Moin,
Georg S. schrieb:
Ich suche die optimale Methode mit minimaler Komplexität
und gleichzeitig maximaler Anzahl der korrigierbaren Bits bei minimaler
Redundanz.
Achnee. Wer haette das gedacht?
Wie sonst auch oft, gibts natuerlich auch hier nicht die eierlegende Wollmilchsau. Das ist wie eine Decke, die zu kurz ist, es haengen also immer Fuesse, Arme oder Brustkorb raus. Oder wie ein Tiefpassfilter, das hat entweder gutes Sperrverhalten, dann aber Ripple im Durchlass und eine fuerchterliche Gruppenlaufzeit. Oder halt schoene Impulseigenschaften, aber kack-Selektion. Oder halt riesen-Aufriss...
Ich wuerde da moeglichst wenig Raeder neu erfinden, sondern je nach Art deiner Echtzeitkommunikation irgendeinen bestehenden Standard hernehmen.
zB. wird bei DVB-S Viterbi und RS verwendet, bei DVB-S2 LDPC und BCH. Warum? Weil halt bei der Spezifizierung von DVB-S LDPC noch zu komplex zum decodieren war; sprich die dafuer noetige HW waere noch zu teuer gewesen - also wurd's halt Viterbi, obwohl LDPC wohl n Tick "besser" ist.
Bei Mobilfunk / WLAN wirds auch irgendwas geben, aber was? Davon hab ich keine Ahnung.
Ich denk mal, es haengt viel mehr davon ab, wie genau dein Kanal bzw. dessen Fehler beschaffen ist/sind, wie die Rate ist, ob's Buendelfehler gibt, wenn ja wie lange, etc...
Wenn du das dann doch alles selber basteln willst, dann wuerd ich empfehlen, erstmal mit 'nem Hammingcode anzufangen. Da ist die Korrektur noch recht simpel gestrickt.
Gruss
WK