https://www.veltins.de/sortiment/helles-lager/
Was soll das denn nun wieder? Statt endlich den Wildwuchs von
Flaschensorten langsam mal einzukürzen kommen jetzt sogar noch neue
Füllmengen? Wozu?
Ich denke dass der Werbeeffekt einer eigenen Flaschenform/grösse doch
recht gering ist und den Transportaufwand eher nicht rechtfertigt.
Abgesehen davon - grüne Bierflaschen sind nach wie vor deutlich
unbeliebter als braune.
H.Joachim S. schrieb:> ... grüne Bierflaschen
darin wird ja auch das Lehrlingsbier abgefuellt.
In Spanien habe ich mal "Blechflaschen mit Schraubverschluss" gesehen.
Da faellt wenigstens kein "Mikroplastik" an. :)
Dieter D. schrieb:> H.Joachim S. schrieb:>> grüne Bierflaschen>> Grune Bierflaschen, sind fuer gruene, braune fuer braune, rote fuer> rote, blaue fuer blaue, gelbe fuer gelbe Experten, oder so aehnlich.
Schlimmer ist der Inhalt. Lager?? Bäääääääähhhhhh!!
Als ich vor Jahrzehnten häufiger in England war, bevorzugten die Tommy's
bereits Holsten, was seinerzeit recht verbreitet dort war. Ich wohnte in
den 80er Jahren in der Julius-Leber-Straße in Hamburg-Altona, ganz in
der Nähe der Holsten-Brauerei. Da fuhren unter meinem Balkon täglich
etliche Tankwagen Richtung Landungsbrücken zur England-Fähre, um Holsten
nach England zu exportieren.
Naja, ich für meinen Teil habe Guinness auf der Insel gesoffen, wenn ich
dort war.
H.Joachim S. schrieb:> Was soll das denn nun wieder? Statt endlich den Wildwuchs von> Flaschensorten langsam mal einzukürzen kommen jetzt sogar noch neue> Füllmengen? Wozu?
Kannst du dir das nicht denken?
Man reduziert die Menge bei gleichem Preis, oder noch dreister, bei
höherem Preis.
So wird auch das gute, alte Sixpack zum 5+1 Gratis
Creativität ist das Zauberwort.
Gummibärchen auch.
Die Familienpackung schrumpft von 360g auf 300g.
Dann kommt die mit 320g und man schreibt "20 Gramm gratis" rauf.
Inflation kann bisweilen auch witzig sein.
Mich würde interessieren, wie sich das in der Kostenrechnung auswirkt.
Das Verhältnis von Glas zu Inhalt wird sich ja eher verschlechtern, und
ein bisschen Plörre spart man auch. Aber der Overhand, Handling etc.
bleibt ja trotzdem. Kann mir nicht vorstellen, dass man da großartig
bessere Margen erzielt.
Gut, vielleicht hofft man, dass sich die Leute dann 2x275ml statt 1x333
reinkippen, aber das ist ja auch eher unwahrscheinlich.
Warum macht hier keiner mal den Vorschlag in einer Petition
das einheitliche Bier Flaschen z.B. halber Liter und eine Kastenform
Deutschlandweit eingesetzt werden.
Würde die Umwelt stark entlasten.
Die Werbebeklebung kann dann jede Firma anders machen.
Das wurde schon nachgewiesen.....
MfG
alterknacker
●Des|ntegrator ●. schrieb:> Die Familienpackung schrumpft von 360g auf 300g.
Die Familien werde ja auch immer kleiner (weniger Kinder). Um also den
steigenden Adipositas Fällen entgegenzuwirken, ist Haribo eben aktiv.
Ist doch nett von denen, oder?
Andreas B. schrieb:> Ist doch nett von denen, oder?
Finde ich auch, wenn sich sogar der Zucker in Gramm,
nicht geändert hat.;-)))
MfG
alterknacker
P.S.
Besser wäre natürlich noch,
317,5 g statt 320g
Al. K. schrieb:> P.S.> Besser wäre natürlich noch,> 317,5 g statt 320g
Natürlich! 317,5 lässt sich sogar zufällig prima durch 2,54 teilen, dann
kommt genau 125 raus.
