Für den Ersatz der Feldstärkeanzeige in einer antiken Grundig-Kofferheule möchte ich LM 3914 einsetzen, dessen Außenbeschaltung so gestaltet sein soll, dass bei 100 mV am Eingang die erste LED kommt und die zehnte bei etwa 400 mV. Geht das, ohne ihm einen OV auf den Bauch zu binden? Hat jemand dieses Problem schon mal gehabt und gelöst? Danke für die Aufmerksamkeit.
Klar geht das, du musst einfach R_LO auf 100mV hängen und R_HI auf 400mV.
Ich möchte LM 3914 einsetzen, dessen Außenbeschaltung so gestaltet sein soll, dass bei 100 mV am Eingang die erste LED kommt und die zehnte bei etwa 400 mV.
Laut Datenblatt ist der kleinste, einstellbare Bereich 1,2V. Ich vermute mal, das sich bei weiterer Verkleinerung die Offsetspannung und deren Temperaturabhängigkeit zunehmend störend bemerkbar macht
Laut Datenblatt ist der kleinste, einstellbare Bereich 1,2V.
Nö. Bei 1,25V liegt zwar die interne Referenzspannung, aber in der Functional Description des TI Datenblattes steht - und ich zitiere:
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Geht das,
Ja, aber die Übergänge werden weicher
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Danke für die Tipps, das werde ich so verlöten. Wenn's klappt, komme ich mit dem nächsten Problem wieder. Bis hierher erstmal danke und einen schönen Tag!
Danke für die Tipps, das werde ich so verlöten. Wenn's klappt, komme ich mit dem nächsten Problem wieder.
Bitte auch dann hier eine Erfolgsmeldung, wenns geklappt hat.
Hier ist die Erfolgsmeldung, danke an Michael B. Die Dimensionierung klappte auf Anhieb und fiel genau in den vorgesehenen Bereich. Hübsch. Bei Anschluss im Gerät ergab sich die Frage, wie ich auf die 400 mV gekommen bin. Es sind nämlich nur 280 mV. Da muss ich nochmal mit den Widerstandswerten jonglieren, weiß aber jetzt wenigstens wie. Die Übergänge sind vielleicht weicher geworden, aber nicht so sehr, dass es auffällt oder gar stört. Weil jeder Wunsch Kinder kriegt, wäre eine Kaskadierung von zwei LM 3914 die nächste Herausforderung. Hier käme die Aufstockung einer URef auf die zweite ja wohl nicht in Frage? Da habe ich als geprüfte Variante die der "Laborblätter" von ELRAD 1985 (alles gut abgehangen!), wo das so bei normalem Eingangsspannungsbereich vorgeschlagen wird und auch funktioniert. Jetzt aber geht es um Millivolt und ich würde die von Michael B. vorgeschlagene Dimensionierung zweimal einsetzen, jeweils umgestellt auf 90 - 200 mV und 200 - 300 mV. Dann würde nur der Übergang zwischen beiden noch Probleme machen. Dürfen dann RefHi und RefAdj immer noch verbunden bleiben?
Nimm dann besser einen Opamp, um auf akzeptable Spannung zu kommen. Und dann natürlich die übliche Schaltung mit zwei LM3914.
Siehste, genau das hatte ich befürchtet. Die dafür nötige negative Ub werde ich bei Neumond am Kreuzweg einsammeln ...
Die dafür nötige negative Ub werde ich bei Neumond am Kreuzweg einsammeln ...
Die ist doch gar nicht nötig. Schon ein popeliger LM358 braucht die nicht.
Und selbst wenn... 7660 Ladungspumpe, einen MAX232 als Ladungspumpe missbrauchen, ein fertiger DC/DC Wandler ist kleiner als ein Stück Würfelzucker.
Und selbst wenn... 7660 Ladungspumpe, einen MAX232 als Ladungspumpe missbrauchen, ein fertiger DC/DC Wandler ist kleiner als ein Stück Würfelzucker.
Naja, im Radio erfordert das etwas mehr Knoff-Hoff als man dem TE zutrauen mag.
"als man dem TE zutrauen mag." (pikiert:) Ja danke, angekommen! (pikiert Ende) Dass ich nichts einbaue, was bis 5 MHz einen Gartenzaun drauflegt, darfst du mir schon zutrauen.
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