Breadboards im Schuleinsatz sind so ne Sache, das ist eine recht filigrane Angelegenheit, und die Kontakte leiern schnell aus, wenn man sie falsch benutzt. In Fachklassen für Elektroniker habe ich das durchaus gemacht, die sollen das ja auch lernen, aber selbst da war es nicht immer einfach. Mit grobmotorischer veranlagten Schülern, no way.
Als Relais hatte ich den Typ RM93 von relpol verwendet, die gibts bei TME. Obwohl die Pinabstände nicht zu 100 % stimmen, passt das ganz gut - hält aber nicht wirklich gut, weil die Pins recht dünn sind. Das größere Problem hatte ich damit allerdings mit den Tastern, da habe ich diverse probiert und nichts gut funktionierendes gefunden. Entweder sie geben von vornherin keinen zuverlässigen Kontakt, oder sie springen bei der Betätigung wieder aus dem Breadboard raus. Ich habe letztlich welche mit Lötfahnen genommen, Leitungen drangelötet und diese ins Breadboard gesteckt.
Ansonsten sind in Schulen eigentlich 19-mm-Steckbausteinsysteme für Elektronik-Übungen üblich, heißt bei Lucas Nuelle "Elotrain":
https://www.lucas-nuelle.de/index.php/fuseaction/download/lrn_file/elotrain_de.pdf
Gibt es aber kompatibel von mehreren Lehrmittelherstellern. Es gibt hier neben diversen Elektronikbauteilen durchaus auch Taster, Schalter und Relais. Es scheint aber online keine einfache Bestellmöglichkeit für Einzelkomponenten zu geben, man muss da wohl die Vertriebler nerven. Das ganze kostet leider ohnehin richtig Geld.
Eine andere Möglichkeit wäre es, Schütze statt Relais zu verwenden. Neben der oft verwendeten Variante, die Schütze in Plastikgehäuse einzubauen und die Anschlüsse über 4-mm-Buchsen rauszuführen, gibt es auch die Möglichkeit, einfach Adapter für 4-mm-Laborleitungen in die Schraubklemmen der Schütze zu schrauben. Sieht dann so aus:
https://www.lucas-nuelle.de/997/pid/40154/apg/21524/Hauptsch-uuml%3Btz-mit-Hilfskontakt-1S-2-Ouml%3B-24V.htm
Kann man auch selber machen, die Adapter gibts von Stäubli.