USB Repeater IC identifizieren

OP #7807540

In einem USB Repeater ist dieses IC verbaut das aber scheinbar bei höheren Datenraten (zumindest in einer Richtung) Schwierigkeiten hat.

Würde gern ein Datenblatt dazu finden, bisher aber kein Erfolg?

Gern auch Empfehlungen für alternative (bessere) Typen!!

Angehängte Dateien:
Gast #7807585

Thomas R. schrieb:

Empfehlungen für alternative

Repeater = Lange Leitung? Ist bei USB immer Mist. Vor allem in Verbindung mit hohen Datenraten.

Außerdem ist das ein extrem störanfälliger Bus wenn Ausgleichsströme zwischen den Geräten fließen. Versuch mal einen USB Isolator auf halber Strecke.

Ein Repeater ist m.E. nichts anderes als ein HUB. Du kannst also auch ein paar fremdgespeiste USB Hubs hintereinander hängen.

OP #7807622

Christoph db1uq K. schrieb:

Lange Leitung

Ich habe das hier, 5m lang mit integriertem "bidirektionalem Verstärker", eigentlich ein Hub-Chip, der aber nur einfach benutzt wird:

https://www.arlt.com/Hardware/PC-Komponenten/Adapter/USB/USB-Kabel/5m-USB-2-0-Typ-A-Typ-A-Aktives-Verlaengerungskabel.html

Witzig, dasselbe Gerät habe ich auch. Sieht exakt so aus, selbst das "braided cable"...

Ich weiß ja daß das keine gute Idee ist aber der bisher genutzte USB Fernanschluß der FritzBox will nicht mit Linux.

OP #7807633

Frank K. schrieb:

Thomas R. schrieb:

Ich weiß ja daß das keine gute Idee ist aber der bisher genutzte USB Fernanschluß der FritzBox will nicht mit Linux.

Dafür hast Du ja Alternativen genannt bekommen, die auch mit Linux funktionieren.

Ich zitiere mich selber:

"......irgendwelche Dinge die auch nur die geringsten Softwareaktionen erfordern sind für mich hoffnungslos (FORTRAN 77 Niveau)"

Und auch bei fertigen Printservern scheint es keine sichere Funktion sowohl für WIN als auch Linux beim Drucken UND Scannen zu geben. Hat wohl irgendwas mit den teils wilden Datenformaten der jeweiligen MFG zu tun?

#7807699

Thomas R. schrieb:

Und auch bei fertigen Printservern scheint es keine sichere Funktion sowohl für WIN als auch Linux beim Drucken UND Scannen zu geben. Hat wohl irgendwas mit den teils wilden Datenformaten der jeweiligen MFG zu tun?

Na ja, Printserver sind auch nur zum Printen da. Mehr decken BSD Printing (lpr/lpd), IPP und Jetdirect (9100/tcp) auch nicht ab. Sagt aber auch irgendwie schon der Name.

fchk

#7807927

Thomas R. schrieb:

Und auch bei fertigen Printservern scheint es keine sichere Funktion sowohl für WIN als auch Linux beim Drucken UND Scannen zu geben.

Du willst keinen "Printserver", sondern einen USB-Device-Server haben.

So etwas gibt es von Silex (auch mit Treibern für Linux), so etwas kann man aber auch mit einem Raspberry Pi und --sofern nur ein Gerät daran betrieben wird-- kostenloser Software selbst machen:

Das hier kommt auf den Raspberry Pi https://www.virtualhere.com/usb_server_software

(Unter "Generic VirtualHere USB Server Builds")

und das hier kommt auf den Windows- und auf den Linux-Rechner drauf:

https://www.virtualhere.com/usb_client_software

Das macht effektiv dasselbe wie der "Fritzbox Fernanschluss", nur mit dem Unterschied, daß es dafür Treiber für verschiedene Betriebssysteme gibt.

#7807988

Harald K. schrieb:

Thomas R. schrieb:

Und auch bei fertigen Printservern scheint es keine sichere Funktion sowohl für WIN als auch Linux beim Drucken UND Scannen zu geben.

Du willst keinen "Printserver", sondern einen USB-Device-Server haben.

So etwas gibt es von Silex (auch mit Treibern für Linux), so etwas kann man aber auch mit einem Raspberry Pi und --sofern nur ein Gerät daran betrieben wird-- kostenloser Software selbst machen:

Ob er das schafft? Da muss er ja an Software ran.

fchk

OP #7808223

Und es geht DOCH!

Nun haben unsere beiden PCs doch tatsächlich eine funktionierende USB Verbindung zum MFD Drucker mit der man sowohl drucken wie auch scannen kann, ohne irgendwelche Server o.ä.

Es geht aber nur mit hochwertigen Leitungen und möglichst wenigen Steckverbindungen:

PC 1: 3,0m USB A -> USB B PC 2: 1,5m USB A -> USB B

Die beiden auf einen USB Umschalter

Ausgang USB Umschalter mit USB A -> 30cm bis zum "aktiven Verstärker" (der obige Chip)

Ausgang Verstärker USB A -> RJ45 2,4m in Netzwerkdose

~ 6m CAT7 Netzwerkleitung in der Wand bis zur nächsten Dose auf der anderen Raumseite

Von der Dose mit RJ45 Stecker und 2m Leitung auf USB A an Drucker

Insgesamt also ca. 13 Meter

Die beiden Leitungen von USB A auf RJ45 sind selbst gefertigte hochwertige abgeschirmte USB Leitungen (das war ursprünglich die Leitung des 5m USB Verlängerungskabels). "Billigkram" funktioniert da nicht.

#7808247

Thomas R. schrieb:

Und es geht DOCH!

Nun haben unsere beiden PCs doch tatsächlich eine funktionierende USB Verbindung zum MFD Drucker mit der man sowohl drucken wie auch scannen kann, ohne irgendwelche Server o.ä.

Es geht aber nur mit hochwertigen Leitungen und möglichst wenigen Steckverbindungen:

PC 1: 3,0m USB A -> USB B PC 2: 1,5m USB A -> USB B

Die beiden auf einen USB Umschalter

Ausgang USB Umschalter mit USB A -> 30cm bis zum "aktiven Verstärker" (der obige Chip)

Ausgang Verstärker USB A -> RJ45 2,4m in Netzwerkdose

...

Insgesamt also ca. 13 Meter

Mensch, was für eine Kamikaze-Verbindung ... Und der MFD (ohne nochmal "Drucker" hintendran) hat keinen Netzwerkanschluß?

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