Wie empfindlich ist die Kollisionserkennung moderner Fahrzeuge?

OP (Firma: Hobbytheoretiker) #7797965
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Moderne Fahrzeuge haben eine Kollisionserkennung. Wie empfindlich reagieren diese?

Umfahren eines Strassenpfostens. Rammen eines Rades. Stoss mit Fussgaenger. Auffahren auf ein Fahrzeug.

Wann werden Bremsen aktiviert, der Motor abgestellt und zünden Airbags?

#7797981
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Dieter D. schrieb:

Moderne Fahrzeuge haben eine Kollisionserkennung. Wie empfindlich reagieren diese?

manche zu empfindlich, sah ich mal einen Mustang der bei schneebedeckter Strasse beim rechts Abbiegen ins Schleudern kam das Heck war schon weiter und "nur" mit den Vorderreifen rechtwinklig gegen den rechten Bordstein stieß. Beide Airbags lösten aus ohne Blechverformung, OK die Felgen habe ich nicht geprüft.

#7798008
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Gab mal ein Video wo einer am Zebrastreifen einen Fusgänger anhupt, der sich mit einem Tritt gegen den Stoßfänger bedankt, der den Fahrerairbag auslöst. Weiß aber nicht ob gestellt oder gefaket. Bei einen leichten Auffahrunfall vor 20 jahren, fuhr das getroffene Auto nicht mehr, bis wir nach langem suchen den kollisionsschalter an der Kraftstoffpumpe gefunden haben.

MfG Michael

(Firma: Funkenflug Industries) #7798011
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Tritt gegen den Stoßfänger bedankt, der den Fahrerairbag auslöst. Weiß aber nicht ob gestellt oder gefaket.

Schöner Geck, aber leider Fake.

https://www.youtube.com/watch?v=LFoI2WGmTVY&t=13s

Die Auslegung wenn man sowas plant ist immer der Versuch, Folgeschäden zu minimieren. Ein Airbag kann auch zu Verletzungen der Personen führen, das Auslösen ist also nur sinnvoll, wenn durch den Crash stärkere Personenschäden zu erwarten sind als durch den Airbag. Wenn man mit 10..20km/h gegen ein hartes Hindernis fährt, dann schüttelt es einen ordentlich durch, die Karre ist Schrott und man wird die Gurte noch einige Tage spüren. Aber als Bonus auch noch den Airbag in die Fresse zu bekommen, schadet evtl. mehr als es nutzen würde.

Die Technik hat sich da auch stark weiterentwickelt, früher waren die Auslöser sehr einfach konstruiert (Metallkugel, die bei genug Beschleunigung gegen die Fahrtrichtung aus ihrer Halterung gerissen wird und auf zwei Kontakte schlägt), heute können die Airbags oft in zwei oder mehr Stufen zünden, je nachdem wie heftig der Unfall ist.

Ansonsten kommt es immer darauf an, wo man gegen fährt und wie schnell. Bei Tieren kommt es sehr auf das Tier an. Sowas wie ein Hase oder Reh macht nur wenig bis mittleren Schaden am Auto, ein Wildschwein macht aus dem Auto schnell einen Totalschaden und bei hoch gebauten Tieren wie Pferden, Kühen oder Elchen hilft nur, sich ohne Nachdenken auf den Beifahrersitz zu schmeißen. Bei sowas fährt man in die Beine rein, die kaum Widerstand und Bremswirkung bieten, aber unmittelbar danach schlagen viele hundert Kilo Fleisch direkt in die Frontscheibe ein, die irgendwo hinten im Auto liegenbleiben. Wenn man da aufrecht sitzenbleibt, ist man tot.

Gegen die Straßenpoller, die demnächst zum Schutz öffentlicher Veranstaltungen überall aufgestellt werden, würde ich auch nicht gegenfahren. Sowas besteht aus massivem Stahl, wenn man die tief genug einbuddelt, zerfetzen die einen LKW.

(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #7798016
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Ben B. schrieb:

Gegen die Straßenpoller, die demnächst zum Schutz öffentlicher Veranstaltungen überall aufgestellt werden, würde ich auch nicht gegenfahren. Sowas besteht aus massivem Stahl, wenn man die tief genug einbuddelt, zerfetzen die einen LKW.

Das ist ja auch der Sinn der Sache.

Es gibt alle paar Jahre in den USA einen Vollhonk, der es für eine besonders gute Idee hielt, mit seiner Karre einen großen Schneemann in einem Vorgarten umzufahren. Das ist in manchen Fällen eine äußerst schlechte Idee:

https://www.youtube.com/shorts/utO-yqgKHWY

#7798057
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Die Airbags wurden früher durch Verformung der unter der Stoßstange (Nicht Verkleidung) liegenden Auslöseschalter. Modernere (Seit gut 20 Jahren) Fahrzeuge nutzen für alle System mittlerweile Beschleunignungssennsoren gegen negative G Kräfte.

Auf jeden Fall wird ein Airbag NICHT unter einer Aufprallgeschwindigkeit unter 25-30km/h gezündet.

(Firma: Spezialeinheit) #7798592
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Bei den BMW lässt sich einiges rausprogramieren, die Diskussion hatten wir hier auch. Der Typ hat das genau geplant und wusste was er tun muss. Es gibt jetzt auch eine Diskussion über Poller oder ein Polizeifahrzeug was da hätte stehen sollen. Es lässt sich einfach nich technisch nicht verhindern. wo ein Wille da ein Weg. Die Frauen unseres Freundeskreis hatten sich ein Tag vorher auf dem Markt getroffen, ich war ein paar Tage vorher auch da. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Es ist eine einzige Katastrophe, auch was jetzt abläuft, alle treffen sich an der Sammelstelle, legen Blumen ab und schauen bedrückt. Ich bin auch mit dem Rad dort hingefahren, warum, kann ich nicht sagen. Irgendwie versuche ich es zu verarbeiten, aber es ist einfach zu skurril. Da stehen die Menschen an der Johanneskirche und legen unter Kamerabeobachtung ihre Kränze ab. Auf der anderen Straßenseite steht ein Typ mit einer Londsdaile Jacke in Springerstiefeln, mit Glatze. Die habe ich schon lange nicht mehr hier wahrgenommen, er hat ein Strauß Blumen in der Hand und schaut ernsthaft betroffen, traut sich aber nicht rüber. Nur einige wenige habe ihre Blumen oder Kerzen direkt am Markt hinterlassen, am Tatort, dort wo sie meiner Meinung nach hingehören. Es ist schon spät und vermutlich hinterlasse ich den ein oder anderen Rechtschreibfehler, egal ich weiß einfach nicht wie ich mit der Situation umgehen soll.

