Hallo,
ich benötige dringend zur Reparatur einen Transformator.
Über die Internetsuche bin ich leider nicht zu den
aufgedruckten Spezifikationen fündig geworden bzw. wo ich diesen
bestellen könnte ohne gleich eine ganze LKW-Ladung ordern zu müssen :(
Nach der Beschriftung gibt er zwei unterschiedliche Spannungen aus und
hat
10 Pins. Leider habe ich auch keine genaue Beschreibung der
Platinenschaltung.
Die Bezeichnung auf dem Trafo lautet:
1
era BV 042-0660.0
2
PRI 230 V 50/60 Hz
3
SEC1 17 V 4,3 VA
4
SEC2 33 V 0,25 VA
Der Hersteller scheint in 2006 dieser gewesen zu sein:
https://www.eratransformers.com/
Ich hoffe, ihr könnt mir helfen.
Viele Grüße
M. K. schrieb:> ich benötige dringend zur Reparatur einen Transformator.
Solche Trafos sind meist kundenspezifisch gefertigt und einzeln
höchstens beim Hersteller des Gesamtgerätes erhältlich. Alter-
nativ könnte man zwei Einzeltrafos nehmen und diese irgendwo
anders im Gehäuse befestigen und die Anschlüsse mit einzelnen
Drähten bis zur Platine führen.
Zuerst könnte es sehr helfen zu erzählen um welches Gerät es geht. Hier
im Forum schlummern ganz viele alte Geräte (ah, Eumexxx habe ich noch
rumliegen, aber natürlich weiss niemand wie der Trafo heisst oder welche
Leistung/Spannung der hat)
ZUm zweiten: weisst du wirklich dass der kaputt ist?
Zum dritten: was passiert mit den 2 Spannungen im Gerät? Wenn es
wirklich wichtig ist kann man das nachbauen. Nicht originalgetreu, aber
funktionsfähig.
Tja, ERich Aichele wickelt dir in Ehningen keinen mehr und Pulse wird in
Ningbo kein Einzelstück in Fertigung geben, aber es gibt noch immer
(deutsche) Firmen die nicht verlernt haben wie man einen Trafo wickelt.
Leider haben sie nicht gelernt das zu realistischen Preisen zu machen
(sprich: Industrie 2.0 ist an ihnen vorbei gegangen und sie sind bald
Geschichte), keine Ahnung also ob du bereit bist deren Phantasiepreise
zu zahlen.
https://www.walcher.com/p/ot1/ will 130€
Wenn du Trafos extern montieren kannst, nimm einen 18V~ und einen 36V~
als Ersatz.
https://de.aliexpress.com/item/1005002751732740.html
Michael B. schrieb:> Leider haben sie nicht gelernt das zu realistischen Preisen zu machen
Du arbeitest für 6,53€ Stndenlohn, hast niemals Urlaub und bist nie
krank?
> keine Ahnung also ob du bereit bist deren Phantasiepreise> zu zahlen.> https://www.walcher.com/p/ot1/ will 130€
Das klingt teuer, aber der Erstaufwand will bezahlt werden:
Trafo rechnen
Bauvorschrift erzeugen
Material bereitstellen
Maschine einrichten
Trafo prüfen
Bestellst Du fünf Stück, reduziert sich der Stückpreis auf die Hälfte,
bei 10 Stück auf ein Drittel.
Ich kenne das aus einem nicht elektronischen Bereich, 1..2 Teile
pauschal 700 DM, fünf Stück 1000 DM, auch da eben Einrichteaufwand bzw.
Werkzeug erstellen.
Manfred P. schrieb:> auch da eben Einrichteaufwand
Um genau das Problem geht es bei Industrie 2.0:
Kundenspezifikation einholen, Bauvorschrift, Berechnung,
Rechnungsstellung, Versandabwicklung so automatisiert zu haben, dass es
nicht weh tut, jedes Exemplar individuell zu fertigen.
Einige (jlcpcb) haben es gelernt, andere werden eben pleite gehen.
Wofür steht eigentlich das BV? (Und warum denke ich dabei immer an
Holland?)
