Ich Schleife regelmäßig meine Scherblätter für die Pferdeschermaschine selber, daher ein paar Erfahrungen von mir.
Die meisten Blätter kann man 2-3mal gut selber nachschärfen, danach passiert das hier:
Michael B. schrieb:
Bei extremen Scharten muss man die Zinken einzeln ausschleifen mit einer
dünnen Feile.
Das ist dann meist das Ende des Scherblätter.
Wassersteine müssen penibel abgerichtet sein, ich nehme lieber Schleifleinen auf eine Glasplatte geklebt. Feinmaschinenöl als Schleiföl. Mehr als 1200er Körnung bringt bei meinen Blättern nichts.
Ich Schleife die Blätter mit den Zinken zum Körper und übe Druck nur in der Vorwärtsbewegung aus. Zum Schluss drehe ich das Blatt um 90° und ziehe nur die Gleitflächen der Scherblätter noch 2-3 Male über ein 600er papier am Rand (Ohne das die Zinken das Schleifmittel berühren) um eine Art Honung herzustellen, damit der Ölfilm beim Schreren besser hält. Ob das jetzt wirklich was bringt, kann ich nicht sagen, aber Zylinder im Auto hont man ja auch deswegen.
Beim Zusammenbau der Scherblätter benutze ich dann immer Öl mit MoS2 Anteil, da dieses exzellente Trockenlaufeigenschaften hat, und die Scherblätter nicht zu heiß werden, wenn man mal zu spät dran ist mit dem nachölen.