für Elektrotechniker oder Spezialisten vom Werk ist diese Frage vermutlich trivial. Ich glaube die Antwort zu kennen, allerdings benötige ich 100% Sicherheit und deshalb frage ich hier nach.
Meine Frage bezieht sich auf die Problemstellung, welche ich dem Beitrag angehängt habe.
Dazu lautet meine Frage:
Bilden die Widerstände A, B, C, D, E zusammen einen Parallelschaltung, sodass sich der Gesamtwiderstand nach (1/R_total)=(1/R_A)+(1/R_B)+(1/R_C)+(1/R_D)+(1/R_E) berechnen lässt?
MfG
Berus
P.S.: ich habe diesen Post um weitere Informationen im Thread weiter unten ergänzt.
Wenn alle Widerstände gleich groß sind, dann können die waagerechten Querverbindungen zwischen den Widerständen entfallen, da die Spannungsabfälle an den Knotenpunkten ebenfalls gleich groß sind.
So wie der Norbert das schon richtig geschrieben hat, existieren bei dir keine echten Knotenpunkte, sondern Widerstände mit mysteriösen Mehrfachanschlüssen!
Ich habe die Skizze berichtigt. Danke für den Hinweis. Statt der beiden Widerstände (1 und 7) habe ich jetzt Leitungen gezeichnet.
Vermutlich hätte ich dazu noch die Umstände erklären sollen. Ich entwickle eine numerisches Programm, welches auf der finiten Volumen Methode aufbaut.
Die Widerstände in Zeilen (2+3) bilden zusammen einen Körper A und die Widerstände in den Zeilen (5+6) bilden zusammen einen Körper B
Die Widerstände in Zeile 4:
A, B, C, D und E
sollen den Kontaktbereich zwischen den Körper A und B modellieren. Deshalb sind die Widerstände A, B, C, D und E untereinander nicht verbunden, sondern jeweils nur mit den Widerständen in Zeile 3 bzw. Zeile 5.
Ich hoffe, diese Beschreibung und die aktualisierte Skizze bringen etwas Licht ins Dunkle.
Dann male bitte einen Schaltplan, in dem jeder Widerstand durch ein Rechteck dargestellt wird, der an den Stirnseiten jeweils einen Anschluß hat. Sonst wird das hier Kindergarten.
@Alle: ich hab es verstanden. Mein Skizze war amateurhaft und meine Problembeschreibung unvollständig. Ich hoffe, den Eingangspost mit meinem vorletzten verbessert zu haben.
@Oliver S.: die Widerstände sind einfach finite Volumen, welche miteinander verbunden sind. Zusammen bilde die Volumen (bzw. Widerstände) einen elektrisch leitenden Körper. Das erklärt die Leitungen, welche längs und quer verlaufen.
@Jörg R.: Sollte kein Shuntwiderstand darstellen. Mein Fehler.
@Mavin: Die Widerstände hängen von der Temperatur ab, die sich im Zeitverlauf ändert. Sie sind also nicht alle gleich.
Trage auch mal die Widerstandswerte ein und nenne die Versorgungsspannung mit der Du arbeiten möchtest. Daran kann man dann auch schon erkennen, wie viel Leistung die Widerstände verheizen müssen und das dadurch dann natürlich auch eine gewisse Eigenerwärmung der Widerstände stattfindet!
Also sind deine Widerstände keine echten handelsüblichen Widerstände in dem Sinne, sondern einfach nur Eisenwürfel mit 6 Flächen, bei denen mittig an jeder Fläche ein Draht angelötet wird, der dann mit einem weiteren Eisenwürfel verbunden wird.
Und diese Konstruktion soll dann einer gewissen Umgebungstemperatur ausgesetzt werden und an Position 11. wird dann einfach nur ein Ohmmeter angeschlossen?
Ich hoffe, diese Beschreibung und die aktualisierte Skizze bringen etwas
Licht ins Dunkle.
Verstanden.
Angenommen: Die grünen Blöcke haben 4 Anschlüsse, jeweils mit Temperatur und Wärmestrom.
Die Blöcke sind gleich oder auch nicht, und können mit Gleichungen beschrieben werden.
