für ein Fest soll eine Pferderennen/Kamelrennen/Pferdederby Waagen in klein nachgebaut werden. Für maximal 4 Spieler und mit einer kürzeren Rennstrecke.
Nun habe ich mich gefragt wie die Ballerkennung am besten funktionieren kann. Je nach Trefferloch soll das Pferdchen 1, 2 oder 3 Schritte vorwärts gehen. Pro Bahn müssten bis zu 17 Löcher überwacht werden und ausgewertet werden, welches getroffen wurde. Pro Loch einen kapazitiven Sensor anzubringen erscheint mir sehr materialaufwendig.
Eine elegantere Lösung will mir aber nicht einfallen.
Hier könnt ihr Projekte, Schaltungen oder Codeschnipsel vorstellen. Projekte bitte nur mit Code oder Schaltplan posten (falls ihr nur Fotos vorstellen möchtet, bitte in "Zeigt her eure Kunstwerke"). Bitte hier keine Fragen posten.
Wo genau gibt es bei einem Pferderennen einen Ball?
wird da nicht beim Start ein Ball hochgezogen ? Oder ist Polo gemeint?
Oder irgendso ein Brettspielscheiss ? Läuft Pferderennen nicht unter Glücksspiel ?
Pro Loch einen kapazitiven
Sensor anzubringen erscheint mir sehr materialaufwendig.
Eine elegantere Lösung will mir aber nicht einfallen.
Wieso bist du dann derjenige der sowas bauen soll? Die aufgezeigte Anwendung ist nicht mal so einfach.
Es braucht, wie du schon sagst, einiges an Sensorik. Dann noch Anzeigen, Bedienelemente, Sound wohl auch? und ne Logik die das alles auswertet.
Das ist ein veritables Entwicklungsprojekt. Wenn dir dazu nichts einfällt, sollte es jemand anderes machen.
Als Sensorik eignen sich auch gut was optisches. Weil die Löcher quasi so groß wie die Kugeln sind, reicht eine Reichweite von ein paar mm. Das können alle handelsüblichen Optosensoren wie z.B. CNY70 sein. Und die sind billig.
Warum keine Kegelbahn? Oder einen Spiegel-Irrgarten? Oder Piraten in der Südsee?
Oder der Klassiker, eine eigene Wildwasserbahn:
https://www.youtube.com/watch?v=YGJjWck7XOc
(Die originalen Onride/Offride-Videos von vor über 20 Jahren sind wohl nicht mehr online. Heute würde sowas zum Mem. ;)
Ich würde Mikroschalter mit Drahtbügel/Hebel nehmen. Kann man direkt anspaxen, so daß der Hebel bei durchfallender Kugel betätigt wird. Mit etwas Tüfteln kann man das sicher mit Draht in Kugelschreiberfeder/Blechwippe schließt Kontakt o.ä. komplett selberbauen.
Vorteil ist, man muß es nur simpelst verdrahten, kann alle gleichen Wertigkeiten parallelschalten, den zweiten Pol bei allen, und man muß nix justieren und braucht keine Versorgungsspannung.
Als Bälle unbedingt sechs Wonzlinge nehmen, sonst kommt ihr nie in die zweite Versappung!
Ich würde auch zur Lichtschranke raten,das ist Preiswert und Robust.
Laserlichtschranken in einer Matrix mit einer NxM Anordnung und die schnittpunkte der Laser liegen unter den Falllöchern. Wird wohl auch Lichtvorhang/Lichtgitter genannt:
da wirkt es ja so, als ob es zwar viele Löcher sind, die aber in Gruppen zusammengefasst sind . Wenn mehrere Löcher untentendrunter so verbunden sind das die Kugel geführt wird, wären es hier ja nur drei Sensoren.
Oder hat wirklich jedes Loch eine unterschiedliche Auswirkung?
Da zählen die oberen roten Löcher mehr als die in der Mitte oder die unteren.
Ich würde das mit 3 parallel geschalteten Mikroschaltern und einem (retriggerbaren) Monoflop ganz einfach ohne jeglichen µC aufbauen. Der Ball rollt über den Kontakt und das Pferd ruckelt voran. Wenn der Ball über alle 3 Schalter rollt, dann rewitet das Pferd länger. Die Mechanik muss natürlich so gestaltet sein, dass dder Ball nicht einfach so von oben nach unten durchrollt, sondern sich ein enig Zeit lässt, dmait das Pferd bei 3 Schaltern länger läuft als bei 1 Schalter. Ein Endschalter sollte dann noch den Pferde-Motor im Ziel ab- und eine Lampe einschalten.
Und wer da für das eine (in Zahlen 1) Fest des inzwischen abgemeldeten TO einen µC reinbauen möchte, der kann das ja gerne tun.
Na ja, wenn man schon nicht programmieren will, kann man die Elektronik gleich ganz weglassen: Die Kugel rollt in eine Schnecke. So lange die Kugel in der Schnecke liegt, läuft durch einen Kontakt der Motor, der Schnecke und Pferd antreibt. Je nach Einlaufposition in die Schnecke braucht der Motor 1, 2 oder 3 Umdrehungen dafür bis die Kugel aus der Schnecke fällt.
Und weil Motoren teuer sind, hat man früher sicher nur 1 verwendet und Mechanik zum Umschalten welches Pferd bewegt wird.
Ich würde das mit 3 parallel geschalteten Mikroschaltern und einem
(retriggerbaren) Monoflop ganz einfach ohne jeglichen µC aufbauen. Der
Ball rollt über den Kontakt und das Pferd ruckelt voran. Wenn der Ball
über alle 3 Schalter rollt, dann rewitet das Pferd länger. Die Mechanik
muss natürlich so gestaltet sein, dass dder Ball nicht einfach so von
oben nach unten durchrollt, sondern sich ein enig Zeit lässt, dmait das
Pferd bei 3 Schaltern länger läuft als bei 1 Schalter. Ein Endschalter
sollte dann noch den Pferde-Motor im Ziel ab- und eine Lampe
einschalten.
