Wollvieh W. schrieb im Beitrag #7782750:
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Da platzt einem Kind doch der Kopf bei so übermäßig vielen
Möglichkeiten!?
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Merkwürdige Zeiten, wo man Kleinkinder mit Herden spielen läßt. Bei so
einem alternativen Gartenprojekt haben die Kinder mal vollflächig Sand
auf die Motorhaube eines Autos gestreut und ihn verrieben. Hat den
Besitzer (des Autos und der Kinder) nicht gestört. Daß die das auch an
anderen Autos machen, ist den selbst antisozial erzogenen Eltern
natürlich egal.
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Kinder sind jetzt auch nicht total blöd, ich könnte mir daher
vorstellen, daß die Faszination daher rührt, daß er einen echten Herd
bedient und kein Spielzeug.
Aber das gehört in ein Psychologie- und nicht Elektronik-Forum.
Nun aber mal langsam. Ein Busy-Board ist für die meisten Kinder zwischen ca. 1 und 3 ein hervorragendes Spielzeug.
Das hat nicht gleich irgendwas mit "antisozial erzogenen Eltern" zu tun, sondern mit dem Entdeckerdrang der Kleinen.
Wenn das bei einem selber schon fast ein Jahrhundert her ist oder man, sehr überspitzt, das eigene Kind morgens mit kurzem Händedruck zum Frühstück begrüßt, ist das vermutlich verständlich recht weit hergeholt, aber man sollte sich immer vergegenwärtigen, dass Kinder genau wie wir "fertigen Menschen" durch herumspielen lernen.
Und so eine Dreh-, Drück- und Rastmechanik muss einfach jeden wenigstens unterschwellig begeistern, sonst würde die nicht in Herden verbaut - denn die Funktion stellt auch Opas Mehrpositionsdrehschalter aus Bakelit dar.
Und in Analogie zu dem Motorhaubendebakel wäre eine dafür vorgesehene Fläche als leuchtrotes "Busy-Brett" für Sandaushubarbeiten sicher ebenso geeignet gewesen. Dass bei vielen die pädagogische Sorgfalt hintenan steht ist unbenommen, jedoch kein Argument gegen gutes und vor allem selbst gebautes Spielzeug.
Ich jedenfalls stehle die Idee wohl (die Schalter haben nur LEDs dahinter).