Wir haben hier eine bestehende PV-Anlage von knapp 10 kWp auf ca.23 kWp erweitert
Selbst installiert, ein befreundeter Elektriker hat es abgenommen, die Anträge unterschrieben
Man muss, warum auch immer, einen Übersichtsplan mit abgeben
Der Übersichtsplan wurde abgewiesen - Begründung:
Das vorherige Dokument wurde abgelehnt, bitte stellen Sie es uns erneut zur Verfügung
Grund: Enfluri-Sensor kennzeichnen
Die Schemazeichnung muss alle schutzrelevanten Komponenten, die Technik für das Netzsicherheitsmanagement sowie die Installation vom Modul zum Netzverknüpfungspunkt enthalten. Eine einpolige Darstellung der Anlage ist ausreichend (neu sowie eventuelle Bestandsanlage muss erkennbar sein).
Wozu brauche ich bei einer reinen PV-Anlage ohne Speicher unterhalb 25 kWp einen EnFluRi-Sensor?
Wozu brauche ich bei einer reinen PV-Anlage ohne Speicher unterhalb 25
kWp einen EnFluRi-Sensor?
Normalerweise braucht man einen EnFluRi für einen Speicher.
Da du einphasige Wechselrichter verwendest und keinen Drehstrominverter, könnte ich mir vorstellen, das die NetzeBW eine Regelung erwartet, die die max. Schieflast begrenzt. Dazu braucht man einen EnFluRi.
Da Du die Anmeldefomrulare nicht mit hochgeladen hast, ist das aber auch nur spekuliert.
Im Zweifel hilft halt beim zuständigen Regionalzentrum nachfragen.
ja, muss da wohl mal anrufen - oder besser schreiben, ans Telefon bekomm man da seltenst jemand
geht man echt davon aus das bei mehreren 1-phasigen WR zufällig alle auf der gleichen Phase gleichzeitig kaputt gehen und dadurch eine Schieflast entsteht?
ja, muss da wohl mal anrufen - oder besser schreiben, ans Telefon bekomm
man da seltenst jemand
Ja ist teilweise echt schlimm geworden, auch die Servicezeiten.
geht man echt davon aus das bei mehreren 1-phasigen WR zufällig alle auf
der gleichen Phase gleichzeitig kaputt gehen und dadurch eine Schieflast
entsteht?
Da du einphasige Wechselrichter verwendest und keinen Drehstrominverter,
könnte ich mir vorstellen, das die NetzeBW eine Regelung erwartet, die
die max. Schieflast begrenzt. Dazu braucht man einen EnFluRi.
So wie ich das Gerät verstehe überwacht das doch nur, dass man die Energiewende nicht eigenmächtig betreibt. Sprich da haben sich die Netzbetreiber mit ihrer Lobbyarbeit ein Gerätchen konstruieren und normieren lassen damit ja niemand auf die Idee kommt billigen Strom zwischenzuspeichern und teuer wieder abzugeben.
So wie ich das Gerät verstehe überwacht das doch nur, dass man die
Energiewende nicht eigenmächtig betreibt. Sprich da haben sich die
Netzbetreiber mit ihrer Lobbyarbeit ein Gerätchen konstruieren und
normieren lassen damit ja niemand auf die Idee kommt billigen Strom
zwischenzuspeichern und teuer wieder abzugeben.
So ein Quatsch. Der Energieflussrichtungssensor ist in Anlagen dazu da, am Netzverknüfungspunkt (in kleinen Anlgaen, üblerweise hinter dem Zähler) zu messen, ob es einen Überschuss in Richtung Netz oder einen Bezug gibt, um so das Laden und entladen des Speichers zur regeln, die Heizstabsteuerung so zu betreiben, das der Heizstab nicht mit Leistung aus dem Netz läuft usw.
Darauf hat der Netzbetreiber gar keinen Zugriff.
Was Du eventuell meinen könntest ist, das Netzbetrieber beim Turnuswechsel nur noch Zähler mit 2 Zählwerken einbauen und das es auffallen könnte, wenn auf 2.8.x etwas gelaufen ist, obwohl am Netzanschluss keine PV-Anlage gemeldet ist.
