Pinbelegung von Akku NP-BX1 für Sony Kamera

OP #7819482
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Hi Leute,

ich möchte mir eine Akku Erweiterung für meine Kamera (Sony ZV-1) basteln. Dazu benötige ich die Info, was sich hinter den Pins des 4-poligen Akkus verbirgt, siehe Bild.

+/- klar, 3,7V zwei Li-Ionen Zellen parallel T für Temperatur? C für ?

Kann mir hier jemand weiterhelfen?

Angehängte Dateien:
OP #7819490
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Ja, das mit dem Akku öffnen wäre eine Option, habe nur leider keinen ausgelutschten. Habe nur zwei Stück und die sind noch nicht alt. Wenn mir niemand weiterhelfen kann, dann werde ich natürlich einen opfern müssen.

Das mit dem USB ist natürlich auch eine Option, möchte aber keine Powerbank anschließen, sondern selbst etwas über einen Akkuadapter basteln. :)

Mich würde interessieren, ob eine darüber angeschlossene Zelle auch über die Kamera geladen wird und wie sicher ist das Ganze, wenn diese beiden Pins nicht benutzt werden.

Den Akkuadapter bekomme ich morgen, vllt. nehme ich den dann mal auseinander.

#7819934
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ich möchte mir eine Akku Erweiterung für meine Kamera (Sony ZV-1) basteln.

Viel Glueck. Sony gehoert zu den ersten Firmen die im Akku ausgefeilte Kommunikation mit Seriennummer und Keys verwendet haben. Die haben vermutlich mehr Rechnenleistung im Akku als ein C64 aufbieten kann. :)

Vanye

OP #7820019
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Erst einmal vielen Dank für eure Antworten!

Habe jetzt am Akku mal nachgemessen.

Zwischen "T" und "-" sind 75k, ohne Temperaturabhängigkeit und unabhängig der Polarität der Messstrippen. Das ist bei beiden mir vorliegenden Akkus so. Im Internet habe ich auch eine Skizze gesehen, wo etwas von 75k zwischen "T" und "-" zu sehen war.

Den Adapter mit Kabel, den ich heute per Post erhalten habe, hat überhaupt keine Verbindung zwischen "T" und "-".

Für was die 75k dann sein sollen, weiß ich leider nicht. Vielleicht für einen Temperatursensor und die 75k sind ein Dummy Wert. Oder es ist eine Codierung.

Beim Akku als auch beim Adapter sind "-" und "C" fest miteinander verbunden, also 0 Ohm. Eine Kommunikation auf C scheint es nicht zu geben bzw. kann ich mir nicht vorstellen.

#7820102
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Roland H. schrieb:

Das mit dem USB ist natürlich auch eine Option, möchte aber keine Powerbank anschließen, sondern selbst etwas über einen Akkuadapter basteln.

Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht, nicht?

Roland H. schrieb:

Eine Kommunikation auf C scheint es nicht zu geben bzw. kann ich mir nicht vorstellen.

Es gibt Kamerahersteller, die ihre Akkus verdongeln, so daß die Kamera nur mit "Original"-Akkus funktioniert. Da wird mit einem µC o.ä. im Akku kommuniziert, um die "Original"-Kennung zu erhalten.

Möglich ist auch, daß ein nicht-Original-Akku zwar zum Entladen akzeptiert wird, aber nicht in der Kamera geladen werden kann.

#7821048
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Roland H. schrieb:

Beim Akku als auch beim Adapter sind "-" und "C" fest miteinander verbunden, also 0 Ohm. Eine Kommunikation auf C scheint es nicht zu geben bzw. kann ich mir nicht vorstellen.

Dann wäre es immerhin vorstellbar, dass mit Hilfe von 'C','+' und '-' während des Ladens eine präzise 3-Leitermessung der aktuellen Akkuspannung durchgeführt wird - ganz banale Analogtechnik, um unabhängiger von Kabel- und Kontaktierungsqualität zu werden.

OP #7821058
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Rainer W. schrieb:

Dann wäre es immerhin vorstellbar, dass mit Hilfe von 'C','+' und '-' während des Ladens eine präzise 3-Leitermessung der aktuellen Akkuspannung durchgeführt wird - ganz banale Analogtechnik, um unabhängiger von Kabel- und Kontaktierungsqualität zu werden.

Stimmt, das würde Sinn machen. Auf die Idee bin ich nicht gekommen!

#7821063
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Stimmt, das würde Sinn machen. Auf die Idee bin ich nicht gekommen!

Nein, das wuerde ueberhaubt keinen Sinn machen. Es ist sozusagen Unsinn. :-)

Zum einen hast du in einem Akku immer den Chipset fuer die Notabschaltung bei ueber/unterspannung und Strombegrenzung.

