fertiger Schaltung auf Platine, für 1..2€. Die schützt den Lionakku vor Über- und Unterspannung.
Vorgesehen ist da die Ladung des Akku aus USB
Erste offene Frage, der Verbraucher: (Wetterstationsteil). Der muss allerdings die 4,2V max. der Lion-Zelle vertragen und auch evtl. seine Untergrenze von 2,6V
Zweite offene Frage: Welchen Spannungsbereich liefert die Solarzelle? An + und - kommt ja normalerweise 5V aus USB.
Erste Antwort: siehe Datenblatt des TP4056, verträgt es die Spannung, die die Solarzelle liefert? Gegebenenfalls Z-Diode mit 5,6 V (oder so) parallel zur Solarzelle schalten. Die Solarzelle wird ja keine Superströme liefern sondern maximal im unteren -zig-mA Bereich.
Verschiedene LiIon aus Vapos in einem Batteriefach für 4 x AA.
Dazu auch mal ein TP4056 Modul sowie ein Lademodul aus einer Vapo zum Grössenvergleich.
NiZi haben eine Ladeendspannung von ~1,9V, 3 in Serie also 5,7V, also muss eine LiIon auf jeden Fall durch ein Modul vor der hohen Spannung aus der Solarzelle geschützt werden.
Und natürlich auch vor Tiefentladung, auch wenn die Wetterstation schon weit davor ihren Dienst einstellt.
Untergrenze für NiZi idr. ~1,2V, bei dreien also ~3,6V.
Erste offene Frage, der Verbraucher: (Wetterstationsteil). Der muss
allerdings die 4,2V max. der Lion-Zelle vertragen und auch evtl. seine
Untergrenze von 2,6V
kommt ja normalerweise 5V aus USB.
Erste Antwort: siehe Datenblatt des TP4056, verträgt es die Spannung,
die die Solarzelle liefert?
Wähle 10 Datenblätter der TP4056 aus und Du wirst 10 unterschiedliche Antworten erhalten.
Unter 7,5V würde ich mir keine Sorge machen.
Einziges Problem könnte sein, dass Billigteile für AA(A) Teile den Akkupack nur in Zweidraht angeschlossen haben, worüber dann geladen und entladen wird.
Mit LiIon muss die Sache natürlich über mindestens Dreidraht angeschlossen werden.
Es gibt Lithium-Ionen AA-Zellen mit 1.5V. Ich habe keine Erfahrungen
damit!
Aber da könnte ich mir vorstellen, das diese funktionieren für den
Zweck.
Aber falls man ein bestimmtes Ladegerät braucht, taugt das dann auch
nicht für dich.
Ich sehe gerade, man braucht dafür ein spezielles Ladegerät. Geht also
nicht.
Gut eignen müssten sich m.E. die im Nachbarthread beschriebenen
Li-Akkus mit eingebauten Schaltnetzteil auf 1,5V. Die werden mit
einem USB-Netzteil aufgeladen.
Ich würde es so machen wie von Rüdiger (Beitrag "Re: Spezialakkus für Wetterstation.") vorgeschlagen und mal die 13€ investieren. Schlimmstenfalls hat man halt die 13€ in den Sand gesetzt und das wird vermutlicher hier jeder schadlos überleben.
Das Basteln ist am Ende Frickeln mit ungewissem Ausgang. Im übrigen mögen Li-Ionen Akku´s auch keine tiefen Temperaturen während des Ladeprozesses.
Ich würde es so machen wie von Rüdiger
(Beitrag "Re: Spezialakkus für Wetterstation.") vorgeschlagen und
mal die 13€ investieren. Schlimmstenfalls hat man halt die 13€ in den
Sand gesetzt und das wird vermutlicher hier jeder schadlos überleben.
Das Basteln ist am Ende Frickeln mit ungewissem Ausgang. Im übrigen
mögen Li-Ionen Akku´s auch keine tiefen Temperaturen während des
Ladeprozesses.