(Firma: Funkenflug Industries) #7798639
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Naja sorry, wenn jemand so viel kriminelle Energie besitzt, daß er ein Auto wirklich als Waffe einsetzt, dann hat er auch kein Problem damit, dieses Auto vorher entsprechend zu modifizieren, etwa den Airbag auszubauen. Es reicht ja, wenn man das Steuerteil dafür ausbaut.

Meiner Meinung hätte es auch geholfen, wenn der Zufahrtsweg durch ein (besetztes) Polizeifahrzeug versperrt gewesen wäre, aber hinterher ist man immer schlauer. Ich bin nicht in der Position, darüber zu urteilen oder irgendwen für das Sicherheitskonzept verantwortlich zu machen. Verantwortlich ist letztlich immer der Täter. Was ich schade finde ist nur, egal was man dem jetzt als Vergeltung schreckliches antun könnte - es macht die Tat nicht ungeschehen. Ich weiß auch nicht, wie man solche Täter davon abhalten kann wenn Strafandrohungen nicht reichen, bzw. die sowieso mit dem Leben fertig sind.

Ich finde es nur schade, daß nun alle wieder losbrüllen und das politisch ausschlachten. Oder sowas wie schärfere Polizeigesetze fordern, bzw. solchen Mist wie die Vorratsdatenspeicherung, die in diesem Fall überhaupt nichts gebracht hätte. Wie so oft waren wohl auch in diesem Fall alle Infos vorhanden, auch ohne Generalverdacht fürs ganze Volk. Sie wurden nur mal wieder nicht "erkannt" und der Typ nicht vorher eingeknastet, obwohl er auffällig war. Man braucht sowas auch nicht, um hinterher aufzuklären - denn das ist irgendwie zu spät und überflüssig. Wenn man in sozialen Medien postet, unter seinem Klarnamen, funktionieren die besser als jede Vorratsdatenspeicherung. Wenn sowas dann schon nicht erkannt wird, wird mit anderen Methoden noch viel weniger erkannt.

Ach übrigens, wenn man diese komischen weißen Straßen-Begrenzungspfähle umfährt, geht kein Airbag auf. Hat ein Bekannter vor einiger Zeit wissenschaftlich getestet.

#7798669
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Ben B. schrieb:

Naja sorry, wenn jemand so viel kriminelle Energie besitzt, daß er ein Auto wirklich als Waffe einsetzt, dann hat er auch kein Problem damit, dieses Auto vorher entsprechend zu modifizieren, etwa den Airbag auszubauen. Es reicht ja, wenn man das Steuerteil dafür ausbaut.

Ihr immer mit eurer Technik-Brille. Der Mann ist von Beruf Psychotherapeut.

Wenn er nicht zufällig Technik-Freak ist ist, versteht er unter "Steuerteil" das Lenkrad und kennt kein einziges Teil unter der Motorhaube.

#7798676
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Ben B. schrieb:

Naja sorry, wenn jemand so viel kriminelle Energie besitzt, daß er ein Auto wirklich als Waffe einsetzt, ...

Eben.

Meiner Meinung hätte es auch geholfen, wenn der Zufahrtsweg durch ein (besetztes) Polizeifahrzeug versperrt gewesen wäre, ...

Eben. Wenn alle Beteiligten ihren Job richtig gemacht hätten, wäre nichts passiert. Es ist mehr als bezeichnend dass:

.. nun alle wieder losbrüllen und ... sowas wie schärfere Polizeigesetze fordern, ...

Es hätte völlig ausgereicht, wenn die vorhandenen angewendet worden wären. Wie eigentlich immer in den letzten 30 Jahren.

Das ist es, was mich an der Sache so ärgert und betroffen macht. Die Warnungen waren da, auf so vielen Ebenen. Es wurde nichts gemacht, weil sich keiner die Finger an einem "Flüchtling" verbrennen wollte, der sich als "Fachkraft" präsentiert hat. Auch wenn letzteres problemlos hätte verifiziert werden können.

So ähnlich, wie sich der oben beschriebene Typ in der Lonsdalejacke nicht traut, seine Betroffenheit zu zeigen, weil er sich dem Risiko aussetzen würde, beschimpft und diskriminiert zu werden. Ob zu Recht, prüft in der Situation ja keiner nach, Hetzjagden sind ja seit etwa 4 Jahren voll en vogue...

Gast #7798712
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Ben B. schrieb:

Bei Tieren kommt es sehr auf das Tier an. Sowas wie ein Hase oder Reh macht nur wenig bis mittleren Schaden am Auto

Na da hat jemand Ahnung...

Passat B8 Variant, ausgewachsenes Reh seitlich frontal bei 100km/h (Aufprallgeschwindigkeit laut Gutachten ca. 90km/h) = Totalschaden (19500,-).

Das Mistvieh ist zwischen linkem Scheinwerfer und Grill eingeschlagen, hat dadurch den Kotflügel nach hinten geschoben und die Sensorik in der Front zerlegt, hat sich um die eigene Achse gedreht, ist in der Fahrertür eingeschlagen, dann nochmal in der hinteren Tür eingeschlagen und hat zu guter letzt die Heckstoßstange angeditscht und da noch die Einparksensoren zerlegt und irgendwie hat der linke Lane Assist Radarsensor dabei auch noch was abbekommen.

Die Fahrertür ließ sich nicht mehr öffnen und diverse Betriebsstoffe schmückten die abendliche Landstraße...

Airbags haben dabei aber keine ausgelöst ...