Zum anderen laedt dann ein externes Ladegeraet immer (strombegrenzt) auf seine Sollspannung. (z.B 4.2V) Ladeschluss ist dann wenn die Spannung unter einem Grenzwert faellt. Irgendwas im 1-2stelligen mA Bereich. Da braucht man keine 3-Leitermessung weil die Stroeme so gering sind das man keinen Spannungsabfall hat. Kein Hersteller wuerde fuer so eine banale Consumeranwendung so einen Aufwand treiben.

Vanye

#7821173
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Also erleuchte uns, welchen Sinn die direkte Verbindung von 'C' und '-' am Akku sonst haben könnte?

Mach Akku auf und zeige ein Bild um die Idee zu beweisen das etwas verbunden ist. :) Und wiederlege meine physikalisch/begruendete Behauptung das 3-Leiter bei wenigen mA keinen Sinn macht. :-p

Vanye

#7821228
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Nicht nochmal nötig: 4.tes Bild - Wasabi NP-BX1 –

Wasabi? Nicht Sony? :-D

Mal abgesehen davon das man da nicht die Unterseite der Platine sieht, man sollte von Nachbauten nicht zuviel ableiten. Das sind ja oft moeglichst billige Teile. Manchmal funktionieren die sogar, und dann bringt der Hersteller ein Nachfolgemodell mit demselben akku raus wo er ganz bewusst etwas abfragt was er vorher nicht gemacht hat. Ich hab z.B eine Kamera wo das so ist. Oh..und es koennte auch von der Firmwareversion abhaengen, die Hersteller sind das leider manchmal etwas erfinderisch.

Und wie ich schon sagte, Sony ist das nach meinen Erfahrungen die Firma die da am meisten Aufwand reinsteckt.

Vanye

OP #7821630
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Rainer W. schrieb:

Adam P. schrieb:

Dort werden nur 3 Pins verwendet.

Bei Canon sieht es nicht anders aus:

  • Akku LP-E100 besitzt 4 Anschlüsse
  • Canon Battery Charger LC-E10E kontaktiert alle 4 Pins
  • Kamera verwendet 3 davon

Dann ist es für mich klar. Wenn der Charger 4 Pins verwendet, dann um die Spannung über separate Leitung zu erfassen, da die Ladegeräte doch mit hohem Strom laden und das die Spannung verfälschen kann, die im mV Bereich gemessen wird.

Hier geht es dabei nicht um Spannungsabfall über die Leitung, denn dann hätte man die Spannung an einem Pin parallel abgreifen können, sondern es geht um den Übergangswiderstand am Kontakt selbst.

Wenn der verunreinigt ist, dann können da beim Laden schnell mal ein paar mV abfallen, was zum Überladen und ggf. zum Entgasen des Akkus führen könnte.

#7821651
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Dann ist es für mich klar. Wenn der Charger 4 Pins verwendet, dann um die Spannung über separate Leitung zu erfassen,

Nein. Die Ladegeraete wollen in der Regel die Akkutemperatur wissen damit die den Akku nicht abfackeln, besonders wenn sie noch schnell laden. Und bessere Ladegeraete sollten auch nicht laden wenn du gerade von draussen rein kommst und der Akku noch -10Grad hat.

Traditionell war da frueher gerne nur ein 10k NTC drin, bei Nachbauten gerne mal nur durch einen Widerstand ersetzt. Was kann da schon schief gehen. :)

Vanye

#7821691
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Vanye R. schrieb:

Nein. Die Ladegeraete wollen in der Regel die Akkutemperatur wissen damit die den Akku nicht abfackeln, besonders wenn sie noch schnell laden. Und bessere Ladegeraete sollten auch nicht laden wenn du gerade von draussen rein kommst und der Akku noch -10Grad hat.

Auch nein! Klar messen die Ladegeräte die Temperatur des Akkus. Wenn der Akku aber aufgrund Überladen zu heiß wird, ist es schon zu spät, und der Akku hat einen irreparablen Schaden!

Und ja, die Temperatur wird gemessen, um zum einen das Schnellladen zu ermöglichen und den Ladestrom bei zu hoher Akkutemperatur zu drosseln, und zum anderen aus Sicherheitsgründen, als letzter Notnagel, um den Ladevorgang abzubrechen, um beim Überladen ein Entgasen oder gar eine Explosion des Akkus zu verhindern.

LiIonen Akkus (nicht LiFePo) können ohne Probleme bei -10°C geladen werden, nur halt nicht mit dem maximal möglichen Strom. Kondenswasserbildung könnte eher das Problem in deinem beschriebenen Fall sein.

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