So ein Quatsch. Der Energieflussrichtungssensor ist in Anlagen dazu da,
am Netzverknüfungspunkt (in kleinen Anlgaen, üblerweise hinter dem
Zähler) zu messen, ob es einen Überschuss in Richtung Netz oder einen
Bezug gibt, um so das Laden und entladen des Speichers zur regeln, die
Heizstabsteuerung so zu betreiben, das der Heizstab nicht mit Leistung
aus dem Netz läuft usw.
geht man echt davon aus das bei mehreren 1-phasigen WR zufällig alle auf
der gleichen Phase gleichzeitig kaputt gehen und dadurch eine Schieflast
entsteht?
Wie gesagt könnte ich mir als Grund vorstellen.
Was macht der Enfluri dann? die Anlage komplett trennen?
Ach. Das liest sich aber am Anfang des Pamphlets das die Stuttgarter
Netze veröffentlicht haben ganz anders.
Die grundlegende Funktion eines EnFluRi ist es den Speicher zu regeln, damit dieser eben nur mit PV-Strom geladen wird bzw. nicht ins Netz entladen wird.
Ganz normaler Betrieb einer haushaltsüblichen PV mit Speicher. (Speicherschema 4.1)
Die Einschränkungen gelten dann bspw. wenn man einen geförderten Speicher betreibt, das dieser nur aus EE geladen wird. Eine Erhaltungsladung, die technisch notwendig ist, darf übrigens aus dem Netz erfolgen.
Für einen Heimspeicher macht es auch keinen Sinn, wenn dieser mit PV geladen und dann ins Netz entladen wird.
Speicherschema 1 wäre bspw. dort auf zubauen, wo man eine Volleinspeisung möchte, aber der Netzanschluss nicht stark genug ist, die erzeugte Energie abzunehmen. Hier würde man speichern bevor man abgregelt.
Bezug aus dem Netz und Rücklieferung in's Netz wären ja ein ganz anderes Marktmodell wie eine EEG-Anlage.
Die Regelungen mit dem EnFluRi kommen nicht vom Netzbetreiber sondern aus dem EEG.
Was macht der Enfluri dann? die Anlage komplett trennen?
Ich versuch Dir das mal an verschiedenen Bsp. zu erklären.
Es gab mal die Beschränkung im EEG, das nur max 70% der Erzeugerleistung im Netz ankommen durften. Die Steuerung im WR hat, also ständig beim EnFluRi gefragt, wie die Lage am NVP ist und bei Bedarf den Wechselrichter eingebremmst. Anderer Anwendungsfall, wie geschrieben Speicherregelung.
Eine Anwendung wäre bspw. das der Netzbetreiber eine Anlage genehmigt, dessen Leistung für's Netz zu groß ist, weil der Anlagenbetreiber ohnehin seinen Strom selbst verbrauchen will. Hier würden man dann bspw. ein Ziehl EFR3000 am NVP setzen, das den Lastfluss überwacht, beim ansprechen der ersten Stufe dem Wechselrichter sagt, er solle bitte seine Leistung reduuieren und im Worstcase die Anlage trennt. Sowas habe ich mal in Verbindung mit einem etwas größerem Speicher verbaut.
Dieses Relais müsste, wenn ich mich richtig erinnere auch Asymetrie überwachen können und würde dann tatsächlich den WR wegschalten.
Früher gab es für einphasige Wechselrichter von SMA bspw. Module und Kabel, die die Wechselrichter verbanden, um eben eine Symetrie herzustellen.
Zusammengefasst:
-EnFluRi für die Speicherregelung / Energiemanagement im Haus
-EnFluRi zur Erfüllung vo Einspeisebeschränkungen
-EnFluRi als Möglichkeit der Symetrieüberwachung
Eine Anwendung wäre bspw. das der Netzbetreiber eine Anlage genehmigt,
dessen Leistung für's Netz zu groß ist, weil der Anlagenbetreiber
ohnehin seinen Strom selbst verbrauchen will
davon stand nichts in der Genehmigung die ich erhalten habe
Ich habe jetzt eine Mail geschrieben was der Quatsch soll - bin gespannt
Es könnten ja genau so gut alle Glühbirnen auf einer Phase gleichzeitig kaputt gehen