Bitte genau lesen: Einzeln gibt es die nicht, der Viererpack kostet 18,99€ zzgl. 4,95€ VSK, also rund 24,-€!
Erste offene Frage, der Verbraucher: (Wetterstationsteil). Der muss
allerdings die 4,2V max. der Lion-Zelle vertragen
Da sehe ich keine Probleme, wenn die zuvor mit 3x 1,5V betrieben wurde.
Prima, wenn die (wie die meisten) während dem Laden die Ausgangsspannung abschalten.
Die Aufladung über das eingebaute Solarmoodul kann man damit also per se vergessen.
Insb. auch, weil bei gleichzeitiger Ladung der drei Zellen über eine Quelle zumindest ein Zellenpol aller drei Akkus kurzgeschlossen wird.
Bitte genau lesen: Einzeln gibt es die nicht, der Viererpack kostet
18,99€ zzgl. 4,95€ VSK, also rund 24,-€!
Jawohl Herr Oberlehrer! Diese Preise reisen jeden in den finanziellen Abgrund, da muß man sich schon auf den Bahnhof stellen und sammeln.
Bemühe einfach mal Google da wirst Du schnell fündig. Bei Völkner kosten die 5€ weniger. Wenn man sich viel Mühe gibt, sind auch noch günstiger zu haben.
Mit geringerer Kapazität (550mAh), was für die Wetterstation zur Pufferung bei Dunkelheit ausreichend sein dürfte, wird's sogar noch günstiger. Da gibt es 4'er Packs für 9€.
Peter kann es einfach ausprobieren und wenn es nicht wie gewünscht funktioniert, dann kann er die Akkus jederzeit anderweitig noch einsetzen und für seine Wetterstation was basteln. Am Ende ist die Bastellösung nicht billiger.
Prima, wenn die (wie die meisten) während dem Laden die Ausgangsspannung
abschalten.
Die Aufladung über das eingebaute Solarmoodul kann man damit also per se
vergessen.
Meine Antwort auf den von mir zitierten Post nicht verstanden?
Ansonsten wird die Wetterstation am Tage wohl vom Solarmodul betrieben, d.h. die Ladeelektronik kann die Akkus während des Ladens abschalten. Bei meinen 2 Wetterstationen funktioniert das jedenfalls prima.
Die hatten zuvor 9,95 gekostet und ich habe sie mir die Tage besorgt, wobei ich eigenlich AAA-Zellen suchte.
Bezüglich AAA hatte ich sogar noch einen Verkäufer angesprochen: nicht mehr lieferbar. Da hier nach ein paar Tagen der gesamte Bestand im Markt und im Netz völlig verschwunden ist, vermute ich eine Rückrufaktion - aus welchen Günden auch immer.
Positiv bei den AA: Die Ladekontrolle wird per grüner LED signalisiert - nicht dieses giftige Blödblau ;-)
Warum ist NiCd bäh? Nur weil da die beiden Buchstaben D und C drin sind? Dann schau dir mal die Stellen an, an denen Li aus der Erde geholt wird! Dann kannst du sagen, das ist BähBähBähBähBähBähBähBähBäh.
Warum ist NiCd bäh? Nur weil da die beiden Buchstaben D und C drin sind?
Dann schau dir mal die Stellen an, an denen Li aus der Erde geholt wird!
Dann kannst du sagen, das ist BähBähBähBähBähBähBähBähBäh.
Nickel- und Cadmiumabbau ist natürlich voll sauber, so wie Trumps "Clean Coal".
Giftig wird es nur, wenn die Leute die Akkus nach gebrauch nicht ordnungsgemaess an den Sammelstellen abgeben und niemand diese Nichtfolgsamen diese vermoebelt.
Die vercadmeten Schrauben unterscheiden sich von den verzinkten dadurch, daß sie auch nach Jahren immer noch silbrig glänzend sind statt hellgrau wie die verzinkten.
Man kann sie an manchen alten Geländern in Hafen- oder Flußnähe finden.