Harald K. schrieb:
Vergiss' es, hier im Forum leben einige merkwürdige Schrate, die man
einfach nur ignorieren lernen muss.
Was Du allerdings beibringen solltest, sind Details, wie Du den von Dir
verarbeiteten am Pi beschaltet und die beiden miteinander verbunden
hast.
Hast Du an die nötige Kreuzung von Rx und Tx gedacht? Hast Du auch die
Massen miteinander verbunden?
Mit dem falsch versorgten Max3232 hast Du nicht den Pegelwandler,
sondern potentiell den damit verbundenen Raspberry Pi beschädigt, denn
der hat an den Eingängen, die mit den Ausgängen des Pegelwandlers
verbunden sind, potentiell 5V-Pegel abbekommen. Und das mögen die nicht.
Vielen Dank für die liebe und ausführliche Antwort.
Ich habe die Kreuzung bedacht und die Massen mit einander verbunden.
Das Signal vom STM zum Max3232 kommt auch sauber am Max an. Der Pegel an den Ein/Ausgängen Pin13/14 ändert sich aber nicht nennenswert. Ich habe am 14er Pin (T1Out) eine konstante Spannung von 5.5V, Pin 13(R1In) ist konstant auf GND-Level.
Durch die falsche Beschaltung war der Tx-Pin des Pi's sehr lange auf 5V..
Rainer W. schrieb:
Lukas B. schrieb:
Ich möchte zwei Max3232 „in Reihe“ schalten.
Wenn dir das zu kompliziert ist, zerlege dein Problem.
Problem 1: UART-Signale vom STM auf RS232-Signale konvertieren.
Problem 2: UART-Signale vom RaspPi auf RS232-Signale.
Problem 3: RS-232 von beiden Kommunikationsteilnehmern richtig verbinden
Die Zerlegung erleichtert auch die Fehleranalyse. Dazu kommt dann als
Punkt 4 und 5 die Software auf STM- und RaspPi-Seite.
Lukas B. schrieb:
Leider funktioniert die Kommunikation bisher nicht.
Auf welcher der insgesamt fünf Baustellen gibt es denn nun genau ein
Problem.
"funktioniert nicht" ist dabei keine hilfreiche Aussage.
Vielen Dank auch dir für deine Antwort!
Das "funktioniert nicht" keine hilfreiche Aussage ist, leuchtet ein und ich bin sehr dankbar für den wertefreien Hinweis.
UART-Signal von STM auf Max3232 ist vorhanden und kommt so am Max3232 an, wie es soll.
UART-Signal von Pi zum Max3232 ist ebenso vorhanden.
Ich habe daraufhin die Verbindung zwischen den RS-232 Seiten getrennt und festgestellt, dass ich bei beiden! Max3232 am T1Out immer eine Spannung von ~5.5V habe.
Die Änderung wurde bisher nicht mit dem Oszilloskop betrachtet sondern mit einem Fluke 175 grob gemessen.
Vielleicht habe ich , wie auch immer, beide zerschossen?
Ich habe im Anschluss an diese Messungen eine STM-PCB in Betrieb genommen, an welche ich noch nicht meine Koppel-PCB angeschlossen hatte. Hier messe ich am T1Out circa 0,7V gegen GND. Ich hab dann noch weitere , unberührte STM-PCB's gemessen, die alle den gleichen Lowpegel hatten.
Ich hab hier im Anhang auf die schnelle einen Schaltplan erstellt, der vielleicht noch ein paar mehr Details verrät. Den richtigen Schaltplan der Koppelkarte habe ich in der Firma, auf den ich grade keinen Zugriff habe.
Bei der Erstinbetriebnahme der Karte waren beide 14er Pins und beide 13er Pins miteinander verbunden, weil ich die Verbindungsklemme falsch belegt hatte. Darüber hinaus war der Pi-Max3232 erst mit 5V bepowert, mittlerweile aber über die 3V3.
Ich werde das morgen mal komplett entzerren und jede Stelle einzeln messen, mit Oszilloskop und mich dann nochmal melden, mit mehr Details und den Ergebnissen.