#7798815
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Bei meinem Mercedes liess sich das folgendermaßen testen(ungewollt):

Mit 70 vor dem Ortsausgang ausrollen lassen, erkennen, dass der Vordermann links abbiegen will, die graue Masse im Kopf sagt: passt, bis Du da bist wo der jetzt am Abbiegen ist ist der weg, weiter ausrollen lassen, piepser im Auto werden aktiviert, graue Masse sagt immer noch "passt", Karre macht unverhofft eine Vollbremsung und Gurtstraffer werden aktiviert.

Unlustig...

Ähnliches beim Rückwärts ausparken an der Eisdiele. Jedes Mal wenn die Kameras erkennen, dass sich auf der Straße ein Auto nähert haut das scheiß System eine Vollbremsung rein. Obwohl noch ein Bushaltestelle zwischen Straße und Parkplatz ist auch bei langsamer Schrittgeschwindigkeit und eingeschlagenen Rädern. :-(

#7799061
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Na ganz so schlimm ists auch wieder nicht! Alles eine Frage der Gewöhnung.

im Gegenzug bekommt man einen Abstandstempomat der im Stop & Go Verkehr alles alleine macht. Auch Bremsen bis zum Halt. Nur lenken ist dann noch Pflicht. Ansonst darf man gerne auch zusammen mit dem Beifahrer die schöne Gegend anschauen.

#7799079
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Ortschaft, 2 spurige Straße, rechts Parkstreifen. Straße macht eine leichte Linkskurve, geradeaus steht auf dem Parkstreifen ein VW Bus. Wenn man lange genug die Lenkung nicht links einschlägt, es aber doch noch so macht, dass man nicht kollidiert aber eher auch nicht mit nur 20cm Abstand am parkenden Bus vorbei fährt, legt das Ding eine Vollbremsung hin.

Andere ähnliche Situation, gerade Straße aber man muss eine Spurbreite nach links "wechseln" weil genau geradeaus ein Parkstreifen beginnt. Wenn da gleich am Anfang ein PKW steht und man nicht früh genug anfängt auszuweichen, legt das Auto auch eine Vollbremsung hin obwohl keine Gefahr, ich war im Begriff, die Lenkung links einzuschlagen.

Diese Assistenten sind alle nicht zu gebrauchen. Man braucht mehr Aufmerksamkeit, ihre Fehler auszubügeln, als man bräuchte, den Verkehr, den die Assistenten beobachten, selber zu beobachten. Zum Glück kann ich den Unsinn teilweise abschalten.

Kein einziger Assistent funktioniert zufriedenstellend.

#7799085
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Armin X. schrieb:

Na ganz so schlimm ists auch wieder nicht! Alles eine Frage der Gewöhnung.

Wie man in Tests sehen kann, sind die Systeme nicht sonderlich zuverlässig. Ist alle paar Wochen im FS zu sehen, entweder RTL Grip der VOX Auto.

im Gegenzug bekommt man einen Abstandstempomat der im Stop & Go Verkehr alles alleine macht. Auch Bremsen bis zum Halt. Nur lenken ist dann noch Pflicht.

Abstandstempomat habe ich seit 2008, möchte ich nicht mehr drauf verzichten. Anhalten kann der nicht, weil ich ein manuell geschaltetes Getriebe habe. Aber auch der hat mich schon geärgert, wenn ich ohne zu bremsen rolle, weil ich sehe, dass dass ausreicht.

Mein 2018er Ford hat einen Kollisionswarner, da blinkt und piept alles, zuletzt, ohne dass ich einen Grund dafür erkennen konnte. Wenn ich dann das Bremspedal nur leicht berühre, stehe ich sofort voll im ABS.

Andere Lage: Die Straße knickt 90° links ab, geradeaus gibt es einen Feldweg mit ein paar Fußgängern. Das System randaliert, weil es ja nicht weiß, wo ich hin will. Würde es selbsttätig bremsen, würde ich das als unnötiges Risiko sehen.

Danke an die Politiker, die Kram vorschreiben, den sie dank eigenem Chauffeur garnicht kennen und auch nicht selbst bezahlen müssen.

900ss schrieb:

Ortschaft, 2 spurige Straße, rechts Parkstreifen. Straße macht eine leichte Linkskurve, geradeaus steht auf dem Parkstreifen ein VW Bus. Wenn man lange genug die Lenkung nicht links einschlägt, es aber doch noch so macht, dass man nicht kollidiert aber eher auch nicht mit nur 20cm Abstand am parkenden Bus vorbei fährt, legt das Ding eine Vollbremsung hin.

Passt, bremsen tut meiner nicht, aber eine der Fehlerkennungen.

Diese Assistenten sind alle nicht zu gebrauchen. Man braucht mehr Aufmerksamkeit, ihre Fehler auszubügeln, als man bräuchte, den Verkehr, den die Assistenten beobachten, selber zu beobachten.

Da wird Dir kaum jemand widersprechen.

#7799124
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Das heißt, man kann keine Autos mehr kaufen, die deutlich nach 2000 gebaut wurden?

Weil sie sich je nach Mondphase selbstzerstören?

(Selbst wenns "nur" die detonierende Batterieklemme erwischt, ist das schnell ein wirtschaftlicher Totalschaden, weil vierstellige Kosten.)

Das ist ja eine super Idee, daß sich das Auto bei einem Anprall sofort inkl. Bremsen und Lenkung abschaltet und seine Insassen der Physik überläßt. Ich hoffe die Scheinwerfer werden auch ausgeschaltet, damit die Leute nicht auch noch sehen, wodurch sie sterben.

#7799126
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Ihr und euer doofes Geschwafel! Ich bin froh das es diese Systeme gibt - denn sonst hätte gestern mein 6 jähriger Junge nicht mit unterm Weihnachtsbaum gesessen weil er sonst mit 4 Jahren tot auf der Straße gelegen wäre.

Mercedes mit Notassistent ist ca. 1 Meter vor ihm zum stehen gekommen. Und ja, Eltern - Aufsichtspflicht - blablabla... So nen Gelaber kommt meist von Leuten die nichtmal Kinder haben, schon garnicht aufm Dorf.

Beitrag #7799140 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7799145
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Das erinnert an die Diskussion damals mit den Sicherheitsgurten. Hat man den Unfall nur überlebt, weil man ohne Gurt aus dem Wagen geschleudert wurde, oder verlief der Unfall glimpflich, weil die Gurte die Insassen festgehalten haben? Sind Sicherheitsgurte Todesfallen im brennenden Auto? Die Autozeitschriften der '70er Jahre waren voll mit solchen Leserbriefen.

