[F] 10MHz Referenzeingang nachrüsten beim Frequenzzähler

OP #7812666
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Hallo,

ich möchte bei einen älteren Frequenzzähler einen 10MHz Referenzeingang nachrüsten. Schaltungsausschnitt anbei, würde hier im Gerät vor R8 auftrennen und das Signal einspeisen. Eine Umschaltung zwischen intern und extern, würde ich dann vor R8 über ein Relais machen. Oder ist das ungünstig?

Gruß bastler2022

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OP #7812788
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Al schrieb:

Welche Wunderlösung erwartest du denn? Der Takt geht auf einen 74ACOO.

Danke für Deine Antwort, aber eigentlich bezog sich die Rückfrage auf die Antwort von hhinz.

Hätte ja sein können das die Umschaltung mit einem Relais, nicht so gut ist. Da er schrieb "Kann man so machen"

Das hier dann das Signal mit passendem Logikpegel angelegt werden muss, ist bekannt.

Gruß bastler2022

#7812857
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Eleganter ist es ohne Relais. Es macht nicht soviel Krach ;-) ... und braucht weniger Strom ....

Ja stimmt, so schalte ich bei meinem Taschenrechner (HP48SX) seit 1991 den Takt von 2 auf 4Mhz um. Ich glaube das war meine erste studentische Hochleistung. :-D

http://www.criseis.ruhr.de/hp48/pcb.gif

Aber theoretisch ist das kacke! Es koennte naemlich passieren das man so unguenstig umschaltet das man in der Schaltperiode fuer einen kurzen Moment eine sehr viel hoehere Frequenz anliegen hat. Man also fuer einen High oder Lowpegel einen 100Mhz Takt bekommt. Ein prellendes Relais ist aber da noch viel schlimmer.

Vanye

#7812917
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Vanye R. schrieb:

Aber theoretisch ist das kacke! Es koennte naemlich passieren das man so unguenstig umschaltet das man in der Schaltperiode fuer einen kurzen Moment eine sehr viel hoehere Frequenz anliegen hat. Man also fuer einen High oder Lowpegel einen 100Mhz Takt bekommt. Ein prellendes Relais ist aber da noch viel schlimmer.

Theoretisch liegen der Takt mit seinen 10 MHz und das Prellen von Relais (größenordnungsmäßig 100Hz) meilenweit auseinander. Um jeglichem Ungemach aus der Welt zu gehen, sollte man während einer laufenden Messung einfach nicht die Taktquelle umschalten bzw. das Messergebnis verwerfen. Sonst muss man Flankengesteuert umschalten, was dann zu einem Phasensprung führt. Wie du allerdings von 10 MHz auf 100MHz kommst, könntest du vielleicht einmal erklären. Was soll ein "100MHz Takt" für einen Pegel sein? Eine Frequenz wird gewöhnlich aus der PERIODENDAUER eines Signals ermittelt.

#7812929
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Wastl schrieb:

Referece_Switcher.png

Es soll natürlich Reference_Switcher heissen.

Wer Interesse hat das zu verwenden sollte sich im Klaren sein dass es zwischen den einzelnen Gattern ein Übersprechen gibt. Das hat die Folge dass der gerade stummgeschaltete Zweig in sehr niedrigen Pegel weiter vor sich hin brabbelt und am Ausgang und auf der Versorgungsspannung einen Störpegel produziert. Das kann man als Nebenlinien bzw. Störhub im versorgten Zielsystem nachweisen, wenn beide Referenzen ein- geschaltet sind und den Switcher speisen.

Daher sollte man für diesen (Switcher-) Zweck Einzelgatter verwenden, diese "weit" voneinander weg positionieren und separat mit Ferrit-Drosseln und Abblock-Cs entkoppeln.

BTDT

#7813077
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Wastl schrieb:

Wastl schrieb:

Referece_Switcher.png

Es soll natürlich Reference_Switcher heissen.