Also ein Quader mit einer Kantenlänge von 2,54mm und die anderen beiden
Kantenlängen haben je 1mm. Davon 125 Stück in eine Flasche stopfen und
man könnte das Bier direkt als Lochrasterbier auf dem Weihnachtsmarkt
für unsere Elektronikfreunde für 2,54 Euro pro Flasche anbieten ;)
Andreas B. schrieb:> ●Des|ntegrator ●. schrieb:>> Die Familienpackung schrumpft von 360g auf 300g.>> Die Familien werde ja auch immer kleiner (weniger Kinder). Um also den> steigenden Adipositas Fällen entgegenzuwirken, ist Haribo eben aktiv.> Ist doch nett von denen, oder?
Gute Begründung! 👍
Als Intersnack die Tüten meiner Lieblingschips - alle funnyfrisch-Sorten
- von 175g auf 150g verkleinert hat, habe ich das Chips-Futtern aus
Protest eingestellt. Ne Art Chips-Hungerstreik also.
Geholfen hat's nicht, aber ich führe seither ein Chips-freies Leben.
Bisher.
Rainer Z. schrieb:> Geholfen hat's nicht, aber ich führe seither ein Chips-freies Leben.> Bisher.
Ja, es gibt immermehr Verweigerer....für alles Mögliche.
Das kann zur Obsession werden, aber Hauptsache, man ist glücklich damit.
Schorsch M. schrieb:> Das kann zur Obsession werden, aber Hauptsache, man ist glücklich damit.
Übersieh nicht das "Bisher" am Ende in meinem letzten Beitrag.
Rückfälligkeit nicht ausgeschlossen. Aber als die verkleinerten
Chipstüten gesehen habe, dachte ich spontan "Nö!" und legte sie wieder
zurück. Und daran denke ich noch heute, wenn ich funnyfrisch-Chips sehe.
Wollte sagen: So würde es mir bei einer 0,275 Literflasche Bier auch
gehen. Muss man nicht mitmachen. Was für ein krummes Maß auch...
Ich lebe in Schleswig-Holstein, da sind 0,33 Literflaschen verbreitet,
0,5 Liter gibt es auch. Nur wenige Kilometer weiter in der SBZ gibt es
fast ausschließlich 0,5 Liter-Flaschbier. Kann mir dort keine 0,275
Liter Bier vorstellen.
Rainer Z. schrieb:> Nur wenige Kilometer weiter in der SBZ gibt es> fast ausschließlich 0,5 Liter-Flaschbier.
Wird jetzt auf der Krim Deutsches Bier verkauft,
oder umsonst zum anfüttern.
MfG
alterknacker
Das ist doch nur ein weiteres Beispiel für den Shrinkflation Trend,
leider macht er auch vor dem Bier nicht halt. Milch in 0,9 L Packungen,
Schokoladentafel mit 95 g, Frischkäse 175 g usw. usw. Dabei werden die
Packungen geschickt umgestaltet um das zu kaschieren. Natürlich nur weil
der Kunde angeblich kleinere Gebinde haben will. Wenn ich es erkenne
meide ich solche Produkte auch, aber es werden immer mehr. Was kommt als
nächstes? Kölsch in 0,2 L Reagenzgläsern?
Rainer Z. schrieb:> Ich lebe in Schleswig-Holstein, da sind 0,33 Literflaschen verbreitet,> 0,5 Liter gibt es auch. Nur wenige Kilometer weiter in der SBZ gibt es> fast ausschließlich 0,5 Liter-Flaschbier. Kann mir dort keine 0,275> Liter Bier vorstellen.
In der S.B.Z. gab es Rostocker Hell, Rostocker Pils und Hansebrueh
vorzugsweise, dass meinte in der S.B.Z. ausschlisslich, in 0.33 l
Gebinden. Den $REST haette man auch nicht trinken moegen.
(Z.B. Neubrandenburger, Stralsunder, etc. pp.)
0.5 l Flaschen gab es nur, als die Rostocker Brauerei mal abgebrannt
ist, und "sozialistische Huelfe" geleistet wurde.
Al. K. schrieb:> Wird jetzt auf der Krim Deutsches Bier verkauft,> oder umsonst zum anfüttern.
Es ist glaube ich, kein Problem auf der Krim Deutsches Bier zu kaufen.
Das wird sicher auch angemessen teuer sein. Und Freibier gibt es in
D ja nicht mal bei Verkostungen der Brauereien...
Warum sollte es dort anders sein.
Rainer Z. schrieb:> Schlimmer ist der Inhalt. Lager?? Bäääääääähhhhhh!!>> Als ich vor Jahrzehnten häufiger in England war, bevorzugten die Tommy's> bereits Holsten, was seinerzeit recht verbreitet dort war. Ich wohnte in> den 80er Jahren in der Julius-Leber-Straße in Hamburg-Altona, ganz in> der Nähe der Holsten-Brauerei. Da fuhren unter meinem Balkon täglich> etliche Tankwagen Richtung Landungsbrücken zur England-Fähre, um Holsten> nach England zu exportieren.