Heute haben wir die Dinger, jeder hat sich dran gewöhnt und es ist selbstverständlich geworden.

Gast #7799179
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Soul E. schrieb:

Sind Sicherheitsgurte Todesfallen im brennenden Auto?

Oder wenn man in Fluss oder See fährt oder stürzt.

Die Autozeitschriften der '70er Jahre waren voll mit solchen Leserbriefen.

Und als der Airbag kam, waren Erblindungen von Brillenträgern und Taubheit durch Knalltrauma die durchs Dorf getriebenen Schweine.

OP (Firma: Hobbytheoretiker) #7799187
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900ss schrieb:

Kein einziger Assistent funktioniert zufriedenstellend.

Auf der Autobahn gab es Leute, die bewußt die Bremsaktionen der Assistenzsysteme auslösten auf der Autobahn nach München. Grundlos vor einem ganz knapp grinsend einscherten, konnte man das durch das Fenster sehen und die Enttäuschung, dass es nicht klappte. Gegen Ende des Jahres wurde es weniger, weil darauf mehr aufgepaßt wurde und einige von den Sicherheitskräften gestellt wurden, sowie die DashCams auch immer mehr so einiges petzten.

Die Vorderseite der Medaille sieht so aus:

Rene K. schrieb:

Ich bin froh das es diese Systeme gibt - ...

OP (Firma: Hobbytheoretiker) #7799196
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H. H. schrieb:

Oder wenn man in Fluss oder See fährt oder stürzt.

Wobei das sogar stimmt, dass in dem Falle ohne Gurt besser wäre. Nur widerlegt das ganz klar die Statistik. Damit der Gurt keine Vorteile bringt, müssen mindestes 90 Prozent der Autounfälle im See oder Fluss enden. Aber in der Regel gehen die Türen nicht mehr auf und somit ist das vollkomen egal, ob der Gurt öffnet oder nicht.

Aber es gibt auch dafür technische Lösungen. Es fehlt aber die Freigabe deren Funktionsweise zu beschreiben.

H. H. schrieb:

Und als der Airbag kam, waren Erblindungen von Brillenträgern und Taubheit durch Knalltrauma die durchs Dorf getriebenen Schweine.

Wobei das echte Probleme sind. Das mit dem Knalltrauma bekommt man in der Art in den Griff, dass der Beschleunigungssensor im Airbag die Heftigkeit der Explosion beeinflusst. Der schwere Schaden entsteht eigentlich nur, wenn die Person an einen Quacksalber im Krankenhaus gerät.

Es gibt so einige schlechte Brillenmodelle, die es mit dem Airbag in die Augen drückt. Es ist aber mindestens genauso ungünstig, wenn man mit der Brille auf dem Lenkrad oder dem Armaturenbrett aufschlägt.

Etwas kann man hier aber auch selbst machen. Kunststoffgläser dürften hier gut sein. Bei Kurzsichtigen sollte es eingentlich üblich sein die Kanten abzustumpfen. Es gibt Brillen, da stechen in dem Falle beim Bruch die Nasenstege in das Auge.

Hier fehlt mir wirklich die Experise von den Brillenherstellern und Optikern beim Brillenkauf.

#7799230
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Heinrich K. schrieb:

Als Geheimnisträger ohne Freigabe darf SuperDiet dann aber nicht darüber reden. Tja, "da" kann man dann nichts machen. Leider.

Als er noch unter seinem Künstlernamen "Schlaumeier" unterwegs war, hatten wir vermutet, dass da eine Gruppe Sozialpädagogik-Studentinnen dahinter steckt. Die führen Studien über die Reaktionen des Forums durch, da entsteht dann die eine oder andere Doktorarbeit.

OP (Firma: Hobbytheoretiker) #7799234
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Heinrich K. schrieb:

Als Geheimnisträger ohne Freigabe darf SuperDiet dann aber nicht darüber reden. Tja, "da" kann man dann nichts machen. Leider.

Es gibt durchaus Lösungen, die verraten werden dürfen, weil diese von bekannten Humoristen schon zum Besten gegeben wurden.

Zum Beispiel der Schleudersitz im Auto, der bei einer Wasserung des Autos den Fahrer ins Freie schießt.

Bei der Variante mit schwarzen Humor, löst der Schleudersitz bei einer Wasserung in der Unterführung aus und die Insassen stecken in der Decke. Tja, shit happens.

#7799267
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Soul E. schrieb:

Das erinnert an die Diskussion damals mit den Sicherheitsgurten. Hat man den Unfall nur überlebt, weil man ohne Gurt aus dem Wagen geschleudert wurde, oder verlief der Unfall glimpflich, weil die Gurte die Insassen festgehalten haben? Sind Sicherheitsgurte Todesfallen im brennenden Auto? Die Autozeitschriften der '70er Jahre waren voll mit solchen Leserbriefen.

Heute haben wir die Dinger, jeder hat sich dran gewöhnt und es ist selbstverständlich geworden.

Die Diskussion ist zwar ähnlich, aber die Fehlerbilder unterscheiden sich doch erheblich: Wenn der Sicherheitsgurt oder der Airbag eine Fehlfunktion haben, merken das im Zweifel nur die Insassen des Autos. Der Dreipunkt-Sicherheitsgurt war prinzipiell fehlerfrei, als er eingeführt wurde. Die Kinderkrankheiten des Airbag betrafen in den meisten Fällen des Auftretens keine unbeteiligten Dritten: Der durch das berühmte Schlagloch ausgelöste Airbag im A3 hieb nur dem Arbeitskollegen ins Gesicht, und beim zweiten mal seinem Beifahrer...

Wenn der Notbremsassistent austickt, hat der Hintermann auch seinen Spaß. Denn nach wie vor hat die Mehrheit der Autos diesen Killefick nicht. Und dann erklär mal deiner Versicherung, dass der Kübel vor dir grundlos eine Gefahrenbremsung hingelegt hat...