Der Energieerhaltungssatz und der 1. und 2. Hauptsatz der Wärmelehre werden berücksichtigt.
Das Problem ist zeit-invariant.
Gleichungen für die Elemente aufstellen.
Mit den Elementen und den Randbedingungen damit Systemgleichungen aufstellen
System lösen. Linear, Nichtlinear, ???
Fertig.
?? Die Elemente in einer Spalte sind nicht gleich, da A und E Randelemente sind.
tip of the day: mit klaren Fragen bekommt man klare Antworten.
Infolge eurer Antworten habe ich begriffen, dass meine Darstellungsweise des Schaltplans komplett falsch war. Meine Denkweise, wie man die finite Volumen Methode als elektrischen Schaltplan darstellen könnte, war komplett falsch.
Deshalb habe ich das gleiche Problem nochmal skizziert, siehe Anhang.
Sorry und Danke für eure Geduld, die zeitnahen Korrekturen und Reaktionen.
Jetzt müsste mein Problem als Schaltplan korrekt wiedergegeben sein.
@Giovanni: Alles was du geschrieben hast, trifft zu. Aber das geht über meine Frage hinaus. Ich möchte das Problem nicht (hier) als Randwertproblem mit Randbedingungen aufstellen, was man machen könnte. Danke trotzdem.
Ich möchte nur wissen, ob mann die Widerstände in Zeile 4 als Parallelschaltung/-widerstand modellieren kann?
Ich möchte nur wissen, ob mann die Widerstände in Zeile 4 als
Parallelschaltung/-widerstand modellieren kann?
In Zeile 2 und 6 ja.
In Zeile 4 logischerweise nicht, da es ja noch die Vor und Nachwiderstände in Zeile 3 und 5 gibt.
Die Summen aus den in Reihe geschalteten Widerständen in Reihe 3, 4 und 5 kannst du parallel rechnen, also RA3-E5 ist 1/(RA3+RA4+RA5)+1/(RB3+RB4+RB5)+1/....
Wenn es sich z.B. um einen niederohmigen Shuntwiderstand zur
Strommessung handelt, Stichwort: 4-Leiter-Messung
Dann sind aber jeweils zwei Anschlüsse paarweise verbunden.
Bei 4-Leitermessung geht es um parasitäre Effekte, die hier ganz bestimmt nicht Thema sind.
Meine Frage bezieht sich auf die Problemstellung, welche ich dem Beitrag
angehängt habe.
R A,B,C,D und E sind offensichtlich nicht (direkt) parallel geschaltet. Das Netzwerk lässt sich mit Hilfe von Stern-Dreieckstranformation umformen. Erstmal muss aber klar sein, wie die Verschaltung aussieht, d.h. was diese grünen Kästen mit mehr als zwei Anschlüssen bedeuten. Die Werte entscheiden dann, wie sich die Ströme verteilen. Einer Parallelschaltung entspricht es nur, wenn über den fraglichen Widerständen die gleiche Spannung anliegt.
wenn über den fraglichen Widerständen die gleiche Spannung anliegt.
... die selbe Sapnnung ...
Denn wenn irgendwo in einer Schaltung an einem Widerstand 5V anliegen und irgendwo anders in der Schaltung (oder auf der Welt) ebenfalls 5V anliegen, dann ist das die gleiche Spannung.
Erst wenn Widerstände wirklich parallel geschaltet sind liegen sie an der selben Spannung.
Wenn es sich z.B. um einen niederohmigen Shuntwiderstand zur
Strommessung handelt, Stichwort: 4-Leiter-Messung
Dann sind aber jeweils zwei Anschlüsse paarweise verbunden.
Wenn Du nicht ständig Kommentare/Zitate aus dem Zusammenhang reißen würdest ginge auch deren ursprüngliche Aussage nicht verloren. Dein Kommentar hat daher überhaupt nichts mit meiner Aussage zu tun. Du hast die sehr unangenehme Art an Dir andere Kommentare schlecht dastehen zu lassen, anstatt mal auf das eigentliche Thema eines Threads einzugehen.
Daher, hier nochmal für Dich weshalb ich das geschrieben habe was Du ungeschickter Weise, oder auch absichtlich, aus dem Kontext gerissen hast: