Der thermische Schock bei "runter auf Wasser-Siedetemperatur" dürfte stärker sein als der bei "fluffige Messingwolle" oder "Lot mit ~220° Schmelztemperatur".
Was bei uns zur Abschaffung der nassen Schwämme geführt hat war der Kalk, und das man sehr oft nachnässen muss, denn der Schwamm soll ja nur feucht sein, nicht nass. Einfach reinkippen ist also nicht, man muss ausdrücken, was wie der alte Schwamm an der Tafel dreckig und miefig ist. Wo die Metallreste landen ist dann auch noch ein Punkt...
Ja, Destilliertes Wasser is a thing, kostet aber auch und muss man besorgen. Leitung hat man. Leider hier in "da fallen die Klinker aus dem Hahn", und das sieht man schon nach Tagen am hellen Kragen an der Spitze.
Die Maschinen rupfen am Kolben, haben Schwämmchen die man nassmachen muss (und nachfeuchten und oft tauschen), oder Plastikbürsten die man ebenso oft tauscht.
Die Metallbürsten verschleißen die Spitzen oder sitzen voller Zinnklumpen, und man macht sehr schnell Kerben in die Bürste und muss die dann auch tauschen.
Das Dings mit der Metallwolle drin dagegen hält "ewig", kann einfach saubergemacht werden und die Wolle kostet nix.
Zudem ohne Strom auch bequem woanders hinstellbar, wenig Platzverbrauch.
Es gibt auch Metallwollehalter, die davor einen Fangbehälter mit Gummikante haben, zum Abschlagen größerer Tropfen.
Da ditscht man die Spitze erst auf, dann bürstet man. Schont die Spitzen und lässt die Wolle noch länger leben.
Und: es ist besser wenn um das Loch für die Wolle auch eine Gummikante ist, sonst kann es fiese Geräusche machen.