Wer Interesse hat das zu verwenden sollte sich im Klaren sein dass es zwischen den einzelnen Gattern ein Übersprechen gibt. Das hat die Folge dass der gerade stummgeschaltete Zweig in sehr niedrigen Pegel weiter vor sich hin brabbelt und am

Ein Logikgatter ist an "niedrigen Pegeln" im allgemeinen und hier im besonderen, nicht besonders interessiert. Liegt ein Eingang eines UND-Gatters auf "0", kann man ganz sicher mit einem Specki am Gatterausgang noch etwas von dem ausgeschaltetem Signal nachweisen, es ist nur praktisch nicht relevant.

Man hat frueher™ ganze 32 bit Rechner aus solchen Gattern und sicherlich auch einigen etwas hoeher integrierten Elementen aufgebaut. Deiner "Theorie" folgend, koennten die dann nur "zufaellig" funktioniert haben.

Am einfachsten schaltet man die eingebaute Referenz mit einem p-FET einfach ab. :)

Eleganter ist es ohne Relais. Es macht nicht soviel Krach ;-) ... und braucht weniger Strom ....

Noch eleganter waere uebrigens eine automatische Umschaltung, wenn ein externes Referenzsignal anliegt. Viele Hersteller schaffen dieses unglaubliche Wunder.

Daher sollte man für diesen (Switcher-) Zweck Einzelgatter verwenden, diese "weit" voneinander weg positionieren und separat mit Ferrit-Drosseln und Abblock-Cs entkoppeln.

Jaja.

OP #7813110
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Motopick schrieb:

Am einfachsten schaltet man die eingebaute Referenz mit einem p-FET einfach ab. :)

Okay dann werde ich die Versorgungspannung der eingebauten Referenz, beim Umschalten auf extern auch mit trennen. Sollte kein Problem sein, Taktquelle umschalten soll sowieso vor Messbeginn erfolgen.

Motopick schrieb:

Noch eleganter waere uebrigens eine automatische Umschaltung, wenn ein externes Referenzsignal anliegt. Viele Hersteller schaffen dieses unglaubliche Wunder.

Ja aber leider hatte Metex das bei dem Gerät nicht vorgesehen. Auch nicht das ein externes Referenzsignal genutzt werden kann.

Vanye R. schrieb:

Es koennte naemlich passieren das man so unguenstig umschaltet das man in der Schaltperiode fuer einen kurzen Moment eine sehr viel hoehere Frequenz anliegen hat. Man also fuer einen High oder Lowpegel einen 100Mhz Takt bekommt.

Das kann ich gerade nicht wirklich nachvollziehen, wie Du hier 100Mhz Takt kommst.

Gruß und Danke

#7814615
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Wastl schrieb:

Lies den folgenden Ausschnitt 100mal, dann klappt's vielleicht.

Lies dir mal durch, wie die Frequenz eines Signals definiert ist und versuche es, diese Definition auch zu verstehen.

Hobby B. schrieb:

Okay dann werde ich die Versorgungspannung der eingebauten Referenz, beim Umschalten auf extern auch mit trennen.

Wozu willst du an der Versorgung rumschalten? Ist bei dir der Strom knapp?

Es handelt sich doch anscheinend um Digitalsignale. Dann brauchst du nur einfache Gatterlogik (1x 74xx00 passend verschaltet) und kannst das Steuersignal für eine automatische Umschaltung sogar noch mit einem nachtriggerbaren Monoflop aus dem externen Signal ableiten.

OP #7814944
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Motopick schrieb:

Mann koennte es als Teil der Umschaltlogik ansehen. :) Die koennte sich dadurch vereinfachen.

Ja so war es gedacht und habe ich auch so umgesetzt. Läuft auf beiden Geräten ohne Probleme. Beide Baugleich, das trennen der Stromversorgung erledigt da jetzt jeweils, ein Red-Relais.

Rainer W. schrieb:

Wozu willst du an der Versorgung rumschalten? Ist bei dir der Strom knapp?

Nein, Strom ist nicht knapp. Aber wenn man das schon nachrüstet, kann man es ja Ordentlich machen. Warum soll das nicht genutzte Teil, ständig im Leerlauf arbeiten. Siehe Schaltplan, das mit dem trennen war auch kein, großer Aufwand.

So Umbau ist damit abgeschlossen, Danke für die Infos und Tipps dazu.

Gruß bastler2022

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