Fehlendes Bauteil auf Prüftafel

OP #7820971
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Ich habe eine defekte Prüftafel (ABN Prüftafel PK 830) erworben. Es fehlt oben links ein bisher unbekanntes Bauteil, siehe Foto. Leider liegt kein Stromlaufplan bei, und ich habe bisher kein Foto einer baugleichen Prüftafel gefunden - alle Fotos die ich finde, weisen dieses Bauteil nicht auf.

Die Rückseite des Ausschnitts ist mit Q1 beschriftet und der Ausschnitt hat einen Durchmesser von 22mm. Innen ist ein dreipoliger Schütz verbaut, dessen Ansteuerung (+ ein paar andere Sachen) hängen aktuell in der Luft. Daher scheint mir ein (Dreh)schalter am naheliegendsten. (Andere Prüftafeln scheinen nur den FI verbaut zu haben, kein zusätzliches Schütz + Not-Aus-Taster)

Das Symbol links davon deutet auf dreipolige Sicherung hin - ich gehe aber eher davon aus, dass das nur schematisch die drei Schraubsicherungen darstellt, die innen verbaut sind.

Was sagt die Schwarmintelligenz, womit soll ich das Loch stopfen? Hat vielleicht sogar jemand eine baugleiche Prüftafel oder einen passenden Stromlaufplan?

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(Firma: priv.) #7821562
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Irgend W. schrieb:

Mani W. schrieb:

Was fehlt ist ein 3-phasiger Hauptschalter...

Sieht eher nach sowas aus?

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/schupa-npfi-25-0-03-fehlerstromschutzschalter-4-polig-fi/2691106007-168-9388

Hallo Ydefix, was Du da gefunden hast sind keine Hauptschalter, sondern die veralteten Fi's! Der gleiche ist ja schon in deiner Prüftafel verbaut! Diesen würde ich aber auch austauschen gegen einen moderneren RCD, da hängt deine eigene Sicherheit (Gesundheit) von ab! Das was Du benötigst ist ein 3 poligen Hauptschalter, so z.B.:

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/kloeckner-moeller-3pol-hauptschalter-einbau-/777802665-168-1827

viel Erfolg

#7822427
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Ich kenne Perilex nur aus Gewerbegebäuden, die vor ca. 1980 gebaut wurden. Die rollbaren Tellerheizer in der Großküche sind dann damit ausgestattet, was tatsächlich mit einem zierlichen weißen Spiralkabel wesentlich hübscher aussieht als ein knallroter CEE-Stecker mit rabenschwarzem H07...-Kabel.

Aber seitdem sind die ziemlich ausgestorben. Wenn ich eine Wohnung mit Drehstrom hätte, würde ich mir lieber eine Perilex legen, wenn man mal gelegentlich den 10kW-Gartenhäcksler in der Küche betrieben will. Die sind einfach etwas größere "Wohnungssteckdosen", während CEE ganz klar technisch häßlich ist und auch entsprechend raumgreifend.

#7822500
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Wollvieh W. schrieb:

Wenn ich eine Wohnung mit Drehstrom hätte, würde ich mir lieber eine Perilex legen, wenn man mal gelegentlich den 10kW-Garten- häcksler in der Küche betreiben will.

Und den brauchst Du fürs Gemüseschneiden?

Die sind einfach etwas größere "Wohnungssteckdosen", während CEE ganz klar technisch häßlich ist und auch entsprechend raumgreifend.

ACK

#7822501
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Die Ösies hatten Mitte der 90'er noch Perilex. Witzigerweise hatte eine große östereichische Elektrobaufirma hier in D einige Großaufträge, darunter auch ein Einkaufszentrum. Da haben die Strategen, weil im Vertrag nichts explizit geregelt war, Perilex Dosen da reingezimmert. Das gab dann Spaß, als die Ladenmieter einen Tag vor Eröffnung kamen und dann feststellten, das ihre Großküchengeräte da nicht passten. Wir mußten es dann ausbaden und über Nacht umbauen :-/

Persönliche Seite #7827001
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Hallo Harald und Wollvieh.

Harald G. schrieb:

was Du da gefunden hast sind keine Hauptschalter, sondern die veralteten Fi's!

Fehlerstromschutzschalter sind nicht plötzlich veraltet weil sie auf Englich Residual Current Device heissen. ;O)

Wollvieh W. schrieb:

Aber seitdem sind die ziemlich ausgestorben. Wenn ich eine Wohnung mit Drehstrom hätte, würde ich mir lieber eine Perilex legen, wenn man mal gelegentlich den 10kW-Gartenhäcksler in der Küche betrieben will. Die
sind einfach etwas größere "Wohnungssteckdosen", während CEE ganz klar technisch häßlich ist und auch entsprechend raumgreifend.

Wenn Du eine Wohnung mit Drehstrom hättest, müsstest Du Perilexdosen oder feste, nicht steckbare, Anschlussdosen verwenden. Der Grund ist der, dass die Löcher in CEE-Dosen zu groß für eine Fingersicherheit sind, wie sie im Wohnraumbereich gefordert ist.

Weil Perilexdosen und Stecker fummelig zum Anschlissen sind, und für die wenigsten Herde eine Mobilität gefordert ist, die Steckbarkeit erforderlich macht, werden lieber feste Anschlussdosen verwendet.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.l02.de

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