Rene K. schrieb:
Frank K. schrieb:
Sofern der betreffende Port als AHCI konfiguriert ist, sollte er auch
hotplug-fähig sein.
Das ist so nicht ganz richtig. AHCI führte zwar NCQ und Hot-Plug
Fähigkeiten bei SATA Laufwerken ein - jedoch ist dies nicht zwingend für
die AHCI Konformität nötig. Viele, sogar sehr viele, Mainboard
Hersteller im Low-End Consumerbereich haben darauf verzichtet. Dazu
kommt dann, wenn der SATA Host Controller sowie die Festplatte Link
Power Management (LPM) nutzt - Hot-Plug sowieso ausgeschaltet /
ignoriert wird.
Das sind interessante Infos, aber im Bios meines MSI B550 Tomahawk kann ich "Hot Plug" für jeden SATA-Port einschalten. Das sollte daher kein Problem sein.
Deswegen... Direkt eingangs zu dem Thread:
Rene K. schrieb:
Sind die HDD sowie der SATA Controller auf dem Mainboard überhaupt
Hot-Plug fähig?! Um welche Modelle handelt es sich denn?
Die zweite: um wieviel Einschaltvorgänge reden wir hier eigentlich?!
Aktuelle Consumer HDDs laufen völlig problemlos mit 10.000 Zyklen die
garantiert sind. Da kann man die Platten dreimal täglich hoch und runter
fahren und dann halten die immer noch über garantierte 10 Jahre. Wie
Es geht mir nicht nur um den möglichen Verschleiß, sondern in erster Linie um die Reduzierung der Geräuschkulisse, dann um das unnötige Warten beim Herunterfahren und nebenbei juckt mein innerer Monk, wenn die HDD viele Stunden am Tag unnütz 20% der Gesamtleistungsaufnahme des PCs verursacht.
verhält sich dagegen ein hartes Strom weg nehmen wenn der Kopf mit der
Restenergie noch zurück in die Hold-Position schwingen muss? Wie lange
halten dagegen die Caps die diese Energie zur Verfügung stellen bei
einem ungesichertem Strom weg nehmen in fünf Jahren?
Das harte Abschalten der Spannung macht das Brett selbst, z.B. wenn ich ein Bios-Update mache. Das stört mich ebenfalls, denn es klingt nicht gesund.
Allerdings gibt es entnehmbare Festplattenrahmen, eingebautes Hot Plug und auch externe HDDs mit USB, FW und eSATA. Alles kann man so bedienen, dass der HDD ohne Vorankündigung die Spannung abgeschaltet wird, aber man muss es nicht. Mein Plan ist, die HDD nur dann einzuschalten, wenn ich sie brauche, also idR. nur einmal am Tag. Starte ich den PC häufiger, würde die erst gar nicht mit anlaufen.
Wenn ich sie nutze, dann nur zum Erstellen eines Backups und anschließend würde ich sie in den Standby schicken und dann die Spannung abschalten.
Das Alles würde ich natürlich in ein Skript packen.
Ganz ernsthaft? Ich würde solch ein Vorhaben tunlichst unterlassen!
Das einzige Risiko, was ich bisher sehe, ist, dass beim Basteln etwas in die Hose geht, weil es kein Standard ist. Wenn die Verkabelung einmal steht, sollte es sicher sein. Und mit dem von Anton vorgestellten Adapter sollte selbst die Verkabelung ziemlich unkritisch sein.