Das Gerät sieht eher nach einer Heizungssteuerung aus denn nach einem
audiophilen Analogverstärker. Vermutlich kann man daher die beiden am
Ende erzeugten Spannungen problemlos mit einem Standardtrafo und
dahinter DCDC-Wandlern erzeugen. Außer da wird aus irgendeinem Grund die
Wechselspannung benötigt, z.B. zur Ansteuerung eines Zündtrafos o.ä.
Aber wie so oft, zu Beginn der "Reparatur" wird ein Teil per Papsterlaß
als defekt und zur Fehlerursache erklärt und die Kurie muß dann in
ellenlangen Auslegungsschriften hinbiegen, warum es wirklich so sein
soll.
M. K. schrieb:> Leider habe ich auch keine genaue Beschreibung der> Platinenschaltung.
Eine Vollansicht der Platine könnte helfen. Vielleicht steht auch
irgendwo was drauf.
Eine 7mA Wicklung ist schon recht ungewöhnlich, haarfeine Drähte können
schnell reißen oder durchbrennen.
Woher weißt Du, daß der Trafo hin ist? Du solltest mal den Trafo
auslöten und alle Wicklungen auf Durchgang prüfen.
Wollvieh W. schrieb:> Wofür steht eigentlich das BV? (Und warum denke ich dabei immer an> Holland?)
BV == Bauvorschrift.
In den Firmen halt der Verweis auf die (interne!) Unterlagen, die
haarklein Blech, Wickelkörper, Drahtstärke und Windungszahl,
Lagenaufbau, Isolierung, Pin_Belegung etc. festlegen.
Michael B. schrieb:> deren Phantasiepreise zu zahlen.> https://www.walcher.com/p/ot1/ will 130€
Offenbar kostet 1 solcher Trafo 25€ und das Engineering nochmal 100€.
Das passt dann auch zur Preisstaffel (Einzepreis: 125,30 €|Ab 2 Stück:
84,18 €|Ab 5 Stück: 50,11 €|Ab 10 Stück: 40,12 €|Ab 20 Stück: 30,13 €|Ab
50 Stück: 26,02 ). Und diese 100€ kostet dich in der Autowerkstatt schon
der Lehrling, der die Kühlerflüssigkeit und den Scheibenreiniger
nachfüllt.
Michael B. schrieb:> Einige (jlcpcb) haben es gelernt
Die haben es gelernt, das Geschäftsmodell, das vorher schon in D von
anderen Anbietern funktioniert hat, in einem Niedriglohnland (mit <4€/h
für den Arbeiter) aufzusetzen. Und sie haben zudem lange von
subventionierten Transportkosten aus diesem Entwicklungsland (China
positioniert sich selber immer noch als solches) nach Europa profitiert.
Und selbst die Chinesen haben offenbar erkannt, dass sich für die paar,
die jährlich einen Trafo gewickelt bekommen wollen, der Aufwand für das
Web-Frontend und die Investition in die Einzelfertigung nicht lohnt. Und
das, obwohl sie die ganze Logistik eh' schon haben. Davon abgesehen ist
eine Leiterplatte im Vergleich zu einem Trafo ein Standardprodukt (FR4,
durchkontaktiert, 2-4 Lagen, 1,6mm, Lötstop, Bestückungsdruck). Und
zudem kaufen die allerwenigsten nur 1 einzige Platine...
H.Joachim S. schrieb:> Zuerst könnte es sehr helfen zu erzählen um welches Gerät es geht.
Das allerdings. Und was darin mit den Spannungen geschieht. Und wieviel
Platz für eine Alternative ist.
Und falls primärseitig kein Widerstand messbar ist: oft ist da die
Temperatursicherung durch. Und das liegt meist nicht an tatsächlicher
Übertemperatur, sondern einfach so. Tauschen lässt die sich i.a. nicht,
aber manchmal überbrücken. Davon rate ich aber ausdrücklich ab.
Lothar M. schrieb:> H.Joachim S. schrieb:>> Zuerst könnte es sehr helfen zu erzählen um welches Gerät es geht.> Das allerdings. Und was darin mit den Spannungen geschieht. Und wieviel> Platz für eine Alternative ist.
Sowas kenne ich aus Sat-Empfängern aus der "vor SNT" Zeit. 33V für die
Abstimmspannung, und aus 17V AC werden 12V stabil.
H. H. schrieb:> Rainer D. schrieb:>> Sat-Empfänger> Offensichtlich was anderes.
Korrekt, irgendwas mit Relais oder so. Ist aber ja geheim.