Oder beim Spurhalteassistent der Nebenmann. Selber schon gehabt, nicht lustig wenn die Karre beim Abbiegen plötzlich nach links in den Nebenmann ziehen will. Und dann noch frech rumpiept, wenn man den Lenker festhält und das Auto gegen den Willen des Automaten in die eingene Spur zwingt.

Oder Abblendautomatiken, die einem stundenlang in die Rückspiegel blenden, weil sie den einfachen Grundsatz: "Sehe ich Rückleuchten, blende ich nicht auf" nicht berücksichtigen. Und beim Gegenverkehr grundsätzlich erst mal 2s brauchen, um abzublenden.

Die Liste der unausgereiften Features ist inzwischen endlos lang, aber in die Karren eingebaut werden müssen sie per Gesetz damit die Kisten nicht zu billig werden. Das Gefährdungspotential dieser Bananenfunktionen ist erheblich größer als der Nutzen. Daher ist der Wunsch vielen Autobesitzer verständlich, diese S******e nicht im Auto haben zu wollen.

Das die Fahrzeuglenker, dank immer mehr Assistenz und Infotainment inzwischen alles machen, außer sich auf den Verkehr zu konzetrieren ist ja inzwischen auch in Verkehrssicherheitskreisen weitgehend unbestritten.
Nur wäre die richige Konsequenz eben "weniger Assistenz und Ablenkung", statt noch mehr davon.

Oder eben der berühmte Boxhandschu ins Lenkrad, der dem Fahrer erst mal eine verplättet, wenns gekracht hat. So für die Lernkurve...

#7799323
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Rene K. schrieb:

Roland E. schrieb:

Und dann erklär mal deiner Versicherung, dass der Kübel vor dir grundlos eine Gefahrenbremsung hingelegt hat...

Dafür hat man den Mindestabstand einzuhalten. Ganz einfach...

Rene K. schrieb:

Und ja, Eltern - Aufsichtspflicht - blablabla...

Aufsichtspflicht ist einzuhalten, auch ganz einfach. Um mal deine Art Argumente zu nutzen.

Ich verstehe dich schon. Allerdings ist auch nicht ausgeschlossen, dass das gut gegangen wäre (Mercedes, Sohn), wenn kein Notbremsassistent da gewesen wäre. Vielleicht wäre der Fahrer aufmerksam gewesen weil nicht abgelenkt durch das "Spielzeug".

Ich freue mich aber für euch, dass es gut gegangen ist. Ich hatte selber mal ein Kind vorm Auto, ich konnte es nicht mehr sehen, als ich stand. Aber der Kleine stand dann direkt vor der Stoßstange. Ich war auch froh, gut reagiert zu haben. Nein, Assistenten gab es noch nicht, nur ABS.

Und ja, es gibt natürlich auch Situationen, wo so ein Assistent tatsächlich eine Rettung der Situation ist.

Aber aktuell sind das eher Ausnahmen. Zuviele Fehlfunktion, die hier auch schon geschildert wurden. Ich frage mich, wie solche Assistenten eine Zulassung bekommen.

Ich habe nichts gegen solche Assistenten, allerdings sollten sie ausgereift sein. Aktuell sind das Krücken. Unabhängig von Preisklasse oder Hersteller.

Roland E. schrieb:

Das Gefährdungspotential dieser Bananenfunktionen ist erheblich größer als der Nutzen.

Das sehe ich genauso so.

#7799457
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Seit Lopez hat sich die Autoindustrie Pareto angenähert. Oder ihn sogar überholt.

20% Funktion reicht für 80% Umsatz. Bei den heutigen Pisa-Kunden wohl schon 95%.

Von daher ist einfach jede Funktion in einem modernen Auto Schrott.

Selbst sowas simples wie z.B. der Blinkerhebel bei BMW ab ca. 2000 (Vor/Nach-Facelift bei 5er und 7er.)

Seit dem Facelift ist die Ausrastkraft aus der Blink- oder Fernlichtposition höher als die Betätigungskraft für die andere Blinkrichtung bzw. die Lichthupe.

Wenn man den Hebel also einfach nur normal ausschaltet wie seit 100 Jahren, betätigt man die gegenüberliegende Funktion. Man muß jedesmal konzentriert, dosiert und gebremst betätigen.

Solchen Leuten darf man nicht die Konstruktion von Automatiken wichtiger Fahrzeugfunktionen überlassen.

(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #7799488
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Soul E. schrieb:

Wollvieh W. schrieb:

Seit dem Facelift ist die Ausrastkraft aus der Blink- oder Fernlichtposition höher als die Betätigungskraft für die andere Blinkrichtung bzw. die Lichthupe.

Die Kraft/Weg-Diagramme stehen im Lastenheft. BMW hat sich also sehr genau überlegt, das so haben zu wollen.

Eine leicht zu betätigende Lichthupe ist doch - neben dem "bösen Blick" - das wichtigste Merkmal eines BMW.

OP (Firma: Hobbytheoretiker) #7799525
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Wollvieh W. schrieb:

Von daher ist einfach jede Funktion in einem modernen Auto Schrott.

Auf Grund dieses Aspekts sehe ich eher das Problem, dass bei einer Behebung in neuen Fahrzeugen dieses im alten Fahrzeug nicht nachgerüstet werden kann und somit die Betriebserlaubnis vom Kraftfahrbundesamt zurückgezogen wird. Unter Umständen wurde diese vielleicht mit Vorbehalt einer erneuten Prüfung nach 10J erteilt.

In dem Falle hätte das Auto nur noch Schrottwert. Vielleicht sind die Fahrzeuge sogar ferngesteuert extra dafür abschaltbar, wenn diese gerade auf einem Parkplatz stehen. So wird es sicherlich in der Regel nicht ablaufen. Sondern das werden Biathlons. Mit dem Auto zum TÜV und zu Fuß wieder nach Hause. Ein Triathlon wird es, wenn mit dem Auto zum TÜV, zu Fuß zum&vom ÖPNV und wieder nach Hause.

(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #7799695
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Peter D. schrieb:

Andreas S. schrieb:

https://www.youtube.com/shorts/utO-yqgKHWY

Das Video ist aber mindestens 5 Jahre alt: https://www.youtube.com/watch?v=2fxGC_VM6yE

Ich habe niemals behauptet, dass es sich um ein aktuelles Vorkommnis handele. Dennoch passiert so etwas des öfteren, wobei nur die wenigsten dieser Fahrten es in die Presse bzw. Medien schaffen.

