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Für eine Messaufgabe habe ich die Idee einen Flankendiskriminator aufzubauen. Er würde aus einem Reihenschwingkreis mit einer Resonanzfrequenz von ca. 1MHz bestehen. Mit 920 kHz soll dieser Schwingkreis, auf dem kapazitiven „Ast“ der Resonanzkurve, angeregt werden. Aus den mechanischen Gegebenheiten ergibt sich eine Kapazität von 4pF, was eine Induktivität von 2,11mH verlangt um bei 1MHz Resonanz zu erreichen.
Wo ich mich jetzt richtig schwer tue ist die Wahl der Induktivität. Bedrahtete Festinduktivitäten haben selbst ein Resonanzverhalten, das in der Größenordnung von 1MHz liegt. Die massig angebotenen Induktivitäten für Schaltnetzteile dürften für solche eine Messanwendung auch nicht wirklich geeignet sein. Bleiben noch Schalenkerne die man selbst wickeln könnte und mittels Ferritkern abgleichen kann. Nur zeigen diese noch ein sauberes induktives Verhalten bei 1MHz oder sind diese mit diesen Frequenzen nicht auch überfordert? Finde dazu leider keine aussagekräftigen Datenblätter, wohl aber Angaben, dass die Grenzen so im Bereich von 200kHz liegen sollen. Auch bräuchte ich ordentlich Windungen um die 2,11mH zu erreichen, was wahrscheinlich ein nicht unerhebliches C entstehen lässt, so dass es mit der reinen Induktivität nicht mehr so weit her sein dürfte.
Zusammenfassend: Welche Spule nehme/baue ich um eine Induktivität (ca. 2mH) mit hoher Güte bei 1MHz zu erhalten?
Herzlichen Dank für Anregungen und Informationen