Aber Trafos mit solchen Spannungen gabs in den alten Empfängern .....
Dieser Trafo hier hat (nach Kombination der potentialfreien
Sekundärwicklungen ) ziemlich gut passend die nötigne Spannungen des TE.
Leistung in jedem Fall reichlich.
Abmessung ist 5.3 x 7 cm Grundfläche.
Wenn er es also in seinem Projekt unterbringen kann: Ich kann einen
abgeben, da ich 4 Stück habe. alle neu und unbenutzt (NOS).
Kontakt über das Forum (PN) oder weil manchmal gmx hängt besser direkt:
marsufant@gmx.de
H.Joachim S. schrieb:> Und falls primärseitig kein Widerstand messbar ist: oft ist da die> Temperatursicherung durch.
Die Auschrift "ta 80°C/B" könnte dafür sprechen.
> Und das liegt meist nicht an tatsächlicher Übertemperatur,> sondern einfach so.> Tauschen lässt die sich i.a. nicht, aber manchmal überbrücken.
Bei einem vergossenen Trafo ist beides schwierig bis unmöglich.
Falls Überbrückung möglich, könnte man eine neue Temperatursicherung
mit mechanischem Kontakt direkt am Trafo montieren.
Harald W. schrieb:> H.Joachim S. schrieb:>>> Und falls primärseitig kein Widerstand messbar ist: oft ist da die>> Temperatursicherung durch.>> Die Auschrift "ta 80°C/B" könnte dafür sprechen.
Sagt nichts über das Vorhandensein einer Temperatursicherung aus.
Michael B. schrieb:> Manfred P. schrieb:>> auch da eben Einrichteaufwand> Um genau das Problem geht es bei Industrie 2.0:> Kundenspezifikation einholen, Bauvorschrift, Berechnung,> Rechnungsstellung, Versandabwicklung so automatisiert zu haben, dass es> nicht weh tut, jedes Exemplar individuell zu fertigen.> Einige (jlcpcb) haben es gelernt, andere werden eben pleite gehen.
Deine Verbohrtheit erinnert an Pippi Langstrumpf, irgendwas mit Welt und
gefällt.
Bei JLPCB muß weder eine Berechnung noch eine BV erstellt werden, der
Kunde liefert direkt fertigungsfähige Daten. Den Unterschied zwischen
einem Trafo und einer Leiterplatte und deren Fertigungsablauf erkläre
ich Dir jetzt nicht.
Manfred P. schrieb:> Den Unterschied zwischen einem Trafo und einer Leiterplatte und deren> Fertigungsablauf erkläre ich Dir jetzt nicht.
Offensichtlich bist du zu blöd, Transferleistungen zu erbringen.
Eine einfache WebSeite, auf der der Kunde gewünschte (Primar und
Sekundär) Spannungen und (rms) Ströme eingibt, das System dazu passende
Kerne aus dem Sortiment anbietet mit berechneten Leerlaufspannungen und
Verlusten bzw. Erwärmungen, der Kunde wählt welchen er in welcher Form
(vergossen, mit Thermosicherung, SELF oder Steuertrafo etc. halt was der
Laden anbieten kann) und fertig ist die Bauvorschrift, Preis und damit
Rechnung und Versandadresse geht auch über das System.
Auch die Wickelmaschine kann die berechneten Drahtstärken und
Windungszahlen direkt übernehmen wenn man wenigstens EINEN fähigen in
der Firma hat.
Aber wenn der Kopf so im vorherigen Jahrhundert feststeckt wie deiner
ist das offensichtlich undenkbar. Dann geht eben unter.
Michael B. schrieb:> Eine einfache WebSeite, auf der der Kunde gewünschte (Primar und> Sekundär) Spannungen und (rms) Ströme eingibt, das System dazu passende> Kerne aus dem Sortiment anbietet mit berechneten Leerlaufspannungen und> Verlusten bzw. Erwärmungen, der Kunde wählt welchen er in welcher Form> (vergossen, mit Thermosicherung, SELF oder Steuertrafo etc. halt was der> Laden anbieten kann) und fertig ist die Bauvorschrift, Preis und damit> Rechnung und Versandadresse geht auch über das System.
Ja ja ja, und Du baust das Trafo-Einzelexemplar dann für 10€ ...