#7799940
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Crazy Harry schrieb:

H. H. schrieb:

Und als der Airbag kam, waren Erblindungen von Brillenträgern und Taubheit durch Knalltrauma die durchs Dorf getriebenen Schweine.

Ja und seit dem, sollte man sich genau überlegen, wie und wo man das Lenkrad hält ..... nicht daß ein auslösender Airbag einem die eigene Hand ins Gesicht schlägt.

Und in brenzligen Situationen nicht in der Nase bohren.

#7800405
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Klaus schrieb:

Wollvieh W. schrieb:

Von daher ist einfach jede Funktion in einem modernen Auto Schrott.

Ich finde einfach jede Funktion meines modernen Autos gut und würde ungern darauf verzichten.

Damit ist dein Pauschalurteil widerlegt.

Es gibt Fakten, und es gibt Meinungen. Fakt ist, daß einfach jede Funktion in einem modernen Auto Schrott ist.

Deine Meinung ist, daß Dir dieser Schrott gefällt und Du dafür gerne viel Geld zahlst.

Deine Logik ist genauso fehlerhaft wie Dein Urteilsvermögen (und Dein Auto.)

Soul E. schrieb:

Die Kraft/Weg-Diagramme stehen im Lastenheft. BMW hat sich also sehr genau überlegt, das so haben zu wollen.

Das ist doch Quatsch ohne jeden Beleg, der darüberhinaus durch die Wirklichkeit seit Lopez widerlegt ist.

Oder steht in Deinen tollen Lastenheften, daß die Inneneinrichtung quietschen und wackeln soll, die Karosserie rostet, der Motor einfrieren soll?

#7800406
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Wollvieh W. schrieb:

Es gibt Fakten, und es gibt Meinungen.

Richtig.

Wollvieh W. schrieb:

Fakt ist, daß einfach jede Funktion in einem modernen Auto Schrott ist.

Das ist eben kein Fakt, sondern deine exklusive Meinung.

Wollvieh W. schrieb:

Deine Logik ist genauso fehlerhaft wie Dein Urteilsvermögen (und Dein Auto.)

Alle Meinungen, die von deiner abweichen, sind also fehlerhaft?

Dann bist du ganz schön eingebildet oder dumm, das ist ein Fakt ;-)

#7800418
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Ich frage mich eher warum er so urteilt. Ist er von seinem Auto so überfordert, das er jede Funktion für Schrott hält? Fährt er ohne jede kenntnis von Verkehrsregeln, so das sein Auto ständig eingreift? Oder ist er von Verkehr im allgemeinen so überfordert, das ihn die Assistenssysteme seines Autos ständig an den Rand des Nervenzusammenbruchs führen. Ich finde den aktiven Lenkassistent meines E-UP toll, zieht er den Wagrn doch in die Spur, wenn ich unaufmerksam bin, und versuchg nur sehr selten widersinniges zu unternehmen, auchvden Totwinkassistent eines anderen Autos mit LED in den Spiegeln finde ich bei einem Transporter ohne hintere Fenster recht nett, das einnsnderes Auto eine perfekte Rückfahrcamrra mit einem super Weitwinkel hat finde ich beim Querparken super wenn recht und links ein SUV o.ä. die Sicht auf den nächsten Darvin Award Winner auf dem Fahrrad versperrt. Es gibt zwar auch Dinge wie selbst Einparken auf die ich gern verzichten kann, auch AVAS halte ich füf Sinnfrei aber nach 50 Jahren vom Käfer bis heute komme ich mit jedem Auto klar und fahre jetzt unter anderem mein 30tes Auto. Selten habe ich eines unter 150.000km abgegeben selten deutlich über 300.000km. Nie weil ich mich über ein Auto geärgert habe, höchstens über mich weil ich es gekauft habe.

MfG Michael

#7800430
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Michael O. schrieb:

nach 50 Jahren vom Käfer bis heute komme ich mit jedem Auto klar und fahre jetzt unter anderem mein 30tes Auto. Selten habe ich eines unter 150.000km abgegeben selten deutlich über 300.000km.

Wow. 30 Autos mit durchschnittlich 200.000 km macht 6.000.000 km in 50 Jahren, also 120.000 km/Jahr. Hast du auch ein Zuhause oder ist das Auto dein Zuhause?

#7800505
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Dieter D. schrieb:

Wie empfindlich reagieren diese?

Welcher Erkenntnisgewinn steht dahinter?

Eine Freundin von mir hat einen BMW M3, da kann man die Empfindlichkeit in drei Stufen einstellen, noch bevor etwas passiert. Auf einer längeren Fahrt hatte ich mir ihre ganzen Einstellungen angesehen (auf die Karre muss man erstmal Abitur machen), das auf Maximum gestellt. Das hatte sie tatsächlich vor einem Auffahrunfall, kurze Zeit später, bewahrt.

Meiner geht, wenn ich den Fuß auf der Bremse habe und rückwärts bis an die Hecke fahre, voll in die Bremse, noch kurz bevor ich diese berühre.

Willst du immer bis an die Grenze gehen? Das sind doch Systeme, die du im Normalfall gar nicht merkst.

OP (Firma: Hobbytheoretiker) #7800537
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Frank O. schrieb im Beitrag #7800505: Welcher Erkenntnisgewinn steht dahinter?

Bei den verschiedenen Fahrzeugen sind diese unterschiedlich brauchbar. Die einen geben damit an, die anderen machen es nieder. Aber das kommt dann meist von Nichttechnikern und die Medien bringen es mit Bildzeitungsfaktor >1.

Willst du immer bis an die Grenze gehen?

Sicherlich nicht und ist auch nicht ratsam. Ein Freund hat sich darauf verlassen. Beim Rückwärtsfahren fiel es aus und führ schön gegen das Auto der Nachbarschaft.

Beim Firmenwagen war gerade die Anzeige der Rückwärtskamera eingefroren. Daher sah ich nicht ein Auto an dem, der mich reinließ vorbeischießen. Der Beifahrer hatte es gesehen und halt gerufen. Beim nächsten Anlassen kam die Fehlermeldung, dass das Abstandssensorsystem ausgefallen wäre.

