Passt der? (Ich habe Null Ahnung von Schrittmotoren).
Dann bräuchte ich noch einen Treiber, möglichst mit Poti.
Auch da könnte ich Nachhilfe gebrauchen.
Stromversorgung für Treiber, Motor und ein bistabiles Relais
soll über separates Netzteil erfolgen.
Ein wesentliches Kriterium ist möglichst leiser Lauf des Motors.
Der Motor läuft alle 6 Stunden ca. 1 Minute.
Ein wesentliches Kriterium ist möglichst leiser Lauf des Motors
Schrittmotore sind laut, logisch, Schritte, dazu kommt ggf Gefiepe der Stromregelung.
BLDC Motoren sind leise, weil keine Bürstengeräusche auftreten.
Interessanterweise passt zu deiner Drehzahl (300upm) und Bauhöhe ein Motor auf einem Floppylaufwerk der die Scheibe dreht. Leider habe ich kein Datenblatt zum Drehmoment, nur die Info "überraschend hoch", was durch die Bauweise auch logisch ist.
So ein Floppy-Laufwerk liegt hier leider nicht rum.
Also, gar nicht so einfach.
Drama, wenn es was sein muss was rumliegt. Bleibt halt nur die alte Bohrmaschine aus deiner ehemaligen Werkstatt. Sonst liegt nix rum, deine Frau wird dir verbieten, Motoren aus ihrer Waschmaschine auszubauen.
So ein Floppy-Laufwerk liegt hier leider nicht rum.
Also, gar nicht so einfach.
Drama, wenn es was sein muss was rumliegt. Bleibt halt nur die alte
Bohrmaschine aus deiner ehemaligen Werkstatt. Sonst liegt nix rum, deine
Frau wird dir verbieten, Motoren aus ihrer Waschmaschine auszubauen.
Michael,
wenn es gerade so rumliegt, kann man es mal testen.
Die Uhr ist aber so aufwändig, da sollte nichts gebrauchtes rein,
das soll Jahrzehnte halten.
Aber was?
(Fällt mir ein, eine Grässle Schaltuhr hätte ich noch rumliegen :-)
Schrittmotoren gibt es schon in schön flach. Aber bei der Ansteuerung ist das beschleunigen und bremsen so eine Sache für sich. Andere Motoren sind da pflegeleichter.
Mit Schrittmotor:
1.) Unterer Endschalter wird ausgelöst
2.) Beschleunigungsrampe für "Aufwärtsziehen"
3.) mit konstanter Schrittrate "Aufwärtsziehen"
4.) Oberer Endschalter wird ausgelöst
5.) Bremsrampe einleiten
6.) Anhalten an einem Punkt oberhalb des Endschalters
Wenn der Ablauf so aussehen würden, wären Schrittverluste jetzt nicht so schlimm, weil durch die Endschalter das ganze ja immer wieder neu "kalibriert wird". Allerdings kann es vorkommen, dass beim Versuch direkt mit höheren Schrittgeschwindigkeiten zu starten der Motor nicht nur Schritte verliert, sondern garnicht mehr anfängt zu rotieren.
Du benötigst also eine Ansteuerung des Schrittmotors, die eben nicht nur den Motor drehen, sondern auch noch die Berechnung der Rampen übernimmt
-> "Einfacher Stepperdriver (z.B. A4988 ) + µC" oder was beliebig teures Fertig:-)
Bei anderen Motoren langt es ggf. einfach, mit den Enschaltern direkt eine kleine Relais-Schaltung ansteuern, die wiederum den Motor steuert.
Ich probiere die nächsten Tage mal 230V Synchronmotor.
Davon liegen hier 2 rum. Die Drehzahl ist viel zu niedrig.
(Stellmotor für Heizungsventil).
Also Getriebe umbauen. Scheint machbar.
Damit kann ich auch gleich die Drehrichtung ändern.
Mein Sockel wird halt 5 mm dicker, aber Versuch macht klug.