Michael B. schrieb:> Auch die Wickelmaschine kann die berechneten Drahtstärken und> Windungszahlen direkt übernehmen wenn man wenigstens EINEN fähigen in> der Firma hat.
Dieser Eine hat schon längst erkannt, dass es sich in D zu China-Preisen
nicht lohnt.
Jens G. schrieb:> Dieser Eine hat schon längst erkannt, dass es sich in D zu China-Preisen> nicht lohnt.
Der Andere hat schon langst begriffen, dass man in Chinas Ballungsräumen
inzwischen besser zahlt als in der deutschen Provinz, und sich das auch
leisten kann, weil man den Arsch hochkriegt und innovativ ist.
Sehr schönes Beispiel gerade NorthVolt, DIE aufstrebende europäische
Fahrzeugakkuproduktion mit 2 Milliarden von VW und 500Mio von BMW
finanziert, leider von einem BWL Fuzzi ohne jeden technischen
Sachverstand ins Leben gerufen. Vom Geld kauft er sich ein paar
ausrangierte Maschinen in China, lässt sich Rohmaterialen aus China
kommen, und kriegt es nicht hin. Die restlichen 2 Milliarden verjuxt er
und nun ist der Laden pleite. Das ist der Stand der Technik inzwischen
hier. Blender gibt es überall, aber dass man bei VW so blöd ist auf die
Blender reinzufallen, sollen nun deren Mitarbeiter "Einsparung von 1.5
Milliarden" ausbaden.
Michael B. schrieb:> Auch die Wickelmaschine kann die berechneten Drahtstärken und> Windungszahlen direkt übernehmen wenn man wenigstens EINEN fähigen in> der Firma hat.
Naja, ganz sooo einfach ist die Sache jetzt doch nicht.
Es gibt jede Menge unterschiedlicher Drahtdurchmesser und noch dazu eine
ganze Reihe von Ausführungen - CuL, CuLL, Backlack, V155, W180 usf.
Man braucht einen Roboterarm für das Handling des Drahtes, es müssen
Isolierfolien und Klebebänder verarbeitet werden usw.
Das erfordert schon einen beachtlichen Aufwand bei der Automatisierung.
Dieter W. schrieb:> Es gibt jede Menge unterschiedlicher Drahtdurchmesser und noch dazu eine> ganze Reihe von Ausführungen - CuL, CuLL, Backlack, V155, W180 usf.> Man braucht einen Roboterarm für das Handling des Drahtes, es müssen> Isolierfolien und Klebebänder verarbeitet werden usw.> Das erfordert schon einen beachtlichen Aufwand bei der Automatisierung
Es hängt von der vorhandenen Maschine ab, wie man das umsetzt.
Ist alles manuell, steht die BV halt auf einem Monitor und der Mensch
greift Drähte und Folien.
Dennoch geht dann ein Einzelstück genau so schnell wie eine 1000er Serie
auf genau dieser Maschine, verursacht dieselben Kosten, und sollte nicht
wesentlich (vorausgesetzt man muss keine Drahtrollen für dieses Exemplar
wechseln, es sollten also alle relevanten Drahtdurchmesser in Zugriff
sein) teurer verkauft werden.
Nur Skalierungeffekte, z.B. eine Wickelmaschine die 10 Kerne parallel
bespult, greifen dann nicht. Die sind aber eher bei manuell
unterstützter Fertigung als bei automatisierter Fertigung zu finden.
Und die führen auch zu Trafos im centbereich, so günstig erwartet man ja
nicht.
H. H. schrieb:> Dieter W. schrieb:>> Das erfordert schon einen beachtlichen Aufwand bei der Automatisierung.>> Und das für ein paar lausige Trafos...
Akkuschrauber, Reed-Kontakt, Taschenrechner.
Mehr braucht es zum Wickeln nicht.
OK, die Aufnahme für den Spulenkörper im Schrauber noch.
●Des|ntegrator ●. schrieb:> Akkuschrauber, Reed-Kontakt, Taschenrechner.> Mehr braucht es zum Wickeln nicht
Kern, Spulenkörper, ...
Leider gibt es dafur ja keine vernünftige Quelle in Deutschlsnd.
die Schweiz hat noch Griederbauteile.