Genau so, wie du es skiziert hast, wurde das früher sogar ganz ohne Elektronik gelöst, rein mit Mechanik und da wo die Schalter bei dir sitzen saßen die Hebel, die die Pferdchen bewegten.
Genau so, wie du es skiziert hast, wurde das früher sogar ganz ohne
Elektronik gelöst, rein mit Mechanik und da wo die Schalter bei dir
sitzen saßen die Hebel, die die Pferdchen bewegten.
Gibt es zufällig eine Szene für die Restaurierung alter Jahrmarktstechnik?
Auf Youtube ist zwar den ganzen Tag Kirmes, aber ich glaube nicht, daß eine Suche dort schnell zum Erfolg führt.
Wenn man so nachdenkt, gibt es doch eine ganze Menge alter Schaubudentechnik, die man als Kind noch gesehen hat und die heute verschwunden ist oder durch Bildschirme ersetzt wurde.
Falls ihr noch Interesse an einer technischen Umsetzung habt. Ich verkaufe hier einen kompletten DIY Bausatz für das Kamelrennen / Pferderennen: https://philreinisch.gumroad.com/l/pocketderby
Ich würde die dreieckige Fläche unter den Löchern für die Kugeln von Unten mit einer Plexiglas-Scheibe verschließen und von Unten mit einer Kamera beobachten. Ein ESP32-CAM sollte genügen, der Rest ist etwas Software ...
Bei der Beleuchtung kann man sowohl über "von Unten" oder "von Oben" nachdenken. Der optische Effekt ist dann zwar unterschiedlich, in beiden Fällen aber sehr deutlich.
Ich würde die dreieckige Fläche unter den Löchern für die Kugeln von
Unten mit einer Plexiglas-Scheibe verschließen und von Unten mit einer
Kamera beobachten. Ein ESP32-CAM sollte genügen, der Rest ist etwas
Software ..
würde ich mal auf das Datum des letzten Beitrags achten.
Wenn man die Löcher verschließt, fällt die Kugel nicht mehr durch.
Ich würde die dreieckige Fläche unter den Löchern für die Kugeln von
Unten mit einer Plexiglas-Scheibe verschließen und von Unten mit einer
Kamera beobachten. Ein ESP32-CAM sollte genügen, der Rest ist etwas
Software ..
würde ich mal auf das Datum des letzten Beitrags achten.
Wenn man die Löcher verschließt, fällt die Kugel nicht mehr durch.
Ok, das hatte ich übersehen.
Aber man könnte die Scheibe vertikal beweglich machen. Zunächst sammelt man die Kugeln in ihren Löchern (wo sie von der Kamera erfasst werden) und wenn das Spiel/Runde durch ist, senkt man die Scheibe kurz ab und die Kugeln fallen in die "Abführrinne" ...
Auch wenn der Ursprungspost 2 Jahre alt ist…
Ich würde einfach ein paar stabile blanke Drähte spannen.
Fällt der Ball drauf, gibt es einen Kontakt zwischen x und y-Daht.
Den kann man dann per Tastaturmatrix abfragen.
Der Ball trifft drauf und rollt dann seitlich weg.
Natürlich muss das Rastermaß größer als der Balldurchmesser sein.
Günstig und einfach.
Aber man könnte die Scheibe vertikal beweglich machen. Zunächst sammelt
man die Kugeln in ihren Löchern (wo sie von der Kamera erfasst werden)
und wenn das Spiel/Runde durch ist, senkt man die Scheibe kurz ab und
die Kugeln fallen in die "Abführrinne" ...
Man könnte es auch ohne Kamera machen:
Jede Lochreihe mit den gleichen Punkten bekommmt einen Kippmechanismus (L-Winkel), der einen Mikroschalter auslöst, sobald da eine Kraft drauf wirkt.
Man könnte es auch ohne Kamera machen:
Jede Lochreihe mit den gleichen Punkten bekommmt einen Kippmechanismus
(L-Winkel), der einen Mikroschalter auslöst, sobald da eine Kraft drauf
wirkt.
Oder noch einfacher:
Unter jedem "Punktedreieck" eine V-förmige Bahn, die die Kugel/Ball auffängt und sie an ein zentrales Loch führt, wo sich ein Detektor befindet (Mikroschalter, Lichtschranke o. dergl.), der dann die Betätigung an eine zentrale Steuerung übermittelt. Drei Sensoren pro Eingabekasten...
Man könnte es auch ohne Kamera machen:
Jede Lochreihe mit den gleichen Punkten bekommmt einen Kippmechanismus
(L-Winkel), der einen Mikroschalter auslöst, sobald da eine Kraft drauf
wirkt.
Oder noch einfacher:
Unter jedem "Punktedreieck" eine V-förmige Bahn, die die Kugel/Ball
auffängt und sie an ein zentrales Loch führt, wo sich ein Detektor
befindet (Mikroschalter, Lichtschranke o. dergl.), der dann die
Betätigung an eine zentrale Steuerung übermittelt. Drei Sensoren pro
Eingabekasten...
Klar kann man das machen.
Aber die Kamera-Lösung muss nur einmal an einer Stelle moniert werden, keine Verkabelung zu X Sensoren oder Tastern. Ausserdem kann man Software jederzeit ändern/anpassen, ohne jemals wieder einen Lötkolben in die Hand nehmen zu müssen ...