Rüttlerspule wird zu heiß und schaltet ab

OP #7778557
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Diese Spule mit offenem Eisenpaket bringt eine Metallplatte zum anstoßen.

Bei voller Leistung wird die Spule zu heiß und der Thermoschalter unterbricht.

Das Eisenpaket hat in der Mitte 95 Grad erreicht und vermutlich die Spule 120 Grad.

Suche günstige Möglichkeit die Temperatur der Spule zu senken.

Kühlung? Größere Spule? Verluste vermindern?

Die Spule ist an 220v und wird über den Phasenanschnitt geregelt

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Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7778560
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Max schrieb:

Bei voller Leistung wird die Spule zu heiß

Welche Einschaltdauer (ED in %) hat das Gerät bei voller Leistung?

Die Spule ist an 220v

Wo gibt es nch 220V?

und wird über den Phasenanschnitt geregelt

Oha.

Kühlung

Wenn die Spule zu heiß wird, dann ist eine aktive Kühlung per Lüfter sicher eine gute Maßnahme.

Bei voller Leistung wird die Spule zu heiß

War das schon immer so oder ist das neu? Im zweiten Fall könnte ein neu dazugekommener Windungsschluss die Ursache für die übermäßige Erwärmung sein.

BTW: Willst du uns noch verraten, was das für ein Gerät ist (Hersteller, Typ)? Oder ist das geheim?

#7778571
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Durch Phasenanschnitt erhöhen sich die Verluste im Eisen (Oberwellen). Zusätzlich zu den Fragen der anderen Poster: Wie wurde das Gerät betrieben? Volllast oder mit Phasenanschnitt im Teillastbereich.

Und die wichtigste Frage nochmal wiederholt: Lothar M. schrieb im Beitrag #7778560:

War das schon immer so oder ist das neu?

#7778572
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Lu schrieb:

Falls die Spule riecht, hat sie bestimmt durch Überlastung Windungsschluss.

Das kann man testen und messen. Testen, indem man sie ohne das Rüttelblech im Leerlauf betreibt. Da kann man auch messen, wieviel Strom fließt. Das ist der Gesamtstrom von Blind- und Wirkanteil, aber der fließt halt durch die gesamte Wicklung und macht Wärmeverluste. Damit kann man abschätzen, ob das passt oder nicht. Wenn man ein LCR-Meter hat, kann man den Windungsschluss vielleicht messen, allerdings braucht es dazu eine vergleichbare Spule.

OP #7778606
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Danke für die schnellen Antworten

Also das Gerät wird jetzt seit Jahrzehnten verkauft und die Fehler häufen sich nun.

Der diac schaltet bei 32v die Phase durch.

Es ist Volllast und ich habe zum Test das Gerät im Karton betrieben um den Fehler schneller zu bekommen.

Ja man riecht etwas den heißen Lack.

Die Spule hat 330mH.

Wie hoch sollte der Strom im offenen Zustand sein?

Was passiert wenn man die Rüttelplatte aus Edelstahl durch Aluminium oder Kupfer tauscht?

Wird das Magnetfeld besser umgesetzt und man könnte eine bremse in der Elektronik für die Phasen Breite machen?

#7778621
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Max schrieb:

Was passiert wenn man die Rüttelplatte aus Edelstahl durch Aluminium oder Kupfer tauscht?

Hmm, muss man mal probieren. Die Hauptkraft der Rüttelwirkung sollte durch induzierte Wirbelströme erzeugt werden, dafür muss das Material nur gut leitfähig sein, was ja bei Alu und Kupfer gegeben ist. Eisen oder Stahl muss es nicht unbedingt sein, zumal Edelstahl eine deutlich schlechtere Leitfähigkeit hat, so Faktor 10 oder so.

Wird das Magnetfeld besser umgesetzt und man könnte eine bremse in der Elektronik für die Phasen Breite machen?

#7778624
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Max schrieb:

Der diac schaltet bei 32v die Phase durch.

Es ist Volllast und ich habe zum Test das Gerät im Karton betrieben um den Fehler schneller zu bekommen.

Ja man riecht etwas den heißen Lack.

Die Spule hat 330mH.

Und wieviel Ohm? Welcher Strom fließt?

Wie hoch sollte der Strom im offenen Zustand sein?

Kommt drauf an. Bei der Spule vielleicht 1-3A.

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7778627
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Max schrieb:

Die Spule hat 330mH.

Welchen Widerstand hat sie?

Mit Xl = 130 Ohm kommst du ohne den Spulenwiderstand auf einen Blindstrom von ca. 2A. Wenn der Widerstand mit reinkommt, musst du den erst noch quadratisch addieren. Bei Erwärmung nimmt dann der Widerstand noch zu.

Wie hoch sollte der Strom im offenen Zustand sein?

Wie hoch ist er denn? Und was steht auf dem Typenschild?

Ja man riecht etwas den heißen Lack.

Bei 120°C riecht man da aber normalerweise noch nichts.

Max schrieb:

Also das Gerät wird jetzt seit Jahrzehnten verkauft

Nochmal: von wem? Unter welcher Bezeichnung?

#7778633
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Es kann auch sein, daß der falsche Temperaturschalter verbaut ist, der schon bei weniger Temperatur abschaltet. Bei geschätzten 10 Ohm Wicklungswiderstand und 130 Ohm induktivem Widerstand kommt man auf immer noch 130,x Ohm, die Induktivität dominiert.

P = I^2 * R = 2A^2 * 10 = 40W

Naja, das sollte die Spule aushalten, so klein ist die nicht.

#7778638
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Was auch sein könnte. Es gibt einen mechanischen Fehler. Und zwar ist denkbar, daß es einen minimalen Luftspalt zwischen Eisenkern und Blech geben muss, damit der Eisenkreis nicht in Sättigung gehen kann! Wenn das passiert, geht der Strom extrem hoch.

Betreib mal die Spule ohne Rüttelblech, das muss sie aushalten

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