17 x Wurzel 2 sind genau 24V. Ich sehe da einen Elko und Relais. Sind
das 24V Relais? Notfalls kann man die 24V auch mittels kleinem
Schaltnetzteil erzeugen. Dann ginge es nur noch um die 33V und um einen
Trafo mit einfacher Wicklung.
Gerald B. schrieb:> Dann ginge es nur noch um die 33V und um einen> Trafo mit einfacher Wicklung.
Und 46VDC daraus ließen sich wohl auch mit einem DC/DC-Wandler
erschlagen.
Michael B. schrieb:> ●Des|ntegrator ●. schrieb:>> Akkuschrauber, Reed-Kontakt, Taschenrechner.>> Mehr braucht es zum Wickeln nicht>> Kern, Spulenkörper, ...>> Leider gibt es dafür ja keine vernünftige Quelle in Deutschland.
Zum Wickeln braucht man den Kern nicht.
Spulenkörper könnte man sich 3D-drucken.
Udo S. schrieb:> ●Des|ntegrator ●. schrieb:>> Akkuschrauber, Reed-Kontakt, Taschenrechner.>> Mehr braucht es zum Wickeln nicht.>> Vor allem bei Ringkernen :-))))
Brauchen wir hier einen Ringkern?
Im Bild sieht mir der Trafo verdammt eckig aus.
●Des|ntegrator ●. schrieb:> Brauchen wir hier einen Ringkern?> Im Bild sieht mir der Trafo verdammt eckig aus.
Um das Ursprungsproblem geht es doch schon lange nicht mehr. Zumal der
Originalschreiber eh wie so ein
Eintagsfliegen-ADHS-Ich-erzähl-mal-jedem-von-meinen-Problemen-aber-die-A
ntwort-interessiert-mich-nicht-Trollo kein Interesse an einer Lösung
hat. Wie schon der bei der Garagentorsteuerung und ein paar andere
davor.
Von daher bieten sich solche Postings immerhin als Anregung zur
allgemeinen Betrachtung des zugrundeliegenden Problems an. Und da
gehören beim Trafowickeln auch Ringkerne dazu. :) Mit 3D-Druck könnte
man doch bestimmt tolle Wickelschiffchen bauen, auf die man den Draht
umspult und die dann von irgendeiner Maschinerie durch den Kern gezogen
werden.
Andererseits könnte man die Spulen auch offen wickeln, dann
zusammenbiegen und den Ringkern reingießen. :)
Wollvieh W. schrieb:> Mit 3D-Druck könnte man doch bestimmt tolle Wickelschiffchen bauen,> auf die man den Draht umspult und die dann von irgendeiner Maschinerie> durch den Kern gezogen werden.
Solche Schiffchen kann man auch problemlos aus Sperrholz oder Pappe
herstellen und dann per Hand wickeln. Die Anzahl der Windungen ist
ja zumindest auf der Sek-Seite überschaubar.
Andrew T. schrieb:> Sieht so aus also ob der TE das Interesse an diesem thread verloren hat.
Es soll Leute geben, die zur Finanzierung der Ukraine und der Migration
arbeiten gehen...
M. K. schrieb:>> Sieht so aus also ob der TE das Interesse an diesem thread verloren hat.>> Es soll Leute geben, die zur Finanzierung der Ukraine und der Migration> arbeiten gehen...
Manche tun das auch, um ihr Elektronikhobby zu finanzieren...
Fotos ohne Mehrwert.
Welches Gerät? Und Fotos wie es nach dem Trafo auf der Platine
weitergeht, beide Seiten. Alles andere ist sinnlos, es sei denn jemand
hätte genau deine Trafo vorrätig.
H.Joachim S. schrieb:> Fotos ohne Mehrwert.> Welches Gerät? Und Fotos wie es nach dem Trafo auf der Platine> weitergeht, beide Seiten. Alles andere ist sinnlos, es sei denn jemand> hätte genau deine Trafo vorrätig.
So ist es. Es bestanden ja Zweifel, das es ein Trafo ist.
> H.Joachim S. schrieb:>>..Und Fotos wie es nach dem Trafo auf der Platine> weitergeht, beide Seiten.
Das wird nicht helfen, es sei denn zur Befriedigung der Neugier.
Doch, hilft. Sieht nach weißer Ware aus, da ist fast immer genug Platz
im Gehäuse für externe Netzteile/Trafos.