Holsten knallt am dollsten, Holsten-Edel gibt 'n Schädel :-)
Einbildung ist auch eine Bildung, Holsten hat für GB Lager-Bier
exportiert, unser Pils ist dort ein Exot, obwohl sehr ähnlich gebraut.
Das originale Holsten-Pils wirst Du in GB nicht bekommen. Die
Tank-Container kenne ich z.B. aus dem Hafen Zeebrugge / Belgien. An den
Hamburger Landungsbrücken werden Menschen und keine Fracht verladen.
Wer in GB deutsches Bier oder deutsche Butter oder ... verlangt, fällt
für mich unter Banause. Wenn ich dort war, dann ein lokales Brown-Ale,
das können die nämlich. Zum Frühstück ein hausgemachtes Porridge oder
eine Scheibe Haggis sind auch nicht zu verachten, deutsche Produkte habe
ich seit Jahrzehnten täglich auf dem Tisch.
Wenn Du mal ein richtig mieses Bier haben möchtest, empfehle ich
Sternburg Export aus Leipzig.
Al. K. schrieb:> Warum macht hier keiner mal den Vorschlag in einer Petition> das einheitliche Bier Flaschen z.B. halber Liter und eine Kastenform> Deutschlandweit eingesetzt werden.
Besser wäre das, wobei auch 0,33l-Kurzhals ("Handgranate") als zweite
Variante akzeptabel sind. Der ganze Wildwuchs nervt, weil man das
Pfandgut nur in bestimmten Märkten zurückgeben kann.
Rainer Z. schrieb:> Geholfen hat's nicht, aber ich führe seither ein Chips-freies Leben.> Bisher.https://www.vzhh.de/mogelpackungsliste
Die große Pest ist zusätzlich die Verschlechterung der Zusammensetzung,
z.B. bei Edeka Gut&Günstig Sahnegeschnetzeltem: "Das Produkt enthält nun
mehr Wasser und statt 32% Schweingeschnetzeltes nur noch 24%. Dafür sind
etwas mehr Pilze und Sahne enthalten."
Dieses und ähnliche Fertiggerichte gibt es unter anderen Namen auch bei
z.B. Norma oder Penny. Ich habe mal geschaut, alle haben die gleich
verschlechterte Zusammensetzung!
Man kann und sollte es verweigern, aber, da es kaum jemand tut, hilft
das nichs.
Naja, bei Sanella und Rama (beide von upfield und mit massiver
shrinkflation
(400g statt 500g bei gleicher Packungsgrösse) scheint der Protest doch
zu funktionieren, immer wieder massive Kampfpreiskampagnen. Ich kauf es
dennoch nie wieder, das ist für mich für immer verbrannt. Und ich kann
da echt lange nachtragend sein: in den 90gern hat mich die penetrante
Grinsekatze von Melitta dermassen genervt, dass ich bis heute nicht mal
ne Filtertüte von denen gekauft habe.
Insofern: schickt 275ml Bier ins Nirwana, vor allem wenn das Bier eh
nichts taugt.
Manfred P. schrieb:> Das originale Holsten-Pils wirst Du in GB nicht bekommen. Die> Tank-Container kenne ich z.B. aus dem Hafen Zeebrugge / Belgien. An den> Hamburger Landungsbrücken werden Menschen und keine Fracht verladen.
Ich schrieb allerdings von meinen Erlebnissen vor 30...35 Jahren, das
hätte ich erwähnen müssen. Damals existierte die Holsten-Brauerei in
Altona, die Fähre (auch Fracht) legte von den Landungsbrücken ab und
Holsten war in GB verblüffend verbreitet.
Heute befindet sich die Brauerei in Hausbruch (Hamburg-Harburg), gehört
zu Carlsberg und dort wird zudem das seinerzeit wichtigste
Konkurrenzbier Astra gebraut (vermutlich ist es die gleiche Kloake). Die
Englandfähre legt seit sehr vielen Jahren in Cuxhaven ab.
Ich bin seinerzeit einmal mit der Englandfähre gereist, ab
Landungsbrücken. Mit vier Personen war der PKW frei, so ein damaliger
Tarif. Fahrtzeit nach meiner Erinnerung 20 Stunden. Dabei habe ich
höchstselbst auf dem Parkdeck diverse Tanklaster von Holsten gesehen und
erst dabei wurde mir klar, dass es die Laster sind, die in der
Julius-Leber-Straße von der Holsten-Brauerei kommend unter meinen Balkon
Richtung Landungsbrücken fuhren.
