Hi,
ein GPS-Gerät hat die Position-Genauigkeit von 10m/±1σ. Bedeutet das, für 68% der Fälle der Fehler auf 10m beschränkt ist? Ist 10m/±2σ eine bessere Genauigkeit?
|
Anzeige
|
Position-Genauigkeit vom GPS-GerätHi, ein GPS-Gerät hat die Position-Genauigkeit von 10m/±1σ. Bedeutet das, für 68% der Fälle der Fehler auf 10m beschränkt ist? Ist 10m/±2σ eine bessere Genauigkeit? 2 Sigma sind „genauer“ als 1 Sigma. Aber ansonsten wird die Genauigkeit bei GPS für Nichtmilitarier eher weniger bis gar nicht durch das Gerät bestimmt. Oliver Das GPS ansich ist genau genug, daß Drohnen damit eine genaue Position halten können. Allerdings gibt es auf die Funkwellen Effekte, die bei GPS zu einem Driften der Position führen. Um das auszugleichen, gibt es einige Dienste, die Korrekturdaten anbieten. Damit wird GPS auch in zivilen Anwendungen genau genug, daß bspw. Traktoren auf Feldern annähernd zentimetergenau ihre Spuren fahren können.
Bei 10m/±1σ liegen, eine Normalverteilung vorausgesetzt, 68,3% der Positionen in dem Intervall, bei 10m/±2σ sind es 95,4 %. https://de.wikipedia.org/wiki/Normalverteilung#Standardabweichung
Da vermischt du verschiedene Dinge. Mit Korrekturdaten alleine kommst du nicht auf Zentimetergenauigkeit. Dazu brauchst du andere Empfänger, die zusätzlich die Phasenlage der Empfangssignale auswerten (RTK). Die Korrekturdaten für cm-Genauigkeit muß man abonnieren und sie werden über GSM übermittelt. Damit arbeiten auch Vermesser und haben deswegen Schwierigkeiten in Funklöchern.
Man kann sich auch eine eigene DGNSS-Basisstation kaufen und eigene Korrekturdaten erzeugen: https://www.oxts.com/de/accessories/gps-base/ Wird bei größeren Baustellen wie Autobahnabschnitte und Autobahnbrücken gerne verwendet.
Auch da muss man zwischen den verschiedenen Systemen unterscheiden. Das reicht vom klassischen Differential GPS (DGNSS/DGPS) über RTK bis zu WARTK. Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
Anzeige
|