Aber noch mehr Details würden noch mehr helfen: welche Spulenspannung
bei den Relais und gibt es einen Spannungsregler? Das scheint doch ohne
SMPS aufgebaut zu sein.
M. K. schrieb:> Das wird nicht helfen, es sei denn zur Befriedigung der Neugier
Das stimmt, in dieser Qualität hilft es wirklich nicht. Meine Neugier
ist begrenzt und jetzt bei Null, Gerät immer noch nicht genannt. Wie
sagt man so schön: Machs dir selber.
Thomas R. schrieb:> Sieht nach weißer Ware aus...
Sowohl die Kartenrandstecker als auch der Schriftzug "Miele" deuten
stark darauf hin.
Die Verwendung der 33V 0,25VA ist damit allerdings nicht erklärbar.
Nach eingehender Betrachtung der Fotos bin ich zu der Überzeugung
gelangt, dass die 33V über die beiden Leiterbahnen am unteren
Platinenrand zu dem galvanisch getrennten Schaltungsteil (im ersten Foto
rechts) gehen.
Jetzt ist die Preisfrage - was hängt da dran?
Trotz geheimdienstlicher Verschleierungsmethoden des TE kann man von
einem Miele-Geschirrspüler ausgehen.
Aber wofür braucht der 33V bei 0,25 VA?
VFD-Anzeige hat er nicht. Wasserleitfähigkeitsmessung? Blauer
Ionenstromgenerator mit Trafo? :)
Gerald B. schrieb:> H. H. schrieb:>> Restfeuchtesensor. Und da ist AC nötig.>> Muß das Sinus sein, oder könnte man mit einer H-Brücke (Motortreiber) da> was zaubern?
Sollte machbar sein.
H. H. schrieb:> Wollvieh W. schrieb:>> Eher Wäschetrockner>> Restfeuchtesensor. Und da ist AC nötig.
Die Steuerung gehört zu einem Miele T 8436 C.
Die Steuerung ist als EPWL324 bezeichnet. Auf der Platine ist EPWL320
erkennbar.
Gerald B. schrieb:> Muß das Sinus sein, oder könnte man mit einer H-Brücke (Motortreiber) da> was zaubern?
bei 0,25VA reicht auch ein Linearverstärker ohne Kühlkörper
H. H. schrieb:> Nicht verkleinern lassen!
Ist jetzt aber egal, alles geklärt, die 33V müssen galvanisch
eigenständig sein.
Nur ob auch 2 frei verdrahtete Trafos reinpassen, dazu hat er natürlich
nichts gesagt und vermutlich nicht mal drüber nachgedacht.
Michael B. schrieb:> Nur ob auch 2 frei verdrahtete Trafos reinpassen,
Die bringt man in der großen Blechdose locker unter. Muss man einfach
nur passend dimensionieren. Für die 33V wird ein 2x12V 2VA Trafo
reichen, für die 17V ein 15V 5VA Trafo, auch wegen der ta=80°C des
Originaltrafos.
R. L. schrieb:> bei 0,25VA reicht auch ein Linearverstärker ohne Kühlkörper
Es muß aber ein Brückenverstärker sein, also 2 Endstufen, die 180°
phasenverschoben gegeneinander arbeiten.
Darum ja meine Frage bezüglich der H-Brücke ;-)
M. K. schrieb:> ich benötige dringend zur Reparatur einen Transformator.
M.E. passt der von Andrew angebotene Trafo gut für Dich.
Da die Anschlüsse wohl nicht passen werden, würde ich den Trafo
über Kopf montieren. Vielleicht passen ja zwei der Löcher im Trafo
in einem freien Bereich der Platine, sodas Du ihn damit montieren
kannst. Die Anschlüsse des Trafos musst Du mit Litze verlängern
bis zu den entsprechenden Anschlüssen auf der Platine. Sec1+Sec2
in Reihe sollten zu Deiner alten Sec1 passen. Sec 4+Sec5 in Reihe
zu Deiner alten Sec2. Sec 3 bleibt offen.
Problem bei der mechanischen Bastelei könnte noch sein, daß die
Elektronik typischerweise in einem sportlich engen Plastikkabinett
sitzt.
Bevor man das aufdremeln muß, sind zusätzliche geometrische Überlegungen
wohl bequemer.