Gefragt habe ich mich bei dieser Menge schon, weshalb Holsten nicht in
England selber braute. War natürlich schön zu wissen, dass das Holsten
in den englischen Pubs tatsächlich aus Hamburg stammt. Nur warum hätte
ich es in England trinken sollen? Ale schmeckte mir nicht, Guinness
schon.
Kann schon sein, dass Holsten inzwischen in England bedeutungslos oder
gar verschwunden ist.
Übrigens habe ich in England in einem Supermarkt erstmals ein
*Roggen*-Bier gesehen, aus einer bayrischen Brauerei. Gekauft, war
ziemlich teuer und überzeugte mich nicht. In Germany habe ich es nie
gesehen, allerdings auch nicht danach gesucht.
H.Joachim S. schrieb:> Naja, bei Sanella und Rama (beide von upfield und mit massiver> shrinkflation> (400g statt 500g bei gleicher Packungsgrösse) scheint der Protest doch> zu funktionieren, immer wieder massive Kampfpreiskampagnen.
Nein, sie zeigen nur, wie man Verbraucher erfolgreich verarscht. Es gab
jahrelang Sondergrößen Rama mit 550g, 725g oder 1000g für Kilopreise
unter 2 €uro. Dass bei der Verringerung der Menge der Becher nicht
kleiner wurde, haben sie gegenüber der VZ-Hamburg mit technischen
Gründen benannt, komisch nur, dass sie für Werbeaktionen beliebig hohe
Becher füllen können.
Die Zusammensetzung ist ein Wunder der Chemie, die sich nach deutschem
Lebensmittelrecht nicht Margarine nennen darf. Zitat VZ-HH "Im Heft der
Stiftung Warentest (11/2019) gehörten die Produkte Botterram und Rama
mit Butter von Upfield zu den schlechtesten Streichfetten".
Ich habe früher vereinzelt "Rama mit Butter" zum Backen gekauft, auf
einmal hieß es "Rama mit Buttergeschmack", ich will keinen
offensichtlichen Chemiemüll.
Schaue mal in der Mogelpackungsliste und finde
https://www.vzhh.de/themen/mogelpackungen/meisterhafte-trickserei-bei-ramas-unser-meisterstueck
Andreas B. schrieb:> Rainer Z. schrieb:>> Geholfen hat's nicht, aber ich führe seither ein Chips-freies Leben.>> Bisher.>> Zurück zu Transistoren oder gar Röhren? Never!
Die Doppeldeutigkeit hätte ich in diesem Forum voraussehen müssen. :))
Es gab mal vor vielen Jahren im TV eine satirische Sendung, da hat man
in einem Biergarten in Bayern, Gästen 0,2l-Gläser, sogenannte Stangen
wie beim Kölsch, serviert und die Reaktionen verglichen mit Leuten in
NRW denen man 1Liter-Krüge mit Kölsch serviert hat.
War ne lustige Geschichte.
Al. K. schrieb:> Wie war das Ergebnis, nur lustig oder was noch.....
Wie ich schon schrieb, es war eine Satiresendung und man hat auch
sofort, nachdem man die verdutzten Menschen etwas gefilmt hatte, die
Situation aufgelöst.
J. S. schrieb:> ....... Dabei werden die> Packungen geschickt umgestaltet um das zu kaschieren. Natürlich nur weil> der Kunde angeblich kleinere Gebinde haben will. Wenn ich es erkenne> meide ich solche Produkte auch, aber es werden immer mehr.
wenn man es erkennt, ich bin auch schon auf kleinere Gebinde
reingefallen weil auf dem Foto genau dasselbe zu erkennen war wie vor
der Gebindeänderung.
Es fehlten Gewichtsangaben oder bei Backpapier die Breite, Länge 10m ist
fast immer angegeben, aber ob 30cm breit oder 40cm breit ist schon für
den Einsatzzweck eine nicht unwichtige Angabe!
Manchmal ist es Dummheit diese Angaben zu vergessen, manchmal ist es
Kalkül.
Vielleicht kenn einer die typischen Tunfischkonserven 185-200g im
eigenen saft oder Öl, mein neuester Reinfall gleiche Büchse auf dem Foto
nur halt mit 85g.
huch der Thread lebt noch?
Nicht mal auf Titel kann man sich verlassen ;-)