Das sind doch Systeme, die du im Normalfall gar nicht merkst.

Nun ja, auf der Strecke zum Flughafen hätte mich das System bei einem Auto fast in den gegnerischen LKW gelenkt. Es wollte durch die Leitplanke heraushängendem Grünzeug weiträumig ausweichen.

Das Bremsalarmsignal des Vordermannes als Hinderniswarnung empfangen, um sofort vom Gas zu gehen, war aber durchaus schon mal hilfreich. Es hätte zwar ohne das System auch nicht gekracht, weil der Vordermann in der Ausfahrt noch die Kurve kratzte, aber es reichte daher sanftes Bremsen, was auch schon mal ein Vorteil war.

#7800766
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Klaus schrieb:

Wollvieh W. schrieb:

Es gibt Fakten, und es gibt Meinungen.

Richtig.

Wollvieh W. schrieb:

Fakt ist, daß einfach jede Funktion in einem modernen Auto Schrott ist.

Das ist eben kein Fakt, sondern deine exklusive Meinung.

Nein, das ist ein Faktum. Es ist vielfältig belegt, daß die modernen Funktionen allesamt fehlerbehaftet sind. Zusätzlich werden eigentlich längst fehlerfrei ausentwickelte Funktionen nun fehlerbehaftet hergestellt. Wie beispielsweise der Serienfehler mit den ausfallenden Einspritzpumpen bei Mercedes (glaub schon wieder 10 Jahre her.) Davor hatten Einspritzpumpen über 50 Jahre lang funktioniert (natürlich mußten sie auch gewartet und repariert werden, aber sie sind nicht reihenweise an neuen Autos ausgefallen.)

Oder die elektrische Servolenkung von Bosch. Da fallen die Pumpen ab, weil die Schrauben falsch dimensioniert sind. Schrauben hat man schon vor 100 Jahren beherrscht. Jetzt nicht mehr.

Die IQ<80-Fraktion hier macht den Fehler, die theoretische Funktion und deren Marketingeigenschaften mit der tatsächlichen Implementierung zu verwechseln.

Das ist dann halt keine Meinung, sondern falsch.

#7800770
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Wollvieh W. schrieb:

Die IQ<80-Fraktion hier macht den Fehler, die theoretische Funktion und deren Marketingeigenschaften mit der tatsächlichen Implementierung zu verwechseln.

Du solltest die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass viele von denen, die Du damit gerade beleidigst, moderne Autos nicht nur aus Prospekten kennen, sondern täglich damit unterwegs sind.

Ich bin froh über jedes Assistenzsystem und bin nicht neidisch auf die alte Kiste, die Du deshalb fahren dürftest.

OP (Firma: Hobbytheoretiker) #7800781
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Lu schrieb:

Das nächste Mietauto wird sich wieder anders verhalten.

Ja nach Modell geht die eine oder andere Assistenzfunktion besser oder schlechter.

Der wesentliche Erkenntnisgewinn aus dem Thread ist, dass bei einem anderen Auto, man nicht erwarten solle die gleichen Assistenzfunktionen funktionieren so gut, wie bei dem Auto, wo man sich bereits daran gewöhnt haben sollte.

#7800793
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Ich habe in der Fahrschule noch Stotterbremse gelernt, bin aber über ABS froh.

Gleichwohl bin ich einen Hundai i20N probegefahren aber mit unter 50% Verkehrszeichenerkennung (Geschwindigkeitsbegrenzung)ist man die Pappe schneller los als man gucken kann, da verlasse ich mich doch lieber auf mich selber, klar lag ich auch schon mal schief, aber nicht so oft wie die Erkennung. Ich erinnere mich auch noch an Spurassistenten die irgendwelchen verschobenen gelben Markierungsstreifen in Baustellen zickzack folgten.

(Firma: Starfleet) #7800819
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Persönliche Seite #7805214
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Ben B. schrieb:

Meiner Meinung hätte es auch geholfen, wenn der Zufahrtsweg durch ein (besetztes) Polizeifahrzeug versperrt gewesen wäre,

Wenn ich mir alleine unseren Weihnachtsmarkt ansehe, ist es schon mal zahlenmäßig ausgeschlossen, dort alles zuzuparken. Da müssten ständig Fahrzeuge durch und auf der Freifläche brauchst du 10-20 Autos.

Soviele Polizeieinheiten gibt es nicht. Die reichen nicht einmal, um 1-2 Fussstreifen durchzuschicken. Gerade in Hanau habe ich 1 Beamten in Uniform gesehen und der ist offenbar mit der Familie unterwegs gewesen.

(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #7805552
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Bradward B. schrieb:

Ja mei, manche Straßenmeistereien lassen Verkehrsschilder verrotten, andere testen ständig neue Creationen.

Die unten zusammengestellten Verkehrsschilder stammen zum Teil gar nicht aus Deutschland, wurden nicht von Straßenmeistereien erschaffen oder sind durchaus sinnvoll.

https://www.tz.de/auto/ueberholverbot-fahrraeder-zeichen-277-1-verkehrsregeln-auto-verkehrszeichen-verbot-zr-91241427.html

Dieses Zeichen ist äußerst sinnvoll, da ansonsten viele Autofahrer nicht einsehen, dass sie Radfahrer nicht von der Straße drängen dürfen. Es besteht zwar ohnehin eine gesetzliche Pflicht zur Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 m, aber viele Autofahrer schließen daraus, dass sie sich im Falle einer zu engen Straße trotzdem an Radfahrern vorbeidrängen dürfen.

In Spanien. Im Text steht sogar ausdrücklich, dass dieses Schild nicht in Deutschland eingesetzt wird. Lesen hilft.

http://www.allgaeu-humor.de/2006-wanderungen/krankenhaus_zeichen-gr.jpg

Bayern halt. Da befiehlt eben der Oberpfaffe, was auf das Verkehrsschild kommt, und nicht etwa der Gesetzgeber. Möglicherweise befindet sich das Schild aber auf dem Gelände eines Krankenhauses und fällt damit nicht in den Zuständigkeitsbereich der Straßenmeisterei.

