Hallo liebes Forum,
ich habe aktuell das Problem, dass unsere Abdunsthaube (Franke) leider von selbst mitten in der Nacht an und nach einer unbestimmten Zeit wieder ausgeht.. dabei geht ebenfalls das Licht an, ist aber eher gedimmt, statt auf voller Stufe.
Versucht man die Lüftung manuell auszumachen, so klappt es nicht immer.
Die Platine war in einem Kunststoffgehäuse geschützt, ist nicht verstaubt oder verklebt. Alter der Elektronik ca. 9/10 Jahre.
Ansonsten funktioniert die Abdunsthaube eigentlich, bis auf die Geistereinschaltungen, ohne Probleme, wenn man sie benötigt.
Ich habe die Haube geöffnet, um mir die Platine näher anzuschauen.
Die Schalter habe ich durchgemessen und die sind alle in Ordnung.
Kann jemand bitte über die Platine schauen?
Die Elkos sehen in Ordnung aus.
Wozu braucht eine Dunstabzughaube einen Mikroprozessor?
Damit sie schneller ausfällt duck und weg
Schiebeschalter werden durch Sensorklaviere ersetzt, vielleicht gibt es auch noch einen Luftgütesensor, der die Dunstabzugshaube automatisch anwirft.
Ich würde die Spannung nach dem Schaltnetzteil (Vorsicht, kann einpolig mit dem Netz verbunden sein!) messen, ob die stabil ist. Vielleicht ist nur ein Elko taub und die 3,3 oder 5V brechen ein, so das der µC einen Reboot macht, oder seltsame Dinge tut.
Also ist der SMD Elko danach der übliche Verdächtige.
Kann, muß nicht. Links unten, zwischen den beiden SMD Elkos sitzt ein LDO, vermutlich macht der aus 5V 3,3V. Der taube Elko kann sowohl davor, als auch danach sitzen, oder der Elko im Primärkreis kann es auch sein.
Entweder messen, oder einen passenden THT Elko provisorisch parallel und gucken, bei welchem der Fehler dann verschwindet.
Also ist der SMD Elko danach der übliche Verdächtige.
Kann, muß nicht. Links unten, zwischen den beiden SMD Elkos sitzt ein
LDO, vermutlich macht der aus 5V 3,3V. Der taube Elko kann sowohl davor,
als auch danach sitzen, oder der Elko im Primärkreis kann es auch sein.
Entweder messen, oder einen passenden THT Elko provisorisch parallel und
gucken, bei welchem der Fehler dann verschwindet.
Hi Gerald,
danke für deine Antwort.
Leider kann ich dir nicht ganz folgen.
2x 100u-16V SMD/105°lowESR habe ich nun rausgesucht.. und werde die tauschen.
Welchen Elko meinst du denn noch?
Kannst du den Ort bitte markieren oder beschreiben?
Danke. :)
Bei tauben Elkos hilft es so gut wie immer, die Platine zu erwärmen,
mit nem Föhn. Wenn es dann (noch warm) normal läuft,
ist mindestens ein Elko fällig.
Bei tauben Elkos hilft es so gut wie immer, die Platine zu erwärmen,
mit nem Föhn. Wenn es dann (noch warm) normal läuft,
ist mindestens ein Elko fällig.
Warm = so 50-60 Grad, keine Verkohlungen...
Zu 95% funktioniert die Steuerung ja noch.
Da kann ich die Beleuchtung an und ausmachen, die drei Lüfterstufen durchschalten und auch wieder ausschalten.
Nur die Geisteranschaltungen sind für mich schleierhaft.
Da hilft dann das Erwärmen nichts, ne?
Der eine, direkt neben der Spule ("102"), ist der übliche Verdächtige.
Genau, die beiden schwarzen Becher neben der Spule (THT Ausführungen)
könnten es prinzipiell auch sein.
Ah ok.
Leider erkenne ich nur die 400V.
Da die Platine aktuell nicht vor mir ist, weiß ich nicht, wieviel µF ich besorgen muss.
Ist das vllt der "typische" 47uF-400V 16x27mm RM7,5 ? https://www.segor.de//#Q=ELRA47u-400%252F105%25C2%25B0&M=1
Oder erkennt man es so direkt auf dem Bild?
Naja, was du da bekommst ist unklar. Kann halt sein, dass die schon nach ein paar wenigen Monaten wieder im Eimer sind. Die MVL sind ja welche mit besonders langer Lebensdauer.
Die Zwischenkreiselkos werden 4,7...10µF/400V haben, aber ich verdächtige die nicht.
Also ist der SMD Elko danach der übliche Verdächtige.
Kann, muß nicht. Links unten, zwischen den beiden SMD Elkos sitzt ein
LDO, vermutlich macht der aus 5V 3,3V. Der taube Elko kann sowohl davor,
als auch danach sitzen, oder der Elko im Primärkreis kann es auch sein.
Entweder messen, oder einen passenden THT Elko provisorisch parallel und
gucken, bei welchem der Fehler dann verschwindet.
Wenn ich die quasi alle zwei Jahre erneuern muss, dann wäre es auch kein Problem. :)
Ich werde mir die Bauteile heute besorgen, das Einbauen und Testen und gebe euch auf jeden Fall Bescheid.
Dann ist es sicher von Vorteil, 2 oder 3 33-47µF parallel zu schalten, Platz ist ja rechts daneben genug. Es kann auch ein THT (bedrahtet)-Typ sein, Hauptsache lowESR. Die beiden dickeren 45°-Winkel-Leitungen führen ja die richtigen Signale +5V (links) und Gnd (rechts), ggf. den grünen Lack abkratzen.
Du kannst den 100µ auch drinlassen und weitere kleine parallelschalten.
Verteilte (AC-)Last ist leichte Last.
Nachtrag zu meinem oberen Beitrag: den/die THT liegend einbauen, ggf. mit Heißkleber fixieren.
Und das Löten geht bedeutend leichter, wenn man die Platine von unten leicht anwärmt, Infrarot-Lampe, kopfstehendes Bügeleisen, Ofenplatte o.Ä. 60-80°C reichen.
Bitte mache ein Foto, wenn sie eingebaut sind, zur Begutachtung ;-)
könnte da eine Entrosthilfe helfen?
Meinst Du was chemisches? Bloß nicht! Das müßte man sehr gründlich wegspülen, damit es keine Langzeitfolgen gibt.
Das hört sich doch sehr gut an! Einzig bleibt die Frage, warum niemand den Tantal (ockergelbes Bauteil) in der Ecke angesprochen hat - das sind doch auch immer die Kandidaten nach vielen Jahren.