Ich verwende in LTspice (v24.0.12) das UniversalOpAmp2-Symbol in zwei unterschiedlichen Schaltungen:
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Ein Spannungsfolger (Buffer): Hier funktioniert alles wie gewohnt – In+ an das Eingangssignal, In– an den Ausgang, und das Ergebnis ist ein normaler Buffer. Werden In+ und In- vertauscht angeschlossen, funktioniert es (wie erwartet) nicht.
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Eine High-Side Konstantstromquelle mit einem p-Kanal-MOSFET und einem Messwiderstand: Diese Schaltung funktioniert nur, wenn ich den Messwiderstandknoten an das im Symbol als In+ bezeichnete Pin anschließe und den Sollwert (Vset) an In–. Wenn ich das nach üblichem Schema anschließe (so wie im Bild dargestellt, also Messwiderstand an In–, Vset an In+), saturiert der OpAmp auf 0 V, und es findet keine Regelung statt.
In beiden Fällen nutze ich das gleiche OpAmp-Symbol mit den gleichen Parametern. Warum verhält sich die erste Schaltung (Buffer) normal, während ich in der zweiten (Konstantstrom) die Eingänge vertauschen muss, um eine negative Rückkopplung zu erhalten?
Ich sehe das gleiche Verhalten auch bei anderen OpAmp-Modellen, z.B. LTC6078. Laut Netlist ist alles so verbunden wie es im schematic aussieht. Die Pinzuordnung im Symbol entspricht der im Modell (jdf. für UniversalOpAmp2, für LTC6078 kann ich es nicht nachvollziehen).
Ich wäre sehr dankbar für Hinweise, warum in ein und derselben OpAmp-Subschaltung die Anschlüsse in der einen Anwendung richtig sind, in der anderen aber vertauscht werden müssen!