Bild: Meine Uhr im aktuellen Zustand.(Läuft perfekt).
Das Pendel ist nur ein Provisorium, die Ganggenauigkeit wird
hier entschieden. Original wird es filigraner mit Invarstäben
und strömungsgünstiger Pendellinse.
Das Pendel ist nur ein Provisorium, die Ganggenauigkeit wird
hier entschieden. Original wird es filigraner mit Invarstäben
und strömungsgünstiger Pendellinse.
Eigentlich werden Temperaturänderungen bei Pendeln eher kompensiert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kompensation_(Uhr)
Spezielle, genaue Pendeluhren nennt man dann Regulator. Anfänglich
waren solche speziellen Pendeluhren sogar genauer als Quarzuhren.
Eigentlich ist ein fertiger Motor ja ein Stilbruch bei der Uhr.
Wäre ja auch zu einfach gewesen :-)
Da hätte ich doch gleich noch eine Frage:
Ich könnte Bauraum im Sockel (wird Schwarz lackiert)sparen,
wenn ich eine Grundplatte unter der Uhr aus 2mm Aluminium
mache.
Würde Alu die Reedkontakte unterhalb der Platte stören?
(Magnete in den Gewichten, zur Steuerung Aufzugsmotor).
Das Pendel ist nur ein Provisorium, die Ganggenauigkeit wird
hier entschieden. Original wird es filigraner mit Invarstäben
und strömungsgünstiger Pendellinse.
Eigentlich werden Temperaturänderungen bei Pendeln eher kompensiert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kompensation_(Uhr)
Spezielle, genaue Pendeluhren nennt man dann Regulator. Anfänglich
waren solche speziellen Pendeluhren sogar genauer als Quarzuhren.
Das ist ein komplexes Thema: Pendelstangen aus Holz, Carbon, Glas
oder Invar reagieren nicht auf Temperaturänderungen.
Damit wäre das Thema Temperatur erledigt.
Aber es gibt noch Luftdruckänderungen. So ein Pendel hat Auftrieb
in der Luft. Steigt jetzt der Luftdruck, wird die Luft minimal
zäher.
Da ein Hochdruckgebiet meist im Sommer bei hohen Temperaturen
stattfindet, ist eine gewisse Überkompensation hilfreich.
Das Pendel wird also kürzer (schneller),als bei reiner Temperatur-
kompension.
Die Präzisionspendeluhren der Sternwarten standen im klimatisierten
Keller, teilweise im Druckgehäuse, Ablesung nur mit Periskop.
Heute werden die Gangwerte von +- 1 Sekunde/Jahr zum Teil von
billigen Quarzuhren erreicht.
Ich habe mal gelesen, dass 1 Sekunde/Jahr einer Längenänderung
des Pendel von einer Millionstel Millimeter entspricht, das kann
ich aber (noch) nicht überprüfen :-)
Ich habe mal gelesen, dass 1 Sekunde/Jahr einer Längenänderung
des Pendel von einer Millionstel Millimeter entspricht, das kann
ich aber (noch) nicht überprüfen :-)
Etwas Geld sollte man schon in seine Messwerkzeuge stecken. :-)
Wie ist das mechanisch während des langsamen hochziehen des Gewichtes.
Fehlt wären der Zeit das Antriebsmoment der Pendelmechanik?
Überbrückt die Pendelenergie das und nur die Ganggenauigkeit leidet, oder setzt die Uhr aus? Dann wäre öfters, aber kürzer aufziehen besser.
Wie ist das mechanisch während des langsamen hochziehen des Gewichtes.
Fehlt wären der Zeit das Antriebsmoment der Pendelmechanik?
Überbrückt die Pendelenergie das und nur die Ganggenauigkeit leidet,
oder setzt die Uhr aus? Dann wäre öfters, aber kürzer aufziehen besser.
Schau mal meinen Beitrag vom 5. 2.
Das ist ein "Endlosaufzug", also keine Kraftunterbrechung während
des Aufziehens.