GMO761 (Ge-Transistor?)

OP #7824656
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Jetzt habe ich mal 'ne Frage:

Seit geschätzt deutlich über 50 Jahren liegen bei mir in einer (entsprechend alten) Bastelkiste einige -zig oder sogar hundert dieser "Bauteile", die vermutlich Transistoren sind. Google fällt dazu nichts ein. Mir auch nicht.

Die Dioden-Messung lässt auf einen Germanium-Transistor erahnen (Basis gegenüber Gehäuse, aber es gibt auch (geringere) Leitwerte, z. B. zwischen den dann zu vermuteten C- und E-Anschlüssen, wo die Dioden eigentlich sperren sollten.

Noch'n Tip: Die müssten schätzungsweise Anfang der 70er Jahren von Telefunken irgendwo verwendet worden sein - es sei denn, es waren Muster, die nie zum Einsatz kamen.

Jetzt bin ich doch neugierig, was das sein könnte.

Angehängte Dateien:
#7824907
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Uwe B. schrieb:

Die Pins sind anders - aber das könnte der Unterschied GM/GMO sein.

Wenn die genannte Äquivalenz zum AF239 stimmt, dann sind das HF-Transistoren, die bis ca. 800MHz brauchbar waren und für TV-UHF-Tuner entwickelt wurden.

Diese Transistoren wurden meist in Basis-Schaltung betrieben, also mit der Basis HF-mäßig an Masse.
Einkopplung des Signals dann niederohmig am Emitter, Auskopplung relativ hochohmig am Kollektor.

Da bei so hohen Frequenzen selbst Bruchteile eines pF zu unerwünschten Kopplungen zwischen C und E und zu Schwingneigung führen, hat man alles versucht die Rückkopplung über die schädliche C-E-Kapazität zu gering wie irgend möglich zu machen.
Dazu gehörte es den an Masse liegenden Basisanschluss zwischen C und E zu platzieren, damit sich die C und E Drähte möglichst nicht "sehen" konnten. Ausserdem hat man mit dem vierten Draht das Gehäuse auch noch an Masse gelegt, was zu einer weiteren Reduktion der Kopplung zwischen C und E führt.

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