Ganz klar zu erkennen auf einem Privatgrundstück.

https://www.spiegel.de/fotostrecke/skurrile-verkehrsschilder-die-schoensten-leserbilder-fotostrecke-17792.html

Teils Ausland, teils Privatgrundstücke, teils aus dem Kontext gerissen, teils unter absichtlich ungünstigem Winkel fotografiert.

#7805557
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Crazy Harry schrieb:

Joachim B. schrieb:

Gleichwohl bin ich einen Hundai i20N probegefahren aber mit unter 50% Verkehrszeichenerkennung

Komisch meinem Tucson würde ich 99.x% bescheinigen

Das sind aber auch "nur" 99 von 100 Schildern, die er richtig erkennt. Mach dir mal den Spaß zu schauen, wie viele Schilder am Auto auf 300m Stadt vorbeirauschen. Spoiler: Alleine an einer 4-Seitenkreuzung mit abbiegender Hauptstraße stehen pro Straße 2, oft 4. Dazu kommen noch die Ampeln. Von den ganzen Webeschildern ganz zu schweigen..

Möchtest du wirklich alle 500m eine Fehlerkennung haben?

#7805573
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Beispiele von meinem Fahrzeug: Skoda Octavia gut 5 Jahre alt.

Beim rückwärts in die Garage fahren hat er schon mehrfach Vollbremsungen hingelegt weil:

  1. Einzelne höhere Grashalme vor der Garage (Kopfsteinpflaster) die Ultraschall Sensoren genarrt haben
  2. Ich "zu nah" an der Garagenwand war und die Sensoren "Angst" vor einer Kollision hatten. Das passiert aber nur wenn ich schneller als 4 oder 5 km/h rückwärts fahre (evt auch wenn ich voll eingekuppelt habe).

Es kann allerdings sein, dass er mich einmal vor einer echten leichten Kollision gerettet hat als ich durch irgendeine Bewegung im Augenwinkel kurz abgelenkt wurde.

Beim Fahren auf kurvenreichen Landstraßen erkennt er regelmäßig Leitplanken mit Unterfahrschutz in bestimmten Linkskurven als Hindernis und macht die fette rote Kollisionswarnleuchte an. Auch wenn man gemütlich durch die Kurve fährt.

In einer ziemlich steil abfallenden und wieder ansteigenden Senke ist das auch einmal passiert. Könnte blöd werden wenn man dann im Reflex auf die Bremse tritt.

#7805740
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Ralf X. schrieb:

Was macht der, wenn Du eine rote Ampel oder Haltezeichen eines Polizisten missachtest?

nichts. Ampelerkennung finde ich sowieso sehr schwierig. Er müßte ja im schlimmsten Fall links-/rechtsabbiegen, geradeaus unterscheiden können und wissen wo man hin fährt. Grad Fahrzeuge der Marken Mer...., B.. und A... haben ja oft keine Blinker (oder benutzen sie nicht), also eine allgemeine Auswertung dessen wird schwierig. Dann ist es möglich, daß es für alle genannten Fahrtrichtungen eigene Ampeln gibt. Ein Polizist hingegen ist eine Person und da bremst der Notbremsassistent.

#7808126
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Crazy Harry schrieb:

Hyundai erkennt nur Überholverbot und Geschwindigkeitsschilder

nicht alle auf meiner Probefahrt, vielleicht sind die Schilderaufsteller hier kreativer, wo soll sonst das Geld herkommen? Hier in der Gegend gab es sogar schon "Geschwindigkeitsschilder" auf einer Tankstellenausfahrt hinter Blattwerk, sah ich erst als ich umdrehte und der ERSTE Geschwindigkeitsschild suchte weil am 2ten geblitzt wurde. Wer bitte soll das erste Schild sehen der nicht von der Tankstelle fährt?

#7808135
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Joachim B. schrieb:

Crazy Harry schrieb:

...

Hier in der Gegend gab es sogar schon "Geschwindigkeitsschilder" auf einer Tankstellenausfahrt hinter Blattwerk, sah ich erst als ich umdrehte und der ERSTE Geschwindigkeitsschild suchte weil am 2ten geblitzt wurde. Wer bitte soll das erste Schild sehen der nicht von der Tankstelle fährt?

Kreativ aufgestellte Geschwindigkeitsbegrenzungen, die praktisch nicht erkennbar sind interessieren nur am Rande.

Siehe Dreieck Havelland bei Berlin. Das 80 Schild dort ist gerichtsfest offiziell im fließenden Verkehr 'leicht zu übersehen'. Es ist aber zulässig aufgebaut, also steht dahinter regelmäßig der Blitzer.

OP (Firma: Hobbytheoretiker) #7808339
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Roland E. schrieb:

Kreativ aufgestellte Geschwindigkeitsbegrenzungen, die praktisch nicht erkennbar sind interessieren nur am Rande.

Es muss dort nur einen Fußballstar erwischen, dann kommt der Staranwalt und die Stelle ganz groß in Bild heraus. (Orwell: Alle Tiere sind gleich, manche sind gleicher)

In Hessen gibt es eine Stelle, da steht vor der leichten Kurve ein 120er Schild nach einem 80er Schild. Hinter der Kurve ist ein 50er Schild. Die einzige Chance dort wäre, einen Fiat Panda mit 34PS zu fahren, der es einfach trotz Vollgas nicht schafft dort nennenswert über 80 schnell zu werden.

Wobei ein Tempo-Schild keine Kollisionserkennung darstellt.

#7808364
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Mobile schrieb:

Beim Mii electric funktioniert der Lenkassistent sehr werkstattfreundlich. Er versucht regelmäßig das Auto in den Gegenverkehr zu lenken. Ich schalte ihn jedesmal aus.

Ein Bekannter bekam den mit seinem neuen Golf und war heftig am Schimpfen "der will mich in den Graben fahren". Bei meinem Ford lässt er sich dauerhaft auf "nur Warnen" einstellen, vibriert dann am Lenkrad, aber greift nicht ein. Da erlebe ich täglich Fehlwarnungen.

Am Donnerstag begann es, heftig zu schneien. Da kam mehrfach Bim-Bam und im Display "Pre-Collision Assistent außer Betrieb" und auch ACC lief nicht - Schnee auf